Category Archives: Auto

Mein neues Blog – endlich wieder Autos :)

Mein neues Blog – endlich wieder Autos :)

Eigentlich wollte ich dieses Posting hier erst zum Halbjahres Geburtstag (KRASS wir rechnen schon in Jahren!) der kleinen Piratin raushauen, aber ich kann es nicht mehr erwarten ;) Seitdem ich 2014 mit dem Autobloggen aufhörte, habe ich weder das unterwegs sein, noch die tollen Fahrveranstaltungen vermisst. Was mir aber fehlte war ab und an den Geruch von Neuwagen zu schnuppern und der Reiz, mich mit einem neuen Auto und seinen Details, Finessen und Funktionen auseinander zu setzen.

Letztes Jahr als wir schwanger wurden, habe ich dann angefangen nach Familienautos zu suchen. Und erstaunlicherweise nichts gefunden, das mir weiter geholfen hätte.

In etwa habe ich sowas gesucht:

  • Eine Seite, die Autos emotionslos, praktisch aber trotzdem nicht nur sachlich und faktenbasiert beleuchtet
  • Auf typischen Bedarf und Besonderheiten von Familien eingeht
  • weniger ein Auto-Blog oder Magazin als vielmehr ein Elternblog mit Fokus auf Autos und unterwegs sein

Wenn ich bei all meinem Interesse für Startups und Entrepreneurship etwas gelernt habe, dann dass die erfolgreichsten Projekte die sind, die your own itch scratchen. Um es mal im feinsten Denglisch zu expressen.

Also: Sein eigenes Problem einfach selbst zu lösen, statt zu warten, dass es jemand anders tut.

Back to the Autoblogger roots

Also habe ich nach Jahren das Experiment gewagt und ein eigenes, frisches Blog gestartet. Im Prinzip genauso wie ich 2007 auch mein Ur-Autoblog probefahrer.basicthinking.de gestartet habe:
Zum Händler gehen, Auto probefahren und drüber schreiben.
Das tolle bei meinem neuen Projekt ist, dass ich mit Auto Mattern einen Partner gefunden habe, der mir unkompliziert und fix die ersten Testautos zur Verfügung stellt, mit denen ich mich einige Tage auseinandersetzen kann und so erfahre, was eigentlich das perfekte Familienauto ausmacht.

Einerseits damit ich über Familienautos schreiben kann

Andererseits um für meinen Job als Social Media Fuzzi mal wieder ein eigenes Projekt von Null auf die Beine zu stellen.

Nach 6 Monaten, 4 Testautos, den ersten tausend Besuchern und Kinderkrankheiten höhö kommt das Projekt so langsam in fluffigeres Fahrwasser und ich würde mich freuen, wenn einige von Euch mich mal drüben auf meinem neuen Projekt drüben besuchen:

http://familienauto-gesucht.de  

Mein Ansatz ist sehr pragmatisch. Familienauto gesucht wendet sich vor allem an Leute, die sich eigentlich überhaupt nicht für Autos interessieren, aber in spätestens 9 Monaten etwas ISObeFIXtes in der Garage stehen haben müssen und dabei ähnlich ratlos sind, wie ich seinerzeit:

  • Kann man im Auto wickeln?
  • Lässt sich das Kind bequem reinsetzen?
  • Wurde an Einhandbedienung gedacht? 😉
  • Ist die Innenbeleuchtung tauglich für schlafende Babies
  • und alle diese Fragen, die ich mir vor 5 Monaten nichtmal ansatzweise ausdenken konnte.

Schaut mal vorbei und empfehlt mich weiter, für wen auch immer die Seite hilfreich oder interessant sein kann.

Vettel und ich und unser Paleo Reboarder Kindersitz: Britax Römer Dualfix

Vettel und ich und unser Paleo Reboarder Kindersitz: Britax Römer Dualfix

Als der Britax Römer Dualfix bei uns ankam, war nach dem Auspacken mein erstes Gefühl erstmal: Neid! ;)

Abgesehen davon, dass der Kindersitz ECHT chic aussieht – ein bisschen zwischen NASA und 70er Jahre Lounge-Sessel – ist das Teil scheinbar auch unheimlich bequem. Sowas in groß und auf nem Drehkreuz für Schreibtischstühle und ich würde mir glatt ne Alternative zum Steharbeitsplatz bauen. Nach einigen Fahrten unserer kleinen Piratin kann ich zumindest sagen, dass die Laune im Auto immer sofort noch einen Tacken besser wird. Und im Dunkeln geht es nach ein paar Metern Fahrt auch direkt ins Schlummerland – ganz der Papa ;)


Kindersitz-Dualfix-Baby-schlaeft

A pros pos ganz der Papa: Ich kann mich tatsächlich noch gut an meinen eigenen Römer Kindersitz von vor knapp 38 Jahren erinnern. Römer Peggy. Ihr erinnert Euch auch noch? Diese schwarzen Teile mit orangem Tischpolster. Hatte ein bisschen was von TopGun :)

Der Dualfix ist da schon eher die Zukunft: Der Einbau war erstmal super unkompliziert. Nur die Anleitung könnte für alte, kurzsichtige Menschen wie mich ja gerne etwas größer gedruckt werden ;) Einmal die Iso-Fix Halterungen gesucht, Einführhilfen in die Lücke zwischen Sitz und Lehne gefummelt und ZACK, die ISOfix Halterung einschnappen lassen. Hat sogar schon beim zweiten Versuch im Dunkeln geklappt.

ISOFIX-Einfuherhilfen-vom-DUALFIX-Kindersitz-im-NISSAN-X-Trail

Unsere Tochter haben wir zum ersten Mal angeschnallt, als wir vom Krankenhaus nach Hause gefahren sind. Praktischerweise war das Parkhaus vom Krankenhaus erstens ordentlich beleuchtet und zweitens relativ warm. So konnten wir das erste hinsetzen in den Neugeboreneneinsatz und vergurten ganz in Ruhe machen.

Kindersitz-Dualfix-Krankenhaus-Parkahaus

Die Stiftung Warentest hatte 2014 an dem Dualfix bemängelt, dass die Gurte für Neugeborene zu lang seien. Dazu gab es von Britax Römer eigene Tests, die da Ergebnis der Stiftung Warentest widerlegte und die folgende Stellungnahme. Ich persönlich konnte die Kleine ordentlich fest zurren. Genauergesagt habe ich drei mal die Gurte wieder gelockert und noch einmal angezogen, weil ich eher das Gefühl hatte, sie zu fest gezogen zu haben.

Praktisch ist die 360-Grad Drehfunktion. So kann man einerseits den Sitz zu sich hin drehen, wenn man das Kind reinsetzt. Aber auch während der Fahrt haben hinten sitzende Kinderbespaßungspersonen so im Notfall einfachen Zugriff zum Kind. Bis him zum schnellen Stillen auf dem Parkplatz.

Kindersitz-Dualfix-gedreht

Neben dem Drehen kann man den Sitz auch fast waagerecht und aufrecht verstellen. Ersteres für Neugeborene und zum Schlafen. Letzteres dann zum Fahren in normaler Sitzposition, wenn das Kind die 9 Kilo überschritten hat und ordentlich seinen Kopf halten kann. Damit lässt sich der Sitz gut 4 Jahre lang benutzen.

Kinderbespaßungsperson ist noch ein wichtiges Stichwort: Angie fährt momentan immer hinten beim Baby mit. Dadurch wird auch eines der häufigsten Argumente das Leute gegen die Reboarder (die als sicherste Kindersitze gelten) vorbringen: Das Kind könnte sich langweilen. Wir gehen einfach mal davon aus, dass es für unser Kind eben ganz normal ist, dass sie im Auto rückwärts fährt und hinten aus dem Fenster gucken kann. Und gucken tut sie reichlich, wenn sie mal nicht direkt weggeratzt ist. Lichter und vorbei fliegende Bäume haben es ihr besonders angetan.

Aber was hat denn nen Kindersitz mit Paleo zu tun?

Ganz einfach: Wir haben uns ganz bewusst gegen eine tragbare Babyschale und für einen fest installierten Kindersitz entschieden, denn:

Wir selber haben ja auch kaum Sitzmöbel für uns in der Wohnung, haben Sofa und Bett gegen Lösungen direkt auf dem Fußboden ausgetauscht und stehen zum Essen und Arbeiten eher als dass wir sitzen. Und obwohl die Kindersitze immer ergonomischer werden: Das Sitzen im Kindersitz ist unserer Meinung nach keine natürliche Haltung fürs Baby – insbesondere nicht für Neugeborene. Daher gibt es eine Faustregel: Für jede Stunde Fahrt im Kindersitz sollte ein Tag gewartet werden, bis Baby wieder in den Sitz kommt. Sprich: 3 Stunden Fahrt = 3 Tage mit der Rückfahrt warten.

Kindersitz-Dualfix

So irre lange Fahrten hatten wir bisher glücklicherweise noch nicht zu machen. Trotzdem wollten wir eine Sache von vorne herein ausschließen, die einfach zu verlockend wäre: Das eingeschlafene Baby mit der Babyschale aus dem Auto heben, nach Hause tragen und dann noch Stunden lang im Sitz schlafen lassen, weil es so bequem für uns ist.

Aus dem gleichen Grund haben wir übrigens auch keinen Kinderwagen oder Wiege. Unsere kleine Piratin wird getragen. Entweder auf dem Arm, im Tragetuch oder der Tragehilfe. Jetzt nach 10 Wochen fangen wir langsam an, sie auch mal auf Bett oder Fußboden für ein paar Minuten abzulegen. Aber ihre ersten 70 Tage hat sie quasi ausschließlich an oder auf uns mit Körperkontakt verbracht. Das ist für uns ein Bestandteil von artgerechter Paleo-Aufzucht ;) Deswegen soll sie auch erstmal so wenig Zeit wie möglich in Möbeln verbringen.

Ok. Soviel zu Paleo. Und was hat der Kindersitz mit Vettel zu tun?

2011 hatte ich ja mal dank Infiniti die einzigartige Gelegenheit, Sebastian Vettel und den Rest des Red Bull Racing Teams auf der Saisonabschlussfeier in Milton Keynes kennen zu lernen. Damals war das Papa-werden wohl für uns beide noch in weiter Ferne. Seb hat 2014 dann mit seiner Tochter vorgelegt.

Sebastian Vette lprobefahrer Alex Kahl in Milton Keynes mit Infiniti

Ich schätze ja mal, dass er seine Tochter nicht wie Till Schweiger von einem Dreh zum nächsten schleppt ;) Aber der Spot hier ist trotzdem zuckersüß. Eigentlich für Reifenhändler Tirendo, aber der rückwärtsgerichtete Reboarder Dualfix spielt eine wahrlich tragende Rolle:

Vielen Dank an Britax Römer, die uns den Dualfix zum Testen zur Verfügung gestellt haben. 

Hier noch ein interessanter von Artikel Daddylicious Kai, der mal zu einem Hausbesuch bei Britax Römer vorbeigefahren ist.

Und ein paar weiter Blogs, die Erfahungen mit dem Britax Römer Dualfix gesammelt haben

Ein bisschen mehr zur Technik des Sitzes habe ich bereits letztens drüben in meinem neuen Blogprojekt Familienauto gesucht geschrieben – Psssst – noch halb geheimen, aber wenn Ihr bis hierhin gelesen habt, wisst Ihr es schonmal ;)  

Range Rover mit Fernsteuerung

Range Rover mit Fernsteuerung

Wie geil is DAS denn? Schaut Euch das Video an: Wenn Ihr mit Eurem Range Rover im Gelände unsicher seid, wie Ihr aus einer Situation am besten rausfahrt:

Aussteigen, Telefon zücken und mit Fernbedienungs-App bis 4 Meilen pro Stunde raus lenken.

Das nenn ich mal innovativ. Spätestens, wenn man der App auch Sprachbefehle geben kann:

links, links, links
vor, vor, vor
mach ich selbst, mach ich selbst, mach ich selbst.

hat das ganze was von Knight Rider ;)

landrover-fernbedienung

neulich bei Techcrunch – * Beitragsbild: (c) Landrover – Jaguar – Deutschland

Eine Formel1 Runde in Spa lehrte mich Demut

Eine Formel1 Runde in Spa lehrte mich Demut

Renn-Simulationen waren schon immer ein Faible von mir. Auch wenn ich seit Jahren keine mehr gespielt habe. Vor ein paar Wochen habe ich dann eine Lebenslektion im Formel-1-Simulator von Shell und Ferrari bekommen :)

Ich war mit Shell beim Formel1 Rennen in Spa. Im hinteren Bereich der Shell-Lounge war ein Formel1 Simulator aufgebaut, der in dieser Form nur ein paar Mal auf der Welt existiert:

  1. Bei der Scuderia Ferrari in Fiorano um neue Fahrer zu trainieren
  2. Bei Alonso im Wohnzimmer um sich selbstzu trainieren
  3. Bei Shell um Menschen ein Gefühl dafür zu geben, wie es ist einen Formel1 Ferrari zu fahren

Zu dem Zeitpunkt war es auch der einzige Simulator, der schon vollumfänglich die Regeländerungen der Saison 2014 verpasst bekommen hatte – inklusive der neuen 6 Zylinder Motoren.

Normalerweise mache ich weder Preisausschreiben noch Wettbewerbe mit

Ich bin zwar kein schlechter Verlierer. Aber wenn es schon um etwas geht, dann bin ich schon sowas, was man im englischsprachigen Raum “competitive” nennt. Als am Morgen des Samstag Fernando Alonso in der Shell-Lounge zu Gast war und eine Modellversion seines Helmes signiert hat, habe ich mir noch nichts dabei gedacht.

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Dann hieß es, der Helm geht an den schnellsten Fahrer des Tages im Simulator. “Pffff. Ja ok, macht Ihr mal Euer Rennen. Gestern hat ein 15-jähriger Knirps mit einer 1:47 abgeräumt. Meine Virtual Racing Tage mit LfS.net sind vorbei und Geoff Crammond ist ja auch schon lange in Rente. Außerdem war an dem Simulator eine durchgehend lange Warteschlange, da wollte ich die Zeit dann doch lieber zum Photographieren nutzen.

Als ich dann hörte, dass unsere Gruppe von 12 bis 13 Uhr den Simulator für sich hätte, sah die Welt schon etwas anders aus. Kein Warten und wir liefen ja eh außer Konkurrenz. Also könnte ich ja mal ein paar Runden drehen. Punkt 11:45 stand ich neben dem halben Ferrari-monocoque mit den 2 Beamern unter dem angedeuteten Heckflügel. Nur um von den Instruktoren darauf hingewiesen zu werden, dass es auch für unsere interne Gruppe eine Warteliste gibt. Hmpf. Hatte mir niemand gesagt. Als Letzter auf der Liste verschwand ich genervt wieder aus der Simulator-Lounge und ging zurück ins Porsche-Cup Fahrerlager und suchte nach dem Team, das hier aus Gütersloh kommt.

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Clevererweise hatte ich mir genau den Zeitpunkt ausgesucht, an dem es für die 911er auf die Strecke ging. Nochmal Hmpf und wieder zurück zum Simulator. Einer der Engländer die bei uns in der Gruppe waren, war schon am Tag vorher dran gewesen und ließ mir netterweise den Vortritt. So konnte ich die letzten 2 Runden meines Vorgängers beobachten und ein bisschen die Strecke lernen.

Eingezwängt in 500.000 EUR Hightech

In einer halben Million Euro als echtes Auto zu sitzen ist ja schon beeindruckend. Aber von der gleichen Summe in einem Simulator zu sitzen durchaus auch Ehrfurcht gebietend – mit dem Unterschied, dass man hier nichts kaputt machen kann. In den Unterhaltungen vorher hatte ich mitbekommen, dass das Bremspedal wohl nur ein unbeweglicher Drucksensor sein sollte. Quasi ein Brett. Tatsächlich erklärte mir mein Instruktor aber, dass das Bremspedal auf Alonsos Fahrweise eingestellt war. Es bewegte sich nur wenige Millimeter. Wenn der Instruktor rief “VOLL BREMSEN!” dann bedeutete das, dass ich mich am Lenkrad festhaltend mit aller Kraft mit dem linken Bein in die Bremse stellen sollte, sodass ich vollständig aus dem Hartplastiksitz gehoben wurde. Und das war nur eine Testbremsung bei 60 km/h in der Boxengasse. Na Prost, Mahlzeit.

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Die Perspektive und Position im Auto ist wirklich gewöhnungsbedürftig und weit entfernt von allem, was man so kennt. Selbst in einem Kart sitzt man bequemer. Vor allem hat man in einem Kart bessere Sicht. Im F1-Auto liegst Du so tief mit dem ganzen Körper, dass die Hälfte des Gesichtsfeldes von Lenkrad und Rest-Cockpit eingenommen wird. Die Strecke vor Dir musst Du kennen und erahnen.

Die erste Runde war nur lockere Einführung. Auf der zweiten durfte ich schon schneller unterwegs sein. El Instructore gab mir vor jeder Kurve Kommandos, in welchen Gang ich runterschalten sollte, welche Geschwindigkeit in etwa anliegen musste und ob die Kurve rechts oder links rum ging. Meine letzten virtuellen Kilometer in Spa sind einige Jahre her und fanden in einem Schreibtischstuhl hinter einem Logitech Momo Racing-Wheel statt. Also war ich für jeden Tip dankbar. Der Simulator bot als physikalisches Feedback nur leichtes in die Kurve legen.

Einfach tun was der Instruktor sagt

Darauf zu hören, was andere Menschen sagen, fällt mir manchmal durchaus schwer ;) Hier war mir sofort klar, wenn ich einigermaßen sauber und unblamabel aus dem roten Monocoque aussteigen will, muss ich auf die Anweisungen vom Meister hören, der neben mir hockte.

Mit Vollgas die Eau Rouge hoch in den Himmel fahren und dann die schnelle Kurvenkombination danach ohne zuviel lupfen zu nehmen kostet auch in einem Simulator einiges an Überwindung. In der ersten Runde tastete ich mich nur langsam ran. Denn auch die Reifentemperatur wurde simuliert und ich habe bei meinem Vorgänger selbst in der zweiten Runde noch gesehen, wie er sich wegen zuviel Gas geben gedreht hat.

Shell at the Belgium F1 Grand Prix

Besonders aus der langsamen Haarnadel-Kurve vor Start-Ziel sauber und mit viel Schwung rauszukommen war ne Herausforderung.

Blöderweise hatte ich mich vertan und dachte, ich könnte 4 Runden hinlegen und schaute etwas blöd aus der Wäsche als nach Runde drei der Bildschirm schwarz wurde und mir mein Einweiser begeistert auf die Schulter haute:

“Hammer! Das war die schnellste Zeit heute! 2:03!”
“Ähm. Im Ernst jetzt? Ich habe doch einfach nur das gemacht, was Du gesagt hast?”
“Ja eben. Das hat bis jetzt noch keiner gemacht ;-) Sehr sauber gefahren! Mit einiger Luft nach oben!”
“Ja, ungefähr 20 Sekunden :-)”
“Hey sei nicht zu hart mit Dir.”

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simelfie

Die zitternden Hände beim Aussteigen hatte ich nicht nur wegen des Adrenalinkicks, sondern wegen der körperlichen Anstrengung, die bereits diese Simulation auslöste. Nicht auszudenken, wie man sich in einem echten Formel 1 Auto fühlen muss. In dem man eine MENGE kaputt machen kann – insbesondere sich selbst. Mein Ausflug in die Erfahrung “Wie fühlt sich Formel 1 Fahren an” in der kuscheligen Shell-Lounge dauerte etwa 6 Minuten. Nimm das ganze mal 20 und Du hast die Belastung, die Alonso, Kimi und Kollegen auszuhalten haben.

Hut ab!

Und was war jetzt mit der Demut?

Nach mir fuhr dann Hunter von digitalSpy aus England. Was soll ich sagen? Er hat ne 2:00 hingelegt. Gar nicht mal so weit weg von meiner Zeit. Und kurz bevor es zurück ins Hotel ging meinte unsere Ansprechpartnerin von Shell “Wir müssen noch auf die Siegerehrung warten – Jemand aus unserer Gruppe hat Alonso Helm gewonnen”.

Ok, das war dann der Moment in dem ich blass wurde. “Hunter?” fragte ich? Crystal grinste nur.

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Tja. Naja, wenigstens anfassen durfte ich “den Pott” wenigstens mal ;)

Hätte ich mich mal ein paar Minuten zum beobachten und Strecke einprägen in die Schlange gestellt, könnte Alos Kopfbedeckung nun auch bei mit im Regal stehen.

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Nach 22 Jahren den ersten Flensburg Punkt und der Polizist hat die WM richtig getippt

Nach 22 Jahren den ersten Flensburg Punkt und der Polizist hat die WM richtig getippt

Auf dem Rückweg vom Einkaufen über den Privatweg wollte ich nur kurz anrufen und fragen, ob abends gegrillt wird. Leider haben wir uns ne Minute verquatscht und bin dann am folgenden Kreisverkehr etwas zu optimistisch gewesen. Der Polizist von links hat das Telefon natürlich sofort gesehen :)

Immerhin hat er ne Minute später am runter gelassenen Fenster sehr freundlich als erstes gefragt, ob das Telefon denn noch heile sei ;) Telefonieren am Steuer kostet mittlerweile 60 EUR und nen Punkt. Meinen ersten. Immerhin habe ich die Möglichkeit genutzt, mich aufklären zu lassen, wie das mit der neuen Punkteregelung genau läuft. Jeder Punkt einer Verkehrs-Ordnungswidrigkeit verfällt nun nach 2 Jahren eigenständig. OWi Punkte werden nicht mehr aufsummiert (bei Verkehrsstraftaten wie Unfallflucht sieht das anders aus).

Normalerweise nutze ich die Freisprecheinrichtung. In diesem Fall hatte ich das Bluetooth am Telefon ausgeschaltet, nicht weiter nachgedacht und das Telefon einfach ans Ohr genommen. Ehrlich gesagt habe ich auch kein großartiges Unrechtsverständnis dafür: Solange Menschen in Ihren Autos rauchen dürfen, sollte auch telefoniert werden dürfen. SMS-Schreiben, Twittern und im Web surfen stehen da auf einem anderen Blatt (wobei ich an der Ampel im Stand auch mal meine Mails checke – habe ja Start-Stop-Automatik *g*). Telefonieren während der Fahrt halte ich nicht für gefährlicher als Feuerzeuge im Fußraum suchen, Kippen ausdrücken oder versuchen die runtergefallene Glut vom Sitz zu wischen ohne sich die Hand zu verbrennen und die Bezüge zu versauen.

Bevor der Polizist seinen Samstagsdienst beendet hat, habe ich ihn noch eben nach seinem Tip fürs Finale am Sonntag gefragt. 4:2 meinte er.

Ob er nun einfach viel zu optimistisch war oder das Verhältnis der Sterne auf dem Trikot zwischen Deutschland und Argentinien habe ich vergessen zu fragen ;)

Aber hat ja prima geklappt am Sonntag.

Fazit zu #ebayinspiriert, Autoblogger und was ich mir von den ebay collections in Zukunft wünsche

Fazit zu #ebayinspiriert, Autoblogger und was ich mir von den ebay collections in Zukunft wünsche

Insgesamt fast ein halbes Jahr habe ich nun die ebay collections getestet. Zeit für ein Fazit bisher und ein Wunschkonzert für die kommenden Monate:

Ich werde die ebay collections auf jeden Fall als privaten Wunsch- und Notizzettel weiter nutzen und mir passende Themen zusammen stellen. Allerdings sehe ich das eher als schicken Überblick für meine Interessen als eine Kaufempfehlungssammlung für andere.

Das ganze ist ein bisschen wie bloggen früher. Nur eben mit Auktionen statt mit Links aus dem Web, die man sich für später sichern will :)

Attraktiver sind für mich die Kollektionen der anderen. Das Kuratieren und bekuratiert werden finde ich ja besonders praktisch im Web – ich muss nicht mal mehr großartig selber was suchen, sondern kriege von den Stylern und Fachleutchens Zeugs aus Bereichen präsentiert von denen ich keine Ahnung habe. Das ist besonders dann praktisch, wenn ich in ein neues Thema einsteigen will und Anregungen suche.

Zum richtigen ebay-Glück fehlen mir allerdings auch noch einige Funktionen noch, zum Beispiel:

  • Artikel sortieren und arrangieren.
  • Artikelbilder gezielt auswählen
  • Nachrichten, wenn Collection leer läuft, weil alle Artikel abverkauft wurden
  • Provisionen fürs Abverkaufen sind vermutlich utopisch, wären aber nett ;)
  • Embed-Code um Collections in eigene Blogs einzubauen

Tjo, das wäre es für mich erstmal soweit mit meinem ebay collections Wunschkonzert.

Hier noch die anderen Auto-Blogger-Kollegen, die #ebayinspiriert wurden:

Jens macht sich auf Rad-Ab.com Gedanken zum Mehrwert der ebay Collections
Auto-Geil
Autokarmas Roadtrip Collection
und last but not least:
Auto Divas Tipps für ebay collections

Hier geht es zu meinen ebay Collections aus Filmkarren, gepimpten Modellautos und Auto-Möbeln.

ebay Collection Shell

Dem Kuratör is nichts zu schwör – ebay Collections

Ein bisschen Werbung für ebay. Genaugenommen ein Erfahrungsbericht über die Nutzung der ebay collections und für die Zeit des Erfahrungenmachens hat ebay ein paar Euros springen lassen. Was ich hier schreibe ist voll und ganz meine Sache.

Meinen “echten” bzw. ältesten ebay-Account erspare ich Euch mal. Momentan ist der sowieso nur mit Auktionen der mittlerweile zu groß gewordenen Klamotten meiner Süßen gefüllt ;) Aber immerhin ist mein Haupt-Account uuuuralt. Den habe ich noch damals bei amiando angelegt. 1997? 1998? Irgendwas um die Kante rum. Also in den ersten 6 Monaten bevor amiando von ebay gekauft wurde.

Genug alte Geschichten, hier geht’s ja um die neuen ebay Collections

Umso mehr hat es mich gefreut, als ebay mich gefragt hat, ob ich die neuen ebay Collections testen und aufschreiben mag, was ich damit so anstelle. Hier geht’s direkt zu meinem Sammelsorum an Collections.

ebays Chef-Kuratorin erklärt hier wie und worum es geht:

Ist so ähnlich wie pinterest nur mit dem großen Vorteil, dass man die Sachen hier direkt kaufen kann. Es gibt ja nichts frustrierenderes als im Web irgendwas cooles auf nem tumblr oder pinterest oder instagram Bild zu sehen und dann musste zigmal rumtwittern, wo Du das Ding auf dem Foto nun her bekommst.

Das ganze ist schon mehr als ein virtueller Schaufensterbummel. Denn Schaufenster sind begrenzt:

  • vom Angebot
  • vom Gebäude
  • der Länge der Fußgängerzone

Einige meine Collections

Die ebay Collections sind da eher grenzenlos und das Zusammenstellen war verdammt inspirierend. Ich hab erstmal mit typischem Autokram – wie Film-KarrenRoadtrip-Zubehör und so Gadgetzeugs angefangen und nach und nach kamen mir dann immer mehr Ideen.

Zum Beispiel eine Shell Collection – unglaublich was es da alles an Fanzeugs gibt :) (siehe oben)

Und natürlich auch den anderen Klassiker im Renn-Öl-Bereich: Gulf Racing

Bildschirmfoto 2014-06-11 um 17.34.00

Ach was rede ich – probiert’s selber aus und folgt Eurer Leidenschaft :)

Googles Cat – ähm Car ist aus dem Sack

Ich hab’s ja immer gesagt. Die Autoindustrie wird sich MÄCHTIG umkucken, wenn ein Tech-Konzern erstmal loslegt. Das es jetzt das Gcar und nicht das iCar ist, mit dem es losgeht: Geschenkt. Aber die Richtung ist genau die richtige.

Google hat in seinem Blog einen sehr frühen Prototypen des Selbstfahrenden Autos vorgestellt.

Neuigkeiten gibt es dazu ab sofort auf der Google+ Seite zum Self Driving Car

Brechen mit Konventionen, autonomes Fahren und individuelle Mobilität zu einem (vermutlich) schmalen Preis.

Die Karre fährt nur 40? Egal. Wenn ich währenddessen arbeiten kann fahr ich halt 1,5 Mal so lange wie sonst. So what? – Wobei ich schwer vermute dass ein tatsächliches Google Auto eher 80-100 km/h schnell sein wird. Das reicht auch völlig.

Ich vermute ja mal es wird auf ein und derselben Basis einen Zwei- und einen Vier-Sitzer geben und ebenso vermute ich, dass die Kiste sehr preiswert sein wird. Entweder weil Google gut kalkuliert oder sie subventionieren. Ooooooder es kommt ganz anders und sie spinnen ein Car-Sharing-Netzwerk. Herrlich – ein Auto, das mich abholt, wo hinfährt, vor der Tür rauslässt und sich dann nen Parkplatz sucht oder einfach den nächsten Fahrgast abholt.

Und bevor jemand Schutz von Bewegungsdaten krakeelt: Schützt Ihr die Bewegungsdaten von Eurem Handy, die sowohl durchs GPS-Modul und zusätzlich nochmal durch die Mastenanmeldungen beim Mobilfunkanbieter anfallen? Das Auto hört wenigstens ab dem Parkplatz auf zu loggen ;)

Von der zweiten Versuchsgeneration des Google Autos, dem Lexus gab es gestern auch zwei neue Videos:

Wie funktioniert die Navigation in der Stadt?

Wie spielen die einzelnen Technologien zusammen?


via Stadt-Bremerhaven und t3n

Google Maps mit Höhenmetern auch was für Elektroautos

Google Maps mit Höhenmetern auch was für Elektroautos

Wenn man schonmal eine längere Strecke mit einem Elektroauto gefahren ist, weiß, wie einem die Düse geht, wenn plötzlich unerwartet Berge kommen. Die Strecke im Bild hatte ich 2012 vor mir und bin die 70 Kilometer von Innsbruck nach Niederthai im Ötztal SEHR vorsichtig gefahren UND hatte zwischendrin noch einmal für ne Stunde aufgeladen. Trotzdem sind wir oben mit knapp 20 Kilometer Restreichweite angekommen :)

Klar, ein Elektroauto wie der Nissan LEAF bsw. rekuperiert Energie beim Bergabfahren – es gewinnt also Strom zurück indem es aus dem Elektromotor einen Generator – ähnlich einem Fahrraddynamo macht.

Aber was tun, wenn es NUR bergauf geht? Caschy schrob hier letztens über die Google Maps Funktion für Fahrradfahrer, die nun auch Höhenmeter anzeigt.  Das ist ein immens wertvolles Feature für alle, die eine Fahrt mit Elektroauto ins Ungewisse planen müssen.

Hoffen wir mal, dass die Höhenmeterdaten möglichst bald auch in die Navis der Elektroautos aufgenommen und in die Reichweitenberechnung einbezogen wertden.

So lange kann man auch als Elektroautofahrer erstmal auf die Radlerfunktion bei Google Maps zurück greifen. Hilfreich zur Einschätzung ist es allemal.