Renault trennt sich von Elektroauto Infrastruktur Better Place

Gute und nachvollziehbare Entscheidung von Renault denke ich. Die Idee ganze Akkus zu tauschen war nett, aber zu teuer. Auch wenn Renault / NISSAN CEO Carlos Ghosn verbal immer noch an der Möglichkeit festhält – bzw. diese nicht explizit auschließt. Wieviele Akkus für zigtausend Euros kann sich eine Organisation oder ein einzelner “Akku-Tauschstation”-Betreiber von Better Place auch leisten? Da läge dann irre viel Kapital herum, dass nur genutzt wird, wenn mal jemand mit dem passenden Auto kommt.

Was ist die Altnernative zu Better Place?

NISSAN Leaf an 30-Minuten Schnellader von RWE in Schwerte

NISSAN Leaf an 30-Minuten Schnellader von RWE in Schwerte

Tankstellen mit ausreichend Schnelladern, so wie sie RWE entlang der Strecke Bonn – Hamburg stehen hat wären in meinen Augen die perfekte Lösung. 30 Minuten Schnelladen kann man dann mit Kaffeetrinken, Scheiben putzen, Auto saugen, Zeitung lesen und was nicht alles verbinden.

Dann noch eine Tankstelle mit Büro bzw. Warte-Lounge wie hier bei der Shell-Tanke in Berlin und alles ist gut.

Die Akku-Tauschstationen werden in 10-20 Jahren Sinn machen, wenn genug Elektroautos mit standardisierten Akkus unterwegs sind (und die Akkus hoffentlich preiswerter sind).

Bei movelo funktioniert das Akku-Tauschsystem übrigens bereits für E-Bikes. Sogar Länder übergreifend zwischen Deutschland und Österreich.

Posted by Alex

Schreibe hier auf dLimP seit über 10 Jahren privat vor mich hin :) Mit Autos hatte das hier auch mal zu tun. Das findest Du heute hier fokussiert auf Familienautos. digital-dictators.de klingt martialisch ist aber schon seit 1998 ein kleiner Freundeskreis von Gamern gewesen. Nichtsdestotrotz ist mir bewusst, wie traurig sich dieser mal witzig gemeinte Name mittlerweile bewahrheitet hat. Wenn dich mein berufliches Zeug als Berater interessiert, schau doch mal auf LXKHL.com vorbei

3 Replies to “Renault trennt sich von Elektroauto Infrastruktur Better Place”

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