Plastik im Ozean bald Geschichte? 19-jähriger hat evtl. ne Lösung

The Ocean Cleanup

Es gibt ja manchmal so Meldungen wo man sich denkt: “WOW Hoffentlich wird da was draus – und zwar SCHNELL!” Das hier ist so eine:

Letztens schrub ich ja von dem Pottwal, der mit 17 kilo Plastik im Magen vor Almeria angeschwemmt wurde. Das Problem mit dem Plastikmül in den Ozeanen ist so unglaublich überwältigend riesig – aber gleichzeitig so weit weg, weil ja kaum einer mal mit seinem Bötchen dran lang fährt, dass es kaum jemand mit eigenen Augen wahrnimmt.

Boyan Slat hat auf dem TEDx Event in Delft sein Projekt The Ocean Cleanup vorgestellt. Klingt zu schönum wahr zu sein: Die 7.200.000 Tonnen Plastikmüll könnten aus den Ozeanen gefischt werden. Und das auch noch profitabel. Noch ist die Studie zu dem Projekt in Arbeit (etwas 1/4 abgeschlossen) aber das lohnt sich wirklich im Auge zu behalten.

Mehr gibt es auf der Ocean Cleanup Seite, auf  Facebook und auf Twitter

via Inhabitat und BoingBoing

Baut die Enterprise! 20 Jahre und 1 Billion Dollar. Ab damit auf Kickstarter und ab zum Mars in 2034!

(c) buildtheenterprise.org

Ich stolpere immer wieder über Sachen im Web, die ich lese. Mir die Augen reibe und nochmal lese. Und dann denke: “Verdammt nochmal JA!”. Genau den Effekt hatte dieser Artikel auf Golem über einige Leute in den USA, die ausgerechnet und geplant haben, wie wir in 20 Jahren eine USS Enterprise (das Raumschiff, nicht den Flugzeugträger) vergleichbar mit der allerersten Enterprise am Start haben könnten.

Da macht mein geekig Herz doch gleich ein paar Sprünge :)

(c) buildtheenterprise.org

Die Seite buildtheenterprise.org ist grade nur sehr schwer zu erreichen. Samstag hatten sie 42 [!sic] Tausend Besucher, ab Sonntag dann 100.000 täglich und das machte der Server nicht mehr mit. Die Startseite mit einigen Informationen lässt sich über den Google Cache erreichen. Sobald die Ihre Server-Probleme in den Griff bekommen haben, schau ich mir das noch mal genauer an. Dan, ein Elektro-Ingenieur (der hier auch über das Enterprise-Projekt twittert), der 30 Jahre bei einem Fortune 500 Unternehmen gearbeitet hat, sagt

“Wenn jemand mir widerlegen kann, dass es TECHNISCH NICHT möglich ist, das Projekt umzusetzen (finanzielle und politische Gründe ausgenommen), werde ich auf der Seite eingestehen, dass ich falsch lag und wir müssen noch 50 Jahre warten, bis wir eine Enterprise haben werden.Aber ich denke nicht, dass jemand die Möglichkeit widerlegen kann. Mein Standpunkt ist, wir können und sollten sofort anfangen, an dem Projekt zu arbeiten.”

Laut den zahlreichen Berichten, die seit vorgestern durchs Web geistern, steckt richtig KnowHow in dem Projekt. Die Technologien, die benötigt werden, sind heute schon verfügbar. Das Schiff könnte innerhalb von 90 Tagen zum Mars fliegen (Zum Vergleich, die Mars Sonde Curiosity wurde an meinem Geburtstag den 26.11.2011 losgeschickt und landet voraussichtlich nach ca. 270 Tagen im August 2012).

Die Finanzierung des Projekts für 1 Billionen Dollar über 20 Jahre bis zum Start in 2034 hatten die Leutchen auf der Seite zunächst mal für die NASA kalkuliert. Mittlerweile kommt aber schon Bewegung in die Sache und logischerweise werden Rufe laut, dass solch ein Projekt nicht alleine den USA und der NASA gehören, sondern eher als ein Welt-Projekt umgesetzt werden sollte.
Ich meine Hey! Es sind schon Leute durch den X-Prize ins All geflogen. Warum dann nicht auch ne Enterprise?

Ich bin gespannt, wann jemand ein Kickstarter-Projekt draus macht. Auch, ob Kickstarter überhaupt für 1 Billion Dollar ausgelegt ist, höhö :)
Aber rechnen wir mal nach: Das geplante SChiff könnte 1000 Leute chauffieren. Sprich: 1000 Milliardäre, die eine Milliarde spenden und Zack, ist der Kahn im Sack ;)
Ernsthaft kann ich mir vorstellen, dass es einige Superreiche gibt, die das Projekt mit ordentlichen Finanzspritzen anschieben würden. Zumal zum Start ja nicht die volle Summe auf dem Tisch des Hauses liegen muss.
Bei einer Bauzeit von 20 Jahren “reichen” schon 50 Milliarden pro Jahr.

Das ist doch nur Science-Fiction! denkt Ihr Euch jetzt. Klar, aber Jules Vernes Reise zum Mond, Mittelpunkt der Erde oder unters Meer waren auch mal Science Fiction und irgendwann hat die Technologie die Fiktion rechts und links überholt. Meine Freundin hat es mir aus Ihrem Literaturwissenschaftlichen Schatzkästchen mal so erklärt:
Science Fiction ist dazu da, vor zu denken. Auch Gefahren und beängstigende Szenarien zu zeichnen um zu warnen. Oder WENN der schlimmste Fall eintritt, die Menschen durch Fiktion bereits darauf vorbereitet zu haben. Denn selbst wenn man den vermeintlichen Weltuntergang oder Alienangriff nur aus Filmen kennt, hilft es dabei in einer Situation nicht in Panik zu geraten, wenn man sie schon einmmal im Kino erlebt hat.

Etwas wie Raumschiff Enterprise nach dem Vorbild einer Fernsehserie tatsächlich zu bauen, klingt verrückt. Aber dieses Konzept ist Common Sense. Jeder kann sich unter Raumschiff Enterprise etwas vorstellen. Dieses Allgemeinwissen als Grundlage zu nehmen und darauf weitere Entwicklungen aufzubauen halte ich für einen guten Ansatz.

Ich finde die Idee Hammer. Hoffe, dass wirklich etwas dran ist und nochmehr, dass die Menschheit endlich mal ihren Arsch hochkriegt und unabhängig von staatlicher Unterstüzuung etwas großes und sinnvolles auf die Beine stellt.

Vielleicht verrät Micheal Okuda ja auch endlich mal, WARUM der Heisenberg Compensator so gut funktioniert :)

Kurs auf die Zukunft. Volle Impuls-Beschleunigung. Energie!

Deutsche Post DHL werfen einen Blog, aeh… Blick in die Zukunft der Logistik

Die Deutsche Post DHL hat das Blog Delivering Tomorrow gestartet. Dort schreiben der CEO, der Kommunikationsleiter und diverse Experten über Zukunftsthemen. Seit ich die Gelegenheit hatte mit dem einen (das Interview selbst hat Rutger Middendorp geführt) oder anderen Zukunftsforscher zu sprechen, lässt mich das Thema ja auch nicht mehr los.

Rob hatte letztens schon angekündigt, Frank Schätzing hat in dieser 80 Minuten Präsentation der Studie Logistik 2050 auch ein paar Statements abgegeben und mit dem Thema Szenarioplanung kriegt man mich ja immer :)

Der Artikel ist für die Zugfahrt nachher in die ReaditLater Liste gewandert :) Bin gespannt, was in den nächsten Monaten noch so an Morgen geliefert wird.

Akkustische Schuss-Erkennung ist der erste Buzz, den @robgreen reitet, wo führt so eine Technologie hin?

Was lange währt und so :)

Robert Basic hat sein neues Projekt-Baby Buzzriders aus der Taufe gehoben! Buzz kann man übersetzen als Interesse, Kommentarwellen im Netz, Resonanzen und Reaktionen auf Themen, viele fleißige Bienchen, die durch die Gegend summen und dabei eine Message von Blüte zu Blüte – oder eben von Blog zu Blog und Facebook-Pinnwand, Twitter-Timeline, Google-Plus-Dings und so weiter tragen. Deswegen hat Rob die Kommentare auf dem Blog selber konsequent ausgeschaltet und verlagert die Reaktionen und Feedback-Schleifen dahin, wo die Menschen sind: Nach Facebook, Twitter, G+ und trackt das ganze mit Rivva. Sehr innvoativer und v.a. sehr mutiger Ansatz!
Das erste Thema, das Rob auf seinem neuen Blog auf gegriffen hat, kommt aus der Ecke Sicherheitstechnik, Militär und Polizei:

ShotSpotter

ShottSpotter oder auch Gunfire Locators sind technische Ohren, die an mehreren Punkten in einer Stadt verteilt Schüsse erkennen können. Die Systeme sind sogar schon soweit, dass sie nicht nur Schüsse erkennen, sondern teilweise schon aus dem Geräusch ableiten können, mit welcher Waffe der Schuss abgegeben wurde. Dementsprechend können sich Cops die zur Einsatzstelle gerufen werden, darauf vorbereiten, was vor Ort abgeht: Einzeltäter mit kleiner Walther PPK oder 5 durchgedrehte Schützen mit Kalashnikovs. Soweit, so sicher.
Ob die Regierung mit diesen Gerätschaften unter Umständen auch Stimmen herausfiltern und so aus dem typischen Straßen-Stimmengewirr ganz gezielt Gespräche abhören kann? Möglich wäre es. Wenn ich die entsprechende Stimmensignatur bereits vorliegen habe, sollte sich da durchaus etwas machen lassen.
Ich frage mich grade, wie technisch aufwendig so ein Gerät wohl ist. Warum? Weil ich mir vorstellen könnte, dass so ein System als OpenSource-Lösung extrem interessant wäre. Warum soll nur die Polizei wissen, wo gerade rumgeballert wird?

Aussehen könnte das so:

Eine ausreichende Anzahl Mikrofone (zur besseren Vergleichbarkeit wären baugleiche Mikros sinnvoll), die aus Fenstern gehangen werden, macht durch die Masse vermutlich die schlechtere Positionierung wett (die Cops können Ihre ShotSpotter ja quasi überall parken und dementsprechend strategisch günstige Positionen einnehmen).
Eine Software wertet die eingehenden Daten aus und verortet sie auf einer Google Map.

Zwei Vorteile:

1. erfährt der normale Bürger auf dem Weg, wo er in den nchsten 30 Minuten besser nicht hinfahren sollte
2. bekommt der interessierte Bürger auch einen Überblick darüber, welche Schüsse so aus Polizeiwaffen abgegeben wurden.
Der zweite Punkt kann dann mal so über einen längeren Zeitraum ausgewertet werden. Gibt bestimmt hübsche Statistiken:
Wieviele Schüsse wurden aus Polizeiwaffen im Vergleich zu Gangsterwaffen abgegeben?
Was hat die Ballerei an Kosten verursacht?
Eventuell lässt sich sogar eine Aussage über die Effektivität machen: Wann war nach den ersten Polizei-Schüssen Ruhe im Karton?
Könnte eine lustige Methode sein, wie die Bürger die Staatsgewalt mal zurück kontrollieren.
Im Straßenverkehr könnte so ein System (egal ob staatlich oder Crowd-Sourced) sogar Leben retten:
Autounfälle haben garantiert eine sehr signifikante Audio-Signatur. Verkehrskameras haben nur einen sehr begrenzten Blickwinkel, die kriegen wenig mehr von dem mit, was sie direkt sehen und die automatische Auswertung ist schwierig. Was aber, wenn es ein automatisches Notrufsystem gäbe, dass den Kaltverformungsknall von Blech meldet? Je nach Schwere geht dann eben sofort ein Krankenwagen raus oder man schwenkt mal eben die Überwachungskamera 20° rum.
Ach ja:
Wenn das mit der Gesprächsüberwachung klappt, sollte man das Lästern über Bundespräsidenten auf offener Straße wohl besser lassen.

Mercedes Benz B-Klasse erkennt freie Parkplätze und twittert sie weiter

Parkplatz_gefunden

Ich muss gestehen, ich hab nicht schlecht gestaunt, als ich heute bei Nicole den Beitrag zum Parkplatz twitternden Benz gelesen habe.

Ein Mercedes Benz – genauer gesagt die neue B-Klasse fuhr heute durch Stuttgart und hat freie Parkplätze getwittert. Soso. Ein bisschen gewundert haben wir uns alle schon, warum das nur in der Stuttgarter Tageszeitung stand und sonst nirgends. Jetzt weiß ich auch warum – und das ist schon ein Hammer:

Die neue B-Klasse auf automatischer Parkplatzsuche

Das ganze war ein Prototyp-Projekt der Werbeagentur von Mercedes – Jung von Matt in Stuttgart! Ich hör die ersten schon wieder nörgeln “Ach, war also nur nen Werbegag…”

Nee, eben nicht. Grade habe ich mit Markus Schuhmacher von JvM telefoniert, der mir ein bisschen mehr über die Hintergründe erzählt hat: Die Agentur hat nicht nur die Idee zu der Aktion entwickelt, mit der v.a. ein praktischer Usecase für den automatischen Einparkassistenten geschaffen werden sollte – sondern auch gleich noch die technische Lösung mit geliefert:

Die technische Umsetzung der Parkplatz-Tweets

Mein erster Gedanke war natürlich: Ihr habt den CAN-Bus über die On-Board-Diagnose-Schnittstelle angezapft und die Daten darüber ausgewertet. Weit gefehlt. So einfach ist das gar nicht – auch wenn man sich ja leicht denken kann “Im Auto ist doch alles vorhanden: Der Parkassistent erkennt 30 bis 40 Meter vorher die Parklücke per Ultraschall, berechnet im GPS die genaue Position und über das Kommunikationscenter COMAND online schickt er die freie Lücke einfach per Twitter raus”. Ich hatte ja selber bei unserem Projekt ORI10K die Bekanntschaft mit den Schwierigkeiten bei der Nutzung von OBD-Daten für ein twitterndes Auto gemacht.

Jung von Matt Arduino Board

Die Erfahrung hat die Agentur auch gemacht. Also habe Sie sich einen Workaround überlegt: Statt die Daten des Parkassistenten aus dem kryptischen Datenstrom rauszulutschen sind sie einen viel einfacheren Weg gegangen. Per Kamera wurde das Armaturenbrett abgefilmt und immer dann, wenn das Auto per Leuchtsymbol dem Fahrer signalisiert hat, dass da eine Lücke am Straßenrand frei war, hat die Bilderkennung das System aktiviert, dass über ein extra GPS-Modul den Standort getwittert hat. Das ganze basiert auch auf einer technischen Eigenentwicklung von JvM namens Arduino-Board (das was da oben im Bild auf dem Armaturenbrett liegt).

Was hat die Parkplatz Twitter Aktion gebracht?

Auf dem Twitter-Account MBTweetFleet hat das Auto heute 176 freie Parkplätze getwittert, über 100 Retweets ausgelöst, 4 Blogs haben bisher berichtet und es gab über 60 Shares bisher.  Für eine Aktion, die bewusst nicht PR-mäßig kommuniziert wurde, eine ordentliche Reichweite.

Wie gesagt, das ganze war ja zunächst Mal ein Proof-of-Concept. Hat aber schon reichlich Fragen und Diskussionen in Kommentaren auf Zeitungsartikel, Blogpostings und Facebook-Einträgen aufgeworfen?

Der @MBTweetFleet Twitter Account

Wie soll ich denn die Tweets beim Fahren lesen?

Naja, im Mercedes mit COMAND Online ja kein Problem, da liest das Auto. Ansonsten gibt es ja noch Siri und diverse Apps für iPhone und Android.

Was soll die Spielerei? Das hat doch keinen Nutzen!

Oh doch! Hat es sehr wohl! Zum einen wird die Technologie in den Autos zum Wohl der Allgemeinheit genutzt. Wenn intelligent freie Parkplätze kommuniziert würden, hätte das durchaus Vorteile:

  • Ich spare Sprit und CO2 weil ich nicht unnötig oft um den Block fahren muss, um das Auto abzustellen
  • Das Fahren in der Stadt wird deutlich entspannter, wenn ich weiß, wo Parkplätze verfügbar sind
  • Autos, die untereinander kommunizieren, können noch ganz andere Dinge: Sich gegenseitig vor Gefahren warnen zum Beispiel. Glatteis, Stauende, Unfall…

Sowas wird’s doch frühestens in 10 Jahren geben!

Wenn Ihr Euch da mal nicht vertut! Das was Jung von Matt da mit der neuen B-Klasse gezeigt hat, ist ja quasi eine frühe Version von Car Communication. Je nach Empfänger eben Car2Driver, Car2Car oder Car2Infrastructure Communication. In diesem Falle eine sehr eng gefasste Car2Twitter Communication ohne festen Adressaten ;)

Aber denkt das ganze mal weiter:

Die Tweets, sind ja durchaus maschinenlesbar. Was hindert ein System wie COMAND Online in einer Weiterentwicklung daran, Tweets eines bestimmten Accounts, die immer nach dem gleichen Muster aufgebaut sind, auszuwerten und bsw. vorzulesen oder an das Navi als regelmäßig aktualisierte Daten weiter zu geben.

Du gibst dann nur noch: Parkplatzsuche ins Navi ein und den Rest macht das Auto. Ok – bis zum Parkplatz hin fahren musst Du schon selber, aber einparken macht dann tatsächlich das Auto mit dem Automatischen Einparkassistenten. So hat man auch beide Daumen zum hochhalten und liken frei! :-)

Zur weiteren Lektüre empfehle ich den Artikel hier bei CISCO und die zugehörige großartige Infographik zu Internet of Things.

 

Hydraulischer Hybrid Antrieb statt Batterien und Elektromotor

Gerade bin ich über eine spannende Technologie gestolpert: Wir kennen das Prinzip alle: Bremsenergie wird umgewandelt in elektrische Energie und diese in Batterien gespeichert. Rekupertation.

Das geht aber auch anders – nämlich hydraulisch. Durch die Energie, die beim Bremsen entsteht, wird eine Flüssigkeit komprimiert und unter Hochdruck gesetzt. Dieser Druck-Energie kann dann wieder genutzt werden, um das Auto anzutreiben. UPS testet das bereits in einigen Auslieferungs-Trucks und hat eine Spritersparnis zwischen 50 und 70% erreicht!

Chrylser arbeitet jetzt an einem System, das auch in Autos zum Einsatz kommen könnte und momentan deutlich billiger als elektrische Hybridantriebe sein dürfte. Jedenfalls bis die Preise für Akkus fallen und Akkus leichter werden.

Hier nochmal ordentlich erklärt:

via smartplanet und technology review

Das Auto als (temporärer) Einrichtungsgegenstand

Maserati Wettbewerb Design Driven

Ständig denke ich darüber nach, wie sich iPad, Telefon, das Web, Social Media und so ins Auto integrieren lassen. Dabei liegt noch eine gant andere Variante auf der Hand und Architekt Holger Schubert aus Los Angeles hat es beim Maserati Wettbewerb Design Driven 2009 schon vor gemacht:

Maserati Wettbewerb Design Driven

Das Auto in die Wohnung integrieren! Ganz im Ernst: Wir kaufen uns Auto, in denen wie ohne Probleme Stunden auf der Autobahn zubringen können. Also können wir unsere Autos in denen wir uns wohlfühlen und gerne Zeit verbringen auch als “Einrichtungsgegenstand” und Rückzugspunkt im häuslichen Alltag verwenden.

Die größten Vorteile von stehenden Autos: Komfortables Sitzen und Ruhe. Hier kann ich lange Telefonate führen, Lesen, mit perfektem Raumklang Musik hören und abschalten.

Liebe Architekten: Lasst Euch mal was einfallen! Holt unsere Autos aus den eiskalten Garagen und gebt uns sinnvolle Möglichkeiten, unsere Autos auch zu Hause zu benutzen. Wintergarten statt Garage, Licht statt düsterer Kiste, angenehm warm und gelüftet statt muffiger Abstellraum.

Besonders wenn sich Elektroautos verbreiten und geräusch- sowie geruchlos ins Wohnzimmer rollen können macht das Sinn! Und wir hätten die Winterproblematik von unterkühlten Akkus gelöst. Dann braucht man auch keinen Fahrstuhl mehr, wie der Japaner Takuya Tsuchida für seinen Lamborghini Countach.

Mir gefällt die Idee immer besser ;) Dieses Video zur Opel Zafira Studie hat mich gerade übrigens auf die Idee gebracht:

Jens, Deine Bilder die ich vom Zafira auf dem Genfer Auto Salon gemacht habe kommen Ende der Woche.

Eure Fragen an Nissan zu Zero Emission und dem ESFLOW Elektro-Sportwagen

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Montag werde ich an einem Chat mit zwei Nissan Managern teilnehmen. Zuerst werde ich Francois Bancon – einige Fragen zur Elektro-Sportwagen Studie NISSAN ESFLOW stellen können.

0 auf 100 un 5 Sekunden. Auf Basis vom Nissan LEAF. Mit einer Reichweite von 240km. Extrem schick und irgendwie an eine 68er Corvette Stingray erinnernt mit der irre langen Haube. Zwei einzelne Elektromotoren treiben die beiden Hinterräder an.

Ich werde den ESFLOW nächste Woche Donnerstag live sehen und dann ordentliche Bilder mitbringen.

Danach geht es im Chat mit NISSAN Vice President Andy Palmer allgemein um das Thema “Zero Emission Strategy”

Gerne stelle ich Fragen in Eurem Namen. Also: Was wollt Ihr wissen?

Hier Francois in einem Interview in Lissabon zum Launch des Nissan LEAF – wo ich ihn letztes Jahr bereits kennen lernen durfte:

Baut Touchscreens ins Lenkrad ein!

Steering_Wheel_Laptop

Facebook und Twitter im Auto? Ich fänd’s gut, hab ich ja auch schonmal gesagt. Also – ich hab ein iPhone im Armaturenbrett liegen, also habe ich bereits das Web im Auto. Bedienen kann ich das aber allenfalls an der Ampel.

Wie wäre es, wenn wir nicht nur das Web zentraler bedienen könnten, sondern das ganze Auto? Meine Idealvorstellung wäre ein Touchscreen im Lenkrad vgl. einem iPad, mit dem ich die Klimaanlage genauso steuern kann, wie das Radio. Eine Voice-Memo aufnehmen, oder schnell eine Notiz tippen kann, ohne die Augen von der Straße zu nehmen.

Neue Adresse ins Navi? Ich behaupte mal, mein Vorschlad ist sicherer, als das was der Typ hier im Mini mit dem Joystick während der Fahrt macht:

Ernsthaft. Hier muss etwas neues her. Es gibt immer mehr Möglichkeiten und Verlockungen gewisse Social Web Services auch im Auto zu nutzen. Die Technologie, gibt es bereits – Ultra-Thin flexible Displays, die ins Lenkrad eingebaut werden können. Mit Touchscreen versehen und los gehts.

Ein weiterer Vorteil:
Ich kann meine Bedienelemente für Radio, Navi, Heuzung, Sitzeinstellung etc. auf verschiedene Screens individuell anordnen. Ich würde sogar soweit gehen, dass ich diese Einstellung online in der “Cloud” speichere und für jedes Auto, in das ich mich setze wieder runter lade.

Das Design wird dem entsprechenden Hersteller angepasst. Aber die Position und das Feeling bleiben immer das gleiche, wenn ich das möchte.

Auch wenn sich diese iPad-halterung fürs Lenkrad als Gag rausgestellt hat, finde ich die Idee super!

Ami auf Autobahn mit Brennstoffzellen B-Klasse = Fall für den ADAC :-D @amsonline

F-CELL tanken

Am Wochenende startete ja die 125 Tage F-CELL World Tour. F-CELL ist die Brennstoffzelle von Mercedes Benz – verbaut in einer B-Klasse.

Gleich ein Update vorweg! Dass die F-CELL B-Klasse locker eine Reichweite von 350 und mehr Kilometern erzielen kann, haben bei der aktuellen Etappe von Paris nach Lyon Philipp Deppe und Melanie Cecotti im Passion Blog gezeigt!

Mit dem amerikanischen Fahrer sind auf der ersten Etappe erstmal schön die Wasserstoff-Pferde durch gegangen :-) wie Nicole auf auto motor und sport gelesen hat, die bei der Etappe auch dabei waren. Der Bericht der ams liest sich super witzig wie immer, aber liebe Kollegen: Online verlinkt man die jenigen, über die man schreibt auch.

Auf Mikes Bericht bin ich gespannt. Er schreibt bei autoblog.com und hat es geschafft, die Wasserstoff B-Klasse innerhalb 227km bei Vollgas leer zu heizen. Vielleicht hätte man ihm sagen sollen, dass auch bei nachhaltiger Fahrzeug-Technologie die gleichen Verbrauchs-Gesetze gelten, wie bei allen anderen Autos auch :-D

Immerhin haben sie es trotzdem bis nach Paris geschafft:

A pros pos “auch bei der Etappe dabei” – der probefahrer ist AUCH DABEI! YAY! Gemeinsam mit Teymur – icedsoul – Madjderej werde ich die Etappe von New Orleans über Houston nach San Antonio fahren! :-) Und dabei auch noch schwer arbeiten… Aber das werdet Ihr dann nach der Etappe sehen. Irgendwann im März.