Tesla verklagt Top Gear wegen Autoschieberei (kein #Aprilscherz)

Tesla verklagt die BBC weil Top Gear 2008 im Testbericht angeblich einige Unwahrheiten gesagt hat (WIRED Autopia berichtet ausführlich):

Erst ist nach 55 Meilen der Akku alle gewesen (angeblich)

Dann ist ein Auto kaputt gegangen (angeblich)

Tesla Motors stört sich an der Einstellung in der die Top Gear Jungs den silbernen Wagen in den Hangar schieben. Dadurch wird der Eindruck, das Auto sei kaputt gegangen noch verstärkt. Ein Top Gear Sprecher sagte laut reghardware.com 2008, die Szene sollte zeigen, was wäre WENN dem Auto der Saft ausgehen würde.

Positiv wurde gezeigt, dass der Tesla schneller beschleunigt, als sein Benzin-Vorfahre die Lotus Elise.

Auch wird berechtiger Weise gezeigt, dass die Benzin-Elise auf einem Bierdeckel um den ersten Tesla herum fahren kann, weil sie einfach leichter ist. (Meine Theorie wäre ja gewesen, es liegt daran, dass die Elise ein englisches Auto ist und das amerikanische eben nur beschleunigen kann *g*)

Was meint Ihr? Ist Tesla einfach nur humorlos? Hat Top Gear sich damit komplett unglaubwürdig gemacht? Würdet Ihr wegen des Berichts das Auto nicht oder grade deswegen kaufen?

Hier das komplette Top Gear Tesla Video (so lange es noch online ist:

Posted by Alex

Schreibe hier auf dLimP seit über 10 Jahren privat vor mich hin :) Mit Autos hatte das hier auch mal zu tun. Das findest Du heute hier fokussiert auf Familienautos. digital-dictators.de klingt martialisch ist aber schon seit 1998 ein kleiner Freundeskreis von Gamern gewesen. Nichtsdestotrotz ist mir bewusst, wie traurig sich dieser mal witzig gemeinte Name mittlerweile bewahrheitet hat. Wenn dich mein berufliches Zeug als Berater interessiert, schau doch mal auf LXKHL.com vorbei

5 Replies to “Tesla verklagt Top Gear wegen Autoschieberei (kein #Aprilscherz)”

  1. Ach, einfach nur der perfekte Publicity-Stunt, mehr nicht. Gerade wenn in irgendeiner Form Top Gear von einem Unternehmen erwähnt wird wird doch jeder hellhörig.

    Ich kann mir nicht vorstellen dass sie ernsthaft etwas gegen die Art haben mit der Top Gear seine Tests inszeniert.

  2. Zumal Top Gear ja nun auch eher Unterhaltung als hochseriöser Auto-Test ist.

    Aber es ist halt ein amerikanischer Konzern – wo geklagt werden kann, wird geklagt. Schon albern.

  3. Ich versteh irgendwie nicht, um was es Tesla denn genau geht. Wenn Top Gear sagt die Batterie is nach 55 Meilen leer dann ist es eben so gewesen. Das ist Pressefreiheit. Ist das Auto allerdings nicht kaputt gegangen, was ja leicht feststellbar ist und Top Gear berihchtet das dann okay. Aber vor allem wieso klagen sie erst so spät … oO
    Find ich von Tesla etwas doof.

  4. Hi Alex,

    also in einem der Artikel, die ich da oben verlinkt habe ist die Rede davon, dass 1. die Batterie nicht leer war und 2. das Auto auch nicht kaputt gegangen ist. Top Gear wird von Tesla also definitiv lügen unterstellt.

    Geklagt wird von Tesla mit der sinngemäßen Begründung: Uns geht es nicht ums Geld, wir verkaufen auch so genug Autos. Aber wir wollen nicht, dass bewusst falsch über uns berichtet wird.

    Hm.

    Die BBC schweigt und sitzt die Sache aus. Ich persönlich fänd es ja gut, wenn sie einfach sagen würden: “Wir wollten die Dramatik des Beitrags etwas steigern. Ausnahmsweise, sonst machen wir sowas NIE” :-)

  5. Ich bemühe mich seit Monaten um einen Termin, einen TESLA Roadster testen zu können. Zuerst wurde eine Testmöglichkeit schnell und simpel zugesagt – seitdem passiert nichts mehr.

    Da mag man noch sagen: Okay, TESLA sucht sich seine Multiplikatoren genau aus.

    Die TopGear Jungs für einen solchen Bericht verklagen zu wollen, zeigt jedoch eine übelst stümperhafte PR-Arbeit und es könnte einen Streisand-Effekt nach sich ziehen. Schade drum. Bin ich doch eigentlich ein Fan von alternativen Ideen im Fahrzeugbau.

kommentiert gerne hier unten oder schickt mir was nettes an alex@dlimp.de

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