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Rentier-Shell-Lena-Reinhard

Rentiere, Huskys und mit hundert Sachen übers Eis – ein Kurztrip nach Lappland – Gastbeitrag von @_miel

Es gibt ja so Momente (wenn auch selten), da könnte ich heulen. So einen Moment hatte ich, als ich die Lappland-Veranstaltung zum Shell-Winterdiesel absagen musste. Wenn ich geahnt hätte, dass das meine einzige Chance gewesen wäre, dieses Jahr etwas (nein EINE MENGE) Schnee zu sehen, hätte ich vielleicht doch einige Termine verschoben :) ABER! Die wunderbare Lena, mit der ich bereits dank Shell und Land Rover auf der Krim unterwegs sein durfte, ist an meiner Statt unterwegs gewesen und hat ein paar frostig-schöne Eindrücke mitgebracht.

Und eins is mal klar: Wenn Shell Winterdiesel unter DEN Bedingungen funktioniert, funktioniert er überall.

Jetzt aber hat das frischgebackene Plüsch-Husky-Frauchen das Wort:

Alles fing an mit einer Frage: “Hast du eine warme Jacke?” und damit, dass ich dachte “och, ein bisschen Kälte halte ich schon aus”. Und nun sitze ich auf Einladung von Shell  im Flieger nach Enontekiö in Finnland, über mir das All, unter mir die Weiten Lapplands. Glaube ich jedenfalls, im Moment sind nur Wolken zu sehen. Als wir aus dem Flieger aussteigen, ist es dunkel. Sehr dunkel. Kein Licht weit und breit.

Kurze Zeit später habe ich das erste Mal in meinem Leben Rentier gegessen, in Form von Schinken zwischen zwei Scheiben dunklem Brot. Ich bin Bus gefahren, zu unserem Basislager in Harriniva bei Muonio:

Habe dort Wärmeschutzkleidung und viel zu groß geratene Boots angezogen und sitze mit Sturmhaube und Helm auf einem Skidoo. Kein Stern weit und breit, dafür das Heulen der Motoren. Ich fühle mich ein bisschen wie auf einem durchgeknallten Rasenmäher. So klingt also ein 2-Takter. Und dann geht es los: erst bekomme ich das Ding nicht an, dann fährt es nicht los, bis ich merke, dass ich den Gashebel vielleicht doch nicht ganz so zaghaft drücken sollte. Es holpert, als ich über den Schnee fahre. Hinter der ersten Kurve habe ich schon die Gruppe verloren, ich finde sie wieder, und es geht weiter durch die finstere Nacht zu unserem Camp, 30 Kilometer weiter am Rande des Nationalparks.

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Hier gibt es ganz genau: nichts. Kein fließend Wasser, keine Menschen, nur Wald, Saunen und einen zugefrorenen See mit einem Loch in der 80cm dicken Eisschicht. Ach, und außerdem: zwei Hunde, zwei Köchinnen und sechs Steckdosen für alle.

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Nach Lachssuppe, Rentiergeschnetzeltem mit Preiselbeeren und Kuchen zum Abendessen bin ich plötzlich wieder wach. Im Vorraum der Herrensauna sitzen die Männer – reden, rauchen Zigarren und legen ab und an etwas Holz ins Feuer oder gehen wieder eine Runde in der Sauna schwitzen.

Nach Sauna ist mir heute nicht mehr, dafür nach gemütlichem Herumsitzen – und: Musik! Mit angereist ist eine Band samt Instrumenten, bald packt der Gitarrist seine Gitarre aus, fängt an zu spielen, die anderen singen. So sitzen wir noch bis tief in der Nacht ums Feuer. Irgendwann ziehe ich meine Schuhe wieder an, schließe die Holztür der Sauna von außen, stapfe zurück zur großen Hütte, stelle meine Schuhe zum Trocknen ans Feuer und krieche in mein Bett.

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Morgens geht es früh los. Ich gehe in die Sauna und schütte mir dort zwei Kellen warmes Wasser über den Kopf, etwas Shampoo auf die Haare, mit noch einmal zwei Kellen Wasser abspülen, fertig. Und dann die große Herausforderung: wieder alles anziehen, was geht. Schon gestern war ich froh über unsere Wärmeschutzkleidung. Ich bin eh meist ziemlich verfroren. Besonders kalt ist es gerade nicht einmal, nur zwischen -5 und -10 Grad Celsius – vergangene Woche waren es noch -40. Aber beim Skidoo-Fahren pfeift einem der Wind dann doch ganz schön um die Ohren. Also jetzt wieder rein in: Unterwäsche, Wollstrumpfhose, Skiunterwäsche, Socken 1, Socken 2, Top, T-Shirt, Ski-Rolli, Pullover, Fleecejacke. Über alles dann noch die dicke Thermohose und -jacke, Boots, dicke Fäustlinge und obendrauf Sturmhaube und Helm. Nicht vergessen: für alle Fälle immer eine Mütze einpacken!

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Und dann vorfreuen: auf unsere erste große Ausfahrt durch die Wälder und über die gefrorenen Seen in der Gegend. “Aufsitzen!” lautet das Kommando, als alle startklar sind, teilen wir uns in Gruppen ein. Ich habe heute meinen mutigen Tag und reihe mich bei der schnellsten Gruppe ein. Es geht den Berg hinunter, über “unseren” See, und wieder in den Wald hinein. Zwischen den Bäumen und über den Seen hängen dichte Wolken. Überall liegt Schnee, Schnee, Schnee. So viel Schnee habe ich noch nie in meinem Leben gesehen. Ein Wunder, dass die Bäume nicht unter der Last zusammenbrechen. Bestimmt 20-40 Zentimeter hoch liegen auf jedem Ast, manche der Bäume sehen aus, als würden sie nur noch vom Schnee zusammengehalten. Nach und nach kann ich auch beim Fahren mehr von der Landschaft betrachten – ich fühle mich sicherer, selbst wenn ich den Skidoo im Wald bisweilen um sehr enge Kurven herumwuchten muss, und kann in Ruhe alles um uns herum anschauen.

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Dafür traue ich mich jetzt auf den freien Strecken auch mehr – mit knapp hundert fahren wir schließlich übers Eis. Die Strecke wird steiler, die Bäume scheinen uns jetzt von oben entgegenzukommen. Wir fahren eine Anhöhe hinauf, oben angekommen der Blick rundherum: 30 Meter weit kann ich sehen, dahinter verschwimmt alles in Nebelsuppe. Eigentlich müsste man hier jetzt einen tollen Blick über das Tal haben, aber wir haben eben heute einfach Pech. Aber, mal ehrlich: diese Schnee-Baum-Skultupren vor einer weißen Wand gefallen mir auch ziemlich gut. Ich steige ab, um ein paar Bilder zu machen, und sinke prompt mit einem Bein ein – gut 1,20m hoch liegt der Schnee hier. Heraus komme ich aus dem Loch nur dank der Hilfe eines anderen Teilnehmers.

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Nach einer kurzen Weiterfahrt und einem Essen tauschen wir kurz die Skidoos gegen Autos ein und fahren durch die Wälder zum Nationalpark Pallas-Yllästunturi,

wo wir uns einen Film über Flora und Fauna im Park anschauen – das meiste davon spielt natürlich im Frühling, Sommer und Herbst. Von den tollen Bildern, Pflanzen und Tieren im Film ist bis auf ganz viel zauberhaftes Weiß gerade nicht viel zu sehen. Als ich im abgedunkelten Vorführraum sitze, merke ich, wie sehr ich mich zusammenreißen muss, um nicht einzudösen. Der Film ist super, aber ich bin wahnsinnig müde. Die letzten 24 Stunden und besonders das Skidoo-Fahren in den letzten 5 Stunden waren wirklich anstrengend.

Wieder eine kurze Autofahrt, und wieder rauf auf die Skidoos. Wir schauen bei einem Eishotel vorbei, das ungefähr aussieht wie das Iglu, das ich als Kind vor vielen Jahren einmal im Winter gebaut habe – nur ist es ungefähr hundert Mal so groß. Bei meinem Iglu fiel außerdem binnen ein paar Tagen das Dach ein – dieses Hotel steht dagegen seit vielen Monaten schon. Und dann essen wir endlich nicht mehr nur Rentiere, sondern sehen auch welche. Zum Rentierschlittenfahren packen wir uns in die kleinen Holzschlitten und fahren eine kleine Runde in der Karawane im Kreis. Das Rentier, das den Schlitten hinter unserem zieht, atmet mir gleichmäßig in den Nacken, und unter mir im Schlitten liegt ein struppig-weiches Rentierfell, damit wir uns nicht den Hintern abfrieren.

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Abends treffen wir uns diesmal zum Essen in der Kota, einer Art Hütte mit Feuer und Kochstelle in der Mitte. Es gibt Lachs, den besten, den ich je gegessen habe, wir bekommen Besuch von einem Schamanen und machen wieder lange Musik – diesmal auch mit einem Schlagzeug, das der Schlagzeuger der Band sich aus in der Küche “geliehenen” Töpfen gebaut hat. Heute gehe ich endlich mit in die Sauna, und bekomme literweise kaltes Wasser in den Rücken, als ich nach draußen gehe – und mache mich dann schließlich auf den Weg zum Eisloch. Heute muss es sein, heute muss ich da rein. Unser ortsansässiger Führer hat mir den Tipp gegeben: “rein, kurz drin bleiben, dann raus und zwei, drei Minuten einfach draußen stehenbleiben. Erst dann abtrocknen!” Die Sprossen der Leiter, über die ich hineinklettere, sind gefroren, ich muss aufpassen, um nicht schneller im eiskalten Wasser zu landen, als mir lieb ist. Es ist wirklich verdammt kalt. Ich tauche bis zum Hals ein, klettere dann sofort wieder hinaus und bleibe stehen – auf einem See mitten in Lappland, mitten in der Nacht. Das kalte Wasser auf meiner Haut beginnt, zu gefrieren, mir ist plötzlich ganz warm. Nach ein paar Minuten ziehe ich meinen Bademantel an und gehe zurück zum warmen Feuer.

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Am nächsten Morgen schließlich ist Aufbruch angesagt: alles Gepäck wird verladen, und wir düsen zurück ins Hotel. Wir besuchen den Weihnachtsmann an seiner Shell-Station, und schließlich gibt es mein persönliches Highlight: die Hundeschlittenfahrt. Ich liebe Hunde, und dann sind da plötzlich hunderte Huskys, davon einige für uns schon eingespannt. Sie tänzeln vor den Schlitten, sie wollen loslaufen. Wir teilen uns in Zweiergruppen ein, sitzen auf (eine_r sitzt, eine_r steht), und dann gleiten wir los. So schön ich die Gegend ohnehin schon die letzten Tage fand, sie wird es noch auf eine ganz andere Weise, wenn da plötzlich diese Stille ist. Nur die Stille und das Hecheln der Hunde. Als mein Schlittenpartner lenkt, sitze ich gefühlt auf dem Schnee. Wir wechseln ein paar Worte und genießen dann die Stille. Als ich übernehme, kommt für ein paar Minuten die Sonne hervor. Es ist schon später Nachmittag und die ganze Landschaft ist plötzlich in ein goldenes Licht getaucht.

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Wir fahren zurück zum Hotel, dürfen Husky-Welpen streicheln und dann ist es auch wieder gut mit der Ruhe – wir fahren Go-Kart auf dem Eis! Neben ungefähr allem anderen, was in den letzten Tagen passiert ist, noch etwas, was ich noch nie gemacht habe.

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Und es macht riesigen Spaß. Aber nach ein paar Runden bei unserem gruppeninternen Turnier bin ich auch ziemlich ausgepowert und freue mich schon sehr auf den entspannten Teil des Abends.

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Wir Damen bekommen noch eine Massage, bei der ich mich bemühen muss, nicht einzuschlafen, ich gehe noch einmal in die Sauna und schließlich zum zweiten, dritten, vierten Mal ins Eisloch. Ich bin wirklich auf den Geschmack gekommen. Zum Aufwärmen geht es dann wieder in den Hot Pot und dann bricht auch schon unser letzter Abend an.

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Noch einmal gibt es köstliches Essen, diesmal ein unglaublich zartes Rentierfilet und zum Nachtisch meine geliebten Moltebeeren.

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Und dann wird gefeiert!

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In der Hotelbar spielt unsere mitgereiste Band, wir singen mit und tanzen und trinken auf diese großartige Zeit in Lappland. Und auf vier Tage in einer Gegend, in der es nicht viel gibt außer Schnee, Rentieren, Huskys, Skidoos, Wäldern und Seen.

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Diese Reise wurde veranstaltet von Shell Winterdiesel

Zur Autorin: Lena (schoenaberselten.com) ist Autorin und Fotografin, reist leidenschaftlich gern und lebt zwischen ihren Reisen in Berlin. Alle Bilder ©Lena Reinhard

Selfies ab heute StVO konform im Suzuki Swift

Selfies ab heute StVO konform im Suzuki Swift

Ab heute steht der SUZUKI Swift Selfie bei den Händlern. Das da noch nicht eher jemand drauf gekommen ist! Eine integrierte 5 Megapixel-Kamera (da hätte ich mittlerweile aber auch 2-stellige MP-Zahlen erwartet) mit Datenverbindung macht Selfies von Fahrer und wahlweise Beifahrer und lädt diese in die bevorzugten Social Media Kanäle hoch, ohne, dass Fahrer die Hände vom Steuer nehmen muss.

Kamera-Swift-Selfie

Aus der offiziellen Suzuki Pressemitteilung

Die kleine, würfelförmige Kamera ist in dem Swift-Sondermodell mittig auf dem Rückspiegel montiert. Ihr schwarzes, edles Kunststoffgehäuse im zurückhaltenden Design fügt sich perfekt in das Interieur des Kleinwagens ein. Die Kamera verfügt über eine 14 mm Weitwinkellinse, die den Innenraum des Raumwunders Swift komplett erfassen kann, und bietet mit 5 Megapixel und Bildstabilisator gestochen scharfe Bilder in hoher Qualität. Bedient und ausgelöst wird sie spielend leicht über einen auf dem Lenkrad integrierten Button mit Kamerasymbol – so können die Suzuki-Fahrer auch während der Fahrt schnell und einfach Selfies von sich machen.

Kamera-close-Swift-Selfie

Vorne im Swift werkelt ein 1,2-Liter-Benzinmotor mit 94 Ponies. Der Rest basiert auf der Comfort-Ausstattung, das heißt sieben Airbags, Klimaautomatik, Start-Stopp-System, Freisprecheinrichtung (wäre ja auch doof – selbstfotografierendes Auto, aber zum Telefonieren muss ich doch wieder das Fon in die Hand nehmen.).

Lenkrad-Bedienung-Swift-Selfie

Wie Suzuki auf die Idee gekommen ist verrät Christian Andersen, Manager Press and Marketing Communication bei Suzuki Automobile Deutschland:

„Im weltweiten Ranking der‚ Selfiest Cities in the World‘ des US Magazins Time liegen die deutschen Metropolen weit abgeschlagen. Führend sind New Yorks Stadtteil Manhattan, South Beach in Miami Beach sowie, nicht gerade überraschend, der Campo Marzio in Rom. Hier gibt es also noch viel Luft nach oben: Unser ausdrückliches Ziel ist es, Deutschland mit der neuen Selfie-Kamera zukünftig zu einem verbesserten Ranking zu verhelfen.“

Natürlich wird so eine komplizierte Technologie vorher ausgiebig getestet – in diesem Fall 3 Monate lang. Klar, eine Kamera an den Rückspiegel hängen ist nicht wild, diese aber entsprechend mit dem Entertainmentsystem zu verdrahten, das Steuerungselement am Lenkrad zu platzieren und die Mobilfunkübertragung zu gewährleisten ist nicht ohne – wir bewegen uns hier ja in der Automobilwelt, in der jede Technik zwischen -40° und +110° funktionieren muss.

Derzeit scheint die Zielgruppe, die Suzuki anpeilt noch eher weiblich zu sein. Ich frage mich ob da auch noch eine Racing-Edition für den SUZUKI Swift Sport kommt, die die aktuellen Telemetrie- und Fliehkraft-Daten mit in den Nordschleifen-Selfie-Integriert. Meine erste Nordschleifen-Runde war damals auch in einem Swift Sport, da hätte ich die Selfie Cam gut gebrauchen können :)

Ach ja, der Preis. Der SUZUKI Swift Selfie kostet 15.999EUR

iCar ick hör Dir trapsen – bin gespannt, was Apple mit Tesla macht

Jetzt mal ernsthaft: Gegenüber Gesprächen zwischen Tesla und Apple ist der WhatsApp Deal doch Kindergeburtstag.

Ich bin (seit 2009) gespannt was Apple da vor hat und ob sie sich wirklich vorgenommen haben, den Automobilmarkt ähnlich umzukrempeln wie die Musik-Industrie, den Handy- und Software-Markt. Außerdem ist es für Tim Cook mal an der Zeit einen ordentlichen Treffer zu landen, statt nur Testamentsverwalter von Steve Jobs zu spielen, wie Volker Liedtke bei blogomotive feststellt. Oder Cook tritt die repräsentative Funktion direkt an Elon Musk ab, wie the next web vermutet.

Die Zielgruppe für die ein iCar in Frage kommt, zählen Aussehen, Leistung und Fahrverhalten nur noch bedingt bis gar nicht. Selbst ich bin mit meinem smart super zufrieden. Ausschlaggebend waren eine super iPhone-Integration, Stadt-Tauglichkeit  und Spouse-Approval-Faktor

Meine Vermutung wie ein iCar von Applesla aussehen könnte

Ein cleveres, kompaktes Elektroauto für den Massenmarkt. Ein Elektroauto als Statussymbol. Mit seiner Marketingmacht wird Apple eine Fahrzeugklasse etablieren, die sich mehr Menschen leisten können werden als einen Tesla. Aber lange nicht jeder wird sich ein iCar leisten können.

Teslas sind ganz hübsch. Aber Bisher hat es kein Autobauer geschafft, etwas zu bauen, was nur annähernd an die Designsprache, Funktionalität, Minimalismus und intuitive Bedienbarkeit von Apple Produkten heranreicht. 

Apples User Experience Mädels und Jungs werden der Technik die Tesla liefert eine Benutzbarkeit verpassen, die sich gewaschen hat. Zwei Riesendisplays in ein Armaturenbrett knallen ist sicherlich nicht die Krone der Fahrzeugbedienung.

Ich frage mich, ob Apple eher das Nutzerlebnis der Peripherie-Bedienung einen draufsetzt oder dem tatsächlichen Fahrerlebnis. Ich vermute beides. Mit Revolutionierung der Bedienung und Informationsvermittlung von allem, was nicht direkt mit dem Fahrerlebnis zusammenhängt werden sie den ersten Wurf landen.

Matthaeus hat hier ein schickes Proof-of-Concept für eine Auto UI gebaut (entdeckt hats bettertastethansorry)

Wenn Sie dann Erfahrung gesammelt haben, wird das iMove 3G autonom, per Gestensteuerung oder einfach mit “SIRI JETZT RECHTS ABBIEGEN DU PFOSTEN!” zu steuern sein. Besonders die letzte Vision finde ich reizvoll. Nicht das Navi quatscht mir rein, wie ich fahren soll – sondern umgekehrt.

Und wenn das Autonome Fahren erstmal läuft (wie Apple das in Deutschland duchsetzen wird, findet Ihr in meinen Bedenken weiter unten) holen sie zum richtigen Schlag aus und sorgen dafür, dass sich die Zeit, während das Auto einen rumchauffiert, sinnvoll nutzen kann.

Und diese Dienste wird sich Apple wieder fürstlich bezahlen lassen. Möglicherweise kostet jeder autonom zurückgelegte Kilometer erstmal Geld. Auch dazu unten mehr.

Es wird nicht iCar heißen. Es wird auch nicht iAuto Air heißen.

Ich bin seit 2007 iPhone und seit 2008 Apple Notebook-User. Eine Zeit lang war ih auch sowas, was man landläufig als Fanboy bezeichnen könnte. Was das angeht, bin ich mittlerweile desillusioniert und auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Die Service-Politik von Apple bei Hardwarefehlern hat bereits 2 Mal mich bitterst enttäuscht Gäbe es derzeit etwas, das meine Ansprüche genauso gut oder besser erfüllen könnte als Apple – ich würde switchen.

Trotzdem bin ich auf ein iAuto gespannt.

Ein paar Dinge müssen uns bei einem Apple Auto klar sein:

Apple schert sich einen feuchten Kehricht um Kundenzufriedenheit. Außer Kunde bezahlt seine Zufriedenheit per Apple-(Car)-Care im Voraus.

Apple wird die Technik voll und ganz beherrschen wollen. Ich frage mich, wie ein Händler- und Werkstätten Netzwerk outgesourced wird. Möglicherweise sucht sich Apple einen Autohersteller aus dem Premium-Segment als Kooperationspartner statt ein eigenes Netzwerk aufzubauen. Möglicherweise wird das Auto auch künstlich verknappt nur über Online-Vertrieb zu bekommen sein, um nur ausgewählte Kunden zu Beginn zu beliefern, deren Begeisterung für das Produkt so hoch ist, dass sie nicht über ihre “inoffiziell” Funktion als Beta-Tester klagen werden.

Apple wird versuchen, in der Laufzeit des Autos mitzuverdienen:

  • Carsharing mit dem iCar? Apple kriegt Provision
  • Tanken nur an Apple zertifizierten Säulen – Apple verdient mit
  • Premium-Parkplätze – Appel verdient mit
  • Funktionen werden im Auto-App-Store zu kaufbar sein
  • Reifen werden nur von autorisierten Händlern gewechselt
  • Waschen ist nur in autorisierten Anlagen möglich
  • Musik hören nur über iTunes möglich
  • TÜV gibt’s nur noch im Apple Store – Dekra fusioniert mit GRAVIS
  • Dienste während des Autonom Chauffiert werdens, kosten
  • Denkbar wäre sogar, dass das Autonome Fahren pro Kilometer oder Minute abgerechnet wird.

Apple könnte versuchen ständig neue Modell-Iterationen in vergleichbar kurzen Cycles rauszuhauen, wie sie es mit ihren IT-Produkten machen. Ich stelle in Frage, ob das nachhaltig ist.

Apple wird vermutlich ein SO attraktives Produkt auf den Markt bringen, mit dem es Märkte und Politik zu Entscheidungen zwingt. Ich kann mir bsw. vorstellen, dass sie ein iCar zunächst nur auf dem US-Markt herausbringt, wo das Unternehmen sehr gezielt Regulierungen und Gesetze beeinflussen kann. Mit der Absicht, dass die Konsumenten in anderen Wirtschaftsräumen mit Druck auf ihre Regierungen dafür sorgen werden, z.B. in der EU den Weg für Apple regulierungs-frei zu machen. Als konkrete Beispiele fallen mir da autonome Fahrzeuge oder Bedienelemente im Auto ein.

Die erste Version des Applesla Autos wird extrem kratzempfindlich sein ;)

und wie ftwl von asphaltfrage frage auch ich mich, wie groß wohl die Aufkleber sein werden, die in der Verpackung vom Apple Auto liegen werden ;)

Wenn man man einen Unfall baut, wird ein Steve jobs Hologramm sagen:

You were driving it wrong.

;)

Auto Blogger Award 2014 – And the winners aaaaare:

Auch wenn ich das Thema Auto zu Gunsten von Ernährung, Nachhaltigkeit und Paleo Lifestyle in den letzten Monaten bewusst sehr in den Hintergrund gerückt habe, ist der Auto Blogger Award immer noch ein Highlight für mich.

Dieses Jahr habe ich mich dabei ertappt ganz anders zu bewerten, da ich im Gegensatz zu vorherigen Awards kaum eines der Autos gefahren bin. Vorher war es ungefähr ein Drittel bis die Hälfte an Fahrzeugen.
Ich habe also viel mehr aus dem Bauch raus, nach Design und Geschmack und Innovation gevoted als nach er-Fahr-ung, Technik und Fahrverhalten.
Ach und eins muss noch gesagt werden: JehovADAC! :-D So ein Award ist immer sehr subjektiv. Egal ob ein Individuum seine Stimme abgibt, wie auch wenn eine Gruppe abstimmt. Trotzdem ist gerade dieser Award besonders, da Ihr von jedem einzelnen Beitragenden über die Links unten nachlesen könnt, was sich die eine oder der andere bei seinem Voting gedacht hat.
Without further ado: Die deutschsprachigen Autoblogger haben gewählt and the winners of Blogger Auto Award 2014 aaaare here:

Minicars

  1. Opel Adam
  2. Mini
  3. Skoda Citigo

Kleinwagen

  1. BMW i3
  2. Citroen DS3
  3. Audi A1

Kompaktwagen

  1. Mercedes-Benz CLA
  2. Skoda Octavia
  3. Audi A3

Mittelklasse

  1. BMW 4er Coupé
  2. Audi A5 Coupé
  3. Mercedes-Benz C-Coupé

Obere Mittelklasse

  1. Jaguar XF
  2. BMW 5er und Mercedes Benz E-Klasse
  3. Audi A7 Sportback

Luxusklasse

  1. Mercedes-Benz S-Klasse
  2. Tesla Model S
  3. BMW 6er Gran Coupé

Sportwagen

  1. Porsche 911
  2. Alfa Romeo 4C
  3. Mercedes-Benz SLS AMG

Cabrios

  1. Jaguar F-Type
  2. Porsche 918 Spyder
  3. Porsche 911 Cabriolet

Geländewagen / SUVs

  1. Range Rover Sport
  2. Mercedes G-Klasse
  3. Porsche Cayenne

Vans

  1. Volkswagen T5
  2. Mercedes-Benz B-Klasse
  3. Mercedes-Benz Viano

Elektrofahrzeuge

  1. Tesla Model S
  2. BMW i3
  3. Nissan Leaf

Hersteller-Wertung

  1. Mercedes-Benz
  2. BMW
  3. Jaguar/LandRover
Absoluter Gesamtabräumer mit einer Gesamtpunktzahl von 95 ist die Nischen-Mietze Jaguar F-Type in der Kategorie Cabrios.
Hier geht es zu den anderen Autobloggern, die mitgevotet und gejuried haben:

Jan Gleitsmann (auto-geil.de)

Sebastian Bauer (passiondriving.de)

Matthias Lehming (fahrrueckt.de)

Markus Jordan (mbpassion.de)

Tom Schwede (1300ccm.de)

Jens Stratmann (rad-ab.com)

Verena Reuber (drive-blog.de)

Sarah Sauer (ausfahrt.TV)

Fabian Meßner (autophorie.de)

Thomas Majchrzak (autogefuehl.de)

Oliver Hartmann (autoblogger.ch)

Ulli und Peter Pölzlbauer (faszination-autos.com)

Mikhail Bievetskiy (NewCarz.de)

Mario Lehmann (autoaid.de/blog)

Axel Griesinger (bigblogg.com)

Moritz Nolte (Automobil-Blog.de)

Matthias Luft (motoreport.de)

David Hofmann (smartpit.de)

Nicole Y. Männl (auto-diva.de)

Alex Kahl (DLimP.de)

Thomas Gigold (autokarma.de)

Stefan Sprick (WeltderGadgets.de)

Lisa Schwarz (hyyperlic.com)

Benny (BimmerToday.de)

Fabian Mechtel (asphaltfrage)

Florian Roser (Uberding)

Germanmade. g.5 wo Gandalf Geld und Gadgets verstaut

Germanmade. g.5 wo Gandalf Geld und Gadgets verstaut

Hätte der gute Gandalf ein iPhone bräuchte er seinen Stab zumindest nicht mehr zum Licht machen ;) Das Germanmadepunkt Wallet iPhone g.5 aus schwarzem Nubukleder und grauem Wollfilz würde ihm jedenfalls sehr gut zu Gesicht und Kutte stehen:
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Ich habe irre lange nach einer Lösung gesucht, in der ich iPhone und Plastikgeld und sonstige Karten schön kombiniert mit mir rumtragen kann.

Bargeld? habe ich in der Regel immer in der Hosentasche. Sollte ich mein Portemonnaie verlieren, bleibt mir wenigstens das wahre Bare. Und wenn ich mal was vom Klimpergeld aus der Tasche verliere, dann ist so die Wahrscheinlichkeit nur einen Teil loszuwerden deutlich höher.

Minimalismus Portemonnaie

Deswegen brauche ich ein Portemonnaie nur für Karten, Führerschein, Fahrzeugschein und so Zeugs. Bisher hatte ich dafür ein sehr minimalistisches Aunts and Uncles Portemonnaie aus der Smart Chaps Serie (bezeichnenderweise ALEX genannt – gibt es aber leider nicht mehr) – nur mit Scheinfach und Kartenschlitzen, ohne Kleingeldfach bei germanmadepunkt heißt das Falt Wallet.

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Aber dann hatte ich das Telefon ja immer noch irgendwo stecken. Ich wollte weniger Einzelteile.

Der Vorteil beim Reisen:

Wenn ich unterwegs bin, lege ich meine Sachen immer auf den Hotel-Schreibtisch. Immer in der gleichen Reihenfolge. Den Trick habe ich von Kofferleben gelernt. Wenn die Sachen nicht an diesem Platz liegen – und der ist eben in jedem Hotel gleich – dann habe ich sie entweder bereits eingepackt oder verbummelt.

Also:
Weniger Einzelteile, desto weniger muss ich “beaufsichtigen”.

Von daher scheint mir das Germanmade g.5 nahezu perfekt. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich erstmal einen Monat Umgewöhnungsphase brauchte.

Zum einen muss ich weniger Karten mitnehmen. Denn die Kartenschlitze sind sehr eng bemessen, sodass wirklich nur EINE Karte reinpasst. Mit Glück auch mal 2 wenn die zweite Karte sehr dünn ist (wie mein Blutgruppen-Ausweis bsw.). Mit deutlich mehr als den 6 vorgesehenen Karten, Fahrzeugschein und iPhone ist das Portemonnaie, das eigentlich ja eher eine Brieftasche mit Handycase ist, schon sehr prall gefüllt. Also nehme ich die Gelegenheit zum weiteren Minimalisieren an – dann passt das g.5 mit Telefon drin perfekt in die Jeanstasche.

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Passt das g.5 in die Hosentasche?

Wenn es eine halbwegs weite Jeans ist. Seit ich 20 Kilo abgenommen habe, passe ich ja auch wieder in eher so skinny Zeugs. Dann is aber auch nix mehr mit dicke Börsen in die Hosentaschen stecken ;)

In diese Regular Fit passt es ohne Probleme:

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Aber auch mit dem g.5 in der Jackentasche musste ich mich erst an die leicht eingeschränkte Bewegungsfreiheit gewöhnen. In die Innentasche vom Arctic-Parka passt das g.5 natürlich locker rein. Allerdings wenn ich im Auto sitze, merke ich manchmal, dass sich die Börse unter dem Gurt verkeilt. Luxusprobleme de Luxe :-D

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Die Länge des g.5 ist echt nicht zu unterschätzen. Ungefähr 1,5 mal so lang wie ein iPhone. Wenn ich es in der Hosentasche stecken habe, dann muss ich schon aufpassen, wie ich in die Hocke gehe, sonst ist das edle Stück – also das Germanmade natürlich – doch mal im Weg.

Benutzbarkeit mit iPhone

Easy peasy. Besser könnte es nicht sein. Da ich mein Telefon am liebsten mit der Handfläche verwachsen sehe, nehme ich es schnell aus Hüllen raus. Dafür ist das g.5 perfekt. Hüllen und Cases sind nix für mich, wenn  ich das Telefon fest einklippen und umständlich wieder raufummeln muss, wenn ich es bsw. im Auto in die Freisprecheinrichtung packen will.

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Speaking of Benutzbarkeit im Auto

Das Germanmade g.5 ist auch gleich ein wunderbarere Autohalter. Smartphonehalter im Smart sozusagen ;) Gut, dass der smart genau die passende Schublade hat:

Germanmade g.5 Smartphonehalterung deLuxe

Germanmade g.5 Smartphonehalterung deLuxe

In das iPhone-Fach passen natürlich auch diverse Android-Telefone, wenn sie nicht deutlich breiter oder dicker als das iPhone sind.

Fazitomatik

Das germanmade. ist ein wunderbarer Begleiter. Wunderbare Natur-Materialien, die wunderbar verarbeitet worden. Dazu eine absolut genial einfache Usability. Was will ich mehr? Es passt hundertprozentig zu meiner Leder-Moleskine-Hülle, die ich mir mal für meine Notizbücher habe anfertigen lassen und der Wollfilz schützt und schont das Telefon 1A.

Einzig die Option durch etwas breitere Kartenfächer 2 Karten pro Schlitz unter zu bringen wäre toll! Auch wenn das g.5 dann etwas dicker wird. Ist dann ja meine Entscheidung ;)

Gandalf würde germanmade. gaufen ;) Die Leutchens haben übrigens auch feine Hüllen, Sleeves und Cases für iPad, MacBook und andere Designereien. Und bis zum Valentinstag gibt es noch 14% Rabatt :)

Das g.5 haben sich noch ein paar andere Leute angeschaut, die ihr iPhone wegstecken mussten:

ADAC – Gelbe Engel zurückgeben ist das Eine – Austreten das Andere?

Das letzte Mal, das ich den ADAC anrufen musste ist schon etwas her. Insgesamt habe ich ihn vier Mal angerufen, wenn ich mich recht erinnere:

  1. leere Batterie (und mir wurde keine neue angedreht, ob wohl eine nötig gewesen wäre *g*)
  2. kaputtes Steuergerät – abschleppen zu meiner “Haus und Hof”-Werkstatt obwohl andere näher gewesen wären
  3. kaputte Benzinpumpe
  4. leerer Tank wegen kaputter Benzinuhr – Helfer hat frischen Sprit mitgebracht. Da ich kein Bargeld dabei hatte, fuhr er zur nächsten Tanke hinter mir her und dort haben wir unbürokratisch seinen 5L Kanister wieder voll gemacht

    Für ORI10K habe ich als ADAC-Mitglied damals einen Schuhkarton voll Europa-Karten bekommen (die sich als wirklich gut recherchiert und nützlich heraus gestellt haben) und – festhalten:
    Die komplette Route entlang der westeuropäischen Küste als Routen-Ausdruck auf DIN A4 Blättern :-D Sinnlos übermotiviert, aber drollig und lässt auf das (zumindest damalige) Zielgruppenverständnis schließen.

    Die ADAC-Helfer habe ich immer als super hilfsbereit kennen gelernt.

    Einzig an der Reaktionszeit müsste was getan werden. Wenn ich zu Hause warte, kann ich mit 1-2 Stunden leben. Wenn ich schnell weg muss, nehme ich halt ein Taxi. Aber wenn ich auf dem Randstreifen einer Autobahn liegen bleibe, erwarte ich, dass diese gefährliche Situation schnellst möglich beseitigt wird, auch wenn dafür evtl. Leute zu Hause länger warten müssen. An denen ballern dann aber auch keine 40 Tonner vorbei.

    Damit ließe sich leben.

    121 Mal waren die Rettungshubschrauber in 2010 unterwegs. AM TAG! Wenn ich zu diesem Rettungsnetzwerk mit meinen irgendwas um die 80 EUR im Jahr etwas beitragen kann, dann mach ich das gerne.

    Wenn damit der Präsi durch die Gegend fliegt oder irgendnen Stadion trocken gefönt wird, fehlt mir aber jedes Verständnis.

    Ich werde jedenfalls mal genau nachrechnen und schauen, ob ich den ADAC wirklich brauche:

    • Pannenhilfe habe ich noch in der Mobilitätsgarantie vom Auto
    • Schutzbrief habe ich in meiner Autoversicherung
    • Reise- und Rückhol-Versicherung in meiner Krankenversicherung
    • Abschleppen lassen geht auch im Freundeskreis

    Die ADAC Motorwelt bekomme ich seit Jahren nicht mehr, weil irgendwas mit dem Adressdatensatz nicht stimmt. Alle paar Monate rufe ich an, dann kommt wieder eine Ausgabe, dann monatelang wieder nix. Vermisse ich aber auch kein bisschen. Auch kein Grund zu bleiben.

    Die 4 Pannenhilfen haben mich jetzt in 22 Jahren also ca. 1700 EUR gekostet. Als Zugabe bekam ich halt ein bisschen heimeliges Sicherheitsgefühl.

    Ob ich meine ADAC-Mitgliedschaft kündigen werde, hängt mehr mit meiner Bequemlichkeit zusammen. Aber dass ich darüber nachdenke, dazu haben die Meldungen der letzten Wochen durchaus geführt.

    Zum Wahl-“Skandal” kann ich nur sagen: “Ach wer hätte DAS gedacht?”. Klar. Ist doof gelaufen. Wird hoffentlich nun geändert, die Säcke, die rumgekungelt haben raus geschmissen und in Zukunft besser gemacht.

    Und es überrascht mich auch nicht wirklich.

    Wenn Organisationen zu groß und unübersichtlich und Einzelpersonen zu mächtig werden, sodass sie machen können, was sie wollen, dann passiert so etwas eben. Dass eine eigentlich gemeinnützige Organisation sich wertschöpfende Gewschwüre ranzüchtet, die dann mit ekliger Sauerei platzen, sollte nicht sein.

    Ich denke allein aus diesen Gründen, ist ein Austreten aus dem ADAC und Wechsel zu einem der kleineren Anbieter ein guter Mikro-Denkzettel, den ich als Einzelperson verpassen kann, auch wenn es mir etwas Unbequemlichkeit bereitet. Bei genügend Gleichgesinten auch eine feine Maßnahme, um den Laden gesund zu schrumpfen.

    .oO(Bei der Gelegenheit werde ich auch gleich mal aus der Kirche austreten)Oo.

    Wer sich von Leserwahlen wie auch Juryentscheidungen beeinflussen oder das Denken abnehmen lässt, ohne kritisch zu hinterfragen und mehrere Meinungen und Auswertungen heranzuziehen ist schlicht selbst Schuld, wenn die falsche Entscheidung getroffen wird.
    Stellt einfach IMMER die “cui bono”-Frage, schaut in die Mediadaten und auf die Anzeigenverkäufe bevor Ihr Euch bei wichtigen Entscheidungen welcher Art auch immer beeinflussen lasst.
    Egal ob das beim Autokauf ist oder bei langfristigen Verhaltensweisen wie Sport oder Ernährung. Ärgerlichenfalls verliert Ihr ein bisschen Zeit, Geld oder Nerven. Schlimmstenfalls Gesundheit oder Leben-(squalität).

    Gute und informierte Entscheidungen zu treffen ist unbequem und harte Arbeit.

    Dass Autohersteller Ihre Gelben Engel zurückgeben ist als demonstrative Geste ungefähr so aussagekrätftig, als ob in Moskau ne Tür zu fällt. Das kostet kein Geld. Tut also nicht weh.

    A pros pos Moskau:

    Wenn Ihr Eure gelben Engel schon los werden wollt, dann malt sie doch in Regenbogenfarben an und schickt sie Putin nach Sotchi.

    Oder macht gelbe Gen-Mais-Engel draus und stellt sie Merkel auf den Schreibtisch.

    Es gibt da draußen nämlich auch so richtig wichtige Themen.

    Vielleicht sollte der ADAC das Angebot von Piratin Carolin annahmen. Damit ließen sich einige Fliegen mit einer Klappe schlagen und wenn ich dann meinen Parteiausweis gleichzeitig als Mitgliedskarte… Ach lassen wir das ;)

    Jens, Tom und Derek haben zum Thema nochmal ganz andere Meinungen und Frank sagt “Jeder manipulitert” (ich meine, dazu gehört auch immer noch einer, der sich manipulieren lässt).

Hört doch mal auf dem Autofahren Emotionen anzudichten

Hört doch mal auf dem Autofahren Emotionen anzudichten

Jetzt fängt sogar schon ein Techblog wie Netzwertig mit der Mär des ach so emotionalen Erlebnis des Autofahrens an. So ein Blödsinn.

Ja klar. Wir fahren alle SO gerne Auto. Morgens zur Arbeit. Zum Einkaufen. Zur Schule oder Kindergarten. Auf Parkplatzsuche in der Stadt. Im Stau gen Urlaub. WAS ein emotionaler Moment. Vielleicht für Leute die drauf stehen die A1 runter zu brüllen und ins Lenkrad zu beißen.

Würde eine gute Autofee sagen: Du kannst Dich JETZT entscheiden: Für den Rest Deines Lebens von einem Roboterauto selbstständig gefahren werden. Kostenlos. Wohin Du willst. Einzige Bedingung: Du darfst nie wieder selber ein Auto steuern.

Ich würde meinen Autoschlüssel und Führerschein schneller abgeben, als irgendjemand GoogleCar sagen kann. Nicht weil ich fahrfaul geworden bin ;) sondern weil ich es unglaublich faszinierend finde, die Maschine für den eindeutig besseren Fahrer halte und so UNGLAUBLICH viel Zeit und Lebensqualität dazu gewinnen würde.

Und sich den Col de Turini hochbügeln lassen anstatt selber zu fahren macht garantiert auch Spaß.

Autofahren KANN emotional sein. Ja. Autofahren KANN Spaß machen. Aber seid doch mal ehrlich. 90% ist einfach nur langweilige Routine, deren Zeit man deutlich sinnvoller verbringen könnte, für die man aber nicht die Nervigkeiten des ÖPNV auf sich nehmen mag.

Kann der Herr Wippermann oder ein fuchsiger Volkwirt bitte mal ausrechnen, welche eine Wirtschaftsleistung und Innovationskraft wir hinzugewinnen würden, wenn uns morgen ALLE nur noch fahren ließen.

Und da wir uns von den autonomen Autos in intelligenten Fahrgemeinschaften kutschieren ließen würden wir auch noch massivst Energie und Emissionen sparen.

Hach Autopia.

Artikelbild aus Wikipedia – Print (c. 1902) by Albert Robida showing a futuristic view of air travel over Paris in the year 2000 as people leave the opera.
Nissan-BladeGlider

NISSAN zeigt auf Tokyo Motor Show ne Datenbrille: 3E

Schon witzig, wenn man im Mobiletech-Blog seines Vertrauens plötzlich Autothemen findet. Das, was Nissan da mit der Datenbrille und der Smartwatch vorhat ist schon lässig. Vor allem im Gesamtpaket mit dem Elektroauto Bladeglider der auch in Tokio vorgestellt wird.

.oO(Erinnert der BladeGlider eigentlich nur mich an einen DeLorean aus einigen Perspektiven?  Sollte es noch mal einen ‘Zurück in die Zukunft’-Film geben, wäre der NISSAN ein würdiger Ersatz *g*)Oo.

Hoffe allerdings, dass sie das Thema auch wirklich konsequent von vorne bis hinten durchziehen. Das Teil sieht definitiv stylish aus – muss aber mindestens soviel können wie Google Glass (was aktuell ja nicht schwer sein dürfte.) Wer will schon immer die Brille ändern, wenn man sich ins Auto setzt?

Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass die StVO die 3E so klasse findet, da sie das Auge komplett verdeckt. Klar, ist noch ne Studie, aber da müssen die Designer nochmal ran, sonst wird das nur was für den Beifahrer. Wir sind hier immerhin im Land, wo es noch nichtmal kamerabetriebene Rückspiegel geben darf.

Bin gespannt, was da in Tokio kommt. Was die Auto-Industrie von der Gadget-Welt zumindest mal lernen kann ist, dass Teaser zwar ganz nett sind, aber die Menschen lieber Fakten als hochglanz Image-Filmchen wollen, in denen das Produkt kaum zu sehen ist und wir fast nichts darüber erfahren. Dafür ist das Web einfach zu voll mit anderen spannenden Dingen, über die es schon mehr zu erzählen gibt. Dennoch – ich bin gespannt auf die NISSAN 3E

Hoffentlich gibts dann auch bald sowas hier:

* Artikelbild (c) NISSAN

The Movie: Lost Race Tracks .-D please share!

The Movie: Lost Race Tracks .-D please share!

Es ist ein Vierteiler geworden! Ich bin immer noch ganz hin und weg :) Viel Spaß beim anschauen und wenn’s gefällt bitte weiter teilen!

Nürburgring Südschleife und Opel Rennbahn

Solitude und Donauring

Sachsenring und Bilster Berg

Gelsenkirchen Motodrom und Shell Technology Center

Danke an Ralf von Exclusive Life fürs tagelang mit mir in einem Auto aushalten :) Hat super Spaß gemacht!

Danke an Heiko Film und Heiko Foto für die großartigen Aufnahmen!

Und Danke an Shell, Land Rover, Edelman und AutoBILD. Ohne Euch und Eure ständige Unterstützung wären weder die Tour an sich, noch der hohe Grad an Professionalität, all die Einblicke und Begegnungen, das Einhalten des Zeitplans und dieser wunderbare Film als Endergebnis nicht möglich gewesen.

Und natürlich vielen lieben Dank an alle die uns rumgeführt, etwas erklärt und in die gute alte Zeit entführt haben :=)