Category Archives: Zukunft

Das Auto als (temporärer) Einrichtungsgegenstand

Das Auto als (temporärer) Einrichtungsgegenstand

Ständig denke ich darüber nach, wie sich iPad, Telefon, das Web, Social Media und so ins Auto integrieren lassen. Dabei liegt noch eine gant andere Variante auf der Hand und Architekt Holger Schubert aus Los Angeles hat es beim Maserati Wettbewerb Design Driven 2009 schon vor gemacht:

Maserati Wettbewerb Design Driven

Das Auto in die Wohnung integrieren! Ganz im Ernst: Wir kaufen uns Auto, in denen wie ohne Probleme Stunden auf der Autobahn zubringen können. Also können wir unsere Autos in denen wir uns wohlfühlen und gerne Zeit verbringen auch als “Einrichtungsgegenstand” und Rückzugspunkt im häuslichen Alltag verwenden.

Die größten Vorteile von stehenden Autos: Komfortables Sitzen und Ruhe. Hier kann ich lange Telefonate führen, Lesen, mit perfektem Raumklang Musik hören und abschalten.

Liebe Architekten: Lasst Euch mal was einfallen! Holt unsere Autos aus den eiskalten Garagen und gebt uns sinnvolle Möglichkeiten, unsere Autos auch zu Hause zu benutzen. Wintergarten statt Garage, Licht statt düsterer Kiste, angenehm warm und gelüftet statt muffiger Abstellraum.

Besonders wenn sich Elektroautos verbreiten und geräusch- sowie geruchlos ins Wohnzimmer rollen können macht das Sinn! Und wir hätten die Winterproblematik von unterkühlten Akkus gelöst. Dann braucht man auch keinen Fahrstuhl mehr, wie der Japaner Takuya Tsuchida für seinen Lamborghini Countach.

Mir gefällt die Idee immer besser ;) Dieses Video zur Opel Zafira Studie hat mich gerade übrigens auf die Idee gebracht:

Jens, Deine Bilder die ich vom Zafira auf dem Genfer Auto Salon gemacht habe kommen Ende der Woche.

Eure Fragen an Nissan zu Zero Emission und dem ESFLOW Elektro-Sportwagen

Eure Fragen an Nissan zu Zero Emission und dem ESFLOW Elektro-Sportwagen

Montag werde ich an einem Chat mit zwei Nissan Managern teilnehmen. Zuerst werde ich Francois Bancon – einige Fragen zur Elektro-Sportwagen Studie NISSAN ESFLOW stellen können.

0 auf 100 un 5 Sekunden. Auf Basis vom Nissan LEAF. Mit einer Reichweite von 240km. Extrem schick und irgendwie an eine 68er Corvette Stingray erinnernt mit der irre langen Haube. Zwei einzelne Elektromotoren treiben die beiden Hinterräder an.

Ich werde den ESFLOW nächste Woche Donnerstag live sehen und dann ordentliche Bilder mitbringen.

Danach geht es im Chat mit NISSAN Vice President Andy Palmer allgemein um das Thema “Zero Emission Strategy”

Gerne stelle ich Fragen in Eurem Namen. Also: Was wollt Ihr wissen?

Hier Francois in einem Interview in Lissabon zum Launch des Nissan LEAF – wo ich ihn letztes Jahr bereits kennen lernen durfte:

Baut Touchscreens ins Lenkrad ein!

Baut Touchscreens ins Lenkrad ein!

Facebook und Twitter im Auto? Ich fänd’s gut, hab ich ja auch schonmal gesagt. Also – ich hab ein iPhone im Armaturenbrett liegen, also habe ich bereits das Web im Auto. Bedienen kann ich das aber allenfalls an der Ampel.

Wie wäre es, wenn wir nicht nur das Web zentraler bedienen könnten, sondern das ganze Auto? Meine Idealvorstellung wäre ein Touchscreen im Lenkrad vgl. einem iPad, mit dem ich die Klimaanlage genauso steuern kann, wie das Radio. Eine Voice-Memo aufnehmen, oder schnell eine Notiz tippen kann, ohne die Augen von der Straße zu nehmen.

Neue Adresse ins Navi? Ich behaupte mal, mein Vorschlad ist sicherer, als das was der Typ hier im Mini mit dem Joystick während der Fahrt macht:

Ernsthaft. Hier muss etwas neues her. Es gibt immer mehr Möglichkeiten und Verlockungen gewisse Social Web Services auch im Auto zu nutzen. Die Technologie, gibt es bereits – Ultra-Thin flexible Displays, die ins Lenkrad eingebaut werden können. Mit Touchscreen versehen und los gehts.

Ein weiterer Vorteil:
Ich kann meine Bedienelemente für Radio, Navi, Heuzung, Sitzeinstellung etc. auf verschiedene Screens individuell anordnen. Ich würde sogar soweit gehen, dass ich diese Einstellung online in der “Cloud” speichere und für jedes Auto, in das ich mich setze wieder runter lade.

Das Design wird dem entsprechenden Hersteller angepasst. Aber die Position und das Feeling bleiben immer das gleiche, wenn ich das möchte.

Auch wenn sich diese iPad-halterung fürs Lenkrad als Gag rausgestellt hat, finde ich die Idee super!

Ami auf Autobahn mit Brennstoffzellen B-Klasse = Fall für den ADAC :-D @amsonline

Ami auf Autobahn mit Brennstoffzellen B-Klasse = Fall für den ADAC :-D @amsonline

Am Wochenende startete ja die 125 Tage F-CELL World Tour. F-CELL ist die Brennstoffzelle von Mercedes Benz – verbaut in einer B-Klasse.

Gleich ein Update vorweg! Dass die F-CELL B-Klasse locker eine Reichweite von 350 und mehr Kilometern erzielen kann, haben bei der aktuellen Etappe von Paris nach Lyon Philipp Deppe und Melanie Cecotti im Passion Blog gezeigt!

Mit dem amerikanischen Fahrer sind auf der ersten Etappe erstmal schön die Wasserstoff-Pferde durch gegangen :-) wie Nicole auf auto motor und sport gelesen hat, die bei der Etappe auch dabei waren. Der Bericht der ams liest sich super witzig wie immer, aber liebe Kollegen: Online verlinkt man die jenigen, über die man schreibt auch.

Auf Mikes Bericht bin ich gespannt. Er schreibt bei autoblog.com und hat es geschafft, die Wasserstoff B-Klasse innerhalb 227km bei Vollgas leer zu heizen. Vielleicht hätte man ihm sagen sollen, dass auch bei nachhaltiger Fahrzeug-Technologie die gleichen Verbrauchs-Gesetze gelten, wie bei allen anderen Autos auch :-D

Immerhin haben sie es trotzdem bis nach Paris geschafft:

A pros pos “auch bei der Etappe dabei” – der probefahrer ist AUCH DABEI! YAY! Gemeinsam mit Teymur – icedsoul – Madjderej werde ich die Etappe von New Orleans über Houston nach San Antonio fahren! :-) Und dabei auch noch schwer arbeiten… Aber das werdet Ihr dann nach der Etappe sehen. Irgendwann im März.

Auto-matisches Kolonnen fahren mit SARTRE Volvo dank EU

Auto-matisches Kolonnen fahren mit SARTRE Volvo dank EU

Ich bin ja ein großer Freund des Prinzips “Double your Time”. So gerne wie ich selber Auto fahre, hätte ich auch manchmal gerne die Möglichkeit einfach den Autopiloten einzuschalten und noch ein bißchen zu arbeiten, zu lesen oder die Augen zu zu machen. Und auch, wenn ich im letzten Jahr öfter in einem Zug gesessen habe, als alle 35 Jahre vorher, sind Schienen für mich eigentlich nur ein Grund zum anhalten und nach links und rechts kucken.

Am letzten Wochenende habe ich schon eine Fahrerfahrung gemacht, die in Ansätzen in die beschriebene Richtung ging – dazu später aber mehr. Erstmal muss ich Euch kurz von einem Projekt erzählen, auf das ich grade im VOLVO Newsroom gestoßen bin:

Sicheres kolonnenfahren für die Umwelt

Das EU Projekt SARTRE (Safe Road Trains for the Environment) entwickelt ein System, das es dem Fahrer ermöglichen wird, sich in eine Kolonne einzuklinken und dem Führungs-Fahrzeug das von einem speziell ausgebildeten Fahrer gesteuert wird, die Kontrolle über das eigene Auto zu übergeben. Kurz bevor ich dann von der Autobahn runter und aus der Kolonne raus will, stelle ich meinen Kaffeebecher weg, falte die Zeitung zusammen und übernehme einfach wieder selber das Steuer. Grade wurden erste Probefahrten auf dem VOLVO Testgelände nahe Göteborg durchgeführt.

Die in der Kolonne folgenden Fahrzeuge sind per Funk mit dem Führungs-Fahrzeug verbunden und erhalten so exakte Steuerinformationen. Alle Fahrzeuge sind darüber hinaus mit Fahrassistenten und Messgeräten ausgestattet, damit sie die individuellen Umwelteinflüsse analysieren und darauf reagieren können.

Was bringt das ganze?

SARTRE wurde im September 2010 natürlich nicht nur aus Gründen der Bequemlichkeit ins Leben gerufen: Die Fahrzeuge rücken in der Kolonne so dicht zusammen, dass sie sich gegenseitig Windschatten geben und an die Fahrweise an das umliegende Terrain anpassen. Damit wird erheblich Sprit eingespart, weniger CO2 ausgestoßen (beides biz zu 20%) und so offensichtlich es klingen mag: Platz auf den Straßen eingespart.

Außerdem hat die Bezeichnung in einem Platoon zu fahren natürlich auch irgendwie etwas cooles :-D

Nach den technischen Fragen kommen natürlich die rechtlichen: Was, wenn der Vordermann einen Unfall für die gesamte Kolonne verursacht? Oder ein System ausfällt während der Fahrer schläft? Bluescreens im Auto sind ja nicht grad die wünschenswerteste Sache.

Ich glaube allerdings, diese Fragen werden sich in den Jahren, die es noch dauern wird, bis eine funktionierende Lösung fertig ist, von ganz alleine klären. Erst einmal muss eine Lösung gefunden werden, Autos mit elektronischer Steuerung zu ermöglichen. Bisher ist in Deutschland noch gesetzlich vorgeschrieben, eine starre, mechanische Lenkvorrichtung zu benutzen. Aber die Skepsis, die ja auch der Fahrer im Video äußert, werden auch Menschen bei Tempomat und Servolenkung gehabt haben. Der gemeine Autokunde ist nunmal etwas technologiekritischer.

Ist es gefährlich die Kontrolle abzugeben?

Ehrlich gesagt, bin ich da zwiegespalten. Zum einen habe ich mich grade letztens mit einem Kollegen unterhalten, der bei Walter Röhrl auf einer Fahrveranstaltung im Porsche sass. Röhrl hatte das Auto vorher genau abgestimmt. Dann bewegte er das Auto ans Beifahrer tauglicher Limit und mehr oder weniger im Drift alle elektronischen Hilfen aus und konnte das Auto immer noch auf der Straße halten. Sein einziger Kommentar: “Probier das mal mit einem elektronisch gesteuerten Auto!”

Auf der anderen Seite werden Airbus Flugzeuge bereits seit einigen Jahren vollständig elektronisch geflogen. Das heißt, da gehen keine Seile oder Gestänge mehr zu Höhen- und Querruder, sondern über elektronische Impulse. Allerdings sind diese redundant – also mehrfach abgesichert – falls ein System ausfällt, übernimmt ein identisches. Und natürlich ist die wartungsintensität und damit die Ausfallsicherheit VIELFACH höher als bei einem Auto.

Aber gut, die Amis sind was das angeht ja noch um einiges schmerzfreier und die autonom über Kaliforniens Highways cruisende Google-Car-Flotte hat mittlerweile wahrscheinlich schon mehr als 200.000 Meilen auf dem Tacho.

Das Video ist sehr sehenswert :-) “The DMV doesn’t care as long as someone’s sitting in the driver’s seat” *g* Bin gespannt, wann Google das erste Mal wegen dem Laserscanner verklagt wird.

Ray Wert von Jalopnik stellt die richtige Frage nach: “Was kommt wohl zuerst – das fliegende Auto oder das fahrerlose Auto?”

Nichtsdestotrotz endlich mal ein Projekt, wo EU-Kohle mit Sinn und Verstand ausgegeben wird.

Liebe Volvo-Kollegen, wenn ich mal probe-nicht-fahren soll, lasst es mich wissen, ich bin dabei! ;)

Fotos: Volvo Newsroom

Renault Nissan CEO Carlos Ghosn auf der @LeWeb mit @loiclemeur

Carlos Ghosn von Renault Nissan hat einen Talk auf der LeWeb 2010 gehalten und wurde anschließend von Loic Le Meur (Seesmic) interviewed. Und das was er sagt, passt ziemlich gut zu dem, was ich mir dieses Jahr thematisch für diesen Blog vorgenommen habe: Die Zukunft unserer Mobilität und den erweiterbaren Nutzen von Auto zu beleuchten.

Ghosn erklärt, warum Autohersteller seit Henry Fords erstem Fließband eher nach Optimierung und Kaizen als nach innovativem Durchbruch gestrebt haben: Es kostet rund 2 Milliarden Euro um die Entwicklung eines Autos wie den Megane durch zu führen.

Wenn wir das mal mit den Entwicklungskosten von Webanwendungen vergleichen… Nur mal bei den angeblichen 1000$ die Mark Zuckerberg für den Start von Facebook gebraucht hat, ein ganz schöner Schluck aus der Pulle.

Wobei die Autohersteller hier glaube ich noch ein bisschen auf dem falschen Dampfer sind. Das Zauberwort womit man die jungen Käufer bekommt ist nicht unbedingt innovativer Durchbruch in Techniken, die zur noch besseren, schnelleren oder sicheren Fortbewegung führt. Vielmehr bin ich überzeugt, dass es einen Durchbruch in der Benutzung der Autos geben muss. Und im Mehrwert während der Benutzung. Double your time und mach etwas Sinnvolles, während Du im Auto von A nach B fährst.

Und mittlerweile MUSS umgedacht werden, denn in Japan sind Autos erst auf Platz 17 der Produkte, für die sich Jugendliche interessieren.

Das Elektro Auto als Plattform ist schon ein großer technischer Durchbruch. Aber wenn man genau hinsieht, auch nur eine Optimierung in Verbrauch und Antrieb. Es ist aber kein grundsätzlich neues Fahrkonzept. Kein grundsätzlich neues Bedienkonzept.

Loic Le Meur Einwürfe fand ich klasse: “Wir wollen die Autos hacken. Sie verbessern und unseren Bedürfnissen anpassen. Ihr plant für 5-6 Jahre. Wir für 2 Wochen bis einige Monate”

Ansonsten stimme größtenteils mit Ghosn überein: Motor, Getriebe, Sicherheitssysteme interessieren den Benutzer meist gar nicht mehr (und ich sage bewusst Benutzer und nicht Fahrer.)

Was er aber zu bedenken gibt, ist dass Sicherheit bei einem Auto eine immens größere Rolle spielt als bei Computern, Telefonen und Gadgets. Elektro-Autos sind sicherer, weil ich akkustisch von meiner Umwelt mehr mitkriege (wenn ich nicht grad die 800 Watt Dröhnung an den Ohren habe). Diese Sicherheit kann natürlich kein Autohersteller durch übertriebene Ablenkungen oder gar fehleranfällige Systeme gefährden.

Ghosn sagt: “Du machst EINEN Fehler und hast hunderte von Millionen von Schadensersatz am Hals. Klar, dass da ein ganzer Industriezweig nicht mal eben so umdenkt.

Schaut Euch das Video einfach an. Ist sehr interessant. Besonders die Anekdoten aus Japan. Ghosn ist einer von ganz genau ZWEI europäischen CEOs in Japan :)

Ye Zi Concept Car: CO2 rein – Sauerstoff raus

Ye Zi Concept Car: CO2 rein – Sauerstoff raus

(Bildrechte: Shanghai Automotive Industry Corporation)

Also ehrlich – aerodynmisch ist was anderes. Mal abgesehen davon, dass das Feigenblättchen als Dach für mich als Laien nicht grade nach der Krone des cw-Werts aussieht: Schneller als 40 sollte man damit nicht fahren, sonst macht das hübsche Auto eine Rolle rückwärts. Sollte einem mal das Dach abfliegen, gibt es bei IKEA auf jeden Fall Ersatz-Teile :)

(Bildrechte: IKEA)

Spaß bei Seite – Der Ye Zi – was wörtlich übersetzt erstaunlicherweise Weise – Blatt bedeutet, folgt schon einem tollen Konzept: Er wandelt während der Fahrt CO2 in Energie und Sauerstoff um. Wenn die Pläne der Shanghai Automotive Industry Corp. aufgehen, dann hätten wir nicht nur Energie mäßig ein perpetuum Mobile, sondern auch ein umweltetuum Mobile. Letztendlich passt seine Energie-Erzeugung zum Look: Es klingt nach künstlicher Photosynthese.

Das Dach soll aus Solarzellen bestehen. Die kleinen Propeller auf den Felgen sollen wie Turbinen funktionieren und Strom erzeugen. Das Fahrwerk besteht aus Metal Organic Framework, das der Umgebung CO2 entzieht, und einer Bio-Brennstoffzelle zuführt. In der Mikrobiellen-Brennstoffzelle wird aus Wasser der Wasserstoff abgespalten und so bauen die Mikroben Methan (CH4) zusammen und spucken Sauerstoff O2 aus. So erklärt es Martin hier) Das Dach nimmer  die ebenfalls Strom erzeugt und Wasserdampf ausspuckt (hätte man da nicht auch noch eine Turbine anbauen können um Strom zu erzeugen? Oder wenigstens Espresso?)

(Bildrechte SAIC)

Die Frage ist nur: Wenn irgendwann nur noch YeZis auf unseren Straßen rumfahren – haben wir dann eine Sauerstoff Überproduktion? Möglicherweise sogar SO viel Sauerstoff in der Atmosphäre, dass sich keiner mehr eine Zigarette anzünden kann, weil jedes bißchen Abgas gleich Brandbeschleuniger ist?

Gibt es nachts dann Ye Zi Fahrverbote, weil die Bäume sonst ersticken? ;)

Ok, ich übertreibe. Das Konzept ist eine tolle Idee. Die Jungs haben da alle Technologien, die es aktuell gibt (wie künstliche Photosynthese und künstliche Blätter) sinnvoll kombiniert. Leider eben nur theoretisch. Hoffen wir, dass es bald funktioniert! 20 Jahre sind ja ncoh Zeit – das Auto wurde als Concept-Car auf der EXPO im Pavillon Drive to 2030 vorgestellt. Ich habe nur den Urban Planet und den Deutschen Pavillion als ich dort war gesehen. Sonst hätte ich mir im Hotel vorher auf einen Zettel schreiben lassen, was “Lass mal Fahrn – Gib Schlüssel” auf chinesisch heißt und hätte dem Standchef mein schriftliches Begehr höchst feierlich überreicht.

Obwohl – vielleicht hätte auch englisch oder sogar deutsch gereicht, denn laut CNET sind auch General Motors und Volkswagen am YeZi beteiligt.

Weitere Bilder bei autohome.com.cn

Auf das Thema aufmerksam geworden durch Boonsris Artikel auf smartplanet

Auf der CES hat @Ford die Myford App für Elektro Autos vorgestellt

Auf der CES hat @Ford die Myford App für Elektro Autos vorgestellt

Ist jetzt nichts überraschend neues dabei, ausser vielleicht, dass der Fahrer seinen Autostatus twittern kann. Das habe ich sonst noch nicht geshen.

Der Rest ist eben das, was ich hier schonmal vom smart Electric Drive vorgestellt habe. Der Nissan LEAF, den ich Ende letzten Jahres gefahren bin wird eine ähnliche App haben. Besonderheit beim LEAF ist vor allem die Crowd-Sourcing Variante. Posting kommt nächste Woche.

Neu ist, so eine EV-App auf einem Android Handy zu sehen. Die anderen hatten die immer nur auf iPhones bisher gezeigt (werden aber Android Verionen anbieten(..

Was ich jetzt mal spannender fände, wäre das zusammen mit dem eben gebloggten Griffin CarTrip auch für Benziner rauszubringen, damit ich nicht immer erst dran denke zu tanken, wenn ich schon an der Tankstelle vorbei gerauscht bin :-D

Ich freue mich viel mehr, dass Ford dass Ford SYNC,MyFordTouch auch endlich in Deutschland launcht.

via mashable

Was machen wir mit fliegenden Autos?

iCar und neue Mobilitätskonzepte hin oder her. Wir haben letzten Freitag beim TecDay Innovationstag bei Daimler so einige Ideen gewälzt. Unter anderem auch die des fliegenden Autos.

Eine Meinung der Leute am Tisch war dabei sehr deutlich:

AUF KEINEN FALL! 1. will ich keine Autos haben, die über meinem Garten parken. Ich will nichtmal Autos, die über meinen Garten fliegen! Und wenn ich mir ankucke, wie manche Rentner fahren will ich erst recht nicht, dass sie fliegen!


Nachvollziehbar. Da habe ich mir in der Tat zum ersten Mal Gedanken drüber gemacht, wie das mit den Fliegen Autos funktionieren könnte.

Die Prototyp-Darstellung sieht man ja in “Das 5. Element.” Mehr oder weniger automatisierte Autos und festgelegte Wege, die sich über die vorhandenen Straßen stapeln. Aber auch die können unter Umständen überwunden werden. Vielleicht geht auch mit dem in-die-Luft-gehen der Autos auch der Absatz von Paintballmarkiererherstellern rapide in die Höhe, wenn sich die Leute am Boden gestört fühlen.

Fliegen die Autos über den bereits vorhandenen Straßen oder überall? Sinnvoll wäre es ja erstmal die Straßen als mehr-stöckige Luftwege zu nutzen. Auch wenn damit natürlich der eigentliche Vorteil vom Fliegen – die Luftlinie hinfällig ist. Wo werden die Dinger geparkt? Steige ich in der Stadt einfach aus und sage: “Hol mich in 2 Stunden wieder hier ab”. Oder noch besser: “Park Dich, hol in 1 Stunde die Kids von der Schule und dann mich hier wieder ab”. Fahrzeiten würden kürzer und trotzdem können wir beim automatisierten Gefahrenwerden die Zeit sinnvoll nutzen, zum arbeiten, schlafen, frühstücken…

Was meint Ihr? Was dürfen wir nicht vergessen, wenn wir Autos in die Luft schicken? :-)

Noch ein bißchen mehr iCar von der Telekom und Continental

Ker ker ker. Dass ich mich DARAN nicht erinnern konnte… Als ich auf der CeBit war, bin ich zu auf dem Weg zu nem Termin an dem Stand vorbei gekommen, auf dem AutoLinQ vorgestellt wurde. Eine Technologiepartnerschaft der Telekom mit Continental. Die beiden entwickeln auf Android-Basis ein InCar Entertainment und Information System. Hätte ich auch gerne noch mit in den WELT Artikel eingebaut.

Ich versuche mal mehr rauszukriegen. Sieht auf jeden Fall spannend aus und hier wird’s erklärt: