Das Klügste, was ich seit langem im Netz gelesen habe: Generation 60+ sollte Bloggen

Die Generation ab 60 aufwärts sollte dringend damit [dem Bloggen] anfangen. Und gerne darüber reden, wie es früher war. Was sie gemacht haben, möglichst mit vielen Fotos. Wir erleiden gerade einen Geschichtsverlust, vor allem im Privaten. Und damit auch einen Wissens- und Erfahrungsverlust. Weil wir uns nur noch auf das “Jetzt” und “Morgen” und “Besser” konzentrieren, steigt die Gefahr, dass wir das “Gestern” vergessen. Die Leute waren in ihrer Zeit auch nicht blöd, sie haben Dinge erlebt, die erzählenswert sind. Zu viel Wissen unserer Eltern und Großeltern geht verloren, zu viele Geschichten verschwinden mit ihrem Ableben für immer. Deswegen: Geht zu euren Eltern, richtet ihnen einen Tumblr oder WordPress-Blog ein und motiviert sie zu schreiben.

Don hat aber mal SOWAS von Recht.

Dabei geht es NICHT darum, das früher alles besser war, sondern darum nicht zu vergessen WAS eigentlich früher war und es ins bald mitzunehmen.

16 Comments

Red' mit und lass mich nicht dumm sterben!

  1. …oder anstatt sie an den Rechner zu setzen, redet man einfach mit ihnen und lässt sich die Geschichen und Erfahrungen von Angesicht zu Angesicht erzählen. So richtig 1.0ig. Tausendmal wertvoller/interessanter/persönlicher, als wenn nur alle vorm Rechner sitzen…

  2. nicht nur bloggen, wir veröffentlichen auch zetizeugen, deren unwahrscheinliche und unglaubliche Leben würden verloren gehen. Siehe Zeitzeugen des 20. Jahrhunderts im Verlag Simon f. Bibliothekswissen

  3. Ich denke viel würden Bloggen wenn sie nicht so viel Angst hätten vor die neue Technologie! Viele haben wertvolle Lebenserfahrung zum mitteilen aber können mit Computer nicht umgehen. Ich selbst bin auch schon in die 50+ gruppe!

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