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Wenn Bloggers Urlaub machen: Mittrompeten bei ner Blogparade

Wenn Bloggers Urlaub machen: Mittrompeten bei ner Blogparade

Wann habe ich eigentlich das letzte Mal so richtig Urlaub gemacht? Also das was sich die meisten Menschen unter Urlaub vorstellen: Am Strand rumliegen, morgens, mittags und abends Buffet in sich reinstopfen und sich um nichts kümmern müssen. Ich schätze so ziemlich genau vor 20 Jahren.

Diese Art Urlaub ist einfach nicht meine. Genauer gesagt ist diese Art Leben auch nicht meins. Reisen? Ja gerne. Menschen kennen lernen? Auch. Die Seele baumeln lassen? Aber immer doch!
Das ganze nur 1 bis 2 Mal im Jahr und dazwischen einer Tätigkeit nachgehen, mit der ich mich nicht identifizieren kann und die mich nicht zufrieden macht? Schwierig.

Urlaub im Sinne von Erholung setzt ja voraus, dass man vorher etwas SO aufreibendes getan hat, dass man sich davon erholen muss. Und das passiert mir seit einigen Jahren nicht mehr. Meine Arbeit ist mein Hobby, ist meine Leidenschaft, ist mein Ruhephase, ist meine Zerstreuung. Im Grunde versuche ich in meiner Arbeit immer etwas spaßiges und sinnvolles zu finden und in jeder noch so stupiden, sinnfreien oder spaßigen Beschäftigen etwas für meine Arbeit heraus zu ziehen.

Darum brauche ich in dem Sinne auch keinen Urlaub.

Außerdem nehme ich mir Ruhepausen, wenn ich sie brauche. Wenn ich mich ernsthaft krank fühle (was in den letzten 2 Jahren nicht vorgekommen ist) lege ich mich ins Bett. Wenn ich mich unwohl und schlapp fühle schlafe ich.

Grundsätzlich versuche ich mindestens 8 Stunden – wenn möglich eher 10 Stunden pro Nacht zu schlafen und mir im Laufe des Tages Ruhepausen zu gönnen. Daher habe ich kein dringendes Bedürfnis nach Urlaub.

Mal raus kommen?

Is nett. Manchmal. Meistens aber auch eher mit Stress verbunden. Wie gesagt liebe ich meine Arbeit. Da ist ein längeres wegbleiben nach 2-3 Tagen eher mit innerer Unruhe und wieder an den Stehschreibtisch zurück kommen wollen verbunden. Und dann müssen meistens nicht nur die Dinge verarbeitet werden, die dort eh schon liegen, sondern auch noch die neuen Eindrücke. Von daher habe ich mir für dieses Jahr eine Reisebeschränkung, eine Facebook-Sperre und eine News- und Medien-Diät auferlegt um endlich mal ein paar Sachen abzuschließen, die schon lange so am rumgähren sind.

Stefan hat in seiner Blogparade auf die ich mich hier beziehe einige Fragen gestellt, von denen ich einige gerne aufgreife:

  • Hinweise auf “blogfreie” Zeit oder eine Urlaubsmeldung halte ich für überflüssig. Der Blog ist ja mein öffentlich ausgelagertes Herz und Hirn. Wenn mir mal ein paar Wochen nix einfällt dann ist das eben so. Wenn sich jemand über fehlenden Input beschwert, nehme ich gerne Blogpausenvertretungspostings entgegen ;)
  • Den längsten Zeitraum ohne Posting weiß ich gar nicht. Auch Kommentare beantworte ich dann, wenn mir etwas sinnvolles zum beantworten einfällt, nicht um des beantwortens willen
  • In Corporate Blogs sieht das in den meisten Fällen natürlich ganz anders aus. Das eine ist Privatspaß, das andere eine Dienstleistung, ein Produkt für Kunden.
  • Reisende Blogger (egal aus welchem Themenbereich) machen selten Urlaub, wenn Sie im Zusammenhang mit ihrem Blog unterwegs sind – auch wenn das für Außenstehende den Anschein haben mag.

Wenn ich das ganze mal als Leser oder Podcasthörer aus der anderen Perspektive betrachte, dann bin ich schon froh, wenn ich Bescheid weiß, ob jemand gerade auf Reisen ist und deswegen nicht veröffentlicht. Tatsächlich habe ich mir um einen Podcaster letztens schon fast Sorgen gemacht, als einige Tage weder neue Episoden, noch Tweets oder sonstwas kamen. Nicht, weil ich einen Anspruch auf neues Zeug sehe, sondern weil ich tatsächlich dachte, da wäre was schlimmes passiert.

Und es gibt einige wenige Blogs, die ich so gerne lese, dass ich ich enttäuscht bin, wenn lange nichts neues kommt.

Mein Tip ist: Nehmt Euch lieber viele kleine “Urlaube”. Bastelt Euch schöne Momente und genießt sie dann auch gebührend. Manchmal mehrmals täglich.

Fragt meine Süße, wie oft ich irgendwo beim Essen auf einer Terrasse sitze, oder auf unserer Treppe und auf die Pferde schaue, oder um die Teiche gehe, oder auch im Winter einfach mal den Liegestuhl raushole um ne halbe Stunde in der Sonne zu sitzen und sage:

Hach. Das is wie Urlaub.

Stimmt gar nicht.

Das ist dann tatsächlich ganz kurz Urlaub.


Hier die weiteren Teilnehmer an der Blogparade (C&P aus Stefans Blog ;)):

Frank Johnson: “Bloggen im Urlaub? Oder Urlaub?”
Thomas Jansen
: “Wenn (Reise-)Blogger Urlaub machen”
Max Adler
: “Weg von der Costa de la Luz? Wo macht die Strandgazette Urlaub?”
Heike Lorenz: “Holland in Not – Hacker-Angriff im Blogger-Urlaub”
Kristina Marino: “Wenn Blogger Urlaub machen – Blogparade”
Eva Ihnenfeldt: “Der Blog und die Urlaubspause – pro und contra!”
Martin Skerhut: “Wenn Blogger Urlaub machen”
Alexander Liebrecht: “Wenn Blogger Urlaub machen, was passiert dann mit dem eigenen Blog?”
Christopher Back: “Wenn Blogger Urlaub machen…”
Hans Reuter: “Bloggen im Urlaub?”
Claudia Dieterle: “Sommerferien und Blogpause?
Robert Weller: “Neuer Content trotz Urlaub: Wie (und warum) Blogger dieses Problem lösen müssen
Benjamin Becker: “Macht der Reisetagebuch Blog auch Urlaub?
Jan Westerbarkey“Urlaub und Blog
Ulrike Hecker: “Bloggen im Urlaub oder nicht?”

Mit Schwarzenegger auf Sightseeing Tour in Venice Beach

Wie cool ist DAS denn bitte schön? Bin eben durch Zufall auf ein Video im offiziellen YoutTube Channel von Arnold Schwarzenegger gestoßen, in dem er ein paar Jungs von Bodybuilding.com zeigt wie und wo er in der guten alten zeit in Venice Beach trainiert hat.

Inklusive der ersten Mauer, die er damals mit seinem Bauunternehmen Geschäftspartner Franco gebaut hat.

Schöne und entspannte Plaudertour. Da ich allerdings nie so viel mit Bodybuildung am Hut hatte, sondern mehr Arnies Filme mochte, finde ich die Sammlung von neu eingesprochenen Filmzitaten ja noch ne Spur witziger :-D

ach und mein Favorit bisher :-D

UND YEAH! Sogar Zitate aus Phantom Commando sind dabei. Eine Szene, die ich wohl NIE vergessen werde. Alleine schon weil der gelbe 911 erst auf der Seite zerdetscht ist, dann wieder nicht und dann isser wieder kaputt. Herrliche 80er Filme-Zeit :-D

Rentier-Shell-Lena-Reinhard

Rentiere, Huskys und mit hundert Sachen übers Eis – ein Kurztrip nach Lappland – Gastbeitrag von @_miel

Es gibt ja so Momente (wenn auch selten), da könnte ich heulen. So einen Moment hatte ich, als ich die Lappland-Veranstaltung zum Shell-Winterdiesel absagen musste. Wenn ich geahnt hätte, dass das meine einzige Chance gewesen wäre, dieses Jahr etwas (nein EINE MENGE) Schnee zu sehen, hätte ich vielleicht doch einige Termine verschoben :) ABER! Die wunderbare Lena, mit der ich bereits dank Shell und Land Rover auf der Krim unterwegs sein durfte, ist an meiner Statt unterwegs gewesen und hat ein paar frostig-schöne Eindrücke mitgebracht.

Und eins is mal klar: Wenn Shell Winterdiesel unter DEN Bedingungen funktioniert, funktioniert er überall.

Jetzt aber hat das frischgebackene Plüsch-Husky-Frauchen das Wort:

Alles fing an mit einer Frage: “Hast du eine warme Jacke?” und damit, dass ich dachte “och, ein bisschen Kälte halte ich schon aus”. Und nun sitze ich auf Einladung von Shell  im Flieger nach Enontekiö in Finnland, über mir das All, unter mir die Weiten Lapplands. Glaube ich jedenfalls, im Moment sind nur Wolken zu sehen. Als wir aus dem Flieger aussteigen, ist es dunkel. Sehr dunkel. Kein Licht weit und breit.

Kurze Zeit später habe ich das erste Mal in meinem Leben Rentier gegessen, in Form von Schinken zwischen zwei Scheiben dunklem Brot. Ich bin Bus gefahren, zu unserem Basislager in Harriniva bei Muonio:

Habe dort Wärmeschutzkleidung und viel zu groß geratene Boots angezogen und sitze mit Sturmhaube und Helm auf einem Skidoo. Kein Stern weit und breit, dafür das Heulen der Motoren. Ich fühle mich ein bisschen wie auf einem durchgeknallten Rasenmäher. So klingt also ein 2-Takter. Und dann geht es los: erst bekomme ich das Ding nicht an, dann fährt es nicht los, bis ich merke, dass ich den Gashebel vielleicht doch nicht ganz so zaghaft drücken sollte. Es holpert, als ich über den Schnee fahre. Hinter der ersten Kurve habe ich schon die Gruppe verloren, ich finde sie wieder, und es geht weiter durch die finstere Nacht zu unserem Camp, 30 Kilometer weiter am Rande des Nationalparks.

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Hier gibt es ganz genau: nichts. Kein fließend Wasser, keine Menschen, nur Wald, Saunen und einen zugefrorenen See mit einem Loch in der 80cm dicken Eisschicht. Ach, und außerdem: zwei Hunde, zwei Köchinnen und sechs Steckdosen für alle.

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Nach Lachssuppe, Rentiergeschnetzeltem mit Preiselbeeren und Kuchen zum Abendessen bin ich plötzlich wieder wach. Im Vorraum der Herrensauna sitzen die Männer – reden, rauchen Zigarren und legen ab und an etwas Holz ins Feuer oder gehen wieder eine Runde in der Sauna schwitzen.

Nach Sauna ist mir heute nicht mehr, dafür nach gemütlichem Herumsitzen – und: Musik! Mit angereist ist eine Band samt Instrumenten, bald packt der Gitarrist seine Gitarre aus, fängt an zu spielen, die anderen singen. So sitzen wir noch bis tief in der Nacht ums Feuer. Irgendwann ziehe ich meine Schuhe wieder an, schließe die Holztür der Sauna von außen, stapfe zurück zur großen Hütte, stelle meine Schuhe zum Trocknen ans Feuer und krieche in mein Bett.

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Morgens geht es früh los. Ich gehe in die Sauna und schütte mir dort zwei Kellen warmes Wasser über den Kopf, etwas Shampoo auf die Haare, mit noch einmal zwei Kellen Wasser abspülen, fertig. Und dann die große Herausforderung: wieder alles anziehen, was geht. Schon gestern war ich froh über unsere Wärmeschutzkleidung. Ich bin eh meist ziemlich verfroren. Besonders kalt ist es gerade nicht einmal, nur zwischen -5 und -10 Grad Celsius – vergangene Woche waren es noch -40. Aber beim Skidoo-Fahren pfeift einem der Wind dann doch ganz schön um die Ohren. Also jetzt wieder rein in: Unterwäsche, Wollstrumpfhose, Skiunterwäsche, Socken 1, Socken 2, Top, T-Shirt, Ski-Rolli, Pullover, Fleecejacke. Über alles dann noch die dicke Thermohose und -jacke, Boots, dicke Fäustlinge und obendrauf Sturmhaube und Helm. Nicht vergessen: für alle Fälle immer eine Mütze einpacken!

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Und dann vorfreuen: auf unsere erste große Ausfahrt durch die Wälder und über die gefrorenen Seen in der Gegend. “Aufsitzen!” lautet das Kommando, als alle startklar sind, teilen wir uns in Gruppen ein. Ich habe heute meinen mutigen Tag und reihe mich bei der schnellsten Gruppe ein. Es geht den Berg hinunter, über “unseren” See, und wieder in den Wald hinein. Zwischen den Bäumen und über den Seen hängen dichte Wolken. Überall liegt Schnee, Schnee, Schnee. So viel Schnee habe ich noch nie in meinem Leben gesehen. Ein Wunder, dass die Bäume nicht unter der Last zusammenbrechen. Bestimmt 20-40 Zentimeter hoch liegen auf jedem Ast, manche der Bäume sehen aus, als würden sie nur noch vom Schnee zusammengehalten. Nach und nach kann ich auch beim Fahren mehr von der Landschaft betrachten – ich fühle mich sicherer, selbst wenn ich den Skidoo im Wald bisweilen um sehr enge Kurven herumwuchten muss, und kann in Ruhe alles um uns herum anschauen.

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Dafür traue ich mich jetzt auf den freien Strecken auch mehr – mit knapp hundert fahren wir schließlich übers Eis. Die Strecke wird steiler, die Bäume scheinen uns jetzt von oben entgegenzukommen. Wir fahren eine Anhöhe hinauf, oben angekommen der Blick rundherum: 30 Meter weit kann ich sehen, dahinter verschwimmt alles in Nebelsuppe. Eigentlich müsste man hier jetzt einen tollen Blick über das Tal haben, aber wir haben eben heute einfach Pech. Aber, mal ehrlich: diese Schnee-Baum-Skultupren vor einer weißen Wand gefallen mir auch ziemlich gut. Ich steige ab, um ein paar Bilder zu machen, und sinke prompt mit einem Bein ein – gut 1,20m hoch liegt der Schnee hier. Heraus komme ich aus dem Loch nur dank der Hilfe eines anderen Teilnehmers.

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Nach einer kurzen Weiterfahrt und einem Essen tauschen wir kurz die Skidoos gegen Autos ein und fahren durch die Wälder zum Nationalpark Pallas-Yllästunturi,

wo wir uns einen Film über Flora und Fauna im Park anschauen – das meiste davon spielt natürlich im Frühling, Sommer und Herbst. Von den tollen Bildern, Pflanzen und Tieren im Film ist bis auf ganz viel zauberhaftes Weiß gerade nicht viel zu sehen. Als ich im abgedunkelten Vorführraum sitze, merke ich, wie sehr ich mich zusammenreißen muss, um nicht einzudösen. Der Film ist super, aber ich bin wahnsinnig müde. Die letzten 24 Stunden und besonders das Skidoo-Fahren in den letzten 5 Stunden waren wirklich anstrengend.

Wieder eine kurze Autofahrt, und wieder rauf auf die Skidoos. Wir schauen bei einem Eishotel vorbei, das ungefähr aussieht wie das Iglu, das ich als Kind vor vielen Jahren einmal im Winter gebaut habe – nur ist es ungefähr hundert Mal so groß. Bei meinem Iglu fiel außerdem binnen ein paar Tagen das Dach ein – dieses Hotel steht dagegen seit vielen Monaten schon. Und dann essen wir endlich nicht mehr nur Rentiere, sondern sehen auch welche. Zum Rentierschlittenfahren packen wir uns in die kleinen Holzschlitten und fahren eine kleine Runde in der Karawane im Kreis. Das Rentier, das den Schlitten hinter unserem zieht, atmet mir gleichmäßig in den Nacken, und unter mir im Schlitten liegt ein struppig-weiches Rentierfell, damit wir uns nicht den Hintern abfrieren.

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Abends treffen wir uns diesmal zum Essen in der Kota, einer Art Hütte mit Feuer und Kochstelle in der Mitte. Es gibt Lachs, den besten, den ich je gegessen habe, wir bekommen Besuch von einem Schamanen und machen wieder lange Musik – diesmal auch mit einem Schlagzeug, das der Schlagzeuger der Band sich aus in der Küche “geliehenen” Töpfen gebaut hat. Heute gehe ich endlich mit in die Sauna, und bekomme literweise kaltes Wasser in den Rücken, als ich nach draußen gehe – und mache mich dann schließlich auf den Weg zum Eisloch. Heute muss es sein, heute muss ich da rein. Unser ortsansässiger Führer hat mir den Tipp gegeben: “rein, kurz drin bleiben, dann raus und zwei, drei Minuten einfach draußen stehenbleiben. Erst dann abtrocknen!” Die Sprossen der Leiter, über die ich hineinklettere, sind gefroren, ich muss aufpassen, um nicht schneller im eiskalten Wasser zu landen, als mir lieb ist. Es ist wirklich verdammt kalt. Ich tauche bis zum Hals ein, klettere dann sofort wieder hinaus und bleibe stehen – auf einem See mitten in Lappland, mitten in der Nacht. Das kalte Wasser auf meiner Haut beginnt, zu gefrieren, mir ist plötzlich ganz warm. Nach ein paar Minuten ziehe ich meinen Bademantel an und gehe zurück zum warmen Feuer.

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Am nächsten Morgen schließlich ist Aufbruch angesagt: alles Gepäck wird verladen, und wir düsen zurück ins Hotel. Wir besuchen den Weihnachtsmann an seiner Shell-Station, und schließlich gibt es mein persönliches Highlight: die Hundeschlittenfahrt. Ich liebe Hunde, und dann sind da plötzlich hunderte Huskys, davon einige für uns schon eingespannt. Sie tänzeln vor den Schlitten, sie wollen loslaufen. Wir teilen uns in Zweiergruppen ein, sitzen auf (eine_r sitzt, eine_r steht), und dann gleiten wir los. So schön ich die Gegend ohnehin schon die letzten Tage fand, sie wird es noch auf eine ganz andere Weise, wenn da plötzlich diese Stille ist. Nur die Stille und das Hecheln der Hunde. Als mein Schlittenpartner lenkt, sitze ich gefühlt auf dem Schnee. Wir wechseln ein paar Worte und genießen dann die Stille. Als ich übernehme, kommt für ein paar Minuten die Sonne hervor. Es ist schon später Nachmittag und die ganze Landschaft ist plötzlich in ein goldenes Licht getaucht.

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Wir fahren zurück zum Hotel, dürfen Husky-Welpen streicheln und dann ist es auch wieder gut mit der Ruhe – wir fahren Go-Kart auf dem Eis! Neben ungefähr allem anderen, was in den letzten Tagen passiert ist, noch etwas, was ich noch nie gemacht habe.

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Und es macht riesigen Spaß. Aber nach ein paar Runden bei unserem gruppeninternen Turnier bin ich auch ziemlich ausgepowert und freue mich schon sehr auf den entspannten Teil des Abends.

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Wir Damen bekommen noch eine Massage, bei der ich mich bemühen muss, nicht einzuschlafen, ich gehe noch einmal in die Sauna und schließlich zum zweiten, dritten, vierten Mal ins Eisloch. Ich bin wirklich auf den Geschmack gekommen. Zum Aufwärmen geht es dann wieder in den Hot Pot und dann bricht auch schon unser letzter Abend an.

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Noch einmal gibt es köstliches Essen, diesmal ein unglaublich zartes Rentierfilet und zum Nachtisch meine geliebten Moltebeeren.

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Und dann wird gefeiert!

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In der Hotelbar spielt unsere mitgereiste Band, wir singen mit und tanzen und trinken auf diese großartige Zeit in Lappland. Und auf vier Tage in einer Gegend, in der es nicht viel gibt außer Schnee, Rentieren, Huskys, Skidoos, Wäldern und Seen.

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Diese Reise wurde veranstaltet von Shell Winterdiesel

Zur Autorin: Lena (schoenaberselten.com) ist Autorin und Fotografin, reist leidenschaftlich gern und lebt zwischen ihren Reisen in Berlin. Alle Bilder ©Lena Reinhard

Nürburgrings Lost Race Track: Der moderne Teil #LRT

Was für ein Starttag!

Erstmal hat sich die Eifel Wettermäßig von der ALLERbesten Siete gezeigt ;) Wir haben auch gleich den einzig gültigen Wetterbericht für den Nürburgring gelernt:

Siehst Du die Burg nicht ist schlechtes Wetter. Siehst Du die Burg – KOMMT schlechtes Wetter ;)

Zunächst mal haben wir eine backstage-Führung über den Nürburgring bekommen. Unsere Erklärerin Tanja hat uns vor allem einige spannende historische Punkte des Rings gezeigt, an denen man während großer Events einfach vorbei läuft:

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Gedenksteine am Nürburgring

Da haben wir zunächst mal den Grundstein des Nürburgrings, der 1925 gelegt wurde. Daneben der Gedenkstein an den Landrat Dr. Otto Creutz, der als Erbauer des Nürburgring genannt wurde.

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Ein tragischer und gleichzeitig imposanter Gedenkstein daneben für Cenek Junek, der 1928 auf dem Ring tödlich verunglückte.
Seine Frau ließ den Gedenkstein errichten. Doch das ist nicht alles – sie hat als einzige Frau 2 Grand Prix i m Rennwagen gewonnen!

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An dieser Ehrentafel bin ich schon mehrmals vorbei gelaufen und habe nie bemerkt, dass hierdrauf alle Weltmeister – welcher Klasse auch immer – bis hin zum Radrenn-Weltmeister (der auf der Nordschleife gefahren ist) abgebildet sind.

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Sprecherkabine

In zwei Wochen ist das wohl auch wieder der Arbeitsplatz von Tom Schwede, wenn er den Kampf der Zwerge als Streckensprecher moderiert :) Klasse, dass wir hier mal eben reinschnuppern durften. Der Sprecher ließ sich von uns wild rumknipsenden und filmenden Vögeln kein bisschen aus der Ruhe bringen und redete einfach ohne Punkt und Komma weiter :-D

Sprecherkabine Nürburgring

Sprecherkabine Nürburgring

Kleiner Umweg über das Siegerpodest :-D

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Ab in die Boxengasse zu den Alfa Romeos

Nur Rennstrecke an sich kucken, ohne ein bisschen an den Autos geschnuppert zu haben geht natürlich nicht ;) Also schlich ich mich in die Box mit 5 Alfa Romeos. Die Jungs von romeoracing.de rupften direkt mal die Haube runter und ließen mich Platz nehmen. Dabei ist mir mal wieder klar geworden:

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Motorsport fängt beim EIN und AUS steigen an! Kerkerker, bin ich ungelenkig geworden. Meine Argumentation, dass ich jetzt im Auto sitzen bleiben muss, bis das Wochenende vorbei ist, hat aber nicht gezogen. Der Mechankiker wollte mich wieder raus haben und mit den Tips: Erst linkes bein raus. Dann auf den Käfig ruschen, am Dach festklammern und irgendwie aus dem Auto rausziehen waren dann doch von Erfolg gekrönt ;)

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Geht mehr zu klassischen Motorsport Veranstaltungen!

Jetzt ganz im Ernst: Es ist unheimlich schade, dass hier so wenig Zuschauer am Start sind. Die Leute machen einen super Job, die Rennen sind mitunter RICHTIG spannend, ihr seht bei solchen Events Autos, von denen Ihr nicht mal wusstet, dass sie existieren und vor allem:

Ihr könnt überall hin. In die Boxen, ins Fahrerlager. Alles ist sehr entspannt und die Fahrer und Mechaniker erzählen bereitwillig, was sie da gerade machen, welches Auto vor Euch steht, wie das Training bisher lief usw.

In unserer Gruppe war auch ein Herr dabei, der mit seinem Lotus selber in einer der Klassen hier mitfährt. Das Saisonabschlussrennen konnten sie leider nicht mitfahren, da die Klasse der quasi Prototypen hier auf dem Nürburgring nicht fahren darf.

Hier zeigt er auf dem Weg zur SPrecherkabine auf einem alten Foto auf “sein” Auto :)

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Wer sich mal schlau machen möchte, welche Rennen heute statt fanden – das hier ist der Rennplan des Wochenendes:

Rennplan

Nach dem modernen Teil des Nürburgrings haben wir uns auf den Weg zu Teilen der Südschleife gemacht. Dazu später mehr. WIr müssen uns jetzt auf den Weg nach Rüsselsheim machen ;)

So, muss jetzt weiter nach Rüsselsheim.

Schlafender Nürburgring & die letzten Vorbereitungen #LRT

Schlafender Nürburgring & die letzten Vorbereitungen #LRT

Morgen geht es los. Wir haben eben schon die Shell-Lounge besichtigt und die Shell-Kollegen haben letzte Vorbereitungen gemacht für die Gäste, die morgen erwartet werden.

Foto 1
Wir werden kurz unser Projekt vorstellen und dann eine Backstage-Tour durch den neuen Teil des Rings bekommen, eine Runde durch die Boxengasse schauen und dann geht es auf die Südschleife.
Die weniger bekannte und lange still gelegte kleine Schwester der Nordschleife.

Überraschend fand ich, wie unglaublich voll das Fahrerlager hier ist. Dabei findet hier ja “nur” eine kleine Klassikerveranstaltung statt. Dabei sieht es hinter der Boxengasse aber aus, wie zum 24 Stunden Rennen.

Foto 3

A pros pos:
So still werde ich die Start-Ziel-Grade wohl nie wieder erleben wie heute. Und auch nie wieder so ungestört vom Siegertreppchen runter fotografieren wie hier :)

Foto 4

Tjo und dann schwingen Ralf und ich uns auch schon in unseren Arbeitsplatz für die nächsten Tage:

Evoque-iana Jones :)

Foto 2

Evoque-iana Jones ist der Jäger der verlorenen Rennstrecken #LRT

Evoque-iana Jones ist der Jäger der verlorenen Rennstrecken #LRT

So langsam werden die Hände feucht und das Reisefieber macht sich mal wieder breit: Ein Traumprojekt geht endlich an den Start. Morgen geht es los. Dann werde ich gemeinsam mit Ralf Bernert von exclusive-life.de und Shell Deutschland einige der Vergessenen Rennstrecken der Republik erkunden. Benzinduft, geschichtsträchtiger Asphalt und Motorsport-Legenden der etwas anderen Art werden uns die nächsten Tage begleiten.

Shell V-Power_LRT_Banner

Nachdem ich letztens bereits in Russland mit dem Range Rover Evoque unterwegs gewesen bin, freue ich mich jetzt auch in heimischen Gefilden mit dem “Ewok” unterwegs zu sein. Die Offroad-Fähigkeiten werden wir sicherlich das eine oder andere Mal gebrauchen können, wenn wir durch den Acker müssen, um längst vergessene Start-Ziel-Graden unter die Lupe zu nehmen.

Es hat lange gedauert und einige Verschiebungen gebraucht, bis das Projekt unter Dach und Fach und alle Planungen realisiert waren. Wir werden insgesamt 7 – eventuell sogar 8 Strecken in 5 Tagen besuchen, die alle auf ihre Art Motorsportgeschichte geschrieben haben.

Unsere Lost Racetracks #LRT Stationen im Einzelnen

  • Südschleife des Nürburgrings
  • Opel Rennbahn
  • Solitude in Stuttgart
  • Donauring Ingolstadt
  • Norisring Nürnberg (wenn’s passt)
  • Sachsenring bei Chemnitz
  • Bilster Berg – Bad Driburg (modernste Strecke darf nicht fehlen
  • Alma Ring – Gelsenkirchen Motodrom
  • Shell Formel1 Labor in Hamburg

Falls Ihr selber Stories über diese Strecken kennt, oder auf der Route von weiteren Rennstrecken wisst, die wir besuchen sollten, haut es in die Kommentare!

Besten Dank noch an meinen Kollegen Kai-Thorsten, der mir gestern, als ich mich in der Agentur verabschiedete von einer ehemaligen Rennstrecke in Bielefeld erzählte! Da hatte ich echt GAR nicht dran gedacht, mal vor der eigenen Haustür zu schauen, was good old Bielefeld so an Motorsportgeschichte zu bieten hat. Schließlich haben wir hier immer noch eine Steher-Rennen-Bahn und regelmäßige Grasbahnrennen. Wenn ich wieder da bin, werde ich mich zum inoffiziellen Abschluss der Tour noch mal auf die Spuren der Lost Race Tracks in Ostwestfalen machen :)

Nachdem ich letztens im Lenkwerk Bielefeld mal wieder mit eigenen Augen sehen konnte, was hier in früheren Tagen alles an Zweirädern gebaut wurde!

  • Boge
  • Dürrkopp
  • Miele
  • Göricke
  • Rabeneick
  • Anker
  • und wiese nicht alle heißen

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Grade fällt mir auf, dass mit Lost Race Tracks, die herbstlichen Shell V-Power Blogger Road Trips durch Deutschland so langsam eine kleine, feine Tradition werden :) Mal sehen, was mir nächstes Jahr so einfällt. *g*

Einen ganz lieben Dank auch nochmal an Sebastian Bauer von Passion:Driving, der an der Entstehung der Idee maßgeblich beteiligt war, aus terminlichen und privaten Gründen aber leider nicht teilnehmen konnte.

Fleischbrücke in Nürnberg

Fleischbrücke in Nürnberg

Die Fleischbrücke in Nürnberg ist mal wieder ein Grund, warum ich
1. Das Internet liebe und deswegen
2. Nicht mehr bereue in der Schule Französisch statt Latein gelernt zu haben.

Warum ich das weiß? Weil man die Inschrift googlen kann nachdem die Größe-Latinum-Haberin-des-Hauses sagte “Da brauche ich aber ne Stunde um das zu übersetzen” :-)

Inschriftanfang führt bei Google direkt zum Wikipediaeintrag der Fleischbrücke (die übrigens nicht aus Fleisch ist). Sie lautet sehr poetisch:

„Alle Dinge haben einen Anfang und ein Wachstum, aber siehe: Niemals ist der Ochse, den du hier siehst, ein Kalb gewesen“

(„Omnia habent ortus suaque in crementa sed ecce quem cernis nunquam bos fuit hic Vitulus“)

Danke an Markus Fuchs fürs Foto facebooken

Volksbank Gütersloh VPay EC-Karte

Wow, meine Volksbank Gütersloh spielt Social Media Monitoring Tennis!

Als ich in Russlands Anapa stand und Rubel holen wollte, war nix zu machen, da ich eine der neuen Vpay EC-Karten dabei hatte. Sicherlich wurde mir im dazugehörigen Bedienungsanleitungsschreiben auch seinerzeit mal mitgeteilt, dass das so ist. Aber hey – bis man es dann wirklich braucht, vergisst man es eben wieder. Genauso wie die PIN meiner Kreditkarte, die ich bisher nie am Geldautomaten brauchte und weil ich nicht bei der letzten Fußball-EM war.

Also musste ich mir 100 Rubel zusammen leihne. Knapp 2,30€ Kein großer Akt. Trotzdem ausreichend ärgerlich um folgenden Tweet hier zu posten:

Heute klingelte dann das Telefon und mein Banker war dran. Er hätte gesehen, dass ich in Russland war.

Erstmal rutschte mir das Herz in die Hose. “Scheiße, die haben die Karte ausgelesen und lustige Phantasiesummen abgebucht” war mein erster Gedanke.

Weit gefehlt.

Ich habe vergessen zu fragen, woher er genau die Info zu meinem Tweet / Facebook-Status bekommen hat. Jedenfalls ist es bis zu ihm durch gedrungen. Dafür schonmal Hut ab liebe Volksbank Gütersloh! Mit meinem Tweet wollte ich meiner Enttäuschung ein bisschen Luft machen und dokumentieren, das auch mal was schief geht, hatte aber mit keiner Rekation gerechnet. Zumal ich kei @reply einbauen konnte.

Ich weiß jetzt nun zumindest folgendes:

  1. V Pay wird über kurz oder lang Maestro (von Mastercard) bei der Volksbank ablösen.
  2. V Pay ist billiger als Maestro aber wohl auch sicherer, da die Infos nicht auf dem Magnetstreifen gespeichert werden, sondern auf dem Chip – wobei ich mich dabei schon frage, warum man auf einem Magnetstreifen nicht verschlüsseln kann
  3. V Pay funktioniert nur im europäischen Ausland. Allerdings erschließt sich mir nicht warum, wo es doch eine Tochter der Visa Inc ist.
  4. Die Pin meiner Kreditkarte kann ich erst bei der nächsten, dem “neueren” Modell ändern ;)
  5. Ich habe die kundenfreundlichste und Social Media kompetenteste Bank, die ich mir vorstellen kann :-D

SO muss Kundenservice und Kundeninformation laufen. Jetzt weiß ich wo das Problem lag, fühle mich gut beraten und wenn ich (bevor meine neue Kreditkarte in gut nem Jahr kommt) nochmal ins außereuropäische Ausland reise, wovon ich nicht ausgehe, dann beantrage ich schnell noch ne neue Kredikarte.

Ich bin wohl der verhassteste RoadtripDJ

Ich brauche keine Fahrmusik. Ich will beim Fahren entweder meine Ruhe, oder was erzählt kriegen. Meinetwegen vom Beifahrer. Oder vom Podcaster meines Vertrauens oderzur Not auch von einem Laber-Radiosender wie Deutschlandfunk oder WDR-5. Ich liebe es im Auto zu sitzen und mir ein 42 stündiges Hörbuch wie REAMDE von Neal Stephenson reinzuziehen und auch nach 8 Stunden Fahrt noch ne Extrarunde um den Block zu drehen, nur um das Kapitel zu Ende zu hören.

Gerade im Ausland liebe ich es durch die Radiosender zu zappen. Mal ganz andere Musik zu hören. Oder auch ganz andere Sprachen. In Namibia zum Beispiel gab es einen Sender, auf dem die Moderatoren eine ganz seltsame Klicksprache gesprochen haben. Total abgefahren, da zuzuhören. Einen Sender weiter gab es dann ein Deutschsprachiges Quiz und ein Grünkohlessen in Windhoek zu gewinnen.

Ok, ich gestehe, dass ich schonmal begeistert mit einem smart eDrive durch Brooklyn gefahren bin und 1live gehört habe. Weil es so unwirklich war. Das war aber auch das einzige Mal, dass ich so richtig begeistert 1Live gehört habe ;)

Mittlerweile ertappe ich mich immer häufiger dabei, auf Klassik-Sendern hängen zu bleiben und richtig zuzuhören. Nicht nur im Auto. Auch zu Hause. Vielleicht ist es einfach nur das Alter. Vielleicht aber auch, weil mir mittlerweile immer häufiger auffällt, das die meiste Musik – zumindest im Radio – einfach nur noch Marketing-Schrott ist, der nach Schema-WirMüssenVielenDeppenGefallen-F zusammen gedroschen wird.

Aber:
Ich brauche einen Song zum ankommen. Nach mittlerweile einigen Roadtrips und abgefahrenen Reisen habe ich einen Song immer bei mir, den ich hören kann, wenn es dem Ende der Fahrt zugeht. Der alles zusammenfasst, was mir in solchen Momenten durch den Kopf geht.

Dieser Song ist seit ORI10K für meine Süße und mich Anders als gedacht von Kettcar.

Nur noch der Berg
Dann ist es geschafft
und dann und dann
freie Sicht auf das Meer.

Der einzige, der Kettcar mittlerweile hin und wieder ablösen kann ist Warren Zevon. Aber da fliegt einem immer was ins Auge ;)

Don’t let us get sick.
Don’t let us get old.
Don’t let us get stupid alright?
Just make us be brave
and make us play nice
and let us be together tonight.

und hier geht es zu den anderen Roadtrip-DJanes und DJs

Bei Heike gehts um Eddie Vedder und sein Album

Johannes Klaus  

Stefan Eschert 

Mikhail  hat bunt gemischt und ne Spotfiy-Playlist gebastelt:

Tom fährt mit Chris Rea ins Weihnachtswochenende

Jan hat persönliche Klassikergeheimtipps 

Mario mixt wüst rum

Thomas is in Trance 

Lisa hat echt aus jedem Dorf nen Hund ;)

Jens schult auf WDR4 DJ um, wenns mit dem Bloggen mal nix mehr is ;)

Thomas (Gigold) – Wilde Mischung

// Update – diese Reiseblogger hier, haben uns auch von ihren Lieblingsmusiken erzählt:

Nina von Smaracuja 80ies und Indie
Johannes Klaus von den Reisedepeschen
Angelika von den Reisefreunden hat gemeinsam mit ihren Facebook Fans eine lange Klassikerliste gebaut
Susi von Black Dots White Spots wieder 80ies direkt und dann Metalcore.
Yvonne von Just Tavelous die 3 musikalischen Roadtrip Phase
Stefan von Kaffeeersatz Rendezvous für das Gemüt
Lea von Escape Town Lala für leere Serpentinen
Christine von Lilies Diary Lieblingssongmixstick

Reiseberichtserwartungshaltung und Diaabend 2.0

Ein Gespräch beim Frühstück deutete eben auf eine interessante Erwartungshaltung hin, die sich mittlerweile bei den Daheimgebliebenen von Reisenden entwickelt hat:

  • Schreib mal längere Berichte
  • Meld Dich im Facebook Chat
  • Schick mal ne Powerpoint mit Bildern
  • “Hast Du die Videos schon hochgeladen?”
  • Ruf mal jeden Tag per Skype an
  • Wenn ich nach Seidenstrasse google finde ich Dich gar nicht

Liebe anspruchsvolle Verwandten und Freunde aller noch lieberen Reisenden da draußen, darf ich Euch mal eben ins Gedächtnis rufen, wie das in der guten alten Zeit – vor nichmal 5 jahren also lief?:

  1. Postkarte aus dem Urlaub schicken “Wetter super, Essen gut, Unterkunft so lala. Haben trotzdfem Spaß. Grüße nach zu Hause hin, bis bald”
  2. Einmal in 3 Wochen aus Pflichtgefühl und Telefonzelle zu Hause anrufen und hören wie es dort so geht
  3. Zwei Wochen nach der Reise waren die Dias entwickelt
  4. Drei Monate nach der Reise hatte man einen Termin für einen gemeinsamen Diaabend gefunden
  5. Nach dem Diaabend kam auch die Postkarte an

Also schraubt mal Eure Erwartungen zu Hause an Eure lieben Reisenden ein bisschen zurück.

.oO(Ich übererfülle meine Pflicht auch nur darum, weil ich meinen Job so gewissen haft mache ;))Oo.