Honda CR-Z – 13.500km und 50 Tage europäische Probefahrt

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Im Sommer 2010 bin ich den Honda CR-Z gemeinsam mit meiner Freundin Angie “probegefahren”. Unsere Testfahrt führte uns von Hamburg westwärts immer an der europäischen Küste entlang: Dabei kamen wir durch holländischen Sturm, holperten über belgisches Kopfsteinpflaster und arbeiteten uns durch nordfranzösischen Dauerregen in der Normandie. Ab der Bretagne wurden wir mit wunderbaren Küstenabschnitten entlang des Atlantiks belohnt.

Wir schlängelten uns über Pyrenäenstraßen und verirrten uns fast im portugiesischen Bergnebel, glitten entlang der schroffen Atlantikklippen und dabei hat der Honda CR-Z alle westeuropäischen Enden der Welt gesehen, bis wir schließlich in die verwinkelten Straßen von Tarifa kamen – der windigsten Stadt Europas an der Straße von Gibraltar. Ab hier änderte sich die harte aber wundervoll spektakuläre Gegend in mediterranes Flair und traumhafte Mittelmeerrouten direkt am Strand entlang.

Wir hatten den Ozean die meiste Zeit über als Beifahrer in Sichtweite, bis wir über durch Italien kamen und über die Alpen, Österreich, Tschechien und Polen wieder eine Küste erreichten. Diesmal die der Ostsee. Ihr folgten wir wieder Richtung Westen, bis wir 50 Tage später in Hamburg ankamen.

Auf dieser Tour haben wir “unseren” Honda CR-Z, den wir wegen seiner Haifischflossen-Antenne gleich auf Sharky tauften, natürlich ganz genau im Detail kennen gelernt. Das Auto brachte übrigens zwei Besonderheiten mit sich:

Erstens kam es aus dem Pressefahrzeugpool der Honda Motor Europe in England. hatte also dementsprechend britische Kennzeichen – war aber ein Linkslenker, was dazu führte, dass wir die englische Südküste auslassen mussten. Aus Versicherungstechnischen Gründen durften wir mit einem Linkslenker britischer Zulassung dort nicht fahren. Und auch nicht in Gibraltar, was britisches Hoheitsgebiet ist :)

Die zweite und viel interessantere Sache war: Sharky hat selbstständig getwittert (Danke an www.additive-net.de) und war damit immerhin das erste Auto in Europa (Ford kam uns weltweit mit AJ dem twitternden Fiesta um 2 Wochen zuvor). Alle 5 km hat unser Sharky einen Tweet abgesetzt, seine Geopositionsfähnchen in eine Google Map gepiekst und der Welt seine aktuellen Fahrdaten mitgeteilt. Also: Kilometerstand, Geschwindigkeit, Durchschnittsgeschwindigkeit und Fahrmodus.

Sport, ECON und Normal sind die Fahrmodi des Honda CR-Z. Das an sich ist jetzt noch nichts bahnbrechend neues, eine Weltneuheit ist dagegen, dass es sich bei dem Auto um das erste sportliche Hybrid Coupè mit einem knackig kurz ausgelegten 6-Gang Schaltgetriebe handelt. Der 14 PS Elektromotor liefert beim Anfahren und bei Überholvorgängen ordentlich Dampf von unten und unterstützt den 1,5 Liter, 114 PS Benzinmotor beim Anfahren, Überholvorgängen und v.a. auf südfranzösischen Serpentinenstraßen :). Das Hybridsystem ist also nicht ausschließlich auf geringen Spritverbrauch ausgelegt, sondern sorgt für Fahrspaß und -Dynamik.

Das zieht natürlich die Frage nach sich:

Was hat der CR-Z denn für’n Verbrauch?

(Die Frage wurde mir in der Tat am häufigsten gestellt.) Kommt wie immer ganz auf den Fahrer an. Ich habe mir im Laufe der Jahre eine Mischung aus sportlicher und sagen wir mal nachhaltiger Fahrweise angewöhnt. Damit habe ich den Honda CR-Z auf einer 218 km langen Strecke über polnische Landstraße (70%), polnische Autobahn (20%) und Stadt (19%) bei 4,8 Litern gefahren. Das war mein persönlicher Spar-Rekord auf flacher Strecke. Selbstverständlich im ECON Fahrmodus und mit bedachtem Einsatz des Gasfußes.

Nach oben raus habe ich den Verbrauch nicht über die 8 Liter Grenze Durchschnitt treiben können – Auch nicht mit bösesten Heizereien im SPORT Modus. Ob durch Pyrenäen-Ausläufer, entlang monegassischer Mittelmeer-Serpentinen oder über italienische Dolomitenpässe. Auch in der schärferen Gangart konnte ich Sharky’s Durst immer im Zaum halten.

Spannend ist die direkte Reaktion beim Umschalten der Fahrmodi. Besonders von ECON in SPORT. Nach dem Druck auf den Knopf geht direkt die Drehzahl hoch, das Gas wird spontaner angenommen und vor allem wird die Lenkung straffer und direkter. Das war sehr hilfreich auf den Bergstraßen rund um Europa. Selbst wenn ich eher sparsam unterwegs sein wollte (und selbst das geht mit behutsamen Gasfuß im SPORT Modus) habe ich diese Einstellung gewählt um in den engen Serpentinen das bessere Ansprechverhalten nutzen zu können.

Aktiv Sprit sparend Fahren macht Spaß

Überhaupt macht das bewusste Fahren mit diesen drei Modi sehr viel Spaß. Ich habe mich öfters dabei ertappt, wirklich mit Köpfchen zu fahren und bsw. so zu überholen: Runter schalten, den SPORT Modus aktivieren, Gas geben, raus ziehen und die bessere Leistungsentfaltung nutzen, einscheren und wieder entspannt in den ECON Modus zurück wechseln. Erinnerte mich hier und da immer wieder an Knight Rider und seinen Lethal Pursuit Mode :)

Aber auch beim durch die Stadt cruisen macht sich der ECON Modus im Hybrid bemerkbar: An der Ampel los fahren geht sehr viel zügiger als in Autos ohne Elektrounterstützung. Allerdings hier auch ein Tip: Ruhig einen beherzten Vollgasstoß beim losfahren geben – damit steigt der Elektromotor erst richtig ein und schiebt schön von unten raus das Auto an. ZACK ist man in Schwung und kann rollen lassen.

Die Schaltwege sind genauso kurz und knackig wie der angenehm in der Hand liegende Schaltknauf. Das Getriebe saugt die Gänge auch bei ambitionierter Gangart förmlich ein.

Ach ja – die Klimaanlage macht ungefähr einen Mehrverbrauch von 0,8 bis 1 Liter Sprit aus. Sobald die 25 Grad unterschritten wurden, haben wir den Kühlschrank also schön zu gelassen. War auch recht angenehm. Bei nem weißen Auto kein Problem.

Hier mein Tagesrekord – zum ersten  Mal lange unter 5 Liter. Am Ende dieses Tages in Polen (da war dann auch die Klimaanlage den ganzen Tag aus) hatten wir die 4,8 Liter auf einer Strecke von 218 km.

Ziemlich revolutionär im CR-Z ist ja die Start-Stop Automatik, die nicht erst kurz vorm stehen bleiben einsetzt. Direkt bei weniger als 30!! km/h schaltet sie den Motor ab und lässt das Auto rollen. Im Stadtverkehr oder im stockenden Verkehr auf der Autobahn ein nicht zu unterschätzender Spritsparvorteil! Und es macht mächtig Spaß, mit ganz leicht angetippten Bremspedal bergab zu rollen um möglichst lange ohne eingeschalteten Verbrenner vorwärts zu kommen. Geht man im Rollen von der Bremse oder tritt an der Ampel die Kupplung ist der Motor des Honda SOFORT wieder da. Das hat mich jedes Mal wieder erstaunt, wie schnell die Karre wieder anspringt.

Das Raumschiff Instrumentarium im Blicken

Ich gehöre ja bekanntermassen zu den Leuten, denen das Interieur eines Autos nach den Fahrleistungen am wichtigsten ist. Hier verbringe ich schließlich am meisten Zeit. Im CR-Z habe ich mich auf Anhieb wohl gefühlt. Und ein bißchen wie Captain Picard auf der Brücke vom Raumschiff Enterprise.

Die Innenausstattung ist für ein Auto der Kompaktklasse topverarbeitet und fasst sich unglaublich wertig an. Noch besser ist aber die aufwendige Instrumentierung, die nicht nur je nach Fahrmodi in unterschiedlichen Farben leuchtet (grün für ECON, blau für NORMAL und rot für SPORT). Im Instrumentenfeld sind um den optisch etwas herausstehenden Digitaltacho, der vom sehr geschmeidig anzusehenden Drehzahlmesser eingefasst wird noch viele Zusatzinformationen enthalten:

Zum einen natürlich, in welchem Fahrmodus ich mich befinde, ob der Akku des Hybridsysstems gerade aufgeladen wird oder ob der Elektromotor mich beim Fahren unterstützt. Und – ganz wichtig: Es gibt mehrere Anzeigen, die mich an eine sprit sparende Fahrweise erinnern ohne dabei zu nerven. Der im Bild blaue Ring verfärbt sich je nach Energieverbrauch tvon grün zu blau. Die SChaltanzeige gib tan, ob ich besser rauf oder runter schalten sollte um im optimalen Drehzahlbereich unterwegs zu sein. in der rechten Ecke (im Bild nicht zu sehen) sammel ich Blätter an kleinen Pflanzen während der (umweltfreundlichen) Fahrt. Und ebenfalls nicht ganz zu sehen: Ein nach rechts ausschlagender Balken gibt mir den aktuellen Spritverbrauch an.

Spielerisch und unaufdringlich zu weniger Spritverbrauch. So soll das sein. Übrigens funktionieren die Fahrweisen, die ich mir im CR-Z angewöhnt habe auch in allen anderen Autos.

Innen viel Platz

Der Fahrgastraum ist wie in einem Coupè üblich für 2 Personen ausgelegt. Durch die nach vorne hin lang gezogene Form hat man auf Fahrer- und Beifahrerseite reichlich Platz. Davon konnte insbesondere Angie ein Lied singen, die auf der Beifahrerseite alle täglich benötigten Dinge im Fußraum komprimiert hatte :) Verpflegung, Kartenmaterial, Schuhe, Getränke, und vor allem: Laptop mit 220V Konverter am Zigarettenanzünder, Kameras mit Ladegeräten und Handylader immer in Griffweite.

Ich habe täglich zwischen 4 und 8 Stunden in diesem – zugegeben nicht grade typischen (Reise-) Auto zugebracht und mein Rücken ist noch top in Form. Die Sitze sind wirklich eine exzellente Mischung aus sportlichem Halt und ergonomischem Komfort. Insbesondere da wir lange Zeit bei über 40 Grad Außentemperatur unterwegs waren, ist eine entsprechend angenehme Sitzoberfläche nötig, damit man sich nicht den Allerwertesten abschwitzt. Auch hier sind wir bestens klar gekommen.

Für einen Sitzriesen wie mich ist bequem Platz im CR-Z. Ich habe kurze Beine – muss also sehr nah ans Lenkrad ran rutschen. Habe aber einen langen Oberkörper, von daher stoße ich auch gerne mal unter die Decke von manchen Autos. Bei Sharky blieb ich beulenfrei an der Birne :) da die Sitzposition an sich schon sehr tief ist und sich sowohl Sitzhöhe und Lenkradposition optimal einstellen lassen.

Was mir besonders gut gefallen hat war das tiefe Fach hinter den Becherhaltern hinter der Mittelkonsole. Wir haben hier die Telefone und alle anderen USB-Geräte untergebracht (da hinter einer Klappe unter der Navi-Einheit die Kabel verstaut werden können. Das Fach ist zwar offen, aber schön ief und fast zur Not ne ganze Packung Kekse, wenn man mal schnell was verstauen muss :)

Ansonsten hat der Honda CR-Z aber auch noch eine kombinierte iPhone-Halterung und Kühlungslösung zu bieten:

Eine Sache, die etwas gewöhnungsbedürftig ist:
Die Sicht aus der Heckscheibe ist eingeschränkt. Erstens durch die schwarze Färbung, zweitens durch die steile Linie des Hecks und drittens weil die Heckscheibe in zwei Teile gesplittet ist: Den schägen oberen und einen kleinen graden Teil unten. In dem unteren klebte bei uns einer der ORI10K Aufkleber so dass ich mir ziemlich schnell angewöhnt habe nach Seitenspiegeln zu fahren und mich beim Rückwärtseinparken tatsächlich mal auf das Piepsen der Parkhilfe zu verlassen.
Keine Angst, es gab keine Macken ;) Nicht mal fremd verschuldete. Und im restlichen Teil Europas ist es nun mal durchaus üblich, sich einfach aus der Parklücke raus zu schubsen. Da ist die Meinung der Menschen sehr einhellig “Wieso? Die Autos haben doch Stoßstangen dafür!”

Zwei Kleinigkeiten, die mich genervt haben gab es natürlich auch:

1. wenn ich mal kurz das Lenkrad mit dem linken Knie unterstützt habe um bsw. eine Flasche Wasser aufzudrehen, habe ich damit über einen der Knöpfe links am Lenkrad das Navi in den “neues Ziel eingeben”-Modus geschaltet.

2. Den mittleren Lüftungsaugang kann man nicht schließen. Keine Ahnung, wo hier der Sinn steckt und die Interieur-Designer einen Verschluss weggelassen haben.

Mit beiden Dingen lässt es sich aber sehr gut leben ;)

Klimaanlage und Start-/Stop Automatik

Die gute Nachricht zuerst: Beides funktioniert astrein :) Woran ich mcih nur gewöhnen musste war, dass die Start-/Stop-Automatik an der Ampel auch die Klimaanlage ausschaltet. Bei längeren Stops führt das dazu – besonders, wenn es draußen grad einen schönen Sommerregen gibt – das RuckZuck die Scheibe beschlägt. Die stark angeschrägte Frontscheibe begünstigt ein schnelles Beschlagen noch, sodass nach 20-30 Sekunden schon alles vernebelt sein kann. Glücklicherweise hat die Klimaanlage sobald sie wieder anspringt soviel Leistung, dass sie die Scheiben unter 10 Sekunden wieder frei gepustet hat.
Die Lösung zur Vermeidung: Einfach an der Ampel auf Außenluft, statt Umluft stellen, solange wie nur das Gebläse pustet. Dann beschlägt nix.

Das Design des Autos fällt auf

Darauf muss man sich wirklich einstellen: Das aggressive, gedrungene Design von Sharky ist sehr, sehr auffällig. Egal wo wir standen, die Leute haben dem Auto hinterher geschaut oder kamen direkt auf uns zu um zu fragen, um welches Auto es sich da handelt. Ob auf der portugiesischen Rennstrecke, im spanischen Touriort oder auf dem großen Marktplatz über den Dächern von Florenz. Der CR-Z ist ein auffälliger Hinkucker, auf den uns sogar ein paar Amis und Kanadier angesprochen haben.

Hier mal eine schöne Zeitlupe wie Sharky vich von seiner besten Seite zeigend, durch die Weinberge vom Chateau de Giscours im Margaux (nahe Bordeaux) rollt.

Bei Regen hat die hübsche Form einen Nachteil: Es regnet sofort rein. Dach und Türlinie sind vom Schwung her so angelegt, dass Regen bei offenem Fenster nicht einfach nur auf der Türkante landet, sondern gleich auf dem Arm des Fahrers.

Technische Probleme?

Kein einziges. Insgesamt mit Vorbereitung und einigen Tagen nach der Reise bin ich gut 15.000km mit dem Honda CR-Z gefahren und er hat uns nicht einmal im Stich gelassen oder Probleme bereitet. Einen kurzen Moment dachte ich mal die Lenkung hätte einen Schlag weg bekommen, nach dem ich einen der französischen 30-Zonen Drempel etwas zu zackig genommen hatte (also mit 35 – die Franzosen bauen da echt ganz gerne Treppen in die Straßen). Letztendlich habe ich dann nur die leicht unterschiedlichen Luftdrucke wieder ausgeglichen und Sharky schnurrte wieder gerade aus.

Einzig auf die tiefgezogene Schürze vorne am Auto sollte man sich einstellen. Bei Schlaglöchern, Zone-30 Drempeln (in Holland heißen die wirklich so) und sehr steilen Parkhaus Auf- und Abfahrten kann es sonst schon mal ein bißchen kratzen an der Nase.

Honda Navi und Entertainment HiFi System

Das Navi ist etwas gewöhnungsbedürftig von der Bedienung her. Hat uns für unser Vorhaben aber letztlich sehr gut in die Karten gespielt. Da wir möglichst immer in Sichtweite zum Meer gefahren sind, das Navi uns aber zuverlässig immer wieder auf die nächst größere Straße zurück holen wollte, haben wir kurzerhand folgendes gemacht:

Das nächste Ziel haben wir eingegeben. Angie hat aber mit dem kleinen Joystick recht oben am Navi die Karte immer passend bewegt und mir angesagt, wann wir wo abbiegen müssen um möglichst lange Strecken über kleine Küstenstraßen zu fahren. Auch die Programmierung von einzelnen Wegpunkten war kein Problem. Was einem nur klar sein sollte, dass Polen und Tschechien nicht mehr zu Westeuropa gehören und daher bei der Standardnavi Variante nicht mit dabei sind. Dafür hatten wir noch das Navigon auf dem Iphone. Ach ja und in Portugal wird so schnell und so viel gebaut, dass die Naviangaben – genauso wie portugiesische Verkehrsregeln – eher so Richtwerte sind :) Es soll einen Hondahändler geben, der auf einer Landgewinnungsmaßnahme gebaut hat. Dieses künstliche Land ist noch so jung, dass man laut Navi im Atlantik steht, wenn man da hin fährt ;)

Die Alltagstauglichkeit des Honda CR-Z

Sharky ist nicht nur ein tolles 2-Personen Reiseauto, sondern natürlich auch voll alltagstauglich. Als unabhängigen Tester hatte ich meinen Dad reingesetzt, der sich durch aus so einen Hybridkeil als Rentenspaßmobil vorstellen kann (und das nachdem er den Civi Type-R schon über ostwestfälische Landstraßen geprügelt hat *g*)

Der Kofferraum ist für den Wocheneinkauf genau richtig dimensioniert. Vor allem kann man ihn so packen, dass einem nicht alle Tüten umfallen. Bei meinem Alltagsauto Volvo-Kombi keine Selbstverständlichkeit, da fällt gerne mal ne Tüte um und ich kann die Tomaten auf der 2,50m Ladefläche suchen gehen ;) Auch die Ladekante stellt jetzt kein unüberwindbares Hindernis dar. Da kriegt sogar Angie mit ihren 1,58m Größe eine Kiste Bier reingestellt. Ohne die Rückbank umzuklappen kommt das Gepäckabteil auf 225 Liter. Klingt wenig. Mir hat es aber immer gereicht. Wenn man die Sitze noch umlegt, steigt das Volumen auf 595 Liter. Klar ne Schrankwand transportiert man damit nicht, aber dafür ist das Auto auch nicht gedacht.

Um das Kofferraumvolumen einmal zu demonstrieren haben wir hier eine Zeitrafferanimation gemacht, in der Ihr seht wie wir Sharky nach über 50 Tagen Reise wieder auspacken. Und da hätte noch mehr reingepasst!

Sicherheit

5 Sicherheitssterne im Euro NCAP Crash Test sprechen eine deutliche Sprache. Im CR-Z sitzt man verdammt sicher. Wie sicher genau mussten wir glücklicherweise nicht testen ;)

Und selbst auf der Rennstrecke taugt er :) Hier sind wir mit Supersport Honda-Rennfahrer Miguel Praia auf der portugiesischen Rennstrecke Autodromo do Algarve unterwegs:

Fazit – Honda CR-Z einfach mal probefahren

Wer ein cooles, individuelles Auto sucht, das technisch top, aussen und innen cool und sowohl auf langen wie kurzen Strecken spitze zu fahren ist, sollte sich definitv den CR-Z mal für eine Testfahrt beim Händler abholen!

Alle weiteren Geschichten zu unserem Sharky, dem twitternden Honda CR-Z lest Ihr in den kommen Wochen und Monaten auf www.ori10k.de und auf unserer Facebook-Page.

An dieser Stelle auch noch mal ganz herzlichen Dank an Honda und besonders an David, für die Unterstützung und dass wir das Projekt ORI10K auf die Beine gestellt bekommen haben!

Und hier sind nochmal meine aller ersten Eindrücke zum Honda CR-Z aus dem April, als ich das Auto auf der Honda Presseveranstaltung zum ersten Mal fuhr:

Kommentare

  1. Sehr schöner ausführlicher Bericht. Vielen Dank! :) Hab die letzten Wochen auch immer die Fahrt mitverfolgt.
    Ich könnte mir durchaus auch vorstellen einen CR-Z zu fahren, obwohl ich dann doch eher auf großvolumige Motoren und dazu passenden Sound stehe. Doch der Honda scheint als Gesamtpaket – wenn man nach dem geht was du schreibst – doch ziemlich überzeugend zu sein!

  2. Hallo,

    ich fahre seit ca. 20 Jahre Honda und seit Dezember 2011 Honda CR-Z., was meine beste Entenscheidung war. An diesem Auto stimmt alles. Nur die Kleinigkeit des beschlagen der Fenster bei kalten oder nasskaltem Wetter bei Fahrtantritt. Das hatte ich aber auch beim Honda Civic und das ist nach ca. 2-3 Minuten vergessen.
    Der Honda CR-Z ist einfach KLASSE!

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