Aus Bielefeld kommen laut @1live die schlechtesten Autofahrer in NRW

schlechteste-Autofahrer-Bielefeld

Sachen gibt’s. Eben hörte ich auf 1live noch, dass in Neuss die “besten” Autofahrer unterwegs sind. Also die am wenigsten Tickets kriegen. Daraus wo die schlechtesten Autofahrer in NRW herkommen wurde 1 Stunde lang ein Geheimnis gemacht. Spannungsbogen und so.

Nun ist es raus:

Wir in Bielefeld sollen die schlechtesten Autofahrer sein!

Das wird daran festgemacht, dass nach der Statistik von 100 Fahrern 3 Ihren Führerschein komplett abgeben müssen. Jeder 10. Fahrer mit BI auf dem Schild hat schonmal ein Fahrverbot kassiert. Und hier hat wohl jeder doppelt so viel für Bußgelder bezahlen müssen, als anderswo in NRW.

.oO(Vielleicht sind wir einfach reicher. Ach nee. Wir wollen unsere Stadt einfach irgendwie unterstützen, ohne dass es nach Almosen aussieht)Oo.

“Die Untersuchungsmethode von 1 Live

So halbwegs genau sind die Kollegen in Köln ja schon dabei gegangen und haben ordentlich Daten gesammelt:

Dafür haben wir feste und mobile Blitzer gezählt, die von den Städten, Kreisen und der Polizei gegen Raser eingesetzt werden. Außerdem haben wir die Messwerte des letzten NRW-Blitzmarathons verglichen, die Höhe der gezahlten Knöllchen pro Autofahrer errechnet, den Flensburger Punktekatalog gewälzt, Strichlisten für Fahrverbote und eingezogene Führerscheine gemacht und die Unfallstatistiken ausgewertet.

Wenigstens in etwas erstklassig *g*

Allerdings war zumindest schonmal klar, dass die eher schlechten Fahrer aus einem Ballungsgebiet / Großstadt kommen müssen. Da gibt es einfach mehr Möglichkeiten, sich Tickets einzufangen. Auf dem Dorf ist weniger Polizei unterwegs und mit nem lippischen Rübentrecker kann man auch nicht geblitzt werden ;)

.oO(Wie gut, dass ich im Autofahrerherzen Gütersloher bleibe und meine Freundin aus Lippe kommt. Aus jedem Kreis nen Hund *g*)Oo.

Hier geht es zum kompletten Sektorreport der besten und schlechtesten Autofahrer in Nordrhein-Westfalen

Renault trennt sich von Elektroauto Infrastruktur Better Place

Better Place Station am Flughafen Amsterdam (c) Better Place

Gute und nachvollziehbare Entscheidung von Renault denke ich. Die Idee ganze Akkus zu tauschen war nett, aber zu teuer. Auch wenn Renault / NISSAN CEO Carlos Ghosn verbal immer noch an der Möglichkeit festhält – bzw. diese nicht explizit auschließt. Wieviele Akkus für zigtausend Euros kann sich eine Organisation oder ein einzelner “Akku-Tauschstation”-Betreiber von Better Place auch leisten? Da läge dann irre viel Kapital herum, dass nur genutzt wird, wenn mal jemand mit dem passenden Auto kommt.

Was ist die Altnernative zu Better Place?

NISSAN Leaf an 30-Minuten Schnellader von RWE in Schwerte

NISSAN Leaf an 30-Minuten Schnellader von RWE in Schwerte

Tankstellen mit ausreichend Schnelladern, so wie sie RWE entlang der Strecke Bonn – Hamburg stehen hat wären in meinen Augen die perfekte Lösung. 30 Minuten Schnelladen kann man dann mit Kaffeetrinken, Scheiben putzen, Auto saugen, Zeitung lesen und was nicht alles verbinden.

Dann noch eine Tankstelle mit Büro bzw. Warte-Lounge wie hier bei der Shell-Tanke in Berlin und alles ist gut.

Die Akku-Tauschstationen werden in 10-20 Jahren Sinn machen, wenn genug Elektroautos mit standardisierten Akkus unterwegs sind (und die Akkus hoffentlich preiswerter sind).

Bei movelo funktioniert das Akku-Tauschsystem übrigens bereits für E-Bikes. Sogar Länder übergreifend zwischen Deutschland und Österreich.

Panamericana rauf und wieder runter: 82000 Meilen Mopped-Fernweh deLuxe

Coole Nummer, die Alex Chacon da gebracht hat: Bevor er sich in sein stilles Kämmerlein für die Doktorarbeit in Biomedical Science zurück zieht, hat er sich einen Traum erfüllt: Über 500 Tage auf der Straße. Über 130.00 auf seiner Kawasaki KLR 650! Richtig gelesen. Ne Kawa. Eher so das Brot und Butter Mopeed als eine Expeditionsmaschine. Bei so einer Tour denkt man ja immer an ne dicke KTM oder 1200er BMW.

Alex hat deswegen auch erklärt, warum er seine Panamericana Tour auf der KLR 650 gemacht hat.

Mehr gibt’s auf seinen Seiten – hier zum Projekt und hier bietet er Beratung für Leute an, die sich selber in Lateinamerika aufs Bike machen wollen.

gefunden beim kraft-kaputtmutterfischwerk

British Sports Cars – 60 Minuten Doku der BBC – heeeeerrlich

Screenshot aus BBC British Sports Cars (c) BBC

Ich gebs zu. Britische Autos waren schon immer meins. Also eins war bisher meins – nen Mini Mayfair. Wenn ich könnte, wie ich wollte stünden ein Sprite, nen Triumph, Morgan, MG-B und nen Sprite in der Scheune. Und nen DB5 und E-Type im Setzkasten des Lenkwerk.

Hach.

Dann gab’s da ja auch noch TVR und Lotus und hassenichgesehen.

Einfach reinschauen und leidvoll den Kontostand checken:

Nissan LEAF auf der Nordschleife! Schätz mal die Zeit!

Nissan LEAF auf der Nordschleife (c) www.rad-ab.com

Gestern hat der Nissan LEAF eine weitere Stufe des Auto-Adels erklommen: Er durfte eine Elektro-Auto Zeit auf die Nordschleife brutzeln und rad-ab Jens war dabei!

Meine Runde im Rahmen des RWE Auto-Corso letztes Jahr war ja eher gemütliches rumjuckeln und den Besuchern des 24-Stunden Rennens morgens um 9 zeigen, dass es auch leise geht :)

Ich finde nicht mehr genau den Verbrauch der Runde, meine mich aber zu erinnern, dass es irgendwo in dem Bereich lag, in dem Jens auch lag bei seiner Runde: Auf 21km Nordschleife rund 30km Reichweite verbraucht.

Die gezeitete Runde ist Peter Pyzera gefahren – der aktuelle Sieger der Nissan GT Academy. Ich habe auch schon eine Tendenz gehört, werde sie aber noch nicht verraten :) Zum (etwas unfairen) Vergleich: Der Nissan GT-R macht die Runde in 7:18 Minuten.

Was schätzt Ihr ist der LEAF für ne Zeit gefahren?

Hach.
Schön.
Ich freu mich für LEAFy. Ich denke ja auch, dass Motorsport mit Elektro-Autos nochmal ne echte Breitensport-Geschichte werden. Bergrennen, Gleichmäßigkeitsfahrrten, Rallys und alle sowas machen einfach nur Spaß mit den Stromern.

 

Google Glass ist der Ferrari F40 für Geeks?

Ok, die Cyborg-Brille von Google kommt kostentechnisch nichtmal an den Schaltknauf des Autos ran, das Enzo Ferrari als letztes entwickelt hat, aber die Exklusivitäts-Taktik dahinter könnte auch aus Maranello stammen.

Caschy schreibt heute, dass Google sich vorbehält, die Glass Brille zu deaktivieren, wenn man sie weiterverkauft oder vermietet.

Ich erinnere mich noch an Erzählungen des ehemaligen Ferrari Händlers in Bielefeld, der seinen Ferrari F40 damals für einen Mindestzeitraum (ich glaube es waren 2 Jahre) behalten musste. Das Auto durfte in dieser Zeit auch nicht zerstört werden. Da gab es dann so abstruse Geschichten von F40 die eingemauert wurden, um sie vor Diebstahl zu schützen.

Soviel Aufwand wird wohl keiner wegen nem 1500 Dollar Gadget betreiben. Und ich muss sowieso noch warten, bis es die Teile mit Dioptrien gibt :)

Was müsste man Euch bieten, damit Ihr Eure Auto-Fahrdaten hergebt?

Interessante Geschichte, die Udo Vetter da anspricht: O2 will Versicherungskonzernen die Technologie anbieten, mit denen die Fahrdaten von Autofahrer per BlackBox im Auto aufgezeichnet und versendet werden können..

Dafür können dann bsw. die Versicherungen den teilnehmenden Kunden Rabatte einräumen.

Unfall-Analytiker wie willsagen würden sich darüber sicher freuen.

Ich für meinen Teil hatte schonmal so eine Box im Auto, die 13.500 Kilometer getwittert hat, wo ich gerade bin und wie schnell ich fahre. Auf der einen Seite eine niedliche Sache. Auf der anderen Seite vergisst man irgendwann auch einfach, dass da ständig etwas nicht nur “nach Hause telefoniert” sondern an die ganze Welt sendet. Blöd, wenn man es mal grade eilig hat ;)

Auch wenn ich mit meinen Daten in sozialen Netzwerken grundsätzlich sehr freizügig umgehe, würde ich so eine Aktion wohl eher nicht mitmachen. Ganz einfach, weil mir die Gefahr zu groß wäre, die Box im falschen Moment zu vergessen. Ganz besonders so lange ich nicht 100% genau weiß welche Daten an wen übertragen werden.

Davon abgesehen würde man mich mit Rabatten für sowas nicht kriegen. Dafür ist meine Autoversicherung mittlerweile zu günstig. Für ein solches Projekt müsste man mir eher meinen Versicherungs-Jahresbeitrag im Monat auszahlen, damit ich überhaupt drüber nachdenken würde.

Bis dahin bastel ich mir sowas bei Bedarf einfach selber. Dann weiß ich auch genau welche Daten wann und an wen gehen :)

Wie schauts mit Euch aus? Was müsste man Euch bieten, um als fahrendes Datensammelkörbchen unterwegs zu sein

Der erste Land Rover Experience Tag is rum

und die seidenstrasse ist noch weit ;) Aber WOW was ein Tag beim Land Rover Experience Camp.

Liege im Zelt und tippe noch fix diese Zeilen auf dem iphone (bitte seht mir Tippfehler nach) bevor der Zapfenstreich kommt. Bilder gibt’s erst von zu Hause. Fotos über GSM Netz hochladen bockt nich ;)

Dank des Super Csmping Boot Camp das ich damals von kofferleben.de in canada bekommen hatte habe ich mein Zelt sogar allein aufgebaut gekriegt :) Nur fies dass die Heringe hier nach 3cm auf Schiefer treffen. Einen habe ich schon verbogen.

dafür hab ich aber irre viel gelernt.

angefangen bei ner kleinen Reifenkunde von Continental – natürlich mit Schwerpunkt auf All-Terrain Reifen.
Dabei habe ich auch mal wieder die Bestätigung gekriegt: M&S Reifen sind KEINE Wintereifen und taugen nicht bei Sxhnee und Eis.

Continental ist so wie Shell CoSponsor der Seidenstraßen-Tour und beide sind der Grubd dafür, warum bei der 10. Jubiläumstour 12 statt 6 Teilnehner mitfahren dürfen.
Thumbs Up!

Nach den Reifen kAm die Navigation. angefangen bei Breiten- und Längengraden, über Kartenlesen und Positionen anhand von Koordinaten bestimmen. Bei uns im Team war nen Transall Pilot, der Las die Karten wie andere Leute Comics :)
Dann noch kurze Einweisung in die Magellan Hand-Navis und dann ging es ans Menschen retten.

Auf der Tour kommen die Team durchaus durch Länder wo man mit normaler erste Hilfe mehr ausrichten kann als ein Arzt der 2 Stunden entfernt ist. Die bisherigen erste Hilfe Falle betrafen va die Bevölkerung – nicht die Tour Teilnehmer.
Nach rettungsgriff, stabiler seitenlage, defibrilator-Automat und Reanimierung am Gummimann ging es ans Fahren:

In zwei Crash-Kursen lernten wir die Grundlagen des Offroad Fahrens. Mit Freelandern (der die SUV-Basis des späteren Tour-Evoques ist) Discoverys schon eher Luxus-Geländewagen und dem Offroad-Urgestein: Land Rover Defender ging es durch Flussbetten, Verrenkungen, 110% Gefälle runter, in Seitenlage einen Anlieger entlang und alle sowas.

Was. Ein. Spaß.

Und verdammt was anspruchsvoll. Zum Gelandefahren auf dem Niveau gehört mehr als einfach nur ein bisschen Acker umpflügen :)
Aber dazu später mehr.

nach 2 Stunden fahren gab es dann noch eine Technik Einweisung in die Autos: welche Wartungsarbeiten müssen auf der Seidenstraße durch die Teams selbst durchgeführt werden?
Wo sitzt beim Defender der unfallschutzschalter?
wie wird der Luftfilter gereinigt und so weiter.

Nachem Paleo tauglichen essen hab ich mich jetzt schonmal ins Zelt gehauen zum tippen – jetzt treffen so langsam die letzten hungrigen zum
pennen ein.

ok bis später