Das Terrain und die Reichweite: Den Fuss des Teutos mit #NissanLEAFcar33 entlang

Auf meinen gewohnten Strecken habe ich ja mittlerweile schon ein Gefühl für den Energieverbrauch des LEAF bekommen. Da bewege ich mich aber auch immer im sicheren Rahmen und Umkreis der nächsten Steckdose. Sollte es mal eng werden, wird zur Not wird eben mal bei nem Kumpel für ne Stunde oder 2 Halt gemacht und ein bissen an der Leitung gelutscht. Musste ich bisher aber noch nicht in Anspruch nehmen. Meinen bisherigen Niedrigrekord an Restreichweite hatte ich ja letztens schon mit 23km getwittert.

Es ist aber wirklich unglaublich, wie stark sich der Straßenverlauf und die Topographie auf die Reichweite beim Elektroauto auswirkt. Ich habe es heute mal geschafft, die Reichweitenvorhersage des Nissan LEAF kolossal zu unterbieten. Wir haben einen kleinen ca. 35 Kilometer Ausflug gemacht.

Dabei war ich allerdings auch wie eine Potenz aus Sonntagsfahrer hoch Oppa mit Hut unterwegs. Mein Spar-Fahr-Stil passte dabei wunderbar zu unserem Ziel: Heilbad und Salinenstadt Bad Rothenfelde. Vom Rentner-Aufkommen her auch als das Miami Ostwestfalens bekannt.

Rock’n’Rollator!

Doch zurück zur LEAF Reichweite:

Losgefahren sind wir mit einer Reichweite von 178km. Randvoll geladen also.Dann bin ich 36 Kilometer weit gefahren. Die Elektro-Reichweite bei der Ankunft: 160km! Das heißt, ich bin genau doppelt soweit gekommen, wie es das Auto errechnet hat.

Nun errechnet das Auto die Reichweite ja immer auf Basis der letzten Fahrt. Bei 178 Kilometern Startreichweite ist schon klar, dass ich bereits vorher extrem sparsam gewesen sein muss. Doch die Fahrt Bielefeld – Bad Rothenfelde lief dann nochmal wie’n Stromspar-Länderspiel.

Auf der Rückfahrt habe ich nach 33km nachgeschaut. DA waren dann aber plötzlich 51km Reichweite weg. Strange oder? Ich habe da eine abenteuerliche Vermutung:

Bielefeld liegt auf 118m über Normalnull. Halle Westfalen, durch das man auf dem Weg nach Bad Rothenfelde durch muss auf 125m üNN und Rothenfelde selber auf 96m über NN. Was meint Ihr? kann es sein, dass die 36km bergab einfacher für das Auto waren und sich SO arg auf den Strom ausgewirkt haben und der Rückweg dann entsprechend “anstrengender” weil es dauern bergauf ging?

Meine extrem sparsame Fahrweise hatte ich auf dem Rückweg nicht geändert. Trotzdem hatte ich nach einigen Streckenabschnitten plötzlich einen satten Hopser nach unten in der vorher gesagten Reichweite. Dabei hatte mich fast nen Rübentrecker überholt :) Aber dieses Stück ging eben über 2-3 Kilometer gaaanz leicht bergan.

Wir sprechen hier ja über fast das doppelte an Verbrauch / eingebüßter Reichweite. Da muss man bei längeren Fahrten schon mit dem spitzen Bleistift rechnen: Was auf der Hinfahrt noch super gepasst hat, kann auf der Rückfahrt plötzlich ganz anders aussehen.

Einkaufs-technisch war die Tour ein vollster Erfolg :) Dazu später mehr.

Posted by qua

Standouts include the United States' South Pacific detonation of an atom bomb 90 feet below the water to study the effects on a fleet of ships. Surprise, surprise, they sink! If that wasn't enough, the navy also loaded the decks with sheep to study the effects of the blast on life forms. Surprise, surprise, they die! Glowing leg of lamb anyone?

2 Replies to “Das Terrain und die Reichweite: Den Fuss des Teutos mit #NissanLEAFcar33 entlang”

  1. hey super Bericht ich wohne ca. 120 km weit weg würde gerne mit dir email kontakt aufnehmen interessiere mich auch sehr für das auto, würd mich freuen, hab noch einige fragen^^

  2. […] große Höhenunterschiede/Steigungen von A nach B bewältigen muss (sagt auch Alex) […]

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