Mache grade erste Handschrifterkenungsschritte mit dem @livescribe

Und bin TOTAL begeister! Das funktioniert ja wirklich! Also:

Der Stift speichert alles, was ich per Handschrift notiere. Wenn ich den Stift an den Rechner anschließe, kann ich die Notizen aus dem Stift auf den Rechner holen. Die Ergebnisse sehen dabei aus wie gescannt. So weit so gut, aber auch nicht wirklich neu.

Wie funktioniert der Livescribe Smartpen?

Im Block, der mit dem Stift kommt sind Steuersymbole mit denen ich durch das Menu im Display vom smartpen scrollen kann. Ein Steuerkreuz für hoch, runter – links, rechts. Enter usw. Ein auf Papier gedruckter Taschenrechner lässt sich durch einfaches antippen der Zahlen und Symbole bedienen und das Ergebnis zeigt der Stift in seinem Display an.

Was ich aber noch viel bemerkenswerter finde ist, dass der smartpen bis zu 4 GB Audio aufnimmt. Also ein kleines Diktiergerät. Damit kann ich einen Vortrag aufnehmen. Oder wie in dem Blogposting durch das ich auf den Stuft aufmerksam wurde ein Interview. Besonders wenn der Interviewpartner ein russischer Politiker ist, der nicht wissen soll, dass er aufgenommen wird, ist so ein Stift sehr praktisch :)

Nix besonderes?

UUUH, werdet Ihr jetzt sagen: Ein Diktiergerät in einen Stift eingebaut. Was ist daran denn besonders?

Will ich Euch sagen:
Ihr nehmt also per Audio einen Vortrag oder ein Interview auf und macht Euch gleichzeitig schriftliche Notizen. Wenn Ihr hinterher das fertige Interview am Rechner bearbeitet, werden die Notizen genau passend im der Audio-Timeline angezeigt. SEHR praktisch zu schnellen Nachbearbeitung und zum markieren von interessanten Stellen.

Praktisch im Auto

Einzelne Seiten in der Desktopsoftware

Für mich ist das besonders interessant, wenn ich im Auto sitze und mit Notizen mache. Sei es bei einer Probefahrt oder einfach nur so, wenn ich unterwegs bin. Autofahren ist für mich mächtig entspannend und mir kommen ständig Ideen. Manchmal kann ich die aufschreiben, manchmal denke ich schneller als ich schreiben kann und dann muss ich sie diktieren. Eine Kombination aus beidem habe ich mir immer gewünscht.

Perfekt wäre ja ein Lenkrad mit fester Narbe wie in diversen Citroens, so dass ich das Lenkrad um einen feststehenden iPad-ähnlichen Touchscreen herum drehen kann. Darauf kann ich Apps starten, Autofunktionen Steuern und eben Notizen und Gedanken eingeben. Als Eingabemöglichkeiten Tastatur, Spaacherkennung und Handschrift mit Finger und Stift und ich kann mich viel besser aufs Fahren konzentrieren. Denn ich habe weder Angst mehr davor, meine Gedanken zu vergessen, noch muss ich nach Stift, Notizblock oder iPhone suchen.

Hier im Herstellervideo seht Ihr in aller Kürze wie das läuft. Ich werde jetzt mal noch ein bisschen weiter testen und gleich mal die handschrifterkennung ausprobieren, die es vom Drittanbieter www.visionobjects.com gibt. DARAUF habe ich ja immer gewartet. Wenn das mit meiner Sauklaue funktioniert, wäre das für mich eine Mega-Arbeitserleichterung.

Ich gebe alsbald Bericht :)

Posted by Alex

Schreibe hier auf dLimP seit über 10 Jahren privat vor mich hin :) Mit Autos hatte das hier auch mal zu tun. Das findest Du heute hier fokussiert auf Familienautos. digital-dictators.de klingt martialisch ist aber schon seit 1998 ein kleiner Freundeskreis von Gamern gewesen. Nichtsdestotrotz ist mir bewusst, wie traurig sich dieser mal witzig gemeinte Name mittlerweile bewahrheitet hat. Wenn dich mein berufliches Zeug als Berater interessiert, schau doch mal auf LXKHL.com vorbei

One Reply to “Mache grade erste Handschrifterkenungsschritte mit dem @livescribe”

  1. Hi Alex,

    stimmt. Das funktioniert. Ich nutze es auch gern. Habe es kürzlich auf einer Messe erfolgreich getestet. Allerdings muss man für die Handschriftenerkennung schon recht ordentlich schreiben, sonst hat man viel nach zu korrigieren.

    Beste Grüße

    Rolf

kommentiert gerne hier unten oder schickt mir was nettes an alex@dlimp.de

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.