Nikon Df – großes: WOW ist die schön.

Nikon Df – großes: WOW ist die schön.

Nikon hat mich bisher nicht gekriegt. Meine Digialtphotographie-“Karriere” begann mit der Kodak DC265, dann ging es mit Canon G9 und Eos 550 weiter. Die Entscheidung für die 550d fiel damals vor allem, weil Nikon nichts passende mit Videofunktion im Angebot hatte.

Nachdem mir die Lust am Rumschleppen eines eigenen Rucksacks für Spiegelreflexkram vergangen war photographierte ich eine ganze Zeit nur mit dem iPhone 4s. Dann fiel mir plötzlich eine Olympus Pen-Cam E-Pl1 in die Hand. 14mm 2.5f Pancake drauf und alles war gut. So fein klein. So handlich. Und dank Adapter können die alten Canon FD-Objektive dran verwendet werden. 600m Zoom und 50mm 1.2 GALORE! :-)

Den Traum von einer Vollformat-Kamera im handlichen Gehäuse habe ich aber nie ausgeträumt. Dann kam Sony ja gerade mit der Alpha 7 und Alpha 7R um die Ecke.

Und jetzt NIKON mit der Df – Digital Fusion

in der Df werkelt der gleiche Vollformat-Sensor aus der D4 mit 16,2 Mio. Pixeln – sagt die Nikon Homepage. Allerdings ist die Df keine Systemkamera sondern eine sehr kompakte Spiegelreflex. Auch wenn das technisch ein Anachronismus ist – eigentlich warte ich auf die Kamera, die statt mechanischem Verschuluss einfach nur den Sensor ein und aus schaltet.
Aber was mir bei Nikons immer gefallen hat, wenn man mir mal eine in die Hand gegeben hat:

Das satte Auslösegeräusch. Das fühlt sich bei Nikon einfach deutlich massiver an als bei allen anderen Cams, die ich bisher in der Hand hatte.

Das besondere an der Cam ist, dass Blende und Belichtungszeit mit manuellen Rädchen verstellbar sind. Also nicht nur Retro-Look sondern auch Retro-Funktion, weil: NUR nach Retro aussehen is affich.

Einziger Wermutstropfen: Die Retrofunktion geht soweit, dass die Cam konsequenterweise nicht nur keinen Mikro-Anschluss für Videos hat, sondern erst gar keine Videos aufzeichnen kann. Zum einen wohl der geringen Gehäusegröße geschuldet, zum anderen dem etwas kleineren Akku.

Maximal und auf der Wesentliche reduziert.

Das transportiert auch die Videoserie zur Nikon Df: Seit langem mal wieder ein Werbevideo, dass so diesen habenhabenhaben Reflex ausgelöst hat. Wer möchte nicht gerne den ganzen Tag durch den warmbeleuchteten Wald schlendern und DEN einen Shot suchen:

Finde die eine Sache, die Du den ganzen Tag machen kannst, ohne auf die Uhr zu schauen. Das ist Deine Leidenschaft.

Da die Df sowohl FX als auch DX Objektive schluckt kann man aus einer verdammt großen Range an Linsen auswählen. Das ist ja durchaus der größte Vorteil von Nikon – selbst Jahrzehnte alte Objektive lassen sich noch verwenden.

Das erste Kit das rauskommt ist die Df mit f/1.8 50mm Festbrennweite. Das Objektiv wurde wohl redesignt, damit es optisch zur Retro-Kamera passt.
Ok, da hätte ich ja zumindest ne f/1.4 erwartet. Aber hey, dann hat der Händler sicher noch ein optisch nicht ganz passendes Objektiv mit besserer Optik im Regal stehen. ;)

Hoffe, ich kann mir das gute Stück die Tage mal in Natura anschauen. Prinzipiell halte ich es bei Kameras ja wie bei Autos: Das Äußere ist mir egal. Sehe ich eh nie. In dem einen sitze ich drin, das andere halte ich mir vors Auge. Wenn aber sowohl Funktion und Leistung passen, habe ich nichts gegen hübsches Aussehen ;)

Zum Preis in .de hab ich noch nichts gefunden. Kann sich aber nur noch um Stunden handeln. Nikonrumors hat die US Preise: 2750$ für den Body und 3000$ als Kit mit der 1.8er

Videointro zu Lost Race Tracks #LRT

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