Category Archives: Arbeit & Web

Best of Quartz App

Best of Quartz App

Ich lese eigentlich keine News. Zuviel Ballast im Kopf für Zuwenig Nutzen.

Die neue App von Quartz habe ich mir angeschaut, weil sie News quasi als Messenger / SMS Koversation vermittelt. Hat ein bisschen was vom Lifeline-Spiel oder auch von unserer SMS-Bewerbung Recruiting Aktion bei comspace neulich.

Der Vorteil der App: Die Vermittlung der News passiert sehr fix in kurzen Häppchen. Wenn der Teaser uninteressant ist, klickt man auf “anything else?” und kriegt den nächsten Happen. Wenn man auf die Emoticons zur Nachricht klickt, gibt es weiterführende Infos. Wenn man die dann anklickt geht es zum vollständigen Artikel. Ob das System lernt was meine Hauptinteressen sind und danach die News auswählt weiß ich noch nicht. Vielleicht sollte Quartz da die gleichen Prinzipien anwenden wie die Forscher aus der Geschichte über Märchen lesende Roboter (die übrigens auch von Quartz stammt) ;) 

Hier ein Bestof von heute:

OMBEE oder: Wenn ich noch keinen Steharbeitsplatz hätte

OMBEE oder: Wenn ich noch keinen Steharbeitsplatz hätte

dann wäre OMBEE vermutlich das Tool meiner Wahl. Zusammenfaltbar in einen Koffer, höhen- und funktionsverstellbar, leicht, chic und nen Eyecatcher. Die Crowdfunding-Finanzierung ist 23 Tage vor Ablauf bereits durch. Der OMBEE wird also auf jeden Fall produziert und im Juli 2016 ausgeliefert.

Dazu gibt es eine Standfläche, die Ermüdung in den Beinen entgegen wirkt. GEgen Ende von diesem Video erklärt das nen Med noch einmal genauer:

Dazu sollte ich mir tatsächlich auch mal Gedanken für meinen Standy zu Hause machen. Nur ein Schaf-Fell am Boden ist vermutlich nicht gerade die Krönung der Ergonomie ;)

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Aber was soll’s – im Moment arbeite ich eh 80-90% in Baby-Näne und nicht im Arbeitszimmer.

Vielleicht sollte ich bei OMBEE mal die 3D-Druckdaten anfragen und das ganze dann bei Vividesign direkt ausdrucken. DAS fände ich mal innovativ. Statt langer Distributionswege, Frachtkosten und Zeugs optional die Daten zum selber ausdrucken verkaufen.

http://ma.tt - Matt Mullenweg Blog Screenshot

Was sind Eure 3 Hobbies? / via @photomatt & @tferriss

Man braucht derer 3:

  • Eines zum Geldverdienen
  • Eines um Dich fit zu halten
  • Und eines zum kreativ bleiben

Einer der besten Ratschlagspostings, die ich seit langem gelesen habe :) Gefunden bei WordPress Cheffe Matt Mullenweg.

Meine sind derzeit:

  1. Bloggen für Unternehmen, Netzwerkprojekten und nebenbei noch was eigenes aufbauen (mehr dazu, wenn es was vorzeigbares gibt)
  2. Gewichtheben, Reiten und (wieder) Freeletics
  3. Lesen, Podcast hören und das was dabei aus meinen Hirnwindungen schießt endlich wieder schneller hier als Artikel verarbeiten.

Besonders 3. liegt mir sehr am Herzen und habe ich in den letzten 2 bis 2 1/2 jahren schwer vernachlässigt. Bloggen hieß für mich immer öffentlich nachdenken, diskutieren und unterhalten und irgendwie bin ich davon total weg gekommen. Leider.

Das musste geändert werden :)

Was sind Eure 3 Hobbies?

 

Artikelbild: http://ma.tt – Matt Mullenweg Blog Screenshot

Werber und Lobbyismus, lasst doch die Finger von Schulen! @lobbycontrol

Und nochmal Werberschelte :) Was Lobbycontrol hier im Artikel Meinungsmache und Marketing auf Bildungsmesse didacta zusammen getragen hat ist schon übel. Da drängen Unternehmen und Organisationen mit Macht in Schulen und Schulbücher, um sich so früh wie möglich in der Denke von Schülern zu verankern. Bundeswehr, Lebensmittel-Industrie (klar, wer sonst?), Auto-Hersteller, PETA!!, Bundesministerien, der Deutsche Jagdverband (wobei ich hier ja zumindest was Biologie angeht noch halbwegs einen Sinn sehe), Chemie-Unternehmen (auch hier könnte ja sogar direkter Bezug zum Chemie-Unterricht hergestellt werden, stattdessen werden Kinder mit lustigen Kuh-Figuren umgarnt)

Aber.

Was die plumpen Werbeversuche angeht, bin ich ganz bei Lobbycontrol. Ich bin auch der Meinung, Kinder sollten weder in Schulbüchern noch in der Kantine oder vor Essensautomaten dazu verführt werden, Zuckerplörre oder Industrieessen zu kaufen die nur aus beliebigen Kombinationen von Zucker, Fett und Salz bestehen.

Genausowenig sollten Matheaufgaben mit Productplacement gespickt sein oder Aufsätze über “Mein schönstes Ferienerlebnis in Auto von Hersteller XYZ” überbeschriftet werden.

Aber.
Unternehmen sollten schon die Möglichkeit eingeräumt bekommen, sich für die Schulbildung dahingehend stark zu machen, als dass die zukünftigen Mitarbeiter von dort kommen. Unternehmen sollten zumindest ein Mitspracherecht bekommen, was Inhalte angeht, die zukünftig in Unternehmen benötigt werden. Unternehmen sollten bsw. auch fordern dürfen, dass nicht nur zwischen Latein und Französisch gewählt werden darf, sondern auch zwischen Java und PHP (HTML, CSS und JScript wird dann das Pflichtpendant zu Englisch)

Liebe Unternehmen, warum lasst Ihr Euch von Euren Agenturen so einen MIST einreden, Schulbücher inhaltlich zu manipulieren?

Belasst es doch einfach bei einem simplen: Dieses Schulbuch wurde finanziell unterstützt ohne auf Inhalte Einfluss zu nehmen. ?

Schade, das Why own it nicht geklappt hat @whyownit

Ich glaube 2012 habe ich Philip auf einem CeBIT Panel zur Shareconomy getroffen und war begeistert von Why own it. Schade, dass die App nun eingestellt wird.

Eigentlich war der Gedanke super: Menschen können Produkte in die App packen, die sie verleihen möchten. Andere können die Dinge dann ausleihen.

Problem:
Sowohl die Konzentration auf Freunde, als auch die spätere Erweiterung auf Nachbarn war noch zu eng gefasst. Es wurde keine kritische Masse an verleihbaren Produkten erreicht. Und das Angebot hätte auf ganz Deutschland ausgeweitet werden müssen.

Wenn ich etwas brauche, dann brauche ich das meistens recht schnell. Nehmen wir mal das Beispiel Bohrmaschine. Wenn ich eine Bohrmaschine brauche, aber weder meine Freunde, noch meine Nachbarn in der Verleih-App eine anbieten, dann fahre ich eben doch zum Baumarkt und kaufe mir eine. Ich weiß ja nicht, wie lange es dauert, bis endlich ein passendes Gerät in der App auftaucht.

Amazon könnte eine Verleihplattform etablieren (hat aber wohl kaum Interesse daran)

Ich könnte mir vorstellen, dass bei amazon schon eine Verleih-App / Rental-Funktion in der Schublade liegt, die in die Plattform eingebaut wird, sobald eine kritische Masse Kunden danach verlangt.

Dann kann ich eine Bohrmaschine nicht nur neu kaufen, gebraucht kaufen, sondern auch für einen Bruchteil des Preises leihen. Amazon übernimmt die gesamte Abwicklung:

  • Leihangebote im Kontext zur Kaufabsicht präsentieren
  • Leihanfragen annehmen und an Kunden, die das Produkt bei amazon gekauft haben weiter leiten
  • Leihgebühr einnehmen und nach Abzug von Provision an Verleiher auszahlen
  • Überziehung der Leihfrist ahnden (mit weiteren Kosten, Sperrung des Amazon-Kontos etc)
  • Wichtigster Punkt: Versandetiketten für Hin- und Rückweg des Leih-Guts
  • Allerwichtigster Punkt: Millionen Kontakte um Verleiher und Leihwillige zusammen zu bringen

Es gibt eine Menge Dinge, die ich leihen statt kaufen würde: Bücher, Fotozubehör, Spiele, Werkzeug… Vieles davon würde ich ggf. danach sogar kaufen, wenn es mir gefällt. Manches brauche ich einfach nur einmal. Bin gespannt, wann jemand das Uber für Zeugs an den Start bringt.

Hoffentlich bin ich bis dahin alles überflüssige losgeworden, so dass ich nur noch leihen aber nicht verleihen kann :)

Werber, lasst lieber die Finger von Diensten wie Whatsapp, Unternehmen macht Euch ansprechbar

Werber, lasst lieber die Finger von Diensten wie Whatsapp, Unternehmen macht Euch ansprechbar

bwlzweinull hat einige sehr gute Gedanken zu Whatsapp. Aber auch einen Denkfehler.
Whatsapp ist von der Datenbasis her die Mutter aller Social Networks und nutzt das um einen Messengerdienst anzubieten. 

// Update: Daimler hat passenderweise am 24.2. einen gelungenen Whatsapp Recruitingchat durchgeführt. THAT’S what Zielgruppe is all about, Baby!

Das was Whatsapp gemacht hat ist genial: Es hat DIE Quellen für soziale Vernetzung schlechthin angezapft: Unsere Adressbücher. Was nutzen wir denn seit dem Nokia 3110 und Siemens C10 Knochen um unsere sozialen Kontakte zu organisieren? Die Handy-Adressbücher. Wenn man diese Adressbücher gegen einander abgleicht findet man sehr schnell heraus, welche Leute sich möglicherweise kennen könnten. Gruppen clustern sich heraus.
Whatsapp nutzt dieses soziale Netzwerk der Adressbuchdaten um einen Messaging-Service anzubieten.

Unternehmen mit “Content”: Finger weg.

Recht hat bwlzweinull wiederum damit, dass man als Unternehmen nicht versuchen sollte, sich mit Werbung an die Nutzer dort ranzumachen. Sicher mag es einige Menschen geben, die sich darüber freuen, wenn ihnen zufälligerweise passende Inhalte auch im Messenger nachgetragen werden. Die meisten werden sich aber eher belästigt fühlen. Nicht wegen einer verletzten Privatsphäre, sondern wegen Aufmerksamkeitsraub und Zeitdiebstahl.

Die Menschen nutzen Whatsapp, um miteinander zu sprechen. Nicht mit Werbung genervt zu werden. Denn auch das Wegklicken von Werbung kostet zeit und Aufmerksamkeit.

Übrigens hat Whatsapp auch ein sehr klareres Statement dazu bereits in der Anmeldung. Mal sehen, wie lange das noch so bleibt.
Auszug aus der Whatsapp Begründung, warum sie keine Werbung verkaufen:

Whatsapp-Werbung

Macht Euch als Unternehmen doch einfach auf Whatsapp für Kunden ansprechbar. Antwortet dort auf Fragen.

Und ja: Das macht Arbeit! Ist aber besser, als Nutzer zu verärgern, oder?

Wenn Ihr Euch diese Arbeit nicht machen wollt, dann bleibt lieber raus aus den Kanälen.

Ich nutze Whatapp übrigens bewusst nicht.
Genauso wenig wie Facebook Messenger oder Google Hangouts.
Ich antworte auch nur auf SMS, in denen so kurz wie möglich aber so ausführlich wie nötig der Grund erklärt wird, warum mir jemand schreibt.

SMS mit “Hey, meld Dich mal.” ignoriere ich genauso wie die meisten Werbungen oder Nachrichten.

Eben wegen dem Aufmerksamkeits- und Zeit-Defizit.

Ach ja: Eine interessante Übersicht, was eine 14-jährige heutzutage so an Apps nutzt, hat Philipp Steuer hier zusammen gefasst. Ergebnis: Whatsapp vor Instagram, YouTube und tumblr. Facebook? Unter ‘ferner liefen’.

ergonomischer IKEA Lack Steh Arbeitsplatz

2009 wird mein ganz persönliches Wellness, Fitness, Ergonminess, Loch Ness und welche Nesses mir auch sonst noch so einfallen Jahr.

Und damit der geschundene Rücken sich erholen kann, fange ich dieses Jahr wieder mit meinem selbst gebastelten und höchstergonmischen Stehpult a la IKEA Lack an. So billig (9,90) hats noch keinen bandscheibenschonenden Steharbeitsplatz gegeben glaub ich ;)

Steharbeitsplatz-IKEA-LACK