Arabischer Metal hat was

Arabisch für Metal

Ich lese bzw. höre gerade Kill Decision von Danial Suarez. Und ich liebe es, wenn in Romanen kleine Details auf ganze Paralleluniversen in der Wirklichkeit hindeuten. So erzählt einer der Charaktere von seiner Vorliebe für arabischen Metal. Eigentlich kann ich sowohl mit arabischer Musik noch mit Metal so ganz viel anfangen, aber die Mischungen sind echt hörenswert. Ich habe mal ein paar der Arabic Metal Bands, von denen Suarez schreibt rausgesucht.

Ansonsten ist Kill Decision ein sehr cooler Tech-Thriller über Drohnen und Schwarmintelligenz. Die Geschichte mit den schwarmintelligenten Drohnen ist nicht mal so weit hergeholt, wie man in diesem Artikel bei The Atlantic lesen kann. Das ist wirklich ÜBEL was solche ferngesteuerte Mini-Drohnen machen könnten. Wozu brauchts da denn noch Eurohawks für ein paar Millarden?

Wer eine sehr gute Schnelleinführung ins Thema Drohnen möchte, sollte sich dieses Video anschauen. Frank Rieger (durch den ich auf Kill Decision aufmerksam wurde) erklärt hier bei der Digitalen Gesellschaft ein paar der wichtigsten Sachen.

So, nu aber zum arabischen Metal. Die Bands, die im Buch genannt werden sind

Die Afghanische Folk Metal Kapelle Al Quaynar

Den Sound finde ich mit am coolsten. Wie auch der Charakter aus dem Buch:

Narjahanam

Arsames

Mordab

Acrassicauda

Krasser Name :)

Diese Folk / World Metal bands werden nicht im Buch im Buch genannt

Rocken aber trotzdem :)

Al-Namrood

Aliaj

Die klingen ein bisschen wie Heroes del Silencio oder Love Like Blood

Arafel – Israelischer Folk trifft Black Metal

SEHR geil

Odious aus Ägypten

Acyl – World Metal aus Algerien

Rudra – Orient Metal aus Singapur

Moah, Sachen gibts :)

CHTONIC aus China

Die muss ich mir mal merken.

Mongolischer Nomaden Metal – Tengger Cavalry

Klingt aber total abgefahren:

Ego Fall – Chinesischer Folk Metalcore

Und nochmal Oberton-Growlscreamo Zeugs. SEHR abgefahren :)

.oO(puh, ich hoffe, dass ich nochmal in die USA einreisen darf *hüstel* Liebe Homeland Security Mitleser: Mir ging es nur um den Sound. Ich verstehe kein Wort worüber da so gegrowlt wird *g*)Oo.

Arabisch für Metal

Arabisch für Metal

den ersten Roman von Suarez DAEMON hat 1Live als Hörspiel rausgebracht

Das Schweigen des Milow – lustiger Serienmördersong

Ganz dicht is Milow nicht oder? :) Meine Süße hat mich eben zum ersten Mal auf den Songtext von You and Me von Milow hingewiesen. Klingt eher wie eine Ode an den kleinen Sadisten in uns.

Ich würde dich in einem riesigen Käfig halten
Den ganze Tag würde ich dich ansehen

Ich wünschte, du wärst ein wenig langsamer
Nicht nur langsam sondern gelähmt

Manchmal wünschte ich, du wärst eine Meerjungfrau
Ich könnte dich in der Badewanne zuhause großziehen

 

*gruuuuusel* Ich bleibe wohl besser dabei, Musik – inkl. Gesang – einfach nur als Geräusch das Spaß macht aufzunehmen. Ohne Bedeutung dahinter :)

Bandprobe online und übers Web jammen

Notiz an mich: Ein paar Tools mit denen Band online proben und Musiker mit mal eben jammen können.

So richtig überzeugend sieht noch keins aus. Außerdem frage ich mich, wie dick die Internet-Leitungen sein müssen, damit die Latenzen erträglich sind. Bei Rocksmith auf der PS3 sind die Latenzen ja schon lokal übers Klinke-Kabel spürbar.

Google selbst hat hier etwas mit mehr spielerischem Charakter:
Vielleicht bauen sie das ja wirklich mal als ein Musiker-taugliches Hangout Feature aus.
Gab es da von Steinberg nicht auch mal was?
Hat irgendjemand so eine Lösung schonmal ernsthaft ausprobiert?
Hmm, mir kam dabei gerade noch eine ganz andere Idee für Pen&Paper Rollenspieler.

DER Automitgröhlsong schlechthin – Bohemian Rhapsody – Welche der 3 Versionen macht das Rennen?

Dieser Song ist legendär. Also eigentlich war er das schon, als Queen ihn 1975 rausbrachte. Seitdem sollen Freddy Mercury und Kumpels das Lied tatsächlich bei JEDEM Queen Konzert gespielt haben!

Für die eigentliche Legende ist aber eher der Film Waynes World zuständig gewesen SaaaaWIIIING:

MC Winkel hat drüben auf Whudat zwei lustige Videos gepostet, in denen die Bohemian Rhapsody einmal von einem besoffenen Knacki und einmal von Kiddies auf dem Weg zum Kindergarten intoniert wird. Beides ganz knuffich – aber da der Emser ja fragt, welche Version besser gefällt, muss ich ganz klar sagen – die Finnen spinnen immer noch am schönsten in ihrem Porkka Playboys Polo :-)

Probehören iPhone Edel-Headset: C5 von Bowers & Wilkins

Danke Bowers & Wilkins – Ihr habt mich mit dem B&W C5 InEar zur Musik zurück gebracht. Die letzten Jahre habe ich Musik nur sehr, sehr selten bewusst gehört. Meistens waren das dann ein paar Favoriten auf dem iPhone – allen voran Kettcar, Nine Inch Nails ein bisschen Bach und Mozart im Hintergrund oder Radio-Gedudel.

Bowers & Wilkins ist eine britische Edel-Schmiede für High-End Lautsprecher mit über 65 Jahren Tradition und KnowHow. Mittlerweile gibt es neben den Flagschiff-Boxen mit dem Klangvollen Namen Nautilus (zum Preis eines Oberklasse-Autos) auch diverses Zubehör für uns Internet-Leute. Web-Radios, den berühmten Zeppelin Air als iPhone-Lautsprecher und eben Kopfhörer wie den C5. Ach ja und in den Abbey Road Studios werden B&W Lautsprecher eingesetzt! In den ABBEY ROAD STUDIOS!

Meine Ohren gehörten eher den gepflegten Podcasts, die es da draußen so gibt: Retinacast, Küchenradio, Alternativlos, TWiT, Metaebene, WRINT, Neunetz und so weiter.

Rein technisch höre ich über den Lautsprecher vom iPhone wenn es schnell gehen soll. Im Auto über das Autoradio via USB Kabel und wenn ich die Außenwelt wegblenden will über das Apple Headset, das ja ganz gut klingt. Mein AKG Kopfhörer macht einen deutlich besseren Sound, klar – aber wenn ein Anruf reinkommt, habe ich natürlich keinen Bock auf umstöpseln.

In den letzten 2 Wochen hat sich meine Sicht auf das was ich höre vollkommen geändert.

Denn kurz vor der Renault Twizy Probefahrt habe ich ein Bowers&Wilkins C5 InEar-Headset zum testen bekommen, das mir komplett die Schuhe ausgezogen hat. Ich wusste gar nicht, wieviel Klang im iPhone steckt.

Ganz ehrlich dachte ich ja auch immer, ich wäre alles andere als audiophil. Zu Schul- und Walkman-Zeiten war mein Motto eher Hauptsache laut. Heutzutage ist es eher: Hauptsache unterhaltsam.

Begeisterung geht schon bei der Packung los

Tja und dann lag da plötzlich diese schwarze Box auf dem Tisch. Im ersten Moment fühlt sich die Verpackung des C5 fast an, als wäre sie aus Holz. Sehr, sehr hochwertig. Sie ist natürlich entsprechend der Hauptkäufergruppe sehr stark an meinen bisherigen Verpackungsbenchmark angelehnt: Die iPhone Box. Ganz ehrlich? Die wirkt gegen die B&W Schachtel wie ein Tetrapack. Und Apple versteht ja nun wirklichb was von Edel-Kartonage.

Der Deckel wird von einem Magneten auf der Box gehalten und klappt wie ein Buch auf. Darunter liegt unter einer PLEXIGLASSCHEIBE! dann der Kopfhörer. An einer kleinen, schwarzen Samtschlaufe zieht Ihr den Schuber aus der Box raus und selbst der schwarze Hochglanz-Plastikträger auf dem die InEars mit sorgfältig in Klemmen festgehaltenen Kabeln liegen (aus denen sie sich auch nur mit vorsichtigem Fummeln befreien lassen. Ich hatte wirklich Angst, sie kaputt zu machen) ist massiver als alles, was ich bisher an Verpackungen gesehen habe. Gut 180 Euronen teure Kopfhörer möchte man ja auch gut geschützt wissen :)

Aber jetzt mal Schluss mit dem Unboxing-Porn und ran an die Technik.

Probehören statt Probefahren

Ich fummel die Kabel aus der Plastikschale und stecke mir die Hörer in die Ohren. Fühlt sich komisch an, irgendwie wollen sie nicht ganz passen. Ok – dann schaue ich doch tatsächlich mal ins Handbuch ;) In diesen Kopfährern steckt nicht nur Audio-Engineering, sondern richtig clevere Alltagstauglichkeit.

Die Stöpsel werden durch Ihr eigenes Kabel in Eurer Ohrmuschel gehalten! Ich musste es tatsächlich nachlesen. Ihr steckt die Kopfhärer in den Gehörgang und dann schiebt Ihr das Kabel in die obere Falte Eurer Ohrmuschel. Klingt komisch – funktioniert aber prächtig. B&W nennt dieses Feature Secure Loop Design und der hält den Kopfhörer bombensicher auch beim Sport in den Ohren.

Ok, sitzt passt und hat Luft. Auf der Packung steht Concert for one also fange ich mein Testhörern mit der Band an, die ich gerade letztens live gehört habe: Kettcar. Natürlich mit dem neuen (und entsprechend technisch am besten produzierten) Album “Zwischen den Runden”. Die Musik ist Gitarren-Indie-Rock mit einigen Elektrosamples – enthält also alle Elemente, die im Rock so vertreten sind.

Was soll ich sagen: Im Meatus Acusticus geht die Sonne auf.

Wie gesagt, habe ich mich bisher nicht für besonders audiophil gehalten. Aber ich habe einige Musiker und Sound-Engineers in der Bekanntschaft, von daher kann ich guten von schlechtem Sound schon unterscheiden.

In dem Moment, wo die ersten Takte durch die Tungsten Sound Tube (Tungsten bedeutet, das Teil ist aus hochdichtem und resonanzarmem WOLFRAM gefertigt!) auf mein Trommelfell geleitet werden, fühle ich mich, als hätte mir einer von diesen Kindergeburtstagszauberern nach 37 Jahren Lebenszeit endlich die viereinhalb Meter Regenbogentaschentuch aus dem Gehörgang gezogen.

Soviel Raum konnte ich mir mit Ohrstöpseln beim besten Willen nicht vorstellen. Der C5 produziert unglaublich differenzierten Sound mit kristallklaren und angenehmen Höhen und knackigen Bässen.

Zum Vegleich wechsel ich beim gleichen Song “Rettung” ein paar Mal zwischen iPhone Headset und BW C5 hin und her. Der Song hat alles: Fette Toms in den Drums, nen Bläsersatz, Sidesticks, einen prominenten Basslauf Akkustikklampfe im Hintergrund, bisschen Gepicke auf dem rechten Ohr, Synthie/Pianosounds, die sich super durchsetzen und “Sabberfäden, die sanft das Ohr streifen“. Ein Liebeslied für Große.
Der Wechsel vom B&W C5 zum iPhoneheadset ist so wie als beamt man sich aus der Mitte des Live-Publikums aufs Klo der Konzerthalle. Unglaublich.

Das bemerkenswerteste am Sound ist für mich der druckvolle und sanfte Bass. Dabei muss ich betonen: Wenn ich mich in nen Presse-Fahrzeug oder Mietwagen setze, suche ich meistens erstmal den EQ im Radio und drehe die Bässe, die irgendwelchen tauben Nüsse voll aufgerissen haben wieder auf ein normales Level.
Der BundW C5 macht ein dumpfes rumgewummer, sondern macht, dass sich der Bass wie ein Instrument anhört. Ich kann HÖREN, was der Bassist da spielt. Note für Note. Das witzige dabei: Mein Ohr hört dieses fette Getieftöne und mein Bauch wartet vergebens auf Vibrationen :)

Danach hangel ich mich durch meine restliche Referenzstücke: Bachs Brandenburgische Konzerte, Nine Inch Nails – Downward Spiral, Jay-Z & Kayne West, Metallica, Beatles White Album (in den Abbey Road Studios werden BTW seid Jahrzehnten Bowers and Wilkins Lautsprecher für die Abhöre verwendet!), Bad Religions altes Zeug, The Who und Fear Factory. Wahnsinn. Ich muss wieder mehr Musik auf mein iPhone laden :) Das macht wieder richtig Spaß!
Einzig bei etwas schräbbeligen Gitarren-Zeugs habe ich den iPhone EQ benutzt und “Kleine Boxen” gewählt. Alles andere klang in meinen Ohren “trocken” am besten.
Warum das bei Metal, Punk und Konsorten so ist, erklärt bycan hier in seinem Testbericht zum B&W P5 ganz unten – sehr lesenswert!.

Klassik geht natürlich astrein. Das eine oder andere Mal habe ich ja nun schon in Konzertsälen gesessen und eins ist klar: Da ist der BundW in seinem Element. Durch die passive Abschirmung nach außen und die fast direkte Trommelfellmassage kommen auch die feinsten Nuancen zur Geltung.

Und ich habe noch nichtmal Lossless Aufnahmen probiert. Ach ja, speaking of: Mit Lossless Musik kann man sich wohl für 3 Monate kostenlos durch die Bowers and Wilkins Society of Sound versorgen lassen.

Podcasts hören mit dem Bowers and Wilkins C5

Das ist ja bisher wie gesagt mein Hauphörgebiet. Also schmeiß ich nacheinander einige Folgen unterschiedlicher Sendungen an, die die Qualitätsskala von oben nach unten abdecken. Benchmark ganz oben mal wieder Tim Pritlove mit CRE, der alte Radiofuchs holt ja alles aus seinem Equipment. Da können nur noch NPR und Leo Laporte einen draufsetzen, die allerdings auch Studios für 7-stellige Summen am Start haben.

Ich habe Stimmen im Kopf.

Klingt, als würde ich mitten im Studio bzw. in der Podcastrunde sitzen. Als nächstes geht es von der Produktionsquali etwas weiter nach unten. Die aktuelle Folge Alternativlos! zum Thema Korruption ist auf Franks Seite sehr ordentlich produziert. Fefe sitzt wohl am Skype mit gutem Mikro. Interessant, was ich plötzlich alles an Nebengeräuschen differenzieren kann, die vorher einfach nur die Sprache unverständlich gemacht haben.
Als unterste Stufe nehme ich mal alte Tests für POddCAST, die ich direkt ins Mac-Mikrio eingequatscht habe und selbst da höre ich einen deutlichen Gewinn an Dynamik. Aber gut, solch miese Aufnahmen zum Testen zu nehmen ist als würde man der Sau die Perlen nicht einfach vorwerfen sondern gleich mit einer Austern-Schrotflinte drauf halten ;)

Praxistest und Außengeräusche

Ich sagte ja schon – die Kopfhörer kamen kurz vor der Twizy Probefahrt auf Ibiza an. Also hatte ich gleich doppelte Möglichkeit zum Alltagstest. Erstmal im Zug und Flugzeug. Herrlich. Der Alltag wird vollständig ausgeblendet. Du hörst nur das was Du hören willst. Selbst wenn die Musik pausiert wird, ist die Welt angenehm leise, aber so etwas wie den Schaffner versteht Ihr noch 1A, ohne die Stöpsel raus zu nehmen. Ich denke, das hängt mit Micro Porous Filter auf der Rückseite der Hörer zusammen. Wie ein kleiner Metall-Schwamm lässt er die Schallwellen der Klang-Treiber die von der Tungsten Sound Tube erzeugt werden nach außen entweichen und dementsprechend gewollte Geräusche bei pausierte Musik ans Ohr heran.
Selbst das typische Dröhnen und Rauschen im Flugzeug wird weggedämpft.

Dann der Twizy. Der kleine Stromer von Renault ist ja offen. Man sitzt zwar hinter einer Windschutzscheibe, aber Windgeräusche sind halt immer noch da. Wie bei einem Auto mit offenen Fenstern. Zudem weht einem die eine oder andere Brise um die Ohren. Die sind bei mir echt empfindlich. Also hatte ich die C5 die meiste Zeit der Probefahrt im Gehörgang. Auch wenn ich nicht durchgehend Mucke an hatte, haben Sie mich vor Zug im Ohr geschützt.

Auch im vollen Wind habe ich nohcmal den Vergleich mit den Apple Hörern gemacht.
1. waren die Windgeräusche beim Apple immens laut, sodass ich leisere Sprache oder etwas flacher produzierte Oldies teilweise kaum hören konnte
2. zog am Apple Headset immer noch Luft vorbei ins Ohr, während die C5 dicht halten
3. sind mir die Apple Stöpsel mehrmals durch den Wind aus dem Ohr geflogen, wo die C5 bombenfest saßen

Für Motorradfahrer:
Im Twizy herrscht keine Helmpflicht. Nehmt beim austesten nen der B&W C5 Euren Helm mit. Die angeschrägte Form der Hörer, die aus der Ohrmuschel heraus kuckt, könnte am Futter entlang kratzen. Unter meinen Helm passen sie gerade so.

Praktische Features

1. Die Tasche – Eine kleine halbrunde schwarze Velour-Tasche gibt es zum C5 dabei. Innen mit einem Steg in den die Hörer eingesteckt werden. Das Kabel wird um den Steg herum gewickelt. Der etwas hakelige Reißverschluss ist für einen Grobmotoriker wie mich eine kleine Herausforderung ;) Aber hey! So ein Stück Lebensqualität will ich nicht einfach in die Jacken-Tasche fummeln.

2. Tüddelfreies Kabel – Ich weiß nicht, wie oft ich schon mein Apple Headset entwirren musste. Eben jedes mal, wenn ich es aus irgendeinem Behältnis raushole. Ich behaupte fast mal, die Viecher, die auch die Socken in den Waschmaschinen klauen, verknoten Headsets wenn ihnen langweilig ist.
Ich hab das B&W C5 mal spaßeshalber in die Hosentasche gesteckt (nur EINMAL – versprochen *g*) ich glaube fast, die Kabelverknotkobolde laut fluchen gehört zu haben:

Du holst das Headset aus beliebiger Tasche, schmeisst es auf den Tisch und es entwirrt sich quasi von selbst!

Kein Scheiß: Das ist un-heim-lich! Ich weiß nicht, wie die das hingekriegt haben, aber kann ich bitte an alle technischen Geräte diese selbstentwirrenden B&W Strippen haben? BITTE?

Sprachqualität beim Telefonieren

Im normalen Gebrauch 1A. Deswegen musste ein Härtetest her: Der Twizy eignete sich natürlich perfekt. Selbst bei gut 80km/h konnte ich noch mit meiner Liebsten telefonieren. Ich verstand sie perfekt und auf ihrer Seite wurden die ibizanischen Winde weitestgehend rausgefiltert. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die runde Fernbedienung. Hier muss ich immer etwas rumfummeln, bis ich fühle wo die Mulde und damit die Bedienelemente fürs iPhone sind

Tragekomfort

Die Klang Röhre ragt schon recht weit in meinen wohl eher kurz geratenen Gehörgang herein. Ist aber immer noch angenehm. Der C5 kommt mit 3 Paar Gummiaufsätzen für weitere oder schmalere Gehörgänge. Ich komme mit den Standardaufsätzen am besten zurecht.
Der Secure Loop bedarf etwas ausprobieren, bis er perfekt in die persönliche Ohrmuschel passt, hält dann aber deutlich besser und bequemer als so Hinterkopfgedöns oder die Halterungen, die man sich über ie Ohren ziehen muss. Die Anleitung erklärt sehr deutlich wie das funktioniert.
Ach ja: Welcher Stöpsel rechts und links ist steht UNTEN dran. Da wo das Kabel rein geht. Ich habe die Hinweise 10 Minuten lang übersehen ;)

Kleiner Verbesserungsvorschlag

Das ist jetzt Jammern auf GANZ hohem Niveau, ich weiss. Das einzige, was besser sein könnte sind die Kabel, die zu den Ohren gehen. Also ab da, wo sich das Y in links und rechts aufteilt. Bei leiser bis mittlerer Lautstärke höre ich, wenn die Kabel bsw. gegen den Reißverschluss der Jacke schlagen etwas. Man muss schon sehr drauf achten, aber man hört es. kurz vor maximaler Lautstärker ist das Klackern nicht mehr wahrnehmbar.

Disclaimer: Ja, ich darf das TestSample behalten. Wer würde sich auch gerne gebrauchte InEar-Kopfhörer in die Lauscher stecken? ;)

Viel wichtiger: Ich brauche neue Musik! Schlagt was vor!

Also wenn Ihr mir Songs zum Probehören empfehlen könnt: Rein in die Kommentare damit!

Noch Fragen zu Bowers & Wilkins Kopfhörern C5 und P5?

Weitere Meinungen zum C5 lest Ihr bei Jens, dem alten Lifestyler, im Lumma-Land, beim Exil-Bielefelder ben_ und beim admartinator.

Das Schwestermodell zum InEar Headset – den Kopfhörer Bowers & Wilkins P5 haben aktuell auch einige Leute in der Testmangel: bycan der exzellent erklärt, warum High-End Audiogear und Metal nur bedingt zusammen passen. Ralf Becker, der sie gleich Case-Modden will und den Vergleich zu Monster Beats Solo ziehen kann und der Emser MC Winkel

Abstimmen! Yvi Wylde aus #Bielefeld in Citroen DS Musikwettbewerb Finalrunde!

Citroen_DS_YVI_WILDE-Musikwettbewerb

Rock’n'Roll! Unsere Bielefelderin Yvi Wylde hat es in die Finalrunde des Citroen DS Musikwettbewerb geschafft!

Bei dem Music-Contest geht es darum, ein klassisches Stück neu zu interpretieren und sich dabei vom Citroen DS5 inspirieren zu lassen. Die Jury-Gewinner kommen auf die Heft-CD vom Rolling Stone Magazine!

Screenshot von www.ds5-sound.de

Der Hauptgewinner des Publikumswettbewerb erhält für ein Jahr einen Citroen DS5 (lecker!) oder wenn es sich um eine Band handelt einen Citroen JUMPY als “Tour-Bus” :)

Bis zum 29. März lang kann jeden Tag einmal für Yvi Wylde abgestimmt werden! Würde mich freuen, wenn Ihr Sie mit einigen Votes unterstützt.
Hier geht’s zur Abstimmung

Jeder der abstimmt kann natürlich auch was gewinnen. Deswegen auch die Registrierung zur Abstimmung über Facebook oder E-Mail.

Screenshot von www.ds5-sound.de

Ich denke, wenn Yvi den Citroen DS5 (oder eben JUMPY) bekommt, ist auch sicher mal ne Probefahrt mit unplugged-in-car-concert drin. Also haut rein und voted für Yvi :)

Kitara die digitale Gitarre: Touchscreen statt Saiten

(c) misadigital Kitara

MOAH! Was eine Axt! Mann hätte Sie auch iGuitar nennen können, aber das wäre zu platt gewesen. Wenn in TRON Legacy ne Band spielen würde, wärense schön blöd, wenn da nicht mindestens einer diese Touchscreen Klampfe Kitara von Misa Digital dabei hätte.

(c) misadigital Kitara

Auch wenn die Kitara auf den ersten Blick aussieht, wie ein Edel-Controller für Guitar Hero – das Dingen hat es echt in sich. Meine Zeiten auf Saiten sind seit einigen Jahren vorbei, aber für das Schrammel-Eisen würde ich mir glatt nochmal die Gicht aus den Griffeln schütteln. A pros pos Eisen: Das letzte Mal als ich ne Metall-Gitarre gesehen hab, was es dieses Dobro-Resonator Ding auf der Dire Straits Scheibe, deren Name mir grad sträflicherweise nicht einfällt. Ihr wisst schon – mit Walk of Life und Mony for nothing drauf.

Die große Version der Kitara (2899$) ist allerdings aus Voll-Alu gefräst. So wie ein Mac-Book und ich möchte wetten, dass his Steveness so eine Wunderklampfe an der Wand hängen hat.

Deutlich preiswerter (und zwar gleich um mehr als die 2 vorne gekürzt, also 849$) ist die Kunststoff Version, die aber auch mit Touchscreen und eingebautem Synthie kommt.Vorbestellungen werden bereits entgegen genommen, Auslieferungstermin ist April 2011.

Hey Guys at Misa Digital: I would offer my services as a reviewer in Germany! :)

Als Klangquelle kann aber auch jeder andere reale oder virtuelle Synthie hergenommen werden und dann kommen ziemlich abgefahrene Sounds aus den Boxen, aus denen sich Anschlag, Akkorde und Slides auf dem Griffbrett aber immer noch raus hören lassen:

Gefunden bei Blog-Evangelist

Musikempfehlungen @katzenjammers mit Martial Arts von @chloebruce_

Manchmal frage ich mich selber, wie ich solche Themenzusammenstellungen hinbekomme :) In diesem Fall ist es eigentlich ganz einfach:

Auf der Facebookpage von meinem alten Chef Frank Roebers stieß ich auf seine Musikentdeckung Marteria – sehr cooler, intelligenter, deutschsprachiger HipHop. Mein Anspielfavorit ENDBOSS und DER Soundtrack für die Generation N(-intendo):

Cooler Sound wie gesagt, der mich an eines meiner absoluten Lieblingsvideos erinnerte: Rewind von Cylob mit einer hammerbeeindruckenden Martial Arts Performance von Chloe Bruce:

Schau ich immer wieder gerne. Und wenn man das im Video immer brav nachmacht, dann kann man irgendwann auch Chloes Scorpion-Kick :)

Die Musikempfehlung zu Marteria hat Frank aus der Sendung Inas Nacht. Kannte ich noch gar nicht. Eine Musiktalkshow mit Sängerin Ina Müller vom NDR – mittlerweile in die ARD gerutscht. Werde mir die nächste Folge am 25.11. definitiv anschauen, alleine schon wegen einer meiner momentanen Lieblingsbands Katzenjammer. Hier gibts in 6 Minuten Interview-Schnipsel mit den norwegischen Mädels und ein paar Songs:

Naja und dann muss ich natürlich noch zwei eigene Musikempfehlungen loswerden. Eine, die ich letztens schon twitterte – Nordens Tone. Großartig abgefahrene Jazz-Songwriter-Mucke mit allen Sprachen, die die Nordländer zu bieten haben. Dänisch, Schwedisch, Finnisch, (schon wieder) Norwegisch, aber auch Grönländisch, Faröer-Inselisch und da waren dann noch ein paar. Auf der Website kann man unter CD noch 2 weitere Songs hören

Ach kucken wir Chloe einfach noch ein bißchen beim kicken zu :)