Category Archives: Lifestyle

Green & minimal meint: Nachhaltig und einfach leben. Paleo-Ernährung und überflüssiges loswerden.

http://ma.tt - Matt Mullenweg Blog Screenshot

Was sind Eure 3 Hobbies? / via @photomatt & @tferriss

Man braucht derer 3:

  • Eines zum Geldverdienen
  • Eines um Dich fit zu halten
  • Und eines zum kreativ bleiben

Einer der besten Ratschlagspostings, die ich seit langem gelesen habe :) Gefunden bei WordPress Cheffe Matt Mullenweg.

Meine sind derzeit:

  1. Bloggen für Unternehmen, Netzwerkprojekten und nebenbei noch was eigenes aufbauen (mehr dazu, wenn es was vorzeigbares gibt)
  2. Gewichtheben, Reiten und (wieder) Freeletics
  3. Lesen, Podcast hören und das was dabei aus meinen Hirnwindungen schießt endlich wieder schneller hier als Artikel verarbeiten.

Besonders 3. liegt mir sehr am Herzen und habe ich in den letzten 2 bis 2 1/2 jahren schwer vernachlässigt. Bloggen hieß für mich immer öffentlich nachdenken, diskutieren und unterhalten und irgendwie bin ich davon total weg gekommen. Leider.

Das musste geändert werden :)

Was sind Eure 3 Hobbies?

Artikelbild: http://ma.tt – Matt Mullenweg Blog Screenshot

Schade, das Why own it nicht geklappt hat @whyownit

Ich glaube 2012 habe ich Philip auf einem CeBIT Panel zur Shareconomy getroffen und war begeistert von Why own it. Schade, dass die App nun eingestellt wird.

Eigentlich war der Gedanke super: Menschen können Produkte in die App packen, die sie verleihen möchten. Andere können die Dinge dann ausleihen.

Problem:
Sowohl die Konzentration auf Freunde, als auch die spätere Erweiterung auf Nachbarn war noch zu eng gefasst. Es wurde keine kritische Masse an verleihbaren Produkten erreicht. Und das Angebot hätte auf ganz Deutschland ausgeweitet werden müssen.

Wenn ich etwas brauche, dann brauche ich das meistens recht schnell. Nehmen wir mal das Beispiel Bohrmaschine. Wenn ich eine Bohrmaschine brauche, aber weder meine Freunde, noch meine Nachbarn in der Verleih-App eine anbieten, dann fahre ich eben doch zum Baumarkt und kaufe mir eine. Ich weiß ja nicht, wie lange es dauert, bis endlich ein passendes Gerät in der App auftaucht.

Amazon könnte eine Verleihplattform etablieren (hat aber wohl kaum Interesse daran)

Ich könnte mir vorstellen, dass bei amazon schon eine Verleih-App / Rental-Funktion in der Schublade liegt, die in die Plattform eingebaut wird, sobald eine kritische Masse Kunden danach verlangt.

Dann kann ich eine Bohrmaschine nicht nur neu kaufen, gebraucht kaufen, sondern auch für einen Bruchteil des Preises leihen. Amazon übernimmt die gesamte Abwicklung:

  • Leihangebote im Kontext zur Kaufabsicht präsentieren
  • Leihanfragen annehmen und an Kunden, die das Produkt bei amazon gekauft haben weiter leiten
  • Leihgebühr einnehmen und nach Abzug von Provision an Verleiher auszahlen
  • Überziehung der Leihfrist ahnden (mit weiteren Kosten, Sperrung des Amazon-Kontos etc)
  • Wichtigster Punkt: Versandetiketten für Hin- und Rückweg des Leih-Guts
  • Allerwichtigster Punkt: Millionen Kontakte um Verleiher und Leihwillige zusammen zu bringen

Es gibt eine Menge Dinge, die ich leihen statt kaufen würde: Bücher, Fotozubehör, Spiele, Werkzeug… Vieles davon würde ich ggf. danach sogar kaufen, wenn es mir gefällt. Manches brauche ich einfach nur einmal. Bin gespannt, wann jemand das Uber für Zeugs an den Start bringt.

Hoffentlich bin ich bis dahin alles überflüssige losgeworden, so dass ich nur noch leihen aber nicht verleihen kann :)

Liebeserklärung an die Vielfalt – eine Weihnachtsbotschaft

Wunderbarer Text. Bitte lesen und weiter geben:

In den letzten Wochen haben Menschen in Dresden und anderswo Angst, Kälte, Kleinmut, Rassimus, Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit auf die Straße getragen. Wir sind nicht nur verunsichert, sondern sehen das friedliche Zusammenleben in diesem Land erschüttert. Was wir in Dresden sehen, sind nicht die üblichen Nazis, aber Menschen, die letztlich die gleiche menschenverachtende Ideologie verbreiten.

Doch unser Land sieht anders aus.

Wir leben schon heute Vielfalt.

Wir finden es normal, dass der marrokanische Schwager mit uns Weihnachten feiert. Und es dann kein Schweinefleisch zu Essen gibt. Wir haben Freundinnen und Freunde aus Russland, Usbekistan, Mali, Österreich und Tunesien. Wir lernen von anderen und merken, dass andere von uns lernen. Das ist Zusammenleben, auch wenn wir manchmal Dinge nicht verstehen. Wir interessieren uns für andere Kulturen, Religionen und Ansichten und werden niemanden eine Kultur überstülpen.

Wir gehen mit muslimischen Bosniern und Iranern und ihren Kindern zusammen auf den Martinsumzug, weil uns allen das Teilen und das Ritual mit den Laternen so gut gefällt. Wir sind gerührt, wenn die 5-jährige Nichte sagt, dass sie in weniger Ländern Ausländerin sei als eine Deutsche, weil sie nämlich zwei Pässe habe.

Wir trinken augenzwinkernd mit Moslems guten Wein und lachen zusammen. Wir trinken Tee beim Opferfest und erkennen, dass Nächstenliebe nicht nur beim christlichen Weihnachtsfest seinen Platz hat und Alkohol trinken nicht zwingend für Geselligkeit nötig ist.

Wir sind neugierig, was der russische Oberst, den wir kennenlernen, zu erzählen hat. Wir sehen Begegnung als Bereicherung des Lebens. Sie eröffnet Perspektiven, die wir davor noch gar nicht erahnen konnten. Wir lachen verschmitzt mit der häkelnden türkischen Oma in der U-Bahn über eine skurille Situation. Und freuen uns über ihr Gesicht, das wir noch Jahre später vor Augen haben. Uns werden täglich die Augen geöffnet von der Vielfalt, die auf uns einprasselt.

Wir lernen Sprachen in der Schule und können uns damit auf der ganzen Welt verständigen. Wir haben keine Angst, wenn Kinder aus aller Herren und Frauen Länder mit unseren Kindern in den Kindergarten und die Schule gehen. Weil unsere Kinder so von klein auf interkulturell lernen. Weil für sie Vielfalt normaler sein wird als für uns

Wir sehen wie liebevoll eine Bulgarin unsere Großeltern pflegt, wie fair der pakistanische Junge in der E-Jugend Fußball spielt. Wir erinnern uns an den Geschmack von Kardamom, der in einem Tee war, der uns angeboten wurde

Wir sind nicht stolz auf den Ausgang der Geburtslotterie, die den einen zum Deutschen und die andere zur Bolivianerin macht. Wir leben und lieben in binationalen Beziehungen und Ehen. Wir ziehen unsere Kinder zweisprachig auf, damit sie mit ihren Großeltern im Ausland reden können.

Wir sehen den Austausch der Kulturen als Bereicherung unseres Lebens, egal ob wir dabei portugiesischen Weichkäse oder iranische Heavy Metal Bands kennenlernen. Wir lachen über den serbischen Film, nordamerikanische Serien und Karnevalsbräuche in Ecuador.

Wir übernehmen Wörter aus anderen Ländern in unseren Sprachschatz, weil wir Dinge so besser ausdrücken können. Wir übernehmen Feste und Bräuche und stellen auf einmal ausgehöhlte Kürbisse ins Fenster. Wir sind überzeugt davon, dass Kulturen und Sprachen erst dadurch leben, dass sie sich vermengen, vermischen, bereichern und befruchten.

Wir wollen in einem Land leben, das Menschen auf der Flucht offensteht. Wir leben in einem Einwanderungsland und wir wollen eine Willkommenskultur anstatt die Mauern um Europa zu vergrößern. Wir sind entsetzt darüber, dass so viele Menschen an den Außengrenzen sterben. Wir verstehen, dass Menschen fliehen, egal aus welchem Grund. Wir wollen Flüchtenden ein neues Zuhause geben und die Möglichkeit, frei und in Würde zu leben. Ohne uns dabei auf die Schulter zu klopfen.

Wir sind überzeugt, dass wir zusammen den richtigen Weg finden können, der allen Teilen der Gesellschaft Rechnung trägt. Diese Auseindersetzung wird nicht immer einfach sein, sondern manchmal auch von Konflikten geprägt. Diese Konflikte wollen wir konstruktiv, friedlich und mit Respekt austragen und verhandeln. Dabei ist Migrationshintergrund für uns ein Zeichen der Stärke und Lebendigkeit der Gesellschaft

In unserem Land ist es egal, welches Geschlecht jemand hat oder sich selbst zuschreibt. Es ist egal, wer wen einvernehmlich liebt. In unserem Land sind alle Menschen gleich. In unserem Land wollen wir sozial gerecht zusammen leben und gemeinsam die richtigen Fragen für die Zukunft stellen. Wir werden diejenigen politisch herausfordern, die soziale Spaltung vorantreiben oder Umverteilung verhindern. Wir wollen gelebte Solidarität, Mitgefühl und Empathie statt sozialer Kälte, Egoismus und deutschen Volksgenossen.

Zusammenleben und Austausch von Kulturen heißt für uns nicht Aufgabe von Werten, Ethik und Idealen. Vielmehr sehen wir, dass es Werte gibt, die in jeder Kultur zuhause sind. Auf ihnen bauen wir auf. Eine vielfältige Gesellschaft ist nicht einfach: Wir diskutieren hart in der Sache, wenn uns etwas nicht passt, aber wir finden gemeinsam Grenzen und Leitplanken des Zusammenlebens.

Wir stehen an der Seite aller Menschen in diesem Land, die friedlich und respektvoll miteinander leben wollen. Egal wo sie herkommen oder welche Religion sie haben. Egal ob sie eine andere Sprache sprechen oder andere Sitten und Gebräuche haben.

Wir wollen einfach zusammen leben. Wir wissen auch, dass viele der Ideale noch nicht umgesetzt sind.
Das heißt für uns:

Wir werden hasserfüllten Angsthasen, Rassisten und Fremdenfeinden dieses Land nicht überlassen, sondern an einer offenen und vielfältigen Gesellschaft weiterarbeiten. Was wir in Dresden und anderswo sehen ist nicht die Mitte der Gesellschaft, sondern Deckungsmasse von Nazis und Brandstiftern. Sie stellen nicht die richtigen Fragen, sondern treten nach unten. Sie sind diejenigen, die einer toleranten und freien Gesellschaft und Kultur im Wege stehen.

Wir danken deshalb all den Menschen, deren Ur-Großeltern, Großeltern, Eltern oder die selbst aus einem anderen Land hierher gekommen sind von ganzem Herzen, dass sie hier sind. Wir danken ihnen, dass wir Neues kennenlernen dürfen. Wir danken ihnen, dass wir immer wieder neu über uns nachdenken. Wir danken ihnen für eine ständige Neusausrichtung von dem, was wir unsere gewachsene Kultur nennen.

Zukunft geht nur zusammen.

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Verbreitet die Liebeserklärung an die Vielfalt. Sie soll überall auftauchen, an ihr soll kein Weg vorbeiführen. Bloggt diese Weihnachtsbotschaft, postet sie auf Facebook, fotografiert sie für Instagram, verlinkt sie, twittert sie, leitet sie weiter, schickt sie per Mail, vertont sie, macht Videos, druckt sie aus, hängt sie auf, plakatiert. Macht eine Lawine daraus, eine frohe Botschaft der Menschlichkeit, eine Liebeserklärung an die Vielfalt, einen Appell für das friedliche Zusammenleben. Und dann geht auf die Straße und demonstriert. Wir sind viel mehr als wir denken.

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Und ich danke der Hedonistischen Internationalen für diese wunderbare Weihnachtsbotschaft.

Gestern habe ich mit meinem türkischen Nomadenonkel Weihnachten gefeiert, mit britischen Verwandten telefoniert und fahre heute zum kasachisch-stämmigen Teil der Familie.

Ich beschäftige mich seit einigen Monaten mit den Schrecken des Zweiten Weltkriegs im Zusammenhang mit Großväterland. Dadurch stieß ich gestern auf dieses Interview mit Jürgen GEorge Wittenstein, der einer der Begründer der Widerstandsbewegung Weiße Rose und Mitstreiter der Geschwister Scholl war.

Besser als Herr Wittenstein es hier tut kann man nicht beschreiben, wie wichtig Vielfalt als Mittel gegen Angst ist:

Soccerfield statt Street Photography mit Paul Ripke nachem Finale :-D WM2014

Soccerfield statt Street Photography mit Paul Ripke nachem Finale :-D WM2014

OK, ich bin ein Photo-Geek. Und wenn jemand mit der einzigen Kamera, die ich mir neben meiner Olympus E-M5 noch wünsche, plötzlich über den Bolzplatz hüpft, dann fällt mir das auf. Besonders wenn er mit seiner Leica M 240 auf jedem 2. Selfie unserer Weltmeister aufpoppt. Kann es eigentlich eine bessere Werbung für eine der besten Kameras der Welt geben? :-)

Auf den Jacken der Pressephotographen, die zu 99% entweder Nikon oder Canon mit Riesentele-Eimern mit sich rumschleppten stand witzigerweise Werbung für Sony drauf. Und dann kommt der Leica-Mann und stiehlt erstmal allen die Show :-D

Einmal kurz bei Twitter nachgefragt und ZACK, weiß ich auch wer das ist. Paul Ripke, der schon einige DFB-Elf Reportagen gemacht hat und den ich neulich mal in dem Talk hier mit Stilpirat Steffen Böttcher bei Ben Hammer gesehen habe. Das Internet ist ein Dorf :)

Innerhalb weniger Stunden fanden sich Fragen in zig Fotografie-Foren, wer der Typ mit der Leica sei.

Kein Wunder, wenn Du mit Mutti und Prinz Poldi als Selfie-Bomb auftauchst ;) Das ist die hohe Kunst der Meta-Selfiegraphie:

Lustigerweise wurde in diversen Foto-Topics v.a. darüber diskutiert, warum die Gegenlichtblende krumm auf der Kamera sitzt :-D

Ich bin v.a. gespannt, wann und wo Paul seine Bilder veröffentlicht um die andere Perspektive zu sehen.

Übrigens hat Oliver Bierhoff himself ein kleines Fotoblog bei Leica von der WM 2014 mit einer X Vario gemacht. Bisher sind 5 Folgen online. Ich bin gespannt auf das Finale.

ebay Collections der anderen: #ebayinspiriert auch…

ebay Collections der anderen: #ebayinspiriert auch…

Ich bin ja nicht der einzige, der sich in den letzten Monaten an ebay Collections austoben durfte. Um ehrlich zu sein war es für mich fast ncoh spannender zu sehen, was die anderen so in ihren Collections zusammen stellen. Und da ist wirklich ganz großes Zeugs zusammen gekommen :-)

Der Kracher sind zum Beispiel die Collections Best of DEFEKT und Old School Beauties in denen Johnny Haeusler von Spreeblick mit Liebe die virtuellen Regale mit abstrusem Zeugs, das Ihr einfach gesehen haben müsst vollkuratiert hat:

Heike von Koelnformat ist deutlich praktischer rangegangen. Da sie ja als Reisebloggerin unterwegs ist, drehen sich viele ihrer ebay Collections ums unterwegs sein. Zum Beispiel hat sie Erlebenisse, die man bei ebay kaufen kann zusammen gestellt. Und hier hat sie ihren Koffer gepackt und alles reingehautn was Menschen brauchen die mit Kindern reisen.

Fluzgzeug-Accesoires für den lässigen Dude von Welt hat MC-Whudat-Winkel in den Trolly geschossen und auch gleich dafür gesorgt, dass der Hütte zu Hause nich langweilig wird – die wird mit Heim-Unterhaltungselektrik versorgt.

Kai Thrun versorgt und standesgemäß mit WM-Artikeln der anderen Art und legt noch ein paar erlesene USB-Gadgets ins Goody-Bag.

Geeeeeeeeekalarm bei Casi von mobilegeeks und in Gillys Playground

Bildschirmfoto 2014-06-29 um 17.36.15

Und bei Studio5555 gibt’s nochmal Design vom feinsten: Zum Beispiel einzigartige Helme und klassische Stühle und Sessel zum niederknien – ähm hinsetzen. (Allerdings hat Philipp meinen absoulten Stuhlfavoriten vergessen: Den Star unter den Verhörsitzgelegenheiten aus jedem Agentenfilm:

Den EMECO Navy Chair. Eines der wenigen Produkte, die wirklich rar sind bei ebay! Und DAS will ja wohl was heißen :)

Häuser aus Überseecontainern

Häuser aus Überseecontainern

Was kostet so ein Überseecontainer? Ich weiß ja nicht wie gut so ein Frachtcontainer isoliert ist, aber die Häuser die die Leute da gebaut haben sind schon der Hammer! Und da eines davon im kanadischen Schnee steht, kann das mit der Kälte nicht so schwer in den Griff zu kriegen sein.

Eine echte Alternative wie ich finde.

Und nicht nur für durchgeknallte Prepper-Container-Burgen in der Wüste :)

Artikelbild Freightcontainer-House by Lifebuzz

1 Jahr leben wie 1986

Wie geil is das denn bitte? Die McMillans aus Ontario haben sich spontan entschlossen, ein Jahr lang wie in den guten alten Zeiten zu leben. 1986 – das Geburtsjahr des Paares.

Ausschlaggebender Moment war, als der ältere Sohn Trey lieber mit dem Tablet rumölen statt draußen spielen wollte.

Also haben sie für ein Jahr die Zeit um 27 Jahre zurück gedreht:

  • Röhrenglotze gegen Flatscreen getauscht
  • VHS-Videorekorder statt DVD-Player
  • Nintendo NES statt Playsie und XBOX
  • quietschepinker Cassettenrecorder statt iPhone Dock
  • Tom-Selleck-Bart und Dauerwelle :-D
  • Navi gegen Papierkarten
  • schlimme Miami Vice Pastellklamotten und Neon-gedöns

Coole Idee finde ich!

Ein 3 Minuten Video gibt’s beim kanadischen Sender CTV z sehen

Versuch im Auto BROCKHAUS zu lesen & zu schreiben

11 Tage BROCKHAUS gelesen. Buch 1 von 30 fast durch. Immer noch A-

Heute ist mein 11. Tag von meinem Projekt in 365 Tagen den BROCKHAUS zu lesen – drüben bei der Huffington Post. Heute werde ich auch den 1. Band beenden und zum 2. Buch übergehen! So langsam habe ich mich zwar eingegrooovt, aber die letzten 3 Tage war wirklich immer was. Daher habe ich es erst jetzt geschafft mal ein kleines BROCK-Log zusammen zu schreiben.

Und ja, ich habe versucht, am Wochenende im Auto zu lesen (was auch immer gleich schreiben bedeutet – daher die Bluetoothtastatur und das iPhone an der Scheibe). Leider war mir SO übel, dass ich mir ernsthafte Sorgung um die Inversehrtheit von Auto und Buch machen musste.

Was bisher so geschah bei 365xBROCKHAUS:

Ich werde termingerechter, weil ich weniger Zeit habe. Damit meine ich v.a. Termine, die ich mir selber setze. Externe Termintreue bekomme ich sowieso ganz gut hin.

Möglicherweise bilde ich mir die schnellen Verbesserungen nur ein, aber das Projekt ist ein prima Hirn- und Konzentrations-Training. Ich habe jetzt schon das Gefühl, meine Aufmerksamkeitsspanne würde sich verbessern. (Von besagten letzten 3 Tagen mal abgesehen, die v.a. von Übermüdung und unvorhergesehenem Stress dominiert wurden).

Ich kämpfe mich manchmal (v.a. spätabends) durch die Beiträge, wie ich mich früher durch die Level eines Computerspiels zockte. DEN einen Level noch. DIE paar Monster noch. DIE eine Map noch ;) Und irgendwie macht es dann doch Spaß und es kommt wieder was interessantes. Und wieder was interessantes.

Ich übernehme die Stichwortartikel aus dem BROCKHAUS, in meine HuffPost-Artikel, die ich unterhaltsam, nützlich oder bemerkenswert finde. Ohne irgendeine andere Gewichtung.
Außer, wenn ich spontan eine persönliche Beziehung herstellen kann.
Beispiel: Allergien sind nur in hoch entwickelten Ländern ein Thema

Ich werde immer mehr in meinem Atheist-Sein bestätigt. Was für ABSTRUSES Zeug in all den religiös geprägten Stichworten abgeht ist unglaublich.

Jagd nach Geschichten:
Ich lese schnell und lasse die Informationen nicht allzu lang auf mich wirken sondern eher an mir vorbeiziehen, bis ich etwas spannendes entdecke und zuschlage.
So zum Beispiel die Geschichte von Alfons VI. von Portugal. BROCKHAUS und Nervennahrung

BROCKHAUS und Nervennahrung