Gestern auf der Rückfahrt von Bingen hatten Sie es im Radio über die Enthüllung von Jeff Koons ArtCar. Der hat nach Andy Warhol, Roy Lichtenstein und diversen anderen Künstlern einen Rennwagen von BMW designed. Also die Lackung.
Irgendwie erinnert mich das stark daran, wie abacus, zumseL und ich damals Auto-Skins und -Texturen für unsere virtuellen Rennen in Live for Speed gebastelt haben. Und ganz ehrlich? Die würden sich auf dem ArtCart auch gut machen! ;) Ich mag PopArt ja. Dementsprechend auch die ArtCars. Wobei mein Favorit definitiv das Auto von Lichtenstein ist.
Bevor das Auto wieder in das kuschelige Museum zurück darf, in dem es enthüllt wurde, wird es erstmal 24 Stunden lang um die Strecke in LeMans geprügelt. Nach Gutsherrenart. Ein Auto wird erst durch Kampfspuren spektakulär. Auch ein Museumsstück. Gerade ein Museumsstück. Das soll schließlich Geschichten erzählen.
Huhu BMW – ich würde Euch auch ein Design für’s nächste ArtCar basteln. Kostet Euch nur ne Probefahrt in dem M1 da:
Ähm ja. Irgendwie versuche ich grade die Zeit bis zum Einkaufen fahren zu überbrücken. Supermärkte, die bis 22 Uhr geöffnet haben, sind ja durchaus von Vorteil, wenn man als Quartalsblogger wie ich plötzlich den Kreativitäts-Fundstücke-Verwurstungs-Flash kriegt. Da kommt man schonmal auf die Idee, komische Videos zu verquirlen :)
Erst bin ich bei Gilly auf den von AdWeek zum besten Spot des Jahrzehnts gestossen und als ich las, dass er von Honda ist, dachte ich natürlich das gleiche wie Gilly. Das muss der Spot sein, wo der Regisseur zuviel “The Incredible Machine” gespielt hat und den ich letztens noch in der Honda Akademie bewundert habe:
Isser aber gar nicht. Es ist “Grrr” geworden. Der Spot ist wirklich klasse und der Song ein totaler Ohrwurm. Aber David: Warum läuft der nicht bei Euch in der Akademie? DIE Quietschefarben wären mir jedenfalls aufgefallen :-)
Aber es gibt ja auch noch den großartigen Spot mit dem Chor, der alle Geräusche des Autos macht:
Mein Favorit ist ja “The impossible Dream”
Offensichlich bannt youtube den regelmäßig wegen des verwendeten SONY Songs. Im Moment läuft er auch in ordentlicher Auflösung auf der Honda Startseite.
Ich hab ihn mir zweimal angesehen, um mein grundsätzlichen Hang zur leichten ostwestfälischen Miesepetrigkeit wegzuschauen und nicht doch noch irgendwas relativierendes zu posten :-)
Es heißt ja: Den Blues muss man haben. Jazz muss man verstehen (jedenfalls sehe ich das so *g*) . Mit dem was Bene Aperdannier im Selbstauslöser auf Spreeblick in 10 Minuten zum Jazz erzählt, hat mich ihn ein bißchen mehr verstehen lassen. Und den Wunsch in mir geweckt, direkt zur Nachbarin zu gehen und mich ans E-Piano zu setzen.
Hach, es gibt SO viele Sachen, die ich noch lernen möchte…
Warum Kodak_de im Titel steht? Weil Benes Vortrag zu Spreeblicks Serie Selbstauslöser gehört, die von Kodak unterstützt wird. Leute erzählen in Kodaks Zi8 Kamera rein, was sie interessiert, antreibt, womit sie sich beschäftigen. Ohne Interviewer – einfach nur die Kamera und ein Herzensthema.
Ich weiss ist grade sehr musiklastig hier, aber was sein muss, muss sein:
Ich wusste nämlich gar nicht, dass der Eurovision Song Contest eigentlich der Nobelpreis der Musikwissenschaft ist.
Kurz zur Erklärung:
Musikerpolizei nennt man Leute, die mit viel Ahnung, noch mehr Musiktheorie, technischem Geschick und Können auf Gitarrenhals, Klaviatur oder was auch immer anderen zeigen, wo der Hammer hängt. Wenn sie ausreuchen inselbegabt sind, können sie auch noch die Inhaltsverzeichnisse der letzten 15 Jahrgänge diverser Musikerfachmagazine aufsagen.
Auf Konzerten sind die Herrschaften meist daran zu erkennen, dass sie zwischen wildtanzenden Menschen in der ersten bis dritten Reihe stehen. Mit verschränkten Armen und angestrengtem Blick kontrollieren sie GENAU ob der Musiker (von dessen Handwerk sie was verstehen) da GENAU so spielt wie auf der CD. Zu mosern haben sie meistens auf jeden Fall was.
Klaus Kauker (ein Musiklehrer, der hier ein eigentlich ganz sympathisches Beispiel abliefert) hat sich mal dran gemacht und mit wirklich VIEL Sachverstand die beiden Versionen von Satellite – unserem Song für Oslo analysiert. Als Fazit kommt raus: Jennifers Version war super, toll arrangiert, konzeptioniert, komponiert und alles.
Die von Lena wirkt “wie von irgendjemandem in der Mittagspause irgendwie angefertigt”. – Was ich im übrigen überhaupt nicht nachvollziehen kann. Für mein Musikhörerohr klang die Version von Lena um EINIGES abwechlsungsreicher, spannender und vor allem eigenständiger als die Ballade von Jennifer Braun. Die wie ein typischer Castingshowsong von einer Interpretin die Gesangsstunden bei einer Whitney-Houston-Imitatorin hatte.
Wie gesagt – mit viel Ahnung und Kenne geht Musikerpolizei Oberkommisar Kauker (der nach mehr Rock’n'Roll im Grunde seines Herzens aussieht, als er in dem Video den Anschein macht *g*) an die beiden Songs ran: Hier “chromatische Annäherung“, da “Line Progression” – “wirklich Klimax, im goldenen Schnitt platziert…” “der Titel des Songs ist an die dramaturigsch best geeignetste Stelle gepackt worden“.
Vor soviel Fachkennntis ziehe ich durchaus meinen Hut vor. Aber das ist als Musiklehrer ja auch sein Job. Aber ein paar Fragen seien mal gestattet:
Herr Hauptkommisar Kauker,
wie wäre es denn mal mit einer abschließenden Gesamt-Einschätzung als Musikfan? Will sagen: Welcher Song hat Ihnen besser _gefallen_? So im Ohr und vor allem im Bauch?
Warum war Lena trotz des sehr viel simpleren Songs die mitreißendere Performance? Obwohl nicht die technisch bessere Sängerin mit dem anspruchsvolleren Song?
Wie hätten Sie den Song in der Up-Tempo Variante besser gemacht?
Wäre Lena dann NOCH erfolgreicher gewesen?
Hätten Sie aus Jennifer auch jemanden machen können, die über die Bühne fegt und ordentlich Show macht, statt eher langweilig ihren Gesangsperfektionismus zu demonstrieren.
Fragen über Fragen.
Vielleicht liegt die Begründung irgendwo dort, wo auch die für die hohe Auflage der BILD-Zeitung im Vergleich zur TAZ liegt? Oder sagen wir lieber: Von der Zeit zu “Der Freitag”. Die eine bodenständig, qualitativ über jeden Zweifel erhaben, die andere hip, gestyled und hochmodern.
Mich würde übrigens eine Analyse einiger Beispiele von Herrn Bohlens Gesamtwerk über die letzten 30 Jahre interessieren. Das wäre doch mal ein Videothema oder?
Hochachtungsvoll und nix für ungut,
Bloggerpolizeiwachtmeister Kahl
.oO(Hoffentlich hören solche Diskussionen bald endlich mal auf. Musik ist Geräusch, das Spaß macht. Keine Raketen-Wissenschaft, keine Technik und auch keine Magie. Kann aber magisch wirken. So wie jede einzelne Nummer von Frau Meyer Landrut eben)Oo.
Wird mal wieder Zeit für Musik *hüstel*
Freddy hat sich hingesetzt und TV-Serien gespielt. Erst die Gitarren-, dann die Klavierspur eingespielt und dann die Videos übereinander gebimselt.
VÖLLIGST geil und ein paar Melodien kannte ich noch gar nicht :-) :
A Pros Pos kuscheln: Stone Temple Pilots – Plüschen so rum (vor allem 2008 immer noch!)
Und Pearl Jam sowieso mit ihrem Jeremy
Ok. Genug gekuschelt. Wieder Zeit zu rocken. Iron Maiden – Run to the Hills. Mein Lieblingssong von Maiden. Diesmal in einer schwedischen Coverversion. Von Fucking Schweden sucht den Fucking Superstar! und der kleine Erik Grönwall macht seine Sache als Bruce Dickinson Imitator echt gut muss ich sagen. Und ich fühl mich jetzt alt.
Kurz doch noch mal auf Schwedisch kuscheln. Hellsongs. Auch Schweden. Auch Run to the Hills von Maiden. Aber GANZ anders.
Die Ramones haben Blitzkrieg Bop auch schonmal schneller hingekriegt. Ob das Video kurz vorm Wegsterben der 3/4 Band statt gefunden hat?
Dann kann ich auch meinen Liebling von den Ramones nachlegen:
ach kuck, KKK hat Herr Manson auch mal gemacht:
Reicht auch erstmal wieder für heute. Aber ich sollte öfter auf Song-Safari gehen. Ach, einen noch – meinen aktuellen Lieblingssong:
Ich muss ja gestehen: Ein kleines bißchen neidisch bin ich schon – natürlich nur wegen dem Wetter. Ich will auch endlich mal wieder im T-Shirt rumlaufen :-)
Madlen hat Sonntag für ihren Arbeitgeber Kodak am roten Oscar Teppich gestanden und zusammen mit den geladenen Blogger-Gästen die Stars gefilmt und fotografiert und reichlich getwittert. Und sie hat bevor die Stars in den Limos angeliefert wurden, noch Zeit gefunden, einen kleinen Gruß an ifranznation zu schicken.
Wer hätte das gedacht! Seit ich den Testbericht zur Sanyo HD-2000, der Klappschiene von Kaiser (sowas hab ich die ganze Zeit gesucht!) und dem Rode Videomic bei ifranznation.DE <- de nicht tv, ich hab aufgepasst alexx ;) – vom Rode Mikrowindschutz Dead-Cat gehört hab, geht mir das Bild aus dem überaus fiesen Spiel Postal nicht mehr aus dem Kopf, wo die eine oder andere Mietze als Cat-Silencer herhalten musste.
Noch cooler finde ich, dass es einmal den langen Windschutz Dead-Cat gibt und dann noch einen kleinen: Dead-Kitten :-)))
Der gute Uwe Boll (ok, von dem mag man nun wirklich halten was man will – er ist wenigstens konsequent) hat auch das Game Postal verfilmt und den Katzen Schalldämpfer nicht ausgelassen :)