Ein bißchen Greentech: Gewässerschutz mit crowdsourcing iphone App

IBM hat da eine coole App rausgebracht, mit der jeder beim Spaziergang einen Blick auf die Gewässerqualität werfen kann. Mit Creek Watch macht man ein Foto von einem Bach und Fragen zu Fließgeschwindigkeit und Wasserstand beantworten. Die Daten gehen dann an die Wissenschaftler der kalifornischen Umweltschutzbehörde zur Beurteilung.

ich sollte den mal nen Bild von den Teichen um die Ecke schicken :)

ich sollte den mal nen Bild von den Teichen um die Ecke schicken :)

Klar, dass da jetzt keine hochwissenschaftlichen Auswertugnen drüber gefahren werden können, aber besser als nix ist es allemal. Wenn die Berufsgewässerschützer darüber zumindest einen Hinweis auf akuten Handlungsbedarf auf 700km Bachlauf in Kalifornien kriegen ist ja schonmal viel gewonnen.

Bin gespannt, wann es ein Hardware-Addon für unsere Smartphone gibt, die es in einen Star Trek mäßigen Tricorder umwandeln. Nen Entfernungssensor auf akkustischer Basis gibt es IIRC fürs iPhone ja schon, oder? Jetzt noch Temperatur, Biofunktionen, Geschwindigkeitsmessungen, chemische Zusamensetzungen wie pH-Wert und son Zauber, Lichtdurchlässigkeit, Sauerstoffsättigung und was weiß ich noch und DANN können wir mal richtig loslegen.

/via maclife

Windenergie Experten anwesend: Ist das WIRKLICH umweltfreundlich?

Eben lief im Radio ein Bericht über Windenergie. Ist ja ne saubere Sache, bis auf die Riesenpropeller, die hier und da in der Butnik rumstehen. Immerhin besser als Kohlekraftwerke.

Die Frage, die ich mir eben aber gestellt habe – sowohl was Wind- als auch Wasser-Energie angeht:

Ist wirklich und ich meine WIRKLICH sicher gestellt, daß uns diese ganzen Turbinen nicht irgendwann um die Ohren fliegen und ebenfalls ein Problem darstellen?

Ich meine das so:
Die Natur “produziert” Energie in Form von Wind oder Wasserströmungen. Wenn wir diese Bewegungs-Energie nun abgreifen und daraus Strom machen, dann ist die Bewegungsenergie ja weg. Oder zumindest abgeschwächt.

Kann das irgendwann zu einem Problem führen? Wenn wir bsw. zig Turbinen in den Golfstrom stellen, wird die Wasserströmung gebremst und damit schwächer. Die globalen Wasserförderbänder würden nicht mehr so viel Warmwasser transportieren und das Klima kann sich verändern.

Mit Wind ist es das gleiche. Nehmen wir zuviel Schwung aus dem Wind, kann sich doch global gesehen ebenso immens etwas verändern. Alles nur eine Frage der Anzahl von Kraftwerken.

Oder habe ich da irgendwo einen Denkfehler?

Wenn Ihr jemanden kennt, der sich mit dem Thema auskennt, schickt ihm doch bitte mal den Link hierher. Das Thema beschäftigt mich gerade wirklich immens.

Privates Hilfsprojekt in Benin braucht Sach- und Geldspenden @ulrike_reinhard @mindlounge

Ich freue mich, daß ich ein ganz kleines bißchen der vielen Hilfe, die ich von Ulrike Reinhard für mein Zeitung 2.0 Projekt bekommen habe, zurück geben kann:

Bisher habe ich mir nur gewünscht, mal ein charitatives Projekt wirklich zu unterstützen. Aber die großen Organisationen sind mir v.a. eins: Zu groß. Zu anonym und vor allem zu verwaltungslastig. Das privat von Ulrike Reinhard ins Leben gerufene Projekt in Benin, Afrika finde ich da umso spannender. Da ich die handelnden Personen persönlich kenne, vertraue und ganz nah mitbekomme, was unternommen wird. Klasse!

Ulrike Reinhard und Alexander Rausch – beide habe ich durch DNA-Digital kennen gelernt und Ulrikes in Benin geborener Sohn Tim, haben eigenverantwortlich ein Hilfsprojekt in Benin, Afrika gestartet. Was bereits alles unternommen wurde und welche nächsten Schritte anstehen, könnt Ihr im Blog zum Projekt WEBenin nachlesen. Im WE-Magazin gibt es eine Zusammenfassung. Ganz oben auf der Liste stehen ADRIA in Aledjo und die Schule in Massi, wo sie die Microfinanzierung fuer die Eltern gemeinsam mit ADRIA starten wollen.

Ulrike wird – gemeinsam mit Benin Telekom – einen Vortrag im Parlament halten und etwas über Netzwerke und Kulturen erzählen und zwei Mädels in Benin in Empfang nehmen, die ein berufsvorbereitendes Jahr in Benin verbringen wollen. Die beiden werden im nächsten Jahr ein direkter Draht für die Projekte sein und ihren “Dienst” in Aledjo bei ADRIA starten.

Direkt zum Spenden für WE-Benin

Direkt zum Spenden für WE-Benin

Was könnt Ihr tun, um das Projekt zu unterstützen?
Zunächst mal Spenden natürlich. Das geht supereasy über Paypal oder natürlich per Banküberweisung. Meine Spende habe ich gerade per Paypal abgeschickt und ich versuche noch über ein befreundetes Telekommunikationsunternehmen Handies aufzutreiben. Denn Handies – besonders welche mit Sprachaufnahmefunktion werden dort unten gebraucht um das Lese- und Schreibproblem zu umgehen.

Ausgediente Desktop-PCs und Notebooks, die Ihr nicht mehr benötigt sind auch willkommene Sachspenden, die sowohl im Netzwerk- als auch im Schulprojekt dringend gebraucht werden.

Den aktuellen Stand der Spenden seht Ihr hier:

Ulrike selbst steckt neben ihrerr Zeit und den Reisekosten 3% ihres reinen Nettoumsatzes in die Beninprojekte. Das finde ich wirklich beachtlich, bewunderns- und v.a. unterstützenswert.

Würde mich freuen, wenn Ihr etwas beitragen könnt! Weist auf das Projekt hin, retweetet den Beitrag hier, was immer Euch einfällt.

Homepage des Projektes
Ulrike Reinhards XING Profil
Alexander Rauschs XING Profil

Volvo Guru Vortrag zum nachhaltigen Auto thx @lokalreporter

Seine Bühne ist die Hebebühne – Rober Richter der VOLVO Papst aus Berlin Wilmersdorf bei der Pecha Kucha Night hält einen Vortrag über die Autos, deren Name auf Lateinisch soviel bedeutet wie “Es rollt”.

bild-51

Robert verdeutlicht u.a., was ein VOLVO mit Nachhaltigkeit zu tun hat, das 30% des CO2 Ausstoßes, den ein VW Lupo in seiner erwartenden 150.000km Lebensdauer verursacht, auf die Produktion in der Energiebilanz entfallen. Von daher ist ein lange gefahrener und immer wieder instandgesetzter Volvo durchaus ein LOHAS Auto. Auch, wenn er ein paar Liter mehr Spritverbrauch verursacht.

So hab ich das noch gar nicht gesehen.

Der Player von dem Vortrag ist ein bißchen gewöhnungsbedürftig. Der lädt erst die Präsentationsfolien, dann die Audiospur und spielt das dann in eins durch ab. Vor- oder Zurückspulen is leider nicht. Aber der Vortrag ist sehens- und hörenswert und dauert in etwa 4-5 Minuten.

bild-53. Beide Bilder sind aus Roberts Vortragsfolien entnommen. Danke an Gerald Angerer für den Tip

Vegetarisch Fit Magazin – Hamburgertest und Werbung #FAIL

Die süße und ich sind ja momentan so ein bißchen mit LOHAS am rumexperimentieren. Podpimps Interview mit Christoph Harrach hat uns auf der Rückfahrt von der Niche09 drauf gebracht. Zum Thema an sich später mehr.

Diese ganze LOHAS – (Lifestyle of Health and Sustainability) Sache ist ja eine sehr bewußte und politisch korrekte Sache und umweltbewußt und verantwortungsvoll. Und so. Eine Facette ist das vegetarische Essen. Gar nicht mal so wegen den Tieren wie ich bisher mitbekommen habe, sonderen mehr wegen des erhöhten CO2-Ausstoßes bei der Produktion von Fleisch. Soweit ich es bisher mitbekommen habe. Bin noch nicht SO teif im Thema drin. Jedenfalls haben wir uns um zumindest unter der Woche auf Fleisch zu verzichten – ob wir das ganz und gar und für immer hinkriegen, wage ich mal zu bezweifeln.

Dafür brauchen wir Rezepte. Rezepte findet man im Internet. Wenn man grad im Supermarkt steht und überlegt was man vegetarisches kochen kann (und nur nen Schmalspur Vodafonevertrag ohne Internet im iPhone hat) braucht man was auf toten Bäumen drauf. Also ein Magazin zum vegetarischen Kochen gekauft.

Liebe Vegetarisch fit:

In Eurer Zeitschrift sind ja wirklich ein paar interessante Artikel drin. Vor allem ein Test / Vergleich verschiedener vegetarischer Burger drin. Einer der Burger war Eure Empfehlung der Redaktion. Allerdings komplett ohne Erklärung oder Begründung warum und weswegen. Außer dem Feature, daß der Burger im Supermarkt erhältlich ist, war kein Alleinstellungsmerkmal zu erkennen.

veggiburger

Abgesehen, von der fast unbedeutenden und klitzekleinen Anzeige auf der Rückseite der vegetarisch fit:

vegitarisch-fit

Klar, Supermarkt ist praktisch. Auch klar, dass Ihr Euer Blättchen finanzieren müßt. Und noch viel klarer, daß der Hersteller vom Supermarktburger der einzige ist, der sich ne volle Rückseite leisten kann. Er kann sich ja auch die Regalmeter und Werbekostenzuschüsse für die Platzierung im Discounterregal leisten. Aber SO offensichtlich müßt Ihr ihn dann doch nicht promoten, oder? Knappe 3.300 EUR Anzeigenpreis hin oder her.

Es sollte Euch doch bewußt sein, daß einige Eurer Leser durchaus kritisch sind und auf so etwas achten.

Sicher noch kein Brouhaha (zumal es ja Old Media ist) aber dennoch ärgerlich. Naja, gibt ja noch andere Zeitschriften in der Art, die ein bißchen besser drauf achten, wie sie ihre Anzeigenkunden bauchpinseln.