Die schönste Tour, die ein Auto unter die Räder kriegen kann

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tl;dr: Die schönste Tour ist immer die auf der Du gerade bist.

Die Langfassung ist deutlich komplizierter. Ich kann gar nicht genau sagen, welche Tour für mich die schönste war. Meine persönliche Traumtour habe ich bereits gemacht und die ist natürlich nur schwer zu toppen. Das was ich in den letzten Jahren “on the road” gelernt habe ist, dass für mich das unterwegs sein an sich das reizvolle ist. Dabei bin ich absolut kein “Der Weg ist das Ziel”-Typ. Einfach nur fahren um des Fahrens Willen ist für mich eher frustrierend. Mir ist es wichtig ansatzweise zu wissen warum ich zu einem bestimmten Ziel fahre.

Die perfekte Tour sieht für mich so aus:

  • Ziel setzen, losfahren
  • unterwegs wunderbare Menschen treffen, seltsame Dinge sehen
  • Ziel erreichen, kurz ausruhen, weiter geht’s

Ob es nun heißt 50 Tage unterwegs zu sein, in 80 Stunden um die Welt zu reisen, 8 Stunden bei 0 Grad auf dem Pferd ins neue Jahr zu reiten oder startuphoppend durchs Silicon Valley roadzutrippen und in einer der allerheiligsten Entwicklungszentren bei Mercedes-Benz reinzuschnüffeln, ist dabei dann die Sahne auf der Tour-Torte.

Meine letzten Touren waren deutlich nachhaltiger – erst mit dem Elektroauto durch Tirol (und brav mit dem Auto huckepack in der Bahn dorthin) und dann mit dem Fahrrad 500km an die Nordsee.

Geht alles.

Wichtig ist mir die Herausforderung. Etwas zu machen, was so noch niemand gemacht hat. Einen Blickwinkel einzunehmen, aus dem noch nie jemand geschaut hat. Und aus jeder Tour etwas lernen, eine Erfahrung mitzunehmen, die ich vorher nicht im Traum erwartet hätte.

Das kann heißen, den Kopf frei zu bekommen, die Welt mit anderen Augen zu sehen und auf neue Ideen zu kommen.

Es heißt aber auch: Vertrauen in Menschen fassen, die man nie gesehen hat und vermutlich auch nie wieder sehen wird. Die also eigentlich gar keinen Grund hätten einem zu helfen und es trotzdem tun und mit offenen Armen empfangen.

Von daher kann ich mittlerweile sagen, dass spektakuläre Landschaften, wahnsinnige Städte und wunderbar gewundene Straßen eine super Tour-Suppe ergeben, das wichtige aber die Menschen sind. Die Menschen, die mit Dir im Auto sitzen und vor allem die Menschen, die Du bei jedem Stop, bei jedem Problem bei jedem Essen triffst. Daher kann ich mir unendliche viele Traumtouren vorstellen. Wenn ich es mir wünschen dürfte, wäre es vermutlich mit dem Motorrad oder noch besser einige Wochen auf dem Pferd.

Die nächsten beiden Touren, die dieses Jahr anstehen werden nichts davon sein, aber trotzdem großartig ;)

Und nächstes Jahr vielleicht mal etwas völlig lowtechiges wie Marius Rally500 :-D

In diesem Sinne: Gute Fahrt, trefft tolle Menschen und habt einen schönen Urlaub!

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