Bin ein bisschen stolz auf mich – Falk Lux 30 angebastelt @falk_outdoor #PanTourDeMeer

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Ich bin ja nun nicht grade dafür bekannt, der große handwerker zu sein. Und als ich eben die Anleitung las, wie die Halterung für das Falk Lux30 Navi an den Lenker oder Vorbau des Pantherbike geschraubt werden soll, dachte ich erstmal nur:

WTF?

Ging dann aber doch erstaunlich gut. Ich sollte mich eben doch von Anleitungen fernhalten und drauflos basteln ;) Nene, sobald ich mit der Halterung vorm Fahrrad stand, war plötzlich klar, wie sie dran getüddelt werden muss.

Ich hatte ECHT Sorge, dass Navi die ganze Zeit im Bandee spatzieren fahren zu müssen ;) Jetzt hab ich ein Cheffiges Cockpit am Start. Links die E-Bike-Steuerung und mittig das Falk Navi. Hach, was hab ich als kleiner Junge von SOWAS geträumt. Das coolst was ich am Fahrrad hatte war ein kleines gelbes Megaphon mit Sirene drin:

Gleich werden wir dann sehen, ob und wie es uns – voraussichtlich im leichten Regen – zur ersten Etappe in Rehburg-Loccum bringen wird.

Was mir schonmal aufgefallen ist: Es spricht nicht, sondern BUZZT immer wenn eine Richtungsänderung kommt. Das Quatschen würde man vermutlich sowieso im Fahrtwind nicht verstehen vermute ich mal.

Mein Blogging-Setup für die nächsten 10 Tage: iPhone TheGLIF & @Logitech K760 Solar

Logitech K760 Solarkeyboard, The GLIF and iPhone 4s

Da bin ich wirklich mal gespannt, wie ich damit klar komme. Der Druckpunkt und die Verarbeitung der Tastatur sind erstklassig und von den Apple Originalen nicht zu unterscheiden.

Logitech K760 Solarkeyboard, The GLIF and iPhone 4s

Was mir ein bisschen Sorge macht ist, wie robust die Tastatur ist. Auch wenn wie als Solar-Tastatur ja eigentlich für Outdoor und Reise-Einsaätze geeignet sein sollte, macht sie auf mich eher den Premium-Office-Eindruck. Aber das kann natürlich täuschen. Mal sehen, wie sie sich so macht in den Packtaschen.

Hauptsache die Bedienung ist nicht zu kompliziert. Die Anleitung habe ich weder gelesen noch eingepackt – jedes Gramm zählt. Sonst hätte ich ja gleich das Notebook mitnehmen können :)

Sonst ist noch die Olympus PL1 mit 14-44mm Linse dabei und das wars. Travel light ist die Devise.

Als Backupspace für die Fotos kommt ein 32GB USB Stick mit in der Hoffnung hin und wieder mal bei netten Menschen sicherungen ziehen zu dürfen.

Morgen gibt es dann wohl schon die ersten Tipp-Versuche mit der Kraft der hoffentlich wieder rauskommenden Sonne.

A wie Angriff auf den Kulturpessimismus – die neue Mercedes-Benz A-Klasse

Mercedes-Benz-A-Klasse

Lange habe ich überlegt, wie ich anfange. Beim Auto, über das ich am meisten weiß und das mich am längsten durchgehend begleitet, fällt es mir am schwersten, die richtigen Worte zu finden.

So sieht es aus wenn man in der neuen A-Klasse sein Navi-Ziel twittert

Dann erinnerte ich mich an die Diskussion beim Frühstück nach der Fahrveranstaltung. Die charakterisiert das Auto eigentlich am Besten:

Die neue A-Klasse ist ein Angriff auf den Kulturpessimismus und Technologiekritik.

HÄÄÄH? Werden sich jetzt sicherlich einige Fragen. Mit Recht. Ich muss ausholen zu einem kleinen Rant. Etwas weiter:
Eine meiner Lieblingsautorinnen Kathrin Passig hat das ganze in Ihrem wunderbaren Artikel “Standardsituationen der Technologiekritik” ziemlich genau auseinanderklamüsert. Der Artikel ist wirklich unbedingt lesenswert und erschlägt so ziemlich alles von Ommas und Oppas Totschlagsargumenten auf Familienfeiern bis hin zu unseren eigenen Zurechtlegungen, was neue Technologien angeht.

Hier jetzt mal in Kürze die wichtigsten Punkte und dann erkläre ich, was das mit der neuen A-Klasse zu tun hat und warum ich innerlich so am brodeln bin.

Also in dem Artikel wird erklärt, was die typischen Argumente sind, mit denen die meisten Menschen neuen Technologien begegnen:

  1. Wozu soll das gut sein?
  2. Wer will denn sowas haben?
  3. “Die einzigen, die diese neue Technologie wollen sind zweifelhafte oder privilegierte Menschen”
  4. Es wird nur eine kurze Modeerscheinung bleiben
  5. Dadurch wird sich nichts ändern
  6. Es ist noch nicht gut genug
  7. Schwächere als “ich” können damit nicht umgehen
  8. Die Etikettefrage: Darf man Unbeteiligte ungefragt mit dem Neuen konfrontieren?
  9. Untergang des Abendlandes. Mindestens aber: Denk- Schreib- und Lesetechniken verändern sich zum Schlechteren
  10. Früher mag sowas funktioniert haben, aber heute ist alles viel schlimmer

Einige dieser Argumente kamen im Zusammen mit der iPhone-Integration der A-Klasse („Drive Kit Plus für das iPhone®“) auf den (Frühstücks-)Tisch.

Die Drive Kit Plus macht 2 Dinge: Erstens bringt es das Social Web wie Twitter, Facebook und Krams ins Auto. Gut, das macht das COMAND Online System von Mercedes auch. AAAAABER: Drive Kit Plus (Der Name ist echt schwer sperrig) läuft dabei nicht im System des Autos, sondern auf dem iPhone und nutzt den Grafiausgang des iPhones um die ganzen Funktionen von Facebook über Musik bis zum Navi auf dem Display im Armaturenbrett darzustellen.

So weit alles klar oder? Ich werde das System in spätere Artikeln noch genauer erklären.

Mercedes-Benz-A-Klasse

Wo is denn jetzt das Problem?

Ganz einfach: Das Problem sind Menschen, deren Anwender-Phantasie oder -Profil irgendwo beim Nokia 6110 stehen geblieben sind und die mit der Nummer 1 und 2 in der Liste oben anfangen: Wozu soll Facebook im Auto gut sein? Ich will doch AUTO fahren und nicht mit diesem Twitter rumspielen… Blahblah – Das war im Grundtenor die besagte Diskussion beim Frühstück nach dem ersten Tag der A-Klasse Fahrveranstaltung.

Ich kann es echt nicht mehr hören. Wenn ich in solchen Situationen dann zurück frage: “Ach und morgens 20 Minuten im Staut stehen zur Arbeit macht Spass? Ist ein Fahrerlebnis? Doch eher ein Standerlebnis oder? ICH jedenfalls möchte diese Zeit jedenfalls zum Twittern nutzen.”
Tja, dann ist erstmal Holland in Not und Punkt 9. wird heran gezogen. Diese ganze Social Networkerei wird uns eh ins Verderben führen. Und jetzt auch noch im AUTO???

*seufz*

Ja. Im Auto. Weil die meiste Zeit, die ich im Auto verbringe ist tote Zeit. Die genieße ich auch nicht. Autofahren genieße ich auf Fahrten entlang der Cote d’Azure, über Wüstenpisten und auf Rennstrecken. DAS ist dann das pure Autofahren. Alles andere ist einfach notwendiges von A nach B kommen. Und wenn ich diese Zeit SINNVOLL mit Facebooken oder twittern oder dem lesen von RSS Feeds verbringen kann, dann ist das doch prima!

Mit immer besser werdenen Assistenzsystemen in den entsprechenden Autos ist auch die Unfallgefahr kein vordergründiges Thema. Ausserdem: Die Leute, die beim Thema Sicherheit am lautesten kritisieren, sind die, die sich beim Fahren ne Kippe drehen und dabei mit Knien oder Ellenbogen lenken. Also schön mal die Kirche im Dorf lassen.

Ich kann ja verstehen, dass die meisten Menschen nicht nachvollziehen können, dass es Leute gibt, die sich statt Autoradio zu hören, am liebsten Tweets vorlesen lassen würden. Die statt zu telefonieren lieber auf Facebook-Pinnwänden kommunizieren möchten.
Leute, Ihr müsst es auch nicht verstehen. Und auch nicht mitmachen. Aber lasst UNS doch einfach machen und quatscht uns nicht in etwas rein, wovon Ihr keine Ahnung habt.

Ich finde es super, welchen Weg Mercedes-Benz mit dem Web im Automobil geht. Das ist mehr als notwendig und der richtige Weg. Aber:
Ich nehme mich trotz des Lobes aus der Liste der Kritik kein Bisschen aus. Ich bin momentan bei Punkt 6. – Die iPhone Einbindung ins Auto ist noch nicht gut genug. Warum ich meine, dass die App noch nicht weit genug ist und was ihr fehlt, erkläre ich die Tage im Detail.

Kathrin gibt in Ihrem Technologiekritik-Artikel an, 10 bis 15 Jahre wäre die nötige Zeit, bis eine Technologie die Kritik hinter sich gelassen hat. Puha. Lang Zeit. Aber die Auoindustrie hat ja hoffentlich immer noch einen der längsten Atem.

 

Fahrberichte und Eindrücke der anderen Autoblogger-Kollegen findet Ihr ersmtal hier, bis ich meine eigenen runter getipptert habe:

Die Links habe ich aus Roberts Artikel zu seinem A-Klasse Knuddelbär geclippt

Heike von Koeln-Format hat eine wunderschöne Reise-Blogger Fotostrecke mit Instagrams gemacht.

Autophorie: Ersteindruck: die neue Mercedes-Benz A-Klasse

Mein Auto Blog: Mercedes A250 Sport – Der GTI-Schreck?

Mein Auto Blog: Mercedes Benz A-Klasse, erster Eindruck

Bilder von Marc Christiansen, Mercedes-Fan

Mercedes Benz Passion Blog: Die neue A-Klasse – wir fuhren den Angreifer als A250 BlueEFFICIENCY und 211 PS mit 350 Nm

Auto-Diva: Mercedes-Benz A-Klasse: Navi spinnt und man fühlt sich trotzdem sicher (fast schon ein kleiner Krimi)und “Mercedes-Benz A-Klasse: der gute Tag

Jan Gleitsmann zerreisst es die Shorts, vor Aufregung? Nicht ganz :)
Probefahrt: Der neue Mercedes Benz A200/220 CDI Blue Efficiency W176

Beim MCWinkel gibt es ein 14 minütiges Video zu der Veranstaltung – sehenswert!

Teymur hat Hammerfotos gemacht (unter Einsatz des Lebens seines Fusses)

Und Jens hat geheult, geweint und geflucht, dass er bei der A-Klasse Präsentation nicht dabei sein konnte

iPadcase von Germanmade. – Wenn Gutenberg ein Geschenk für Goethe gebraucht hätte

Also WENN Gutenberg und Goethe in der gleichen Timeline unterwegs gewesen wären und es in dieser Timeline zufälligerweise auch noch iPads gegeben hätte, bin ich mir aber SOWAS von sicher, dass der gute Johannes dem Johann Wolfgang genau so etwas wie das germanmadePunkt gebaut hätte. Heute müsste er für die Schiefertafel 2.0 nur den iPad Case Konfigurator auf der germanmade Seite benutzen.

Das Case einfach nur iPad-Hülle zu nennen, würde ihm nicht gerecht. Hier liegt ein Stück Handwerkskunst vor mir, an dem Designer, Schreiner und Buchbinder einen verdammt guten Job gemacht haben. Das Teil könnte auch locker aus der Interieur-Design-Abteilung von Mercedes-Benz kommen. “Das Beste oder nichts” trifft hier durchaus zu. Danke schonmal an Jens, dass er mich auf das wunderbare iPad-Case hingewiesen hat.

Warum ich hier darüber blogge?

  1. Weil Der Probefahrer vorne drauf steht natürlich :)
  2. Weil der wichtigste Erstkontakt mit einem Auto für mich immer der Moment ist, in dem ich im Aut sitze und etwas anfassen kann, das mir ein Gefühl für die Wertigkeit vermittelt und ob das Auto sozusagen um mich herum gebaut wurde. Zuerst das Lenkrad – ist es hart oder weich? Sind die Nähte scharfkantig oder kaum spürbar? Dann Knöpfe und Schalter. Wackelt da was? Schöner Druck- und Klickpunkt?

Der Herr Winterkorn von Volkswagen würde fragen: “Scheppert da was? Da scheppert nix” :)

Außerdem ist germanmade. ein StartUp und ich liebe StartUps. Ganz besonders, wenn diese Einstellung “Wie? Sowas gibt es noch nicht? Dann bauen wir es eben selber, weil WIR es haben wollen” vertreten. Und das Resultat, also das Produkt auch noch genau das ist, was ich immer gesucht habe.

Aber jetzt mal zum iPad case selber:

Der Einband ist aus feinem Leder, die Innenseiten des Umschlags mit Buchleinen bezogen. Für mich natürlich in schwarz :) Die Kanten des Inlays in das ich das iPad sanft reindrücke sind mit schwarzem Hochglanzkunststoff beklebt. Und glaubt mir, ich benutze lange genug schwarze Gegenstände, um zu wissen, dass es nicht leicht ist, die richtigen Schwarzton zu treffen. Black ist vor allem dann beautiful, wenn die Nuancen übereinstimmen. Passt beim germanmadePunkt perfekt.

Die der-probefahrer.de Prägung im Leder

Wenn das iPad in die Aussparung gelegt und sanft runter gedrückt ist, wird es von den Gummiproppen in den 4 Ecken (die natürlich passend abgerundet sind) fest gehalten. Du kannst das gesamte germanmade. Case auf den Kopp drehen und schütteln und das iPad fält nicht raus. Ich gebe zu, ich hab es beim Test sicherheitshalber übers Bett gehalten.

Mittlerweile habe ich das g1 seit gut 3 Monaten im Einsatz und kann nun auch einiges zur Nutzbarkeit sagen:

Die Aufstell-Funktion ist irre praktisch. mal eben bloggen im Zug? Kein Problem. Zu Hause das iPad zum Filmchen schauen schnell mal hinstellen? Lääääuft. In Präsentationen beim Kunden schön einen auf dicke Hose machen? Geht prima :) Selten wurde ich auf ein Zubehörprodukt so oft angesprochen, wie beim g1.

Aufstell-Funktion für Präsentationen

Kleiner Verbesserungsvorschlag: Es wäre prima, die Aussparung für den Aufsteller nach unten rechts zu legen und mit der Aussparung für den Lautsprecher zu kombinieren. Weil: Ich habe sonst beim präsentieren immer den Buchdeckel auf dem Tisch rumliegen. Cooler wäre es, wenn das “Ladeabteil” und der Buchdeckel hinter dem iPad verschwinden würden.

Wo ein g1 ist, gibt es auch ein g2. Das einser ist fürs ipad1 und das Zweier fürs iPad2. Logisch. Das g2 ist etwas flacher und die Aufteilung der Zusatzfächer unter dem iPad sind noch etwas cleverer. In mein Einser Case kann ich Stifte, Papier, Visitenkarten, das Camera Connection Kit und son Gedöns unter dem iPad einlagern. Das kleinere Fach unten links, das nach iPhone Größe aussieht, funktioniert nur so grade beim iPhone 3GS. Das iPhone 4 passt nur in die Aussparung beim germandmade. Case für das iPad 2.

Hab ich Euch jetzt maximal verwirrt? Nich schlimm. Das iPhone packe ich auch nur da unten rein, wenn ich meine Ruhe haben will. Das Telefon steckt sonst in der Hosen- oder Jackentasche. Man will ja wenns bimmelt nicht immer erst das iPad rausholen müssen .)
.oO(Ich glaube, ich habe gerade ein typisches Beispiel für ein Erste-Welt-Problem geliefert, oder?)Oo.

Moleskine Notizbuch muss mit. Klar oder?

Gar nicht verwirrend ist der Konfigurator. Wie die Sonderausstattung beim neuen Auto könnt Ihr Materialien, Farben, Sonderausstattung, individuelle Beschriftung usw. auf der Germanmade. Seite zusammen klicken.

Wer es gerne etwas schlanker und aus Voll-Leder mag, für den gibt es übrigens mittlerweile auch derb stylishe iPad Sleeves aus feinstem Büffel. Gerade für Leute mit diesen Aunts & Uncles Taschen ziemlich cool denke ich.

GermadePunkt: Best Case Scenario :-D

Disclaimer: Ich bin sehr froh, dass ich mein Testexemplar netterweise behalten darf.

Weitere Reviews könnt Ihr hier lesen: DesignLovr, Ipad Tips, Tekshrek, iphone4ever, apfelfon und macnotes

iPhone Funktionen wie Helligkeit, WLAN, mobile Daten usw direkt per Button ansprechen geht auch ohne Jailbreak

iPhone_settings_buttons_on_homescreen_without_Jailbreak

There’s an App for that? Nich immer.

iPhone Buttons für das An und Ausschalten von WIFI, mobilen Daten, der Helligkeit und andere Funktionen ließen sich sonst immer nur per Jailbreak und SB-Settings benutzen. Letztens habe ich Jens noch gefragt, ob er in seinem iPadblog-Fundus eine Idee für eine Lösung hat. Auch ohne Erfolg leider.

Mein altes iPhone 3GS ist noch gejailbreakt. Also kein Problem. Aber das neue 4S eben nicht und da ich darauf nur nen Schmalspur Vodafone Vertrag mit 300MB im Monat habe, schalte ich das mobile Datennetzwerk immer nur an, wenn ich es wirklich brauche und danach sofort wieder aus, um die kostbaren MB nicht mit Dauer-Hintergrunddiensten zu verbaseln.

Bis jetzt musste ich mich dafür immer durch zig Menus durch wurschteln. Beim powerbook Blogger und rosenblut habe ich grade eine großartige Lösung gefunden!

Und das ganz ohne App!

Kai Schneider aus Trier hat ein kleiens Script gebastelt, dass sich über seine Webseite auf dem iPhone installieren lässt. Es produziert zu allen möglichen Funktionen einen einzelnen Button, mit sich direkt zu der entsprechenden iPhone Einstellung springen lässt.

Hab es grade ausprobiert und funktioniert tadellos.

Hier in diesem Video ist es erklärt und demonstriert:

Danke an Kai! Das war ein schönes verfrühtes Weihnachtsgeschenk :-D

Schätzt mal, wieviel km Straßennetz sich verändert haben in 18 Monaten

Änderungen im deutschen Straßennetz im NAVTEQ Map Change Viewer

NAVTEQ ist der größte Anbieter und Produzent von Karten- und Verkehrsdaten. Die Jungs haben alleine in Deutschland ein Team von – wenn ich mich richtig erinnere – von über 40 Geographen am Start, die ständig unterwegs sind und Veränderungen im Straßennetz erfassen, damit uns unsere Navis nicht in die Butnik führen :)

Die Tage bekam ich einige Zahlen dazu, wie sich in den letzten 18 Monaten das Straßennetz verändert hat. Und ich dachte mir so, najaaa, was soll sich da schon groß getan haben? Hier und da mal ne Abbiegung anders oder ne neue Autobahnauffahrt.

Pustekuchen!

In den vergangenen anderthalb Jahren haben sich über 130.000 km Straßennetz in Deutschland verändert und zwar so:

  • 130.131 km Straßennetz kamen dazu oder wurden geändert
  • 57.578 Straßennamen wurden geändert oder neu vergeben
  • 13.905 Wendeverbote wurden beschildert
  • 4.029 Kreisel haben wir jetzt mehr
  • 2.798 Einbahnstraßen sind entstanden
  • 168 Teilstrecken von Autobahnen wurden fertiggestellt
  • 17.387 Verkehrszeichen wurden aufgestellt
  • 53.955 Tempolimits wurden neu beschildert

Laut Wikipedia haben wir in Deutschland über 625.000 Kilometer Straßennetz. 231.000km davon überörtlich plus 396.000km Gemeindestraßen

Und so sehen die Änderungen im Straßennetz dann in NAVTEQs Map Change Viewer aus – einfach mal klicken, dann bekommt Ihr noch andere Länder Europas angezeigt:

Änderungen im deutschen Straßennetz im NAVTEQ Map Change Viewer

Rausrock Gewinnspiel beim @caschy

Myfab_Kartonsitzbank

Erstmal der offizielle Teil: Alles gute und herzlichen Glückwunsch nachträglich zum 6-jährigen Blog-Geburtstag von www.Stadt-Bremerhaven.de.

Und dann BÄÄÄHM haut der gute Carsten @caschy Knobloch mal eben ein Gewinnspiel raus, das sich gewaschen hat. Für die ganze Arbeit, die er sich gemacht hat und für die Sponsoren der Preise kann man auch mal ein paar Links raushauen finde ich:

Ich glaub ich muss auch mal ein paar Auto-Goodies zusammen suchen und eine kleine Verlosung veranstalten :-) Da käme allerdings eher ideeller Wert und der “Dabei-sein-ist-alles”-Gedanke zum Tragen. Bei Carsten gibt es sogar nen Notebook von Medion, das mich vielleicht mal wieder zum zocken kriegen würde :-), nen iPad von O2, leckere Kodak Gadgets und Rasierer (nass UND trocken :-D)

Das allergeilste ist aber eine eine Sitzbank von myfab aus Karton zum auseinanderziehen (die werd ich für greenissimo.net mal genauer unter die Lupe nehmen):

So und nu wünscht mir Glück, dass ich was nettes gewinne :-D

Navigation im Auto – Was bringt Euch von A über D nach B? bitte RT

Triple-Navi

Redundanz schafft ja Sicherheit. Von daher sollte man immer mehrere Navis dabei haben :-)

Drei Navis für ein Halleluja auf dem Weg zum Barcamp Ruhr 2 mit @_refugee_ und @ifranz

Bei dem Thema hole ich gerne wieder die ORI10K Reise letztes Jahr hoch – da hatten wir drei unterschiedliche Navi-Systeme im Einsatz, haben alle drei dringend gebraucht und warum erzähle ich Euch, wenn Ihr mir erzählt, welche Navigations-Systeme Ihr nutzt und warum:

Teilen wir die  in grobe Oberkategorien einteilen gibt es insgesamt sechs:

  • Das eingebaute Herstellernavi
  • Ein mobiles Handgerät / Windschutzscheibensauger
  • Smartphone
  • Karten aus Papier und Beifahrer(in) aus Fleisch und Blut
  • am Straßenrand oder an Tankstellen nach dem Weg fragen
  • eigener Orientierungssinn

1. Welche Art Navi nutzt Ihr in welcher Situation? (verlasst Ihr Euch noch auf Eure Orientierung oder fahrt ihr zu Hausemit Navi rum?)

2. Wie nennt Ihr Eure Navi-Stimme? (oder habt Ihr Euch Homer Simpson, Dath Vader oder Yoda als Stimme installiert?)

3. Hat Euch Euer Navi schonmal RICHTIG in die Karpaten aber in eine witzige Situation geführt? (die wegweisende Tankstellenlady geheiratet oder so?)

Mache grade erste Handschrifterkenungsschritte mit dem @livescribe

Bildschirmfoto 2011-01-23 um 18.00.10

Und bin TOTAL begeister! Das funktioniert ja wirklich! Also:

Der Stift speichert alles, was ich per Handschrift notiere. Wenn ich den Stift an den Rechner anschließe, kann ich die Notizen aus dem Stift auf den Rechner holen. Die Ergebnisse sehen dabei aus wie gescannt. So weit so gut, aber auch nicht wirklich neu.

Wie funktioniert der Livescribe Smartpen?

Im Block, der mit dem Stift kommt sind Steuersymbole mit denen ich durch das Menu im Display vom smartpen scrollen kann. Ein Steuerkreuz für hoch, runter – links, rechts. Enter usw. Ein auf Papier gedruckter Taschenrechner lässt sich durch einfaches antippen der Zahlen und Symbole bedienen und das Ergebnis zeigt der Stift in seinem Display an.

Was ich aber noch viel bemerkenswerter finde ist, dass der smartpen bis zu 4 GB Audio aufnimmt. Also ein kleines Diktiergerät. Damit kann ich einen Vortrag aufnehmen. Oder wie in dem Blogposting durch das ich auf den Stuft aufmerksam wurde ein Interview. Besonders wenn der Interviewpartner ein russischer Politiker ist, der nicht wissen soll, dass er aufgenommen wird, ist so ein Stift sehr praktisch :)

Nix besonderes?

UUUH, werdet Ihr jetzt sagen: Ein Diktiergerät in einen Stift eingebaut. Was ist daran denn besonders?

Will ich Euch sagen:
Ihr nehmt also per Audio einen Vortrag oder ein Interview auf und macht Euch gleichzeitig schriftliche Notizen. Wenn Ihr hinterher das fertige Interview am Rechner bearbeitet, werden die Notizen genau passend im der Audio-Timeline angezeigt. SEHR praktisch zu schnellen Nachbearbeitung und zum markieren von interessanten Stellen.

Praktisch im Auto

Einzelne Seiten in der Desktopsoftware

Für mich ist das besonders interessant, wenn ich im Auto sitze und mit Notizen mache. Sei es bei einer Probefahrt oder einfach nur so, wenn ich unterwegs bin. Autofahren ist für mich mächtig entspannend und mir kommen ständig Ideen. Manchmal kann ich die aufschreiben, manchmal denke ich schneller als ich schreiben kann und dann muss ich sie diktieren. Eine Kombination aus beidem habe ich mir immer gewünscht.

Perfekt wäre ja ein Lenkrad mit fester Narbe wie in diversen Citroens, so dass ich das Lenkrad um einen feststehenden iPad-ähnlichen Touchscreen herum drehen kann. Darauf kann ich Apps starten, Autofunktionen Steuern und eben Notizen und Gedanken eingeben. Als Eingabemöglichkeiten Tastatur, Spaacherkennung und Handschrift mit Finger und Stift und ich kann mich viel besser aufs Fahren konzentrieren. Denn ich habe weder Angst mehr davor, meine Gedanken zu vergessen, noch muss ich nach Stift, Notizblock oder iPhone suchen.

Hier im Herstellervideo seht Ihr in aller Kürze wie das läuft. Ich werde jetzt mal noch ein bisschen weiter testen und gleich mal die handschrifterkennung ausprobieren, die es vom Drittanbieter www.visionobjects.com gibt. DARAUF habe ich ja immer gewartet. Wenn das mit meiner Sauklaue funktioniert, wäre das für mich eine Mega-Arbeitserleichterung.

Ich gebe alsbald Bericht :)

JetPack Spaß für 75.000$

Martin Jetpack Flickr

Erinnert Ihr Euch noch an die Olympiade 1984 in Los Angeles? Ich kann mich noch dran erinnern. Ich meine ich kam aus der Schule und konnte es nicht erwarten zu unseren Nachbarn zu rennen, die mir in der Nacht die Eröffnungszeremonie aufgenommen hatten. Auf Video2000 – auf unseren VHS Recorder hätte damals die 4 Stunden Show nicht drauf gepasst.

Ich glaube ich habe mich ne halbe Stunde durchgespult bis endlich DIE Szene kam, die ich unbedingt sehen wollte:

Der Mann mit dem JetPack!

Ich weiss nicht mehr wie oft ich mir die Szene angeschaut habe. Aber es war – ich sag mal – OFT! :-) Dann habe ich angefangen, aus Klopapierollen, einem alten Rucksack und Gürteln einen JetPack zu bauen. Der Gemischtwarenhändler an der Ecke musste meine Empörung zur Kenntnis nehmen, warum er mir im Hochsommer keine Silvester-Raketen besorgen konnte. “Guter Mann! Das ist hier grade SEHR wichtig!”

Vielleicht war es mein Glück, vielleicht aber auch mein Pech. Egal wie es gelaufen wäre, wahrscheinlich würde ich diese Zeilen heute nicht tippen, wenn ich damals schon das Rezept für Schießbaumwolle als Rakerentreibstoff gekannt hätte. In der Tat muss man dafür nur Jules Vernes “Von der Erde zum Mond” lesen um ein nachvollziehbares Rezept zu bekommen.

Tja. Wir haben 2010 – für 75.000$ kriegt Ihr jetzt ein schickes JetPack! Das Ding ist so leicht, dass keine Lizenz in den USA nötig ist. 40 Minuten Training sollen schon reichen. Wer ein bisschen Hand/Fuss/Körper-Koordination hat, sollte das recht fix hinkriegen. Und wir sind doch alle kleine Rucksackraketen-Geeks, oder? :-) Da zahlt sich das jahrelange Joystick-Wrigen endlich mal aus!

Der 200PS! Doppelpropeller hält einen fr gut 30 Minuten in der Luft – YAY!, wird über 100km/h schnell und mit dern neuen Version soll man auf fast 2km hoch kommen. Ich glaube dafür wäre ich dann definitiv zu feige. Obwohl. Aus 20m oder 2000m runterfallen tut so oder so gleich weh.
Das Gerät selber wiegt um die 120kg und trägt nochmal genauso viel mit den knapp 300km/h schnellen Propellern.

Aber mal ernsthaft jetzt:
Mit so einem Luftmopped nirgends zur Arbeit krajohlen? Priceless! Kein Stau und nix, Wahrscheinlich schmeisst einem ein iwSdW aufgeweckter Nachbar mal nen Stein in den Rotor, aber gut, dann kommt man ja immer noch mit einem Triebwerk rotierend auf den Boden zurück.

Martin Jetpack Flickr

Ich melde mich bei Martin Jetpackmal zum Probefliegen an. Erstens ist die Warteliste eh lang und mit 75 Scheinen wüsste ich im Moment noch sinnvolleres anzufangen. Aber wenn Militär und Rettungsdienste mit den Dingern ausgestattet sind, soll es in die Massenproduktion gehen und dann bezahlt man für so einen Spaßmixer vermutlich soviel wie für ein ordentliches Motorrad.

Bleibt nur noch die Frage: What will it blend? :-)

Alternative gibt es auch JetPacks mit Wasserantrieb! Und ich weiß auch schon, wer sich sofot so ein Ding besorgen würde. UWWWEEEEEE! :)

Meine erste Begegnung mit einem Raketenrucksack war ja im Vorspann von “Ein Colt für alle Fällte” (nur aus sentimentalen Gründen, die Szene fehlt in dem Video):

Später kam noch Sean Connery in Thunderball dazu.

Hier noch der passende Soundtrack. Da mir Elton John zu kitschig is, lass ich Me first and the Gimme Gimmes “Rocket Man” spielen

inspiriert vom Jetpack Artikel bei Boonsri