Wenn Bloggers Urlaub machen: Mittrompeten bei ner Blogparade

Sintra-Portugal

Wann habe ich eigentlich das letzte Mal so richtig Urlaub gemacht? Also das was sich die meisten Menschen unter Urlaub vorstellen: Am Strand rumliegen, morgens, mittags und abends Buffet in sich reinstopfen und sich um nichts kümmern müssen. Ich schätze so ziemlich genau vor 20 Jahren.

Diese Art Urlaub ist einfach nicht meine. Genauer gesagt ist diese Art Leben auch nicht meins. Reisen? Ja gerne. Menschen kennen lernen? Auch. Die Seele baumeln lassen? Aber immer doch!
Das ganze nur 1 bis 2 Mal im Jahr und dazwischen einer Tätigkeit nachgehen, mit der ich mich nicht identifizieren kann und die mich nicht zufrieden macht? Schwierig.

Urlaub im Sinne von Erholung setzt ja voraus, dass man vorher etwas SO aufreibendes getan hat, dass man sich davon erholen muss. Und das passiert mir seit einigen Jahren nicht mehr. Meine Arbeit ist mein Hobby, ist meine Leidenschaft, ist mein Ruhephase, ist meine Zerstreuung. Im Grunde versuche ich in meiner Arbeit immer etwas spaßiges und sinnvolles zu finden und in jeder noch so stupiden, sinnfreien oder spaßigen Beschäftigen etwas für meine Arbeit heraus zu ziehen.

Darum brauche ich in dem Sinne auch keinen Urlaub.

Außerdem nehme ich mir Ruhepausen, wenn ich sie brauche. Wenn ich mich ernsthaft krank fühle (was in den letzten 2 Jahren nicht vorgekommen ist) lege ich mich ins Bett. Wenn ich mich unwohl und schlapp fühle schlafe ich.

Grundsätzlich versuche ich mindestens 8 Stunden – wenn möglich eher 10 Stunden pro Nacht zu schlafen und mir im Laufe des Tages Ruhepausen zu gönnen. Daher habe ich kein dringendes Bedürfnis nach Urlaub.

Mal raus kommen?

Is nett. Manchmal. Meistens aber auch eher mit Stress verbunden. Wie gesagt liebe ich meine Arbeit. Da ist ein längeres wegbleiben nach 2-3 Tagen eher mit innerer Unruhe und wieder an den Stehschreibtisch zurück kommen wollen verbunden. Und dann müssen meistens nicht nur die Dinge verarbeitet werden, die dort eh schon liegen, sondern auch noch die neuen Eindrücke. Von daher habe ich mir für dieses Jahr eine Reisebeschränkung, eine Facebook-Sperre und eine News- und Medien-Diät auferlegt um endlich mal ein paar Sachen abzuschließen, die schon lange so am rumgähren sind.

Stefan hat in seiner Blogparade auf die ich mich hier beziehe einige Fragen gestellt, von denen ich einige gerne aufgreife:

  • Hinweise auf “blogfreie” Zeit oder eine Urlaubsmeldung halte ich für überflüssig. Der Blog ist ja mein öffentlich ausgelagertes Herz und Hirn. Wenn mir mal ein paar Wochen nix einfällt dann ist das eben so. Wenn sich jemand über fehlenden Input beschwert, nehme ich gerne Blogpausenvertretungspostings entgegen ;)
  • Den längsten Zeitraum ohne Posting weiß ich gar nicht. Auch Kommentare beantworte ich dann, wenn mir etwas sinnvolles zum beantworten einfällt, nicht um des beantwortens willen
  • In Corporate Blogs sieht das in den meisten Fällen natürlich ganz anders aus. Das eine ist Privatspaß, das andere eine Dienstleistung, ein Produkt für Kunden.
  • Reisende Blogger (egal aus welchem Themenbereich) machen selten Urlaub, wenn Sie im Zusammenhang mit ihrem Blog unterwegs sind – auch wenn das für Außenstehende den Anschein haben mag.

Wenn ich das ganze mal als Leser oder Podcasthörer aus der anderen Perspektive betrachte, dann bin ich schon froh, wenn ich Bescheid weiß, ob jemand gerade auf Reisen ist und deswegen nicht veröffentlicht. Tatsächlich habe ich mir um einen Podcaster letztens schon fast Sorgen gemacht, als einige Tage weder neue Episoden, noch Tweets oder sonstwas kamen. Nicht, weil ich einen Anspruch auf neues Zeug sehe, sondern weil ich tatsächlich dachte, da wäre was schlimmes passiert.

Und es gibt einige wenige Blogs, die ich so gerne lese, dass ich ich enttäuscht bin, wenn lange nichts neues kommt.

Mein Tip ist: Nehmt Euch lieber viele kleine “Urlaube”. Bastelt Euch schöne Momente und genießt sie dann auch gebührend. Manchmal mehrmals täglich.

Fragt meine Süße, wie oft ich irgendwo beim Essen auf einer Terrasse sitze, oder auf unserer Treppe und auf die Pferde schaue, oder um die Teiche gehe, oder auch im Winter einfach mal den Liegestuhl raushole um ne halbe Stunde in der Sonne zu sitzen und sage:

Hach. Das is wie Urlaub.

Stimmt gar nicht.

Das ist dann tatsächlich ganz kurz Urlaub.

 


 

Hier die weiteren Teilnehmer an der Blogparade (C&P aus Stefans Blog ;)):

Frank Johnson: “Bloggen im Urlaub? Oder Urlaub?”
Thomas Jansen
: “Wenn (Reise-)Blogger Urlaub machen”
Max Adler
: “Weg von der Costa de la Luz? Wo macht die Strandgazette Urlaub?”
Heike Lorenz: “Holland in Not – Hacker-Angriff im Blogger-Urlaub”
Kristina Marino: “Wenn Blogger Urlaub machen – Blogparade”
Eva Ihnenfeldt: “Der Blog und die Urlaubspause – pro und contra!”
Martin Skerhut: “Wenn Blogger Urlaub machen”
Alexander Liebrecht: “Wenn Blogger Urlaub machen, was passiert dann mit dem eigenen Blog?”
Christopher Back: “Wenn Blogger Urlaub machen…”
Hans Reuter: “Bloggen im Urlaub?”
Claudia Dieterle: “Sommerferien und Blogpause?
Robert Weller: “Neuer Content trotz Urlaub: Wie (und warum) Blogger dieses Problem lösen müssen
Benjamin Becker: “Macht der Reisetagebuch Blog auch Urlaub?
Jan Westerbarkey“Urlaub und Blog
Ulrike Hecker: “Bloggen im Urlaub oder nicht?”

 

Hermes ist eingezogen

Foto-5

Nein, nicht der Paketbote und auch nicht der griechische Gott mit den Flappy-Birds am Helm.

Nachdem Zeus gegangen ist, mussten wir trotz unserer Trauer recht schnell einen neuen Gefährten für Apollo finden. Meerschweinchen sollten nicht allzu lange alleine im Käfig sitzen.

Zoohandlung und Baumarkt kamen für uns nicht mehr in Frage – schon gar keine Baumärkte, auch wenn wir dort am liebsten alles frei kaufen würden. Also blieb die Überlegung Tierheim oder eine andere Lösung. Im Tierheim Bielefeld scheint es derzeit keine Meerschweinchen zu geben, aber beim rumgooglen entdeckte ich eine Meerschweinchen Notstation hier in Ostwestfalen – in Bünde um genau zu sein.

Silke und Stephan machen dort einen wahnsinnig tollen und aufopferungsvollen Job und so haben wir dort Apollos neuen Gehege-Genossen abgeholt. Bis wir zur Tür rein kamen hieß er noch “Florian” – fragt nicht, wo der Name her kam.

Da wir aber in unserem Olymp-Namespace bleiben wollen (der ja wie gesagt eigentlich von Magnum stammt) haben wir hin und her überlegt. Dann hat Hermes Apollo ein Stück Salat aus dem Maul geklaut. Auch wenn es keine 50 Rinder waren, passte das einfach perfekt und der Name war entschieden. So schnell wie der Kurze rennt, muss der auch Flügel an den Füßen haben ;)

Schlaf schön, Zeus

Schlaf schön Zeus

Wir haben unseren Zeus begraben. Morgens um 6 war er schon leicht apathisch im Käfig, wollte keinen Salat anrühren, das hat mich sofort alarmiert. Infusion und entzündungshemmende Schmerzspritze beim Tierarzt und Flüssig-Nahrungsversorgung zu Hause haben nur noch 6 weitere Stunden gebracht. Mir war nicht bewusst, wie schnell es manchmal gehen kann :( Gestern hat er mir noch die Gurke aus der Hand gerissen.

Zeus war vermutlich das schlecht gelaunteste Meerschweinchen, das man sich nur vorstellen kann. Aber er war unseres. Zeus hat aus Angie und mir nach wenigen Monaten eine kleine Familie gemacht und uns zusammen geschweißt. Als Apollo dazu kam zeigte er sich hin und wieder von seiner rüpelhaften Seite. Er war halt der Chef im Käfig und trug seinen Namen als oberster griechischer Gott völlig zu Recht (ok, auch wenn ich Zeus und Apollo damals mehr wegen Higgins Dobermännern aus Magnun vorgeschlagen hatte).

Ich gestehe, ich konnte vorher mit Kleintieren nicht viel anfangen. Auch mit Zeusi musste ich erst warm werden. Erst als er durch Erschrecken Angie den Finger blutig gebissen hatte, dachte ich mir “Respekt! Du kannst ja doch mehr als Angst haben *g*”

Und trotz seiner Mopsigkeit schaffte er es in jungen Jahren in Mülleimer zu springen und über so ziemlich jede Freilaufbarriere zu klettern und das eine oder andere Ladekabel zu killen. Manchmal hat er die Barrieren auch einfach umgerannt.

Fünfeinhalb Jahre lang brauchte er nicht einmal zum Tierarzt. Heute ging dann alles ganz schnell. Ob es das Geschwür war, das sich scheinbar innerhalb weniger Tage gebildet hat, die Hitze, das Alter, eine Krankheit oder von allem etwas: Wir werden es nicht mehr erfahren.

Du wirst uns fehlen Zeus.

Dein forderndes Quieken nach Fressen.

Dein ungelenkes Winken über die Käfigkante, wenn Du Gurke wolltest.

Deine empört weit aufgerissenen roten Augen, wenn ich Dich dann doch mal kurz hinterm Ohr gekrault habe, was Du eigentlich gar nicht mochtest.

Wenn Du in der Kapuze meines Hoodies gesessen hast

Und Deinen roten Iro natürlich, wegen dem ich Dich damals ausgesucht habe.

Eines habe ich heute gelernt:
Auch wenn dieser kleine rote Pelzball uns “nur” 5 1/2 Jahre begleitet und das Gemüse weggeknabbert hat und sein Weggehen gerade unglaublich weh tut:

Ich kann die Vergänglichkeit nur akzeptieren. Und je mehr ich sie akzeptiere, desto besser. Was wäre uns ein Leben wert, wenn es ewig dauern würde? Wir wollen keine Veränderung. Ich jedenfalls möchte keine Veränderung wie diese heute. Ich möchte meine Lieben eigentlich immer um mich haben. Aber statt Energie darauf zu verschwenden Wünsche zu wünschen, die sich nicht erfüllen lassen, muss ich das Schöne schätzen und im Bewusstsein genießen, dass es jeden Moment wieder vorbei sein kann.

Zeusi, wenn der Schmerz, der Schock und die Traurigkeit überwunden sind bin ich froh über jeden Moment mit Dir, jeden einzelnen Morgen, an dem Du uns begrüßt hast und jeden Abend, an dem ich Dir “Schlaf schön” gesagt habe.

Heute habe ich Dir zum letzten Mal “schlaf schön” gesagt.

“Ein Ende des Trauern findet,
auch wer es nicht mit Absicht gesucht hat,
mit der Zeit.”
Seneca

We will keep you in our hearts.

Nach 22 Jahren den ersten Flensburg Punkt und der Polizist hat die WM richtig getippt

Mein-erster-Punkt-in-Flensburg

Auf dem Rückweg vom Einkaufen über den Privatweg wollte ich nur kurz anrufen und fragen, ob abends gegrillt wird. Leider haben wir uns ne Minute verquatscht und bin dann am folgenden Kreisverkehr etwas zu optimistisch gewesen. Der Polizist von links hat das Telefon natürlich sofort gesehen :)

Immerhin hat er ne Minute später am runter gelassenen Fenster sehr freundlich als erstes gefragt, ob das Telefon denn noch heile sei ;) Telefonieren am Steuer kostet mittlerweile 60 EUR und nen Punkt. Meinen ersten. Immerhin habe ich die Möglichkeit genutzt, mich aufklären zu lassen, wie das mit der neuen Punkteregelung genau läuft. Jeder Punkt einer Verkehrs-Ordnungswidrigkeit verfällt nun nach 2 Jahren eigenständig. OWi Punkte werden nicht mehr aufsummiert (bei Verkehrsstraftaten wie Unfallflucht sieht das anders aus).

Normalerweise nutze ich die Freisprecheinrichtung. In diesem Fall hatte ich das Bluetooth am Telefon ausgeschaltet, nicht weiter nachgedacht und das Telefon einfach ans Ohr genommen. Ehrlich gesagt habe ich auch kein großartiges Unrechtsverständnis dafür: Solange Menschen in Ihren Autos rauchen dürfen, sollte auch telefoniert werden dürfen. SMS-Schreiben, Twittern und im Web surfen stehen da auf einem anderen Blatt (wobei ich an der Ampel im Stand auch mal meine Mails checke – habe ja Start-Stop-Automatik *g*). Telefonieren während der Fahrt halte ich nicht für gefährlicher als Feuerzeuge im Fußraum suchen, Kippen ausdrücken oder versuchen die runtergefallene Glut vom Sitz zu wischen ohne sich die Hand zu verbrennen und die Bezüge zu versauen.

Bevor der Polizist seinen Samstagsdienst beendet hat, habe ich ihn noch eben nach seinem Tip fürs Finale am Sonntag gefragt. 4:2 meinte er.

Ob er nun einfach viel zu optimistisch war oder das Verhältnis der Sterne auf dem Trikot zwischen Deutschland und Argentinien habe ich vergessen zu fragen ;)

Aber hat ja prima geklappt am Sonntag.

Soccerfield statt Street Photography mit Paul Ripke nachem Finale :-D WM2014

Paul Ripke 1

OK, ich bin ein Photo-Geek. Und wenn jemand mit der einzigen Kamera, die ich mir neben meiner Olympus E-M5 noch wünsche, plötzlich über den Bolzplatz hüpft, dann fällt mir das auf. Besonders wenn er mit seiner Leica M 240 auf jedem 2. Selfie unserer Weltmeister aufpoppt. Kann es eigentlich eine bessere Werbung für eine der besten Kameras der Welt geben? :-)

Auf den Jacken der Pressephotographen, die zu 99% entweder Nikon oder Canon mit Riesentele-Eimern mit sich rumschleppten stand witzigerweise Werbung für Sony drauf. Und dann kommt der Leica-Mann und stiehlt erstmal allen die Show :-D

Einmal kurz bei Twitter nachgefragt und ZACK, weiß ich auch wer das ist. Paul Ripke, der schon einige DFB-Elf Reportagen gemacht hat und den ich neulich mal in dem Talk hier mit Stilpirat Steffen Böttcher bei Ben Hammer gesehen habe. Das Internet ist ein Dorf :)

Innerhalb weniger Stunden fanden sich Fragen in zig Fotografie-Foren, wer der Typ mit der Leica sei.

Kein Wunder, wenn Du mit Mutti und Prinz Poldi als Selfie-Bomb auftauchst ;) Das ist die hohe Kunst der Meta-Selfiegraphie:

Lustigerweise wurde in diversen Foto-Topics v.a. darüber diskutiert, warum die Gegenlichtblende krumm auf der Kamera sitzt :-D

Ich bin v.a. gespannt, wann und wo Paul seine Bilder veröffentlicht um die andere Perspektive zu sehen.

Übrigens hat Oliver Bierhoff himself ein kleines Fotoblog bei Leica von der WM 2014 mit einer X Vario gemacht. Bisher sind 5 Folgen online. Ich bin gespannt auf das Finale.

Was waren Eure abergläubische Rituale beim Fußball gucken?

Fussball-guck-Rituale

Seid Ihr seit Minute 90:01 aufs Klo gerannt, damit endlich ein Tor fällt? Wer rasiert verliert hat sich Mario Götze gedacht und es hat geholfen! ;)

Meine Freundin hat sich die ganze WM-Zeit kaputt gelacht und mir angedroht, dass ich demnächst in die Kirche gehen muss, wenn ich als Atheist solchen abergläubischen Schwachsinn mache wie:

  • Immer im gleichen comspace Siegestuhl gucken
  • die gleiche Hose anziehen und
  • immer 1 Becks pro Halbzeit trinken (Ok, gegen Brasilien wars nen Sixpack *ggg*)

Außerdem habe ich gedanklich immer den nächstbesten Spielstand für uns vor mich hinmeditiert:

1:0 für Deutschland, 1:0 für Deutschland, 1:0 für Deutschland

Und Ihr so? Was waren Eure abergläubischen Rituale, die Ihr von Spiel zu Spiel mitgeschleppt habt?

 

Gibt’s ne Innentasche für Kamerarucksäcke in DSLR-Form?

Lowepro-DSLR-Video-Fastpack

Eigentlich sollte dieser Beitrag nur eine Mail mit einem Produkt-Wunsch an Monochrom werden, die ja die Anybags produzieren. Dann dachte ich mir aber:

“hey, vielleicht weiß ja noch jemand ne andere Lösung”.

Ich hätte gerne eine Anybag in Form einer DSLR als Innentasche im Kamerarucksack.

Hintergrund ist folgender:
Ich habe einen Lowepro DSLR Video Fastpack 250 Rucksack.
Der Rucksack ist soweit auch sehr super. Ich kriege mein Kamerazeugs rein, ne GoPro mit allem, was man so braucht, nen BROCKHAUS, Macbook Air mit Netzteil und T-Shirts und Unterwäsche für 2-3 Tage :)
Aber:

ich nutze eine Olympus OM-D E-M5
kleeeeeeeine Kamera also.

Das Kamerafach in T-Form, das super praktisch von oben zu erreichen ist, wenn ich den Rucksack seitlich vor den Bauch ziehe ist daher viiiiieeeeeel zu groß.
Die Kamera fliegt im DSLR-Fach hin und her.
Dummerweise wurde der Teil, der für das Objektiv gedacht ist nicht bis zur oberen Kante mit Klettverschluss ausgekleidet, sonst könnte ich den Boden immerhin bis ganz nach oben setzen und mein Problem wäre lösbar.

Bei Monochrom gibt es nun Anybags. Zusatz-Innentaschen für Kamerataschen. Die sind vom Prinzip her auch ne tolle Geschichte. Aber für meinen Anwendungsfall leider unbrauchbar:
Ich kann natürlich eine Anybag senkrecht in das freie Fach stecken, habe damit aber nichts gewonnen, da ich das Anybag immer rausziehen müsste, wenn ich dran will und damit die Funktion des Rucksack im Eimer wäre, direkt durch die Seitentasche an die Kamera zu kommen.

Ich möchte:
Eine Anybag in Größe und Form einer DSLR in T-Form, die sich halbwegs passend in das Fach einpasst:

  1. den vorderen Teil, wo das Obejektiv säße mit einem Klettboden für ein kleines micro4/3 Objekt abtrennen
  2. den breiten Teil, in dem der DSL-Body sitzen würde, mit Klettwänden individuell einteilen – für MFT-Kamera mit und ohne objektiv, 1-2 Pancakes usw.
  3. mit einem Klettdeckel verschließen, so dass aus der Anybag nicht gleich alles rausfällt, wenn ich den Rucksack seitlich öffne

Ich habe mit einigen Micro4/3 und Leica-Nutzern gesprochen, ob sie ähnliche Probleme haben:
Haben sie.
Von daher dürfte eine Anybag, die das Standardfach in DSLR-Größe in Kamerarucksäcken ausfüllt durchaus Nachfrage bekommen.

Was denkt Ihr? Habt Ihr ne andere Idee? Kennt ihr ne Tasche, die in etwa in das Fach passt?

Hier sind die Maße:

So in etwa meine ich das :)

So in etwa meine ich das :)