Mama, das Thema Netzneutralität geht Dich auch an – Du brauchst ein Echtes Netz

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Wir haben es in Deutschland einfach drauf, wichtige Themen so mit Beamtensprech zu verklausulieren, dass kein normaler Mensch Bock hat, sich damit auseinander zu setzen, geschweige denn zu verstehen, warum das Thema nun für einen selbst wichtig ist.

Das aktuelle Thema Netzneutralität im Zusammenhang mit dem Vorhaben der Telekom Internetanschlüsse zu drosseln, wenn zuviele Daten pro Monat übertragen werden ist auch so eine Sache.

Dabei ist das Thema Netzneutralität verdammt nochmal wichtig für jeden Menschen, der das Internet benutzt. Darum versuche ich jetzt mal, das meine Mutter zu erklären.

Es geht darum:
Die Telekom will bestimmte Inhalte langsamer auf Eure iPads, Computer, Fernseher, Smartphones, Internetradios zu Hause übertragen. Nämlich DIE Inhalte, die die Telekom nicht selber verbreitet oder von den Anbietern abkassiert. Nutzt Ihr im Monat zuviele Inhalte, die der Telekom nicht in den Kram passen, kommen diese Inhalte einfach mal langsamer an, nachdem Euer Daten-Vorrat verbraucht ist.

Aber ich habe doch eine Flatrate bestellt?

Ganz genau. Das sieht die Telekom aber anders und ändert mal eben die Vertragsbedingungen. Sie hat vor, ein 2-Klassen Internet zu schaffen.

Dabei basiert das Kabelnetz der Telekom auf dem, was durch den Steuerzahler aufgebaut wurde! 

Aktuell versucht die Telekom auf Ihrer Webseite zu erklären, dass alles gar nicht so schlimm sei und für “normale” Nutzer mit 75GB genug monatliches Datenvolumen zur Verfügung stünde. Das ist Quatsch. Die Internetnutzung nimmt immer weiter zu. Die Technik wird immer besser. Videotelefonie (die bsw. nicht die Telekom ordentlich benutzbar gemacht hat, sondern Apple mit Facetime) bekommt immer bessere Bildqualität, Fernsehsendungen, Filme und Sportübertragungen bekommen NOCH bessere Bildqualität. Außerdem beziehen sich diese 75GB auf den

Früher wurde meine Flatrate doch auch gedrosselt, wenn ich zuviel Daten verbraucht habe? Stimmt. Dann wurde aber ALLES gedrosselt und nicht bestimmte Dienste, die sich den Weg nicht frei gekauft haben.

Warum brauchen wir ein neutrales Netz?

Stell Dir vor, Autohersteller XYZ beteiligt sich am Autobahnnetz. Kauft einfach mal einen ordentlichen Batzen Straßenkilometer und sagt dann: Wir geben allen Autos aus unserem Haus Vorrang auf den Autobahnen. Alle anderen Hersteller dürfen ab einem gewissen Kontingent nur noch mit 100km/h auf die Autobahn. 

Wenn man ganz genau hinschaut, lässt sich sogar das Horroszenario malen, dass die Telekom diesen kritischen Beitrag hier drosseln könnte. Klar, so ein Text-Beitrag ist schnell übertragen. Aber was, wenn nicht gedrosselt, sondern gleich gefiltert wird? Wenn nur noch DIE Internetseiten angezeigt werden, die der Telekom passen?

Netzneutralität bedeutet, dass ALLES im Internet gleich behandelt werden MUSS. Ohne dass eine Person, ein Unternehmen oder eine Behörde in die Daten reinschauen darf. Um mal wieder bei unserem Autobahn-Beispiel zu bleiben:
Du darfst nur auf die Autobahn fahren, nachdem Dein Kofferraum kontrolliert wurde.

Wie wird das denn in anderen Staaten geregelt?

Was Drosselung ausgewählter Inhalte angeht habe ich nichts finden können. Aber nur um mal ein Gefühl für die Preise und Internet-Geschwindigkeiten zu bekommen, die in anderen Ländern für echtes Netz gezahlt werden, habe ich diese Infografik von 2010 gefunden. Die Preise dürften größtenteils noch weiter runter gegangen sein:

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Was kann ich denn nun tun?

Wo kann ich noch mehr dazu lesen?

  • Auf der Seite echtesnetz.de geht es ausschließlich um das Thema. Von dort kommen auch die Pixel-Plakate weiter unten

    Echtesnetz.de wurde von diesen beiden Organisationen gegründet:

  • d-64.org (in der ich sogar Mitglied bin)
  • digitalegesellschaft.de

Hier berichten noch andere:

Bilder sagen mehr als tausend Worte:

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DEL-Taste auf dem Mac = fn + BACKSPACE

Notiz an mich. Wenn ich wieder auf ner MacBook Tastatur rumsuche.

Damit ich es nie, NIE mehr vergesse und ich das nächste Mal bei mir selber rauskomme, wenn ich das nochmal Googlen muss.

Und ja, es ist mir schon passiert, dass ich etwas gegooglet habe. Das erste Suchergebnis HOCHERFREUT angeklickt habe und dann feststellte:

Mist, das hast Du selber geschrieben. :)

Gewehr mit eingebautem Zielcomputer schießt auf 900m in ne Untertasse

Screenshot (c) Tracking Point Webseite

Ich gebe es ja zu, auch ich war mal ein Killerspielespieler. Genaugenommen bin ich es ab und an immer noch, wenn ich mal die Zeit finde.

Wir alle können uns sicherlich noch an die Railguns aus Q3A, das Sniper-Rifles aus UT und die gute alte AWP aus Counter:Strike erinnern. Das waren alles die Waffen im Spiel mit denen man sich in irgendwelchen Ecken versteckte, von denen man aus möglichst viel Spielfläche überblicken konnte, denn mit den Zieleinrichtungen konnte man irre nah heranzoomen und sich somit aus dem hektischen Kampfgetümmel raushalten und einen Spieler nach dem anderen fraggen.

Sonderlich beliebt hat man sich damit natürlich nicht gemacht. Eigentlich galt es eher als feige und spielverderberisch an einer sicheren Position zu “campen” und abzuwarten, dass andere sich raustrauen. Von daher tauchte recht schnell einer der anderen Spieler hinter dem Camper auf und schickte ihn in die Jagdgründe, die genau so lange dauern, bis die nächste Spielrunde beginnt.

Die Steigerung waren die Aimbots. Schummler. Cheats. Kleine Programme, die im Hintergrund liefen und automaitsch für Spieler 100% genau zielten und schossen, sodass andere, die fair und mit eigener Hand-Auge-Koordination unterwegs waren, keine Chance mehr hatten. Im Computerspiel-Leben waren diese Hilfsmittel relativ schnell entdeckt und jemand, der mit solchen Hilfmitteln erwischt wurde, durfte nicht mehr mitspielen.

Im Krieg und in der Liebe ist allerdings bekanntlich alles erlaubt. So schreibt arstechnica über ein Scharfschützengewehr für 17000 Dollar, das einen eingebauten Zielcomputer mitbringt. Mit ARM-Prozessor und auf Linux-Basis. Der blendet nach diversen Berechnungen dem Schützen genau ein, wo er hinzielen soll und wann er abdrücken muss, um das Ziel zu treffen.
Vorgestellt wurde das Precision Guided Firearm getaufte System von Tracking Point übrigens nicht auf einer Waffenmesse – sondern LOL: Auf der Consumer Electronics Show.

Auf 900m erwischt damit ein ungeübter Schütze dann auch nen Teller.

Neunhundert Meter. Das ist weit. VERDAMMT weit. Ich kann mich aus der Computerspielzeit nichtmal an ein Spiel erinnern, bei dem man so weit gucken konnte.

So sehr wie ich Technik liebe und mich die Möglichkeiten grundsätzlich faszinieren:
Wer verbietet denn nun in der Echtwelt solche Schummeleien?

Wieso muss überhaupt noch jemand den Abzug betätigen? Warum werden die Dinger nicht direkt aufgebaut und auf bestimmte Ziele scharf gestellt? Das Gewehr kann jetzt schon das Bild aus dem Zielfernrohr an beliebige iPads übertragen. Ich sehe schon faule Convenience-Amis vorm Kamin sitzen, eine iMessage von iHunt bekommen und nur noch das Ziel bestätigen. Dann rummst es einmal und sie latschen los um ihr erlegtes Wild einzusammeln.

Oder schicken ihr Personal los.

Und fühlen sich dabei ein bisschen wie Mister President im Mission Control Room, der durch die Kameras des SEAL-Teams zukucken darf, wie Staatsfeind Nummer 1 gekillt wird.

Beide müssen sich keine Gedanken machen, dass plötzlich jemand hinter ihrem Campingplatz auftaucht. Und wenn, dann ist die eigene “Basis” sicherlich rundum mit Selbstschussanlagen ausgerüstet.

BTW habe ich mit diesem Artikel gewartet, bis ich 100% sicher sein konnte, dass es sich NICHT um einen Aprilscherz handelt.

Cool, mein Iphone Akku is doch nicht kaputt, ein Exchange Server war’s

iPhone Akku - (cc) Alexandra Schwarz Photografie

Was hab ich geflucht die letzten 2 Tage. Plötzlich entlädt sich mein iPhone Akku innerhalb eines halben Tages KOMPLETT.

Gut: Ddas iPhone 4S ist anderthalb Jahre alt. Aber so von jetzt auf gleich ohne Vorankündigung Akku im Eimer ist schon merkwürdig. Und die für den Accu-Drain bekannte iOS 6.1.3 Version habe ich ja bewusst noch nicht installiert.

Dazu wurde das Telefon auch noch irre heiß ohne Grund. Mehrfaches Apps abschießen, Bluetooth und Ortungsdienste ausschalten sowie neustarten hat nichts gebracht.

Also fing ich gestern an zu überlegen, wo das Problem liegen könnte. Mir viel auf, dass in sämtlichen Mailaccounts, die E-Mails extrem langsam oder gar nicht luden. Hmmmm. Könnte also mit den Mails zusammen hängen.
Was hatte sich da geändert? Hatte Google Mail was neues eingeführt? Ne. Läuft die neue Mailbox App im Hintergrund? Ne auch nicht. Auch alle Benachrichtigungen sind ausgeschaltet.

Dann fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren:

Ich habe einen Mail-Account, der auf einen Exchange-Server zugreift. Dieser Server wird aktuell umgezogen und scheinbar muss ich da noch einige neue Einstellungen im iPhone vornehmen. Also habe ich einfach mal den Mailaccount fürs lange Wochenende in den iPhone Einstellungen deaktiviert und *PLING*

Rom, 38 Grad, die Sonne brennt, der Akku hält.

Die Mail-App hing irgendwo im Raum-Zeit-Kontinuum fest und hat Tage lang versucht an Mails ranzukommen, an die es kein rankommen gab. Da würde ich mich, wenn ich ein Smartphone wäre, auch ordentlich überanstrengen, heiß laufen und die Batterie leer lutschen ;)

Was lernen wir daraus? Manchmal muss man um die Ecke denken, an den Anfang zurück gehen und sich fragen: Was hat sich seit Auftreten des Problems eigentlich so in der “Umgebung” verändert.

 

Ein Paar Software und Einsteigertips für den Apple MacMini Padawan

Für einen Freund, der sich gestern einen MacMini gekauft hat und alle anderen, die sich für Mac-Apps und Workflows interessieren :)

Safari aus dem Dock schmeißen und vernünftigen Browser installieren

Safari ist mir zu langsam und zu unhandlich. Mein Daily-Driver-Browser ist Google Chrome im Beta-Channel. Firefox ist auch als Ausweichlösung installiert, aber momentan läuft Chrome gefühlt schneller, absturzsicherer und gefällt mir insgesamt einfach besser.

Reeder für RSS-Feeds – mal sehen was nach Google Reader kommt

Aktuell lese und v.a. verwalte ich Feeds aktuell im Google Reader. knapp über 1000 RSS-Abos aktuell. Nach Themen in Ordner sortiert. Ich hoffe, dass ich daran auch nicht zuviel ändern muss, wenn Google beim GReader den Stecker zieht *schnüff*. Die App Reeder kostet ein paar Taler. Ist aber recht hübsch, hat viele Sharing-Optionen und ganz wichtig: Eine quote.FM Anbindung.

Gute offline-RSS-Reader Alternative ist NetNewsWire

Pocket ist meine Wahl für alle langen Artikel

Es gibt ja auch noch Readability und Instapaper. Aber ich bin bei ReadItLater / Pocket gelandet. Schönes Cloud-Tool in das ich über alle Geräte, Browser und Apps Artikel, die ich später lesen will reinschubse. Wo ist der Unterschied zu Reader?
Ich abonniere grundsätzlich nur private RSS-Feeds / Blogs und keine Massenmedien, Magazine oder Zeitungen. Manchmal schreiben die aber auch was interessantes ;) Und diese Artikel packe ich dann einzeln ins Pocket. Auf dem Mac lese ich dann v.a. die Artikel, mit denen ich arbeiten will und wozu ich ausführlicher Platz zum Schreiben brauche.
Zum einfachen Lesen der Pocket-Artikel sind iPhone und iPad auch großartig. V.a. weil die App die Artikel zum Offline-Lesen abspeichert.

WordPress Editor

Bin ich nie so recht mit warm geworden. Ich habe Ecto vor Urzeiten mal gekauft, aber nie genutzt. Die letzten Tage habe ich mit MarsEdit rumprobeirt. Ist aber irgendwie auch nicht meins. Der Full-Screen Schreibmodus von WordPress im Browserfenster reicht mir zum ablenkungsbereinigten Schreiben eigentlich aus. (Bin ich aber auch erst vor ein paar Monaten drauf gekommen  danke an René an dieser Stelle *g*)

All das was ich aufschreibe, schreibe ich in Evernote

Evernote die Eierlegende Wollmichsau.

Gerade gestern habe ich noch nen Artikel darüber gelesen, dass Evernote erst dann richtig Sinn macht, wenn man möglichst viel dort reinschmeißt. Und das tue ich seit Monate. Jeder Gedanke, Postingentwurf, Bucketlist, ToDos, Einkaufszettel, Visitenkarte, Buchcover im Buchladen… Alles was ich erinnern, weiter entwickeln oder aufschreiben will landet im Evernote. Visitenkarten, Buchkarten und sowas als Foto. Fleißige Algoritmen oder Outsourcingkräfte im sonnigen Süden Asiens sorgen für Schrifterkennung und Durchsuchbarkeit der Bilder.
Das einzige, was mir im Evernote fehlt ist eine Wiki-Funktion um einfach einen Link anzulegen, den Link anzuklicken und daraus eine neue Notiz zu generieren.
Empfehlung: Evernote Clearly zum Fullscreen Lesen im Browser. Blendet nicht nur Werbung aus, sondern die gesamte Seite und zeigt nur noch den Text an. Aus Clearly lassen sich dann auch Textpassagen in Evernote Notizen schicken.

Scrivener zum Schreiben der ganz langen Texte

Scrivener von Literature&Latte ist überhaupt der Grund, warum ich einen Mac haben wollte. Wenn Du lange Texte mit ausführlicher Recherche schreiben willst, ist es das Tool der Wahl. Un es ist einfach schön. Und hat einen wahnsinnig tollen Workflow.

Delicious Monster

Auch so ein Nur-Mac-Tool. Delicious Monster ist der heimische Bibliotheks-Katalog. Das coole: Du musst Bücher, DVDs, CDs, Spiele usw. nur mit dem Barcode vor die Webcam halten und Delicious haut sie ins Regal.
Mittlerweile kann man auch aus DM heraus direkt Amazon-Angebote erstellen.

Office-Krams.

iWork ist schon fein mit Keynote, Pages und Numbers. Allerdings will mein MacBook Air meine gekaufte iWork Version vom MacBook Pro nicht übernehmen. Bis ich dafür eine Lösung gefunden habe, spiele ich gerade mit LibreOffice rum. Microsoft Office habe ich auf dem Mac noch nie probiert. Wenn Du Deine Firmen-Lizenz am Start hast muss ich mir das bei Dir mal anschauen.
Und sonst komme ich Office-technisch für den Hausgebrauch auch mit Google Drive aus.

VPN Client Tunnelblick

Open Source. Kostenlos. Funktioniert.

Text-Editor zum Coden: Sublime Texteditor 2

Ist so eine “zahl was es Dir wert ist” Geschichte, wenn ich mich recht erinnere. Ich benutze ihn leider zu selten. Wenn ich ein Coder wäre, würde ich mich wahrscheinlich zwischen Sublime und Textmate entscheiden.

Terminal / Konsole App

Das MacOS-Terminal ist dank UNIX Unterbau schon ok. Aber iTerm 2 kann noch ein bissken mehr.

The Unarchiver für RAR-Dateien

VLC VideoLAN als Mediaplayer

iTunes nutze ich nur als Bibliothe udn Orga-Tool. Bis das mal gestartet ist, dauert mir viel zu lange. VLC rockt halt immer noch ;)

YouTube und Vimeo-Videos runterladen mit ClipGrab

Ich schaue gerne Talks von Konferenzen. TED-Talks, Webstock, Creative Mornings und so Zeugs. Das Google Chrome Addon um YouTUbe Videos an die Synology zum Download zu schicken funktioniert prinzipiell ziemlich gut, ABER:
YouTube ist sehr picky und unvorhersehbar damit, welches Video es Dich runterladen lässt und lädt manchmal auch FLV oder MKV Dateien runter, die die PS3 als Medienserver nicht abspielt.
Ich lade deswegen immer mit ClipGrab in meinen “Später anschauen”-Ordner auf dem Synology-Netzwerklaufwerk runter.

FTP SFTP SCP Dateitransfer

Hierfür habe ich sonst imm Cyberduck genommen. Das kostet mittlerweile aber RICHTIG Geld. So oft benötige ich SCP nicht (eigentlich nur für den dd-Server) deswegen nutze ich für FTP-Gedöns Filezilla.

Ebook Reader und Verwaltung

Calibre zur Verwaltung der E-Books. Da gibts nix besseres. FB-Reader zum schnellen reinlesen. Is einfach fixer als das Adobe Digital Editions Tool.

Windows Programme nutzen

Keine Ahnung, ob Du auf dem Mini nen Windows-Tool nutzen willst / musst. Geht aber auch – entweder mit VirtualBox – OpenSource Tool für virtuelle Maschinen, oder mit Wine Bottler. Wine eben. kennste ja von Linux noch.

BetterTouchTool

Erweitert das Trackpad um selbstgekonfte Gesten. Ist ganz cool. Aber gewöhn Dich vielleicht erstmal generell ans Trackpad ;)

Monolingual

Damit kannst Du die ganzen überflüssigen Sprachpakete runterschmeißen und ein bisschen Platz frei machen. Bei ner SSD vielleicht nicht verkehrt ;)

Adium Messenger-Client

Eigentlich fast überflüssig dank iMessage. Aber da ich ja grad meinen 6127178 ICQ Account wieder gefunden habe, könnte man mal wieder ICQen ;)

Handbrake DVD Tool

DVDs rippen und Media-Files konvertieren. Deiner hat ja noch nen DVD-Laufwerk – dann kriegste mal Platz im Wohnzimmer ;)

StreamToMe

Und der Mac verteilt Videos. Macht aber ja die Synology auch.

CoBook Adressbuch mit Social Web Anbindung

Cobook holt sich Daten aus Social Networks um das Adressbuch zu ergänzen. MacOS und iOS app

Die anderen Mac-Apps

Das coole beim Mac ist ja, dass er schon einen ganzen Arsch voll vernünftig durchdachter, funktionierender und vor allem hüber Tools mitbringt:

  • Garageband zum Podcasten
  • iMovie zum schnellen Videos-Schnipseln
  • iPhoto für die Bilders – wobei da hast Du ja Lightroom
  • Mail – benutze ich nicht, da nur Web-Mail im Einsatz. Ist im Vergleich hübscher als Thunderbird

überflüssige MacOS Apps

Growl – Fast jeder Mac-User empfiehlt Growl. Ich finde die ständigen Systemnachrichten extrem nervig und konnte bisher keinen Nutzen drin sehen.

Quicksilver – ähnlich gehyped wie Growl. Ist aber was komplett anderes. Ein Launcher, Such- und Text-statt-Klicken-Tool. Kann extrem viel, wenn man sich mit der Nutzungsweise vertraut macht. Hatte nie die Muße dazu – is aber cool :)

Twitter for Mac – nutze ich auch nicht. Ich twittere direkt aus dem Browser per Buffer oder Hootsuite. Genauso lese ich Twitter in der Web-App oder auf dem iPhone

Facebook Implementierung – alles ausgestellt. Ich will auf der Kiste ja arbeiten und nicht genervt werden ;)

Skype – nutze ich fast nur auf dem iPhone. AUf dem Rechner ist es nur für Notfälle im Ausland oder für Podcasts. Der Mac ist ja nen Computer und keine Telefonzelle :) Wobei Du da in Kombi mit Webcam und 42-Zöller ne nette Omma-Oppa-Bespaßungs-Leitung aufbauen kannst ;)

Caffeine - empfehlen auch viele. Die App verhindert, dass der Mac sich in den Energiemodus schaltet. Hab ich noch nie gebraucht.

Dropbox – ok. Ist ja selbstverständlich )

PDF-Reader – brauchst Du eigentlich nicht. Die Vorschau-App von MacOS ist ein hervorragender PDF-Reader

Mail App von MacOS – Grund siehe oben

Fluid – macht aus Webseiten eine App auf Deinem Mac. Habe ich früher für Google Mail und Google Reader benutzt. Muss ich mal wieder mit rumspielen. Da Chrome aber so selten abstürzt brauch ich Mail und RSS nicht mehr in externen Pseudo-Apps ;)

App-Cleaner – der marketingtext sacht, dass es Apps WIRKLICH löscht. Und auch die kleinen Dateien, die bei der Installation irgendwo ins System gepackt werden. Hatte ich auf dem McBook pro installiert. Ist aber irgendwie nur Windows-Esoterik ;)

Perian – ist eine Systemerweiterung für Videocodecs. Hatte ich auf dem MBP installiert. Auf dem MBA mit VLC aber noch nie gebraucht.

Einstellungen und Features zum rumspielen

Launchpad und Mission Control sind ganz witzig. Google Dir das mal raus und schau, wie Du das für Dich am besten nutzen kannst. Zusammen mit dem Trackpad ne feine Sache.

Die Bildschirmecken kannst Du im Mission Control mit Funktionen belegen. Unbedingt ausprobieren! Eine der coolsten Funktionen finde ich ;)

Die Scrollrichtung ist seit Mountain Lion verkehrt rum. Macht mich wahnsinnig und ist das erste, was ich bei ner frischen Installation in den Maus / Trackpadeinstellungen zurückstelle :)

Freigaben von der Synology stellst Du im Finder ein. Mit CMD (vgl. mit der Windows-Taste) + K kannste im Finder die Netzwerklaufwerke adden.

Die Suchfunktion Spotlight aktivierst Du systemweit mit CMD + Space. Auch ein mächtiges Zeitspar-Feature. Und der Grund dafür, warum ich mir unter MacOS die Ordnerverschachtelungsalphabetisierungsordnungsstrategie fast vollständig abgewöhnt habe. Spotlight indiziert Dokumente ordentlich und bisher habe ich alles wieder gefunden ;)

Vollbild-Modus ist in den meisten Programm-Fesntern mittlerweile rechts oben integriert.

Fenster auf Bildschirmgröße geht mit dem grünen PLUS links oben. Doppelklick auf Fensterkante schickt das Fenster ins Dock meine ich.

Bildschirm sperren – es gibt nen kleines Tool, mit dem man eine Tastenkombi belegen kann ähnlich wie WINDOWS + L. Ich mache immer nen Rechtsklick auf den Benutzernamen oben rechts und dann Anmeldefenster.

Rechtsklick – Speaking of! 2-Finger-Tip aufs Trackpad macht den Rechtsklick

Vorschau-App - Bei ausgewähltem Bild die Leertaste drücken und Du kriegst ne große Einzelvorschau durch die Du mit Pfeil rechts und links durch die anderen Bilder durchschalten kannst.

Timemachine Backup –  musste mal googlen, da gibt es eine gute Anleitung, wie Du einen User auf der Synology als Backup-Account für TimeMachine nutzen kannst.

Wichtig: DAS @ ist NICHT auf Q!

Das ist deswegen wichtig, weil Du als Windows-Nutzer ALT-GR + Q drücken willst. Auf der Mac-Tastatur ist aber an der ALT-GR Position die CMD-Taste.

CMD+Q = Anwendung schließen. Ich habe so EINIGE halbfertige E-mails gekillt, weil ich die ganze E-Mail-App / den Browser zu gemacht habe in der Anfangsphase ;)

Also vorsicht damit. Das @ machst Du mit alt (rechter Daumen) und L

CTRL ALT Del auf Windows ist auf dem Mac CMD + ALT + ESC

Eine DEL-Taste hat die kleine Tastatur nicht. Da musst Du FN + Backspace nehmen.

ALT – TAB auf windows ist auf dem Mac CMD + TAB zum Anwendungen durchswitchen

Einzelne Fenster durchswitchen kannst Du mit CMD + < und wieder zurück mit CMD + SCHIFT + >

Sonst steht viel schlaues auch in dem Lifehacker Mac-Switcher Artikel hier – auch wenn der schon 6 Jahre alt ist.

 

 

Facebook Likes sagen nur soviel über mich aus, wie ich MÖCHTE, dass sie über mich aussagen

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Letztens gingen ja diese Studien-Ergebnisse über den Fritzen aus Cambridge rum, der anhand von 58.000 Facebook Profilen analysiert hat dass Harley-Davidson Liker dumm wie Stulle und Freunde von Curry Fries die hellsten Kerzen auf dem Kuchen sind.

WAS? Facebook weiß wer wir sind??? Wer hätte das gedacht?

Ich bin ja ein großer Fan von Profilerserien – Criminal Minds, Lie to me oder hochaktuell: The Following (großartige Serie übrigens!). Dieser ganze Special-Agent-Psycho-Profiling-Kram funktioniert doch genau SO lange, wie jemand instinktiv bei Facebook rumklickt.

Wieso lese ich nirgends davon, wie man sein Profil am besten verschleiert, wenn man das gerne möchte? Anstatt von hysterischem “AAAAH Facebook klaut uns unsere Seele und Identität”-Geschrei würde ich mir doch eher mal Gedanken darüber machen, diese Informationen zu nutzen und mir mein Facebook-Profil nach Lust und Laune zusammen zu spammen.

Denkt mal an normale Anmelde-Formulare auf Webseiten: Was meint Ihr, wie viele Einwohner Afghanistan haben müsste, wenn man mal alle die Leute mit rein rechnet, die auf Webseiten-Anmeldungen genau das als Heimatland angeben. Aus Bequemlichkeit, weil es das erste Land in der Dropdown-Liste ist.

Ich will gar nicht verharmlosen, dass Datensammelbuden wie Facebook und Google mit Vorsicht zu genießen sind, aber hey: Denkt doch einfach mal nach und macht es denen halt wenigstens so schwer wie möglich, wenn Ihr etwas dagegen habt.

Links zum Thema:

Hier weitere Artikel zu den Geschichten bei The Verge und The Indepentent, meiner alten Heimat Basicthinking und Netzpolitik

Bei Yourarewhatyoulike.com kann man seine Likes auswerten lassen. Wie mir scheint kam bisher bei allen, die es ausprobiert haben das gleiche Ergebnis raus ;) Auf mich trifft das Ergebnis 60:40 zu.

Michal Bosinski ist der Wissenschaftler, der in Cambridge Like sammelt ;) Hier seine Studie und hier als PDF

(Ob der was mit Murray Bozinsky zu tun hat, der immer die Daumen in den Fäusten gelassen hat? *g*)

Wenn Ihr Euch tatsächlich mit Persönlichkeitstests beschäftigen wollt, fangt mit denen drüben bei Gunter Dueck an. Den MBTI mache ich immer mal wieder alle 1 bis 2 Jahre und es kommt immer wieder das gleiche Ergebnis raus.

Nerd-Mama hackt mal eben ne Prinzessin in Donkey Kong rein

Wie cool ist DIE Aktion denn bitte? Anne hat für Ihre Tochter Pauline mal eben das NES ROM gehackt: Sie hat die Sprites des Spielcharakters geändert und Super Mario mit Prinzessin Toadstool ausgetauscht, weil ihre Kleine gerne mit einem Mädchencharakter spielen wollte. :-)

Da muss man erstmal drauf kommen! Ich würde zu gerne das Geischt der Kurzen sehen, wenn Sie plötzlich quasi mitten drin statt nur davor ist :)

Zu DNAs 61. Geburtstag ein Google Doodle – 42!

Ach, das ist mal wieder ein feines Google Doodle, das da den 61. Geburtstag von Douglas Adams feiert. DNA ist wirklich viel zu früh gestorben. Hätte er doch wenigstens das iPhone noch erlebt, dass so nah an seinem “Per Anhalter durch die Galaxis” Buch im Buch dran ist.

Kann jemand da draußen mal bitte das Buch schreiben, das Adams heute wohl auf seinem iPad tippen würde?

Gab es eigentlich schonmal ein Doodle zum Towel Day?

Felix hat ein Kaffeehaus aufgemacht. Oder so.

Eine schönere Beschreibung, warum jemand im Internet das tut was er tut und wie es dazu kam habe ich schon lange nicht mehr gelesen, als hier beim wirren ix.

Bei mir ist es eher ein Bed & Breakfast als ein Kaffeehaus. Und der Traum wird derzeit eher stärker denn schwächer, aber Parallelen sehe ich trotzdem. Und nicht nur, weil ich auch die eine oder andere New York Times mit Nachrichten von vor ein paar Tagen für 10 Mark gekauft habe :)