Wie fühlt man sich so beim Autofahren? Die #ShellDrivesYou Studie will das #GoWell Gefühl verbessern (sowas wie ne Anzeige)

Wie fühlt man sich so beim Autofahren? Die #ShellDrivesYou Studie will das #GoWell Gefühl verbessern (sowas wie ne Anzeige)

Ich experimentiere ja schon lange mit Quantified Self rum. Angefangen mit eigenen EXCEL und Tagebuch Selbstvermessungseinträgen, dann kam irgendwann nen Withings Pulse, dann ein Garmin Vivosmart HR+, Xiaomi Band 2, Apple Watch und jetzt das 37 Degree Journey.

Im weitesten Sinne ist das hier so etwas wie eine Anzeige, denn Shell zahlt uns Teilnehmern einen Beitrag für die Arbeit, die wir in die Studie stecken.  

Shell möchte in seiner #ShellDrivesYou Studie mit insgesamt 300 Teilnehmern (Mit dabei z.B. auch Rad-ab.com, der gute alte Sandmann, Carrie Schreiner Racing und MamaHoch2) in Deutschland heraus finden, wie geht es Autofahrern körperlich und psychisch während der Fahrt. Dazu kombinieren sie den Fitness Tracker 37 Degree Journey samt App für die Aufzeichnungen der Fahrerdaten mit der Shell Drive App, die wiederum die Daten des Autos aufzeichnet.

GO WELL ist das Ziel von Shell dabei. In meinen Workshops und Beratungen erkläre ich oft, was die Customer Journey ist und wie man seine Kunden dort passend abholen kann. Shell geht da einen großen Schritt weiter und will herausfinden, wie sich Kunden tatsächlich fühlen während sie auf welcher Reise auch immer unterwegs sind.

Denn, die Customer Journey fängt ja nicht an der Zapfsäule der Tankstelle an und hört an der Kasse auf. Da spielt noch sehr viel mehr rein. Nicht zu wissen, wo sich die nächste Tankstelle befindet und am man sie mit dem Rest Kraftstoff noch erreicht, kann bsw. erheblichen Stress auslösen. Daran kann ich mich noch gut erinnern, als seinerzeit die Tankuhr bei meinem alten Volvo den Geist aufgegeben hatte.

Aber auch Müdigkeit oder der Verkehr um einen herum, die Kids im Auto bis hin zu Hunger, Durst und aktuellen Nachrichten im Radio können einem als Autofahrer ordentlich zusetzen.

Die größte Schwierigkeit für mich ist, immer dran zu denken, beide Apps vor Fahrt-Antritt zu starten. Also habe ich mir aus einem alten Lanyard vom 2014er Formel1 Grand Prix in Spa Francochamps (isja der Shell Grand PRix ;)) einen physischen Reminder gebastelt, den ich immer erst vom Lenkrad abtüddeln muss 😉

Was mir jetzt nach wenigen Tagen schon richtig Spaß macht, ist die Effizienz-Auswertung meines Fahrstils. Da kommen mir die gut 12.500 elektrischen Kilometer zu Gute, die ich bereits auf dem Buckel habe 😃 Mittlerweile macht es mir deutlich mehr Spaß möglichst elegant, sparsam und trotzdem zügig zu fahren, als zu heizen.

Trotzdem bin ich mit 81% Effizienz noch sehr ausbaufähig und strebe den Gold-Status an. Ist allerdings gar nicht so leicht, wenn man als hauptsächlich im HomeOffice arbeitender gar nicht so viel zum Fahren kommt.

Was ich unbedingt noch checken muss ist die  Messgenauigkeit des 37 Degree Trackers. Besonders bei den bisher noch eher exotischen Messwerten Blutdruck und Atemfrequenz.

Und eine andere Sache ist mir direkt schon aufgefallen: Die Entwickler der 37 Degree-App sind jetzt nicht die bestgelauntesten Menschen 😀 Die Skala für physische und psychische Verfassung hätte für meinen Geschmack ja schon etwas positiver gestaltet werden können:

Die Goldsmiths University in London wird die Daten der 300 Teilnehmer in den kommenden Wochen auswerten und Schlüsse aus den 14 Tagen Armband-Daten ziehen, auf die ich jetzt schon besonders gespannt bin und über die ich Euch hier natürlich berichten werde.

2 Comments

Red' mit und lass mich nicht dumm sterben!

  1. Ach – du auch? :-D
    Na dann, lass uns weiter fein vernetzen… Rock on!

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  1. Achtsam Autofahren = besser Auto fahren. - Familienauto gesucht