Category Archives: Essen & Genießen

“Frische Bio-Lebensmittel sind doch so teuer, das kann ich mir nicht leisten”

“Frische Bio-Lebensmittel sind doch so teuer, das kann ich mir nicht leisten”

Es stimmt. Bio-Lebensmittel wie Fleisch, Eier, Gemüse und Obst sind etwas teurer als die konventionellen Produkte. Aber auf lange Sicht kostet gutes Essen auch gar nicht sooo viel mehr.

Essen ist das essentiellste, was Du jeden Tag in Dich reinsteckst. Deine Gesundheit, Dein Treibstoff, Deine Energie und Dein Genuss. Willst Du WIRKLICH DA sparen?

Kleiner Tip: Geh in einem Bioladen oder Hofladen einkaufen. Dort sind die meistens Produkte deutlich günstiger als die Bio-Produkte im Supermarkt. Kaum zu glauben, aber bisher haben meine Hofläden die Preise von Bio-Gemüse, Bio-Obst und v.a. Bio-Fleisch immer unterboten.

Von gutem Essen brauchst Du weniger. Je höher die Nährstoffdichte ist, je mehr Protein und Fett Du mit den Mahlzeiten zu Dir nimmst und je mehr Du über Ernährung lernst, desto weniger Masse an Essen brauchst Du.

Ich musste früher 2 Teller Nudeln mit Sauce oder 1 1/2 Tiefkühlpizzen essen, um einigermaßen satt zu sein. Das Sättigugnsgefühl hielt dann so 2 Stunden an. In Nudeln und Pizza ist außer Mehl und Zucker halt nicht viel dran. Keine Mikronährstoffe, nichts, das den Körper über längere Zeit antreiben kann.

Heute brauche ich nur noch einen 3/4-vollen Teller mit gutem Essen und nen Stück Obst hinterher und bin für 4-6 Stunden satt.

Dadurch kannst Du an Snacks wie Süßigkeiten sparen. Und an Getränken. Wenn Du alle Limonaden, Softdrinks, Alkopops, Colas und Energy-Drinks weglässt und nur Wasser aus dem Hahn trinkst, kannst Du eine Menge sparen. Einfach mal ausrechnen.

Es gibt viele Stellen, an denen Du sonst noch den Sparstift ansetzen kannst, um Deine Ernährung zu verbessern. Klamotten, Kippen, Feiern, Benzin (einfach mal Fahrrad oder Füße benutzen) ach Du wirst schon was finden.

Und dann merkst Du: Für den Gewinn an Lebensqualität und Energie lohnt es sich auch ein paar Euronen mehr auszugeben ;)

Mitmachen bei der Online Weinprobe im Google Hangout am 13.12. mit @HendrikThoma

Mitmachen bei der Online Weinprobe im Google Hangout am 13.12. mit @HendrikThoma

Ein echtes Highlight für alle Weinmöger und jede, die mehr über Wein lernen möchte: Am 13.12. um 20 Uhr macht MasterSommelier 2.0 Hendrik Thoma bei WeinAmLimit.de einen Livesstream über Google Hangout – und Ihr könnt den Chianti Classico und den Ciclope Rosso Toscano mitprobieren!

Eine großartige Idee und mittlerweile auch schon zum 9. Mal. Hendrik verkostet vor laufender Kamera im Google Hangout die beiden Weine und interviewed dabei die Winzerin zu ihren Weinen. Josephine Kramer kommt ursprünglich aus dem Sauerland, betreibt jetzt aber mit ihrem finnischen Mann das Weingut Candialle in Panzano.

Wein in der Videokonferenz probieren

Wenn Ihr die beiden Weine live mitverkosten wollt, könnt Ihr sie hier bei Hendriks Frau Beverly für 45,90 inkl. Versandkosten ganz unkompliziert bestellen: Schickt einfach eine Mail mit dem Satz:

“Ich möchte das Weinpaket Nr. 9 zum Preis von 45,90 € inkl Versandkosten bestellen.”

und Eurer Adresse an info@calistoga.eu und Ihr kriegt die Weine auf Rechnung zugeschickt.
Ja, das ist wirklich so einfach! ;)

Ihr könnt den Hangout über Weinamlimit.de am Freitag 13.12. ab 20 Uhr verfolgen, mitchatten und Fragen stellen.

Candialle-Chianti-Winzer-ToskanaFür alle die wie ich an dem Abend auf einer Weihnachtsfeier am Start sind, gibt es dann die Aufzeichnung. Ich freue mich auf Samstag Abend. Dann heißt es: Apple TV an. Flaschen auf und dann gemeinsam mit dem Meister aus der YouTube-Konserve ein bisschen toskanische Sonne probieren :-D Als digitaler Wein-Geek finde ich das einfach großartig! Ich kann mir völlig zeit- und vor allem ortsunabhängig die Experten anhören und dabei miterleben, was die im Video gerade auf der Zunge haben. Dafür hätte ich früher mal eben für ne Nacht nach Hamburg fahren müssen (nach dem Wein probieren fährt man ja nicht mal eben 250km wieder von Hamburg nach Bielefeld). Klar haben wir auch gute Weinhändler in Bielefeld, aber eben keinen Master-Sommelier.

Hier ist Hendriks Ankündigung, was Euch beim 9. WeinAmLimit Livestream erwartet:

Wenn Ihr es noch ein bisschen genauer wissen wollt – hier ist die Aufzeichnung des 8. Livestreams aus dem September. Damals mit 3 Rieslingen “Buntsandstein” vom Hirschhorner Hof. Schade, dass ich den verpasst habe, das hätte mich auch interessiert: Einen 2008er einen 2010er und einen 2011er Riesling Jahrgang von ein und dem selben Winzer zu probieren ist vermutlich schon was für fortgeschrittene Walinauten (wie Hendrik die Mitglieder seiner Wein-Community nennt *g*).

Bis dahin nehme ich aus Svens Kommentare bei Wein am Limit mein neues Motto mit:

Große Weine werfen Ihre Schatten voraus :-D

Hier stehen die Infos zur Bestellung des Weinpakets nochmal als PDF zum Download

 

* Artikelbilder Quelle: (c) Candialle.com

in 30 Minuten kochen lernen

In 30 Minuten Kochen lernen (und: Müll vermeiden)

Jepp. Ihr könnt in 30 Minuten richtig gut kochen lernen. Habe ich auch hingekriegt. Und das geht so:

Gestern habe ich beschrieben, wie ich den Fernseher aus meinem Leben losgeworden bin. Einige von Euch wiesen mich danach darauf hin, dass der Zusammenhang zum Müll vermeiden nicht ganz klar geworden ist. Und das stimmt. Die Sache sieht so aus: Die Erfahrungen, die ich in den letzten 2 Jahren gemacht habe, bauen nicht unbedingt aufeinander auf, sondern greifen viel mehr ineinander und ergänzen sich gegenseitig. Ich hoffe daher, dass nach diesem Artikeln und denen, die in den nächsten Tagen noch folgen werden, einiges klarer wird. Die Müllvermeidung war für meine Freundin und mich damals zufällig der Ausgangspunkt. Vielleicht ist es für Dich ja Kochen lernen ;)

Kochen ist ganz einfach zu lernen

Nämlich in dem man es einfach immer wieder macht. Jeden Tag Spaß dabei hat. Fehler begeht und die Fehler beim nächsten Mal anders, besser oder am allerbesten: Gar nicht mehr macht.

Mit Kochen meine ich hier in diesem Artikel:
Ich will Euch eine Strategie zeigen, mit der Ihr Nahrung zubereiten könnt, die schmeckt, gesund ist und die Ihr genießen könnt. Ohne dabei ständig in Rezeptbücher zu gucken und komplizierte Techniken zu lernen.
Kein Brimborium aus dem Fernsehen.
Kein Fertigfraß aus der Tüte.
Kein teures Zubehör.
Kein Risko.

Dabei gibt es erstaunlich wenig Regeln zu befolgen.

Die erste lautet:

1. Befolge keine Regeln beim Kochen.

Es gibt Dinge, die Du aus Eigennutz befolgen solltest ja. Sowas wie Lass nix anbrennen (denn das schmeckt meistens scheiße) oder Gemüsedünger hat nichts im Salat zu suchen (denn das isst man meistens nur einmal. So gesehen kann die zweite Regel lauten:

Benutze Deinen gesunden Menschenverstand beim Kochen

Und das geht los beim:

Einkaufen: Koche nur mit Produkten, die nicht verpackt sind

Eine Gewürzmischung in heißes Wasser kippen und dreimal umrühren ist kein kochen. Genauso wenig eine Pizza in den Backofen zu schieben. Das was dabei rauskommt ist auch kein Essen, sondern nur eine Magenbefüllungsmaßnahme.

Am Besten kaufst Du im Bioladen oder Hofladen ein. Meistens siehst Du dort sofort plakativ an der Ware woher Obst und Gemüse kommen und Du kannst das Personal zu Zubereitung und Rezepttips fragen. Versuch DAS mal bei der Regaleinräumaushilfe-im-letzten-Abiturjahr im Supermarkt.
Außerdem sind die Bio-Sachen im Hofladen nicht nochmal extra in Plastik eingeschweißt wie im Supermarkt, da ja ALLES Bio ist und niemand Angst hat Du würdest an der Kasse betrügen wollen.

Nichts kaufen das verpackt ist, funktioniert deswegen so gut, weil Du automatisch nichts kaufst, das Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, Emulgatoren oder was nicht alles enthält. Wo keine Verpackung ist, kann auch kein “Beipackzettel” mit unverständlichen Inhaltsstoffen aufgedruckt werden. Einfach zu merken oder?

Und hey, Du willst ja selber kochen. Nicht etwas industriell vorgekochtes aufwärmen, womit Du grade mal für 2 Stunden satt wirst.

Vermeide erstmal Rezepte, nimm stattdessen eine Anleitung

Ich habe letztens mein universelles „Gelingt-immer“ Rezept für 2 Personen gepostet. Damit kannst Du erstmal anfangen. Betrachte es als täglich variablen Versuchsaufbau ;):

 

Dazu lernst Du erstmal grundlegende Dinge:

Du brauchst keine Profi-Küchen-Ausstattung

Du musst auch kein Samurai am Chefmesser sein oder irgendein abgefahrenes Zubehör kaufen.

Neben den weiter unten aufgeführten Koch-Zutaten brauchst Du zum Anfang nur folgende 3 Werkzeuge:

  1. Einen mittelgroßen Topf (Nudeltopf) oder eine halbwegs große Pfanne (min 28cm). Solltest Du etwas neues kaufen: Nimm Edelstahl oder Gusseisen – NICHTS mit Beschichtung.
  2. Ein halbwegs scharfes Messer. Wenn Du nur ein kleines Schälmesser hast – auch gut. Für den Anfang reicht das. Willst Du Dir ein Messer kaufen: Nimm etwas mit ungefähr 20cm Klingenlänge das maximal 20 Euro kostet.
  3. Eine feste Schneidunterlage. Ich empfehle Holz statt Glas oder Plastik. etwa 1,5 mal so lang wie die Klinge Deines Messers und 1 mal so breit.

Ja. Das war’s. Mehr brauchst Du nicht. Keine Waage, keine Schürze, keine Mütze. -PUNKT- ;)
Einen Herd, Feuerstelle, Induktionsplatte setze ich mal voraus.

Welche Zutaten passen für ein leckeres Essen zusammen?

Ein leckeres, gesundes und nahrhaftes Essen braucht VIEL weniger Zutaten als Du vielleicht denkst.

Gutes Fett zum anbraten Butterschmalz, Ghee, Kokosfett. Olivenöl ist NICHT zum Braten gedacht, nur bei sehr geringer Hitze oder hinterher zum würzen. Normale Butter verbrennt sehr schnell, hat also auch nur in Ausnahmefällen wie bsw. Rührei was in der Pfanne zu suchen.
Vergiss alle anderen Öle und Fette! Sonnenblumenöl, Rapsöl, Sojaöl und was nicht alles: Finger weg. Brauchst Du nicht. Warum hat Felix hier und hier sehr ausführlich aufgeschrieben.

Zwiebeln sind immer gut für einen Grundgeschmack und Röstaromen, wenn man Du sie in Fett anschwitzt.
Knoblauch (2-3 Zehen finde ich optimal) ist ein Geschmacksverstärker und gehört in so ziemlich jedes Essen für mich. Das Essen schmeckt insgesamt intensiver. Der Knoblauchgeschmack kommt für mich erst mit deutlich mehr Zehen richtig zum Vorschein. Also keine Angst! Mit Knoblauch schmeckt’s nach was.
400g Fleisch der Einfachheit halber nehmen wir hier jetzt mal Rinderhack. Kann aber Putengeschnetzeltes, Gulasch oder oder oder sein. Wenn es geht nimm Bio-Fleisch oder zumindest Weide-Rind. Kühe sind von Natur aus nicht dazu gemacht, Mais oder Getreide zu fressen, sondern sie sollen Gras in Fleisch umwandeln ;) und:

Sorry an alle Vegetarier. Mit vegetarischen Rezepten kann ich hier leider nicht dienen. Habe ein halbes Jahr lang versucht vegetarisch zu leben. Funktioniert gesundheitlich nicht für mich.

250-300g Gemüse 1 Zum Beispiel 1 große Paprika
250-300g Gemüse 2 Zum Beispiel 3-4 frische Tomaten
Dort könnte auch stehen: 2 Fenchel oder 1 große Sükartoffel und 1 kleiner Kohlrabi oder 2 rote Beete und 1/2 Steckrübe…

Achtung:
Tomaten und Paprika (und auch Kartoffeln) sind Nachtschattengewächse. Manche Menschen haben damit große Probleme. Beobachtet Euren Körpern, wie er auf verschiedene Nahrungsmittel reagiert. Und reduziert diese ggf.

1 Glas Wein eher Rotwein. Weißwein ist aber auch OK. Der Zucker verstärkt den Geschmack und die Säure rundet ab.
Ein 50-100g Stück Butter bindet die Sauce, verstärkt und rundet den Geschmack ab und ganz wichtig: Fett sättigt! Keine Angst vor Fett im Essen!

Wie bekomme ich die Zutaten geschält und klein geschnitten?

Klar, das ist erst mal eine elende Fummelei zu Anfang. Finde selber raus, was Dir am besten liegt. Es gibt eine Menge YouTube Videos, die ordentliches Schneiden zeigen. Ich schneide Zwiebeln ganz anders als meine Freundin, oder meine Ma oder ein befreundeter Koch. Mach den Kram einfach klein ;)
Merk Dir der Grund fürs zerkleinern:
Je kleiner die Zutaten geschnitten werden, desto mehr Oberfläche ergibt sich und desto mehr Geschmack kann sich entfalten. Demgegenüber steht: Je kleiner die Schnipsel, desto eher werden sie uU matschig. Probier es aus. Du hast noch Jahrzehnte lang Zeit zum experimentieren ;)

Ach ja: Manchmal brennen Zwiebeln in den Augen. Das gehrt dazu. Du brauchst keine Taucherbrille und keinen Löffel zum draufbeißen. Heul einfach, nach 10 Minuten geht es wieder.

Elegant und gekonnt schneiden. Wollte ich immer schon können. Jetzt, nach 5 Jahren Übung kann ich es auch halbwegs. Für mich reicht es. Aber denkt dran:
Es soll gutes Essen bei rauskommen. KEINER kuckt Euch beim Schneiden zu. Und was ist Euch lieber: Dass man Euch sagt: “OH! Du kannst aber schnell schneiden?” oder lieber: ”ALTER VATTER ist das lecker, wie hast Du DAS denn hingekriegt?”.

Alles zerkleinert? Dann ab in Topf oder Pfanne damit!

Einzige Regel: Wirf nicht mehr in die Pfanne als Du unfallfrei umrühren kannst!

Die Reihenfolge ist noch recht wichtig:

  1. Bratfett in die Pfanne. 1 vollen Esslöffel wenn es festes Fett ist. Pfannenboden leicht bedecken wenn flüssig
  2. Temperatur für Hackfleisch erstmal kurz vor volle Pulle. Wenn das Fett anfängt zu dampfen: Fleisch rein
  3. Fleisch zerteilen bzw. rühren und in der Pfanne bewegen. Wenn es noch gefroren ist, wenden und das angebratene vom noch gefrorenen abkratzen
  4. Wenn das Fleisch von allen Seiten anfängt grau bzw schon braun zu werden: Hitze auf 1/3 runter.
  5. gehackte Zwiebeln dazu, weiter rühren, nichts anbrennen lassen
  6. gehackten Knoblauch dazu
  7. rühren. Zwiebeln und Knoblauch nehmen etwas Temperatur raus. Schaut wann Ihr einen Punkt erreicht, an dem die beiden leicht gelblich angeröstet werden
  8. Das trockenere Gemüse dazu. In diesem Fall die Paprika. Trockener heißt weniger Saft, der den Röst-/Bratvorgang stoppt und ins Kochen übergeht
  9. Wenn Paprika leicht angebraten sind (2-3 Minuten) das saftige Gemüse dazu. Also die Tomaten.
  10. Wenn der Saft der Tomaten reduziert -also verkocht ist: Wein dazu kippen
  11. 1 Glas Wein trinken während der Wein verkocht. Dabei rühren.
  12. Stück Butter dazu. Rühren bis es zerlaufen ist und dann ab auf die Teller!

FERTIG! Du hast gekocht!

Ach ja: Salzen und Pfeffern. An die Menge da oben würde ich ca. 3/4 Teelöffel Salz dran geben und ein paar mal die Pfeffermühle drehen. Wer mag kann Paprikagewürz, Curry, Muskatnuss oderoderoder dazu geben.

Wenn Ihr jetzt einen Liter Wasser und 3-4 Teelöffel Brühe (wie Ihr Brühe selber vorkochen könnt erzähle ich später mal) dazu gebt, habt Ihr ne Suppe ;) (Danke Jörg für den Hinweis letztens)

Und was wenn was schief geht?

Es wird nichts schief gehen. Das einzige, was passieren kann, ist dass MAL etwas nicht schmeckt oder schlimmstenfalls anbrennt. Ja und? Mit etwas Wasser, Brühe oder Wein verdünnen geht fast immer. Im Zweifel sogar mit Wein oder Wasser runterspülen ;) Und dann am nächsten Tag neu versuchen.

Beim Super-Geschmacks-GAU kannst Du immer noch auf das Gyrostaxi zurück greifen (lass nur Brot und Pommes weg) ;)

Oder hungrig ins Bett gehen. (Davon stirbt übrigens auch keiner.)

In über 5 Jahren kochen ist es bisher noch NIE passiert, dass etwas ungenießbar gewesen wäre.

Frage Dich, warum Du kochst

Das werden dann später etwas fortgeschrittenere Geschichten. Und darauf basierend solltes Du Deine individuellen Kochfähigkeiten ausfeilen:

  • Weil ich Hunger habe und essen will
  • Weil ich abnehmen / zunehmen möchte
  • Weil ich Sport treibe und meinen Energiebedarf decken muss
  • Weil ich eine Krankheit / Unverträglichkeit / Allergie habe und nur bestimmte Dinge essen darf
  • Weil ich gutes Essen genießen möchte

HEY! Du hast in der Überschrift gesagt, in 30 Minuten lerne ich hier kochen!

Ja. In 30 Minuten pro Taaahaaag! ;)
Jeden Tag.
Wie zu Anfang schon gesagt:

Kochen lernt man nur durchs Kochen.

Da wir jeden Tag essen müssen ist auch jeder Tag ein guter Tag zum Kochenlernen. Und heute ist ein guter Tag um damit anzufangen!

Auslernen werdet Ihr NIE. Euer Leben lang.

Wie mache ich nun weiter?

Erstmal einkaufen gehen und ausprobieren. Keine Kochbücher oder Rezepte lesen. Ein Gefühl fürs Kochen bekommen und experimentieren was Dir wie am Besten schmeckt.

Wenn Du Dich an ein bestimmtes Rezept ranmachen willst:
Google.
Mitterweile Google ich immer mit diesen Suchbegriffen. hier am Beispiel “Coq au vin”

“coq au vin” rezept blog paleo -chefkoch

Denn die erste Seite der Suchergebnisse wird erfahrungsgemäß von chefkoch dominiert. Mich interessieren aber v.a. andere Blogger, die experimentiert haben.

Kochblogs versuche ich bewusst zu umgehen – auch wenn es dort was die Zubereitungsgrundlagen angeht viel zu lernen gibt. Die Blogs, die ich nutze und zum weiter lesen empfehle, beschäftigen sich eher mit dem Paleo (also der sog. Steinzeit-Lebensweise – erkläre ich auch später. Hat nix damit zu tun in Höhlen leben zu wollen) und somit automatisch mit gesunden Zutaten.

Eine gute Anlaufstelle, die eine Riesenmenge an guten selbstausprobierten Rezepten sammelt ist Paleo-Planet.de.

Und jetzt: AB AN DEN HERD MIT EUCH! ;)

Für das alles habe ich aber keine Zeit!

Ach Du schon wieder. Du hast also KEINE 30 Minuten am Tag Zeit, um eine essenzielle Fähigkeit zu lernen, die Spaß macht, Dich gesund hält und einen Riesenbatzen Lebensqualität auf den Tisch des Hauses bringt?

Dann bist Du hier falsch. Lies noch mal das mit dem Fernseher abschaffen ;)

Kaffee-Experten und Röstereien: Hiiiiilfeeee! Bitte befreit uns vom Instant

Kaffee-Experten und Röstereien: Hiiiiilfeeee! Bitte befreit uns vom Instant

Vor einigen Wochen habe ich mir endlich mal wieder eine Frenchpress gekauft und liiiieeebe den Kaffee der da rauskommt.

Problem:

Meine Freundin liebt ihn nicht ganz so sehr ;) Ihr müsst jetzt einmal ganz stark sein: Sie mag eigentlich NUR den TIP! Discount Instantkaffee aus dem real,-

So weit so schlimm.

Nun isses aber so, dass wir so gut es geht auf alles mit Zusatzstoffen verzichten. Auf der Tip!-Büchse ist überhaupt keine Nährwerttabelle zu finden. Als wir letztens mal auf einen Marken-Instant-Kaffee geschaut haben, standen dort so lustige Dinge drauf wie, dass 100g bis zu 54g “BALLASTSTOFFE” enthalten würden. Entschuldiung, wir möchten genausowenig Ballaststoffe in unserem Kaffee, wie wir dort Trennmittel oder sowas drin haben möchten.

Vielmehr möchten wir eine Bohne finden, die meiner Süßen ähnlich gut schmeckt, daher mein Hilferuf an Euch:

Könnt Ihr mal den TIP! Instant-Kaffee probieren und mir sagen, welche Kaffeesorte aus Eurem Angebot geschmacklich am nächsten ran kommt, wenn sie handgemahlen in einer 600ml Frenchpress gebrüht wird?

Ich schicke Euch auch gerne Proben von dem Instant-Pulver wenn Ihr keinen real in der Nähe habt oder (verständlicherweise) keine 3 Euro für eine Dose Lösekaffee ausgeben wollt ;)

Aber wir suchen wirklich dringend einen passenden Ersatz aus echten Bohnen. Ob Brasilien, Kenia, Costa Rica oder wasauchimmer ist egal. Hauptsache, er erinnert meine Süße ein wenig an das TIP-Zeugs ;)

Ich zähle auf Euch: Sonntagmorgen, Coffee Circle, KaffeekulturKettwiger RöstereiKaffeeversum, Fröhlich Kaffeerösterei, Kaffeekultur Fulda – vielleicht sogar Tchibo?

Barolo – Der König der Weine

Barolo – Der König der Weine

Drüben bei meinem 365xBROCKHAUS Projekt auf der Huffington Post las ich gestern den BROCKHAUS-Eintrag über Barolo. Den König der Weine (zumindest in Italien).

Also dachte ich mir heute mal: “Ach komm, geh wech. Is ja Wochenende. Da gönnste Dir mal nen Tröpfken zum Lesen”.

Meine Weinhändlerin meinte noch während wir die Regale entlang gingen “Den Wein-Brockhaus lesen Sie? Sehr gutes Nachschlagewerk. Aber leider nur noch über eBay zu bekommen. Wird nicht mehr aufgelegt.”

“Ähm nein, nicht den Wein-BROCKHAUS. Den großen Bruder. Wo alles drinsteht ;) Alle 30 Bände.”

“Oh. Dann sehe ich Sie ja spätestens wieder, wenn Sie beim Brunello angekommen sind, was?” :)

Hoffe, das ist noch ein bisschen hin. Ich wollte jetzt nicht unbedingt regelmäßig 25 EUR für ein Lese-Fläschen ausgeben ;) Heute also erstmal ein paar Schluck von der guten Nebbiolo-Traube. Da meine Flasche schon etwas länger beim Händler gelagert hatte spricht das Web immerhin mittlerweile von Preisen um 50 EUR die Flasche. Schnäppchen würde ich mal sagen. Hauptsache er schmeckt jetzt auch noch und geht nicht so nach hinten los, wie das was Master-Sommelier Hendrik Thoma hier seinerzeit mal aus dem Supermarkt-Regal geschnappt hat:

Meine Dealerin meinte auch: “Also ich persönlich bin kein so großer Barolo-Fan. Diesen hier mochte ich aber recht gerne.”

Ich so: “Dann ist der also nicht so ganz Barolo-typisch?”

“Genau.”

“Gut. Dann nehme ich den anderen.”

“Ähm ja. Stimmt. Wenn Sie den typischen Barolo Geschmack wollen ist der die bessere Wahl. Außerdem ist der auch 4 Jahre älter. Leider wollen die Kunden heutzutage keine Weine mehr zum weglegen. Einen Barolo hat man früher gekauft, um ihn mindestens 2-3 Jahre in den Keller zu legen. Heute werden die in extra kleinen Fässern ausgebaut um die Mikrooxidation zu beschleunigen, damit die Weine möglcihst schnell an den Kunden gehen und dort sofort getrunken werden können.”

Ran an den FARINA Barolo Franco-Fiorina von 2004

Nach nicht ganz einer Stunde dekantieren kommt der Franco Fiorina jetzt mal ins Glas. Länger tut wohl nicht Not. Der hat vorher schon genug in seinen 2 Jahren im slawonischen Eichen-Fass mikrooxidiert. Bevor er in die Flasche kam lagerte er noch 1 Jahr in Edelstahl-Zisternen. Weine aus Nebbiola Edeltraube sind die, die mit am längsten reifen müssen – dafür halten sie sich aber auch am längsten.

Vom Geruch her hat er was von Feigen, ein wenig Pflaume und ein wenig Kaffee. Die Farbe ist sehr transparent und schon leicht ins bräunliche gehend.

Hmm, im Geschmack ein bisschen Erdbeer und Lakritze. Aber so wirklich ist dieser Barolo zumindest nichts, was einem beim ersten Schluck spektaulär die Schuhe ausziehen würde. Ich hatte etwas spektakuläreres erwartet. Vor allem erdiger. Scheint, als wenn die Erde in La Morra etwas feiner ist. Für einen 9 Jahre alten Wein schmeckt er erstaunlich frisch. Der Jahrgang 2004 soll ein sehr, sehr guter bei den Barolos gewesen sein.

Hmm. Versteht mich nicht falsch. Der Wein schmeckt klasse. Vermutlich hatte die “König der Weine” Aussage meine Erwwartungen etwas arg hoch geschraubt. Ich denke ich halte es mal mit Hendriks Tip dort oben im Video und besorge mir die Woche mal etwas anderes aus dem Piemont – Barbera oder Dolcetto.

Update nach einem Tag dekantieren lassen

Ok. Heute schon was GANZ anderes. Dunkle Schokolade ist dazu gekommen. Die Erdbeeren werden von Fenchel verdrängt und auch in den Geschmack hat sich nun einiges an Kaffee eingeschlichen.

Den Farina Barolo 2004 als König zu bezeichnen wäre etwas sehr hoch gegriffen. Aber mindestens ein Fürst, nach ausreichend dekantieren sogar ein Prinz ;)

Wichtig ist zumindest doch das mindestens 1 Stunde dekantieren, damit der Wein sich richtig entfalten kann, sonst spült man die 25 Tacken einfach so runter und wundert sich, wo denn da das königliche sein soll.

Die Weinkarte vom Winzer
Die Winzer Website von Stefano Farina

GLÜCKUNDSELIGKEIT? Nee, eher 2Frust und Sehnigkeit” :(

Die Süße und ich hatten gestern unser 5-jähriges Jubiläum und dachten uns “Ach komm, geh wech – da können wir ja mal nen Happen auswärts essen gehen”.  Das Bielefelder GLÜCKUNDSELIGKEIT – war so eines der ersten Dinger, wo wir damals mal was trinken waren und hat eigentlich auch ne ganz gute Küche.

Eigentlich. Es tut mir auch ein bisschen leid, meiner Enttäuschung hier Luft zu machen, aber das war gestern schon eine ziemliche Frechheit und zu irgendwas muss so ein Blog ja auch mal gut sein.

Ich bin in den letzten Jahren ein bisschen rumgekommen und durfte das eine oder andere kulinarische Highlight erleben: Steak vom US-Koberind in einem der besten Steakhäuser in Texas, Sterne-Dinner im Festsaal des Hotel de Paris in Monaco, afrikanisches Wild frisch vom Steppen-Grill oder Experimente mit molekularer Küche – es war schon einiges dabei. Das alles ergab sich durch glückliche Fügung und ich bilde mir nichts darauf ein. Aber: Ich kenne Fine-Dining nicht nur aus dem Fernsehen, sondern hatte sowas schonmal auf dem Teller.

Außerdem bereite ich mittlerweile selber 1 Mal die Woche nen Steak zu. Mal Hüfte, mal Filet, mal Roastbeef oder Sirloin und Ribeye. Ich traue mir mittlerweile auch halbwegs zu gutes vom schlechten Fleisch zu unterscheiden und nächste Woche hole ich unseren ersten 1/8-Rind Fleischvorrat von einem lippischen Angus-Bullen beim Bauern ab.

Also dachten wir uns gestern im Glück&Seligkeit: “Ach komm, probieren wir doch einmal Angus-Hüfte und einmal Angus-Filet.”

Vorweg gab es ein großartiges Carpaccio – auch vom Angus. Sah aus wie eine Fleischpizza – war aber Rindersushi ;) Wunderbar angerichtet wie es Erfinder Cipriani nicht besser hätte machen können und aber etwas abgewandelt mit Trüffelmarinade UND:
Lecker wie sonstwas. Da war die Welt noch in Ordnung.

GlueckUndSeligkeit-Carpaccio

Dazu gab ich mir ein Glas Markus Schneider Black Print 2011. Hammer Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Mitos, St. Laurent, Merlot, Syrah und Cabernet Dorsa. Absolut empfehlenswert.

Tja, dann kam das Steak. Die Süße hatte das Filet, an dem es nichts zu beanstanden gab, das einen aber auch nicht vom Stuhl gehauen hat. Bisschen wenig Röstaromen, zart, aber zu durch. Die Präsentation auf beiden Tellern war chic:

GlueckUndSeligkeit-Praesentation

Damit, dass mein Angus-Hüft-Steak nicht scharf angebraten war hätte ich leben können. Dass es ein Endstück war und Medium – eher schon Medium Well war hat mich schon etwas geärgert. Warum wurde ich nicht gefragt – ich mag rare bis Medium Rare.

Aber das Schlimmste:
Nach 3 zähen Bissen fragte ich mich:
Hatte die Kuh ne KÜNSTLICHE Hüfte?

Durch das gesamte Stück Fleisch zog sich eine durchgehende Sehne, die ich ums verrecken nicht durchgeschnitten bekam. Geschmacklich OK war es _mechanisch _ unmöglich das Fleisch zu essen.

GlueckUndSeligkeit-sehninges-Angus-Hueftsteak
Gerade bei solchen fröhlichen Anlässen mag ich ja nicht streiten. Also schluckte ich meinen Hunger, Ärger und meine Enttäuschung runter und erklärte der Bedienung das Problem in aller Höflichkeit: “Das ist mir sehr unangenehm, aber dieses Steak kann ich nicht schneiden. Eine dicke Sehne mit Knorpeln zieht sich durch das gesamte Stück Fleisch.”
Sie machte sich auch direkt auf den Weg in die Küche.

Sie kam nach 2 Minuten wieder und meinte, Sehnen in der Steakhüfte seien völlig normal. Sie könne da leider nichts machen, mir aber einen Kaffee oder ein Sorbet als kleine Entschuldigung anbieten.
Damit war ich alles andere als einverstanden: Ich hatte HUNGER und wollte einfach nur ein Stück genießbares und v.a. schneidbares Fleisch haben.

Ich blieb höflich und machte ihr den Vorschlag, doch selber mal versuchen das Fleisch zu schneiden und mir zu sagen, wie sie als Gast auf so ein Essen reagieren würde. Das wollte sie aus mir unerfindlichen Gründen nicht.

Dann kam der 1. Hammer – Zitat:
“Wenn der Gast keine Ahnung hat, muss er das hinnehmen,  wenn die Küche sagt das Essen ist in Ordnung so.”
Dumm gelaufen. Dieser Gast HAT aber Ahnung.

Dann sagt sie: “Wir haben das schon öfter bei den Hüftsteaks gehabt”.
Ähm WIE BITTE? Es gibt also öfters Beschwerden über Sehnen im Fleisch und weder dem Fleischer noch dem Koch wurde mal ne neue Brille spendiert?
Aus meinem Stück Angus hätte man allenfalls Gulasch machen können, in dem man mit einem SEHR scharfen Messer an der Sehne entlang schneidet.

Tja was soll ich sagen? Ich bekam kein neues Steak, wollte meiner Süßen und mir aber auch nicht den Abend noch weiter mit Streitereien versauen. Dessert sparten wir uns dann auch. Ich wollte nur noch raus aus der Hütte.

Also bestellte ich unsere knapp an der Hunderter-Grenze kratzende Rechnung und bekam sie mit den Worten überreicht:

“Na sie frage ich mal besser nicht, wie es geschmeckt hat.”

Dazu fiel dann selbst mir nichts mehr ein. Außer die Dame darauf hinzuweisen, dass sie vielleicht die nächsten Gäste zumindest bei der Aufnahme der Bestellung fragen sollte, wie sie ihr Steak haben wollen und bekam die letzte schnippische Antwort des Abends:

“Wenn der Gast nichts sagt, gehen wir davon aus dass er Medium möchte.”

Toller Servicegedanke. Und wenn der Gast mit den Gedanken woanders ist, kriegt er eben etwas vorgesetzt, das ihm nicht schmeckt.

Sorry, liebes GlüclUndSeligkeit, da habt ihr Euch echt nicht mit Ruhm bekleckert. Einfach ein neues – (meinetwegen auch kleineres) Stück Fleisch auf den Teller und alles wäre gut gewesen. Ich hatte doch einfach nur Hunger :(

Eine gute Seite hat das Ganze:

Es hat der Süßen und mir mal wieder gezeigt, wie gut wir eigentlich so leben. Ärgerlich das mit soviel Lehrgeld bezahlen zu müssen. Von der Rechnung im GlückUndSeligkeit hätten wir uns 2 bis 3 Mal selber bestes Filetsteak braten können.Machen wir ab jetzt auch wieder. Das Restaurant, das wirklich WIRKLICH besser kocht als wir muss in Bielefeld wohl erst noch eröffnen.

Neuen Olivenöl-Händler über Rivva gefunden danke @michpant

Neuen Olivenöl-Händler über Rivva gefunden danke @michpant

Wer hätte das gedacht: Da nimmt ein Journalist öffentlich Abschied von seinem Beruf (nicht von seiner Berufung) und hinter dem so oder so ähnlich in den letzten Monaten oft gehörten Titel “Lieber Journalismus, wir müssen reden” verbirgt sich ein Loblied aufs Olivenöl und die, die es machen und uns damit beliefern.

Die letzten Öle habe ich im Hofladen meines Vertrauens mitgenommen. Die waren auch OK. Aber gleich wird das Probierset Olivenöl bestellt. 4 Sorten Olivenöl in 250ml Kanistern aus Kalabrien, Katalonien, Messenien und Kreta.

Außerdem gibt’s Peperoncini aus Kalabrien! YEAH!

Warum ich nur ohne Verpackung einkaufe

Warum ich nur ohne Verpackung einkaufe

Vor gut einem Jahr fand ich noch alles ohne Verpackung eklig. Dann fing ich im Supermarkt an, das Gemüse ohne Tüte in den Einkaufswagen zu legen. Den Preisaufkleber vom Wiegen kann man ja auch direkt auf die Paprika pappen.

Dann hörte ich auf Lebensmittel im Supermarkt zu kaufen und stellte im Bio-Laden bzw Hof-Laden fest, dass Bio dort deutlich günstiger ist als im Supermarkt und dazu noch bei den meisten Produkten dran steht von welchem Hof aus der Region das Zeug gezüchtet wurde.

Mittlerweile finde ich es widerlich, leckeres Gemüse in Plastikfolie verpackt zu sehen. Klar – Supermärkte machen das, damit die Kunden an der Kasse nicht bescheißen und teures Bio-Obst und Gemüse zum Preis von konventionellen Produkten kaufen.