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Warum ausgerechnet die Mercedes-Benz A-Klasse?

Ich schrob (danke fürs Wortleihen ix) letztens ja schon: Die A-Klasse hat mich seit Start des Blogs begleitet und noch mehr.

Was meine ich eigentlich damit?

Als ich damals mit dem Autoblog anfing, hatte ich mal einen Deal mit relativ großen Autoportal: Ich leihe mir bei einer Autovermietung ein Auto und schreibe hier und auf dem Portal darüber. Dafür übernimmt das Portal die Mietwagengebühr. Guter Deal eigentlich.

Holiday day 2: in the valley behind a new Mercedes

Damals war ich ja darauf angewiesen, die Autos vom Händler zur Probefahrt zu bekommen. Da waren ja normalerweise maximal 2 Stunden drin – mit viel Glück mal ein Tag. Da kam mir so eine Leihwagen-Geschichte ganz zu pass. Das es irgendwann auch mal so eine Art Zusammenarbeit mit Herstellern geben würde, hätte ich mir in den kühnsten Träumen nicht in den Sinn kommen lassen.

Naja was soll ich sagen. Das erste und *hust* einzige Auto, was ich mir damals geholt habe, war eben die A-Klasse. Das lag zum einen daran, dass die Zahlungsrückläufe recht lang waren und ich mir zu der Zeit das Auslegen nicht erlauben konnte – zum anderen lag es daran, dass ich nicht wusste, wie ich schreiben sollte.

Wir hatten einen Road-Trip zu einem Kumpel richtig Karslruhe auf dem Zettel. Wir waren nicht ganz so viele, wie in dieser A-Klasse hier – wir waren nur zu dritt:

A-Klasse ganz groß

Obwohl Autoverleiher ja nicht grade dafür bekannt sind, die Top-Ausstattungen in den Fuhrpark aufzunehmen, hatte mich der Baby-Benz, in dem wir uns auf den Weg machten, eigentlich begeistert. Die Kiste stand durchaus ganz gut da. Natürlich kein Leder und allzu fancy stuff, aber Navi, schicke Klavierlack Armaturen und eben diese typische mercedische Edelanmutung, die in der Kompaktklasse ja lange nicht selbstverständlich ist.

Das Problem war der Motor. Der Verleiher hatte zwar nicht ganz so arg an der Ausstattung, dafür aber an der Motorisierung gespart. Der A140 war von Raketoped weit entfernt und nicht grade das, was man auf einer Langstrecke haben will. In der Stadt und über 60 (also über 60 Jahre, nicht km/h) mag die Maschine sicherlich ausreichen. Für unseren Trip in für Ostwestfalen eher bergige Gefilde war das der Underkill.

Nürburg Ring

Ich hatte ja nun keinen Rennwagen erwartet. War aber von der kleinstmöglichen Maschine eben eher enttäuscht und stand da nun: Was sollte ich schreiben? Noch feucht hinter den Ohren als Autoblogger. Noch keinen Verriss bei anderen gelesen, geschweige denn selber einen geschrieben. Wobei es ja auch eher eine Kritik als ein echter Verriss geworden wäre, habe ich damals gekniffen und nix geschrieben.

Mercedes-Benz A-Klasse Coupé Avantgarde (C 169) front 20101012
Das hier sind Beispielbilder von Flickr. Die Original-Fotos von damals sind leider auf einer abgerauchten Festplatte verschütt gegangen.

Gar nicht mal, weil ich Angst hatte, gleich beim Hersteller auf eine Ignore-Liste zu kommen – wie schon gesagt träumte ich ja nicht mal davon, von Herstellern überhaupt wahr genommen zu werden – sondern vielmehr wollte ich nicht gleich zu Anfang die Autohändler mit negativer Kritik abschrecken. Ich meine wie sieht das denn aus? Kaum kriegt der feine Herr Autoblogger mal nicht das Top-Modell, wird gleich gemäkelt. Tjo, im Nachhinein betrachtet, hätte ich natürlich mein Posting so schreiben können, wie es mir in den Kopf kam.

Mercedes-Benz A-Klasse Coupé Avantgarde (C 169) rear 20101012

Die Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren mit Herstellern gemacht habe, waren durchweg positiv, wenn ich diese Geschichte erzähle. Nicht nur bei Mercedes-Benz sondern überall anders auch, stieß ich auf Verständnis. Natürlich hätte ich die Geschichte und meine Meinung dazu schreiben können. Differenzierte, begründete Kritik, die erklärt wird, wird durchaus gerne gesehen.

Driving the A-Class

Der eine oder andere Journalist mag bei meinen Gedankenverschwurbelungen jetzt heftigst den Kopf schütteln. Aber hey: Ihr habt das Handwerk ja gelernt und habt Feedback von alten Hasen bekommen. Ich wurschtelte mich damals (wie auch heute noch manches Mal) selber durch. Ohne Kollegen und Chef-Redakteure, die mal eine zweite Meinung abgegeben haben. Also richtet nicht zu hart. Auch in in virtuellen Schulaufsätzen über Probefahrten steckt viel Arbeit und vor allem Herzblut.

Merc The Eye1

Chaja, so war das damals. So wurde die A-Klasse mein erster “Verriss” den ich nie geschrieben habe. Daraus entwickelte sich dann durch viel Nachdenken aber auch meine Grundeinstellung:

Ich liebe Autos -Punkt-. Und ich sehe es nicht als meinen Auftrag an, andere Menschen vor Kaufentscheidungen bestimmter Autos zu warnen oder den großen Investigativ-Jounalisten zu machen. Vielmehr möchte ich denen, die sich für die Autos hier interessieren den Anstoß geben, sich selbst eine Meinung zu bilden. Das Denken und selbst erFahren kann und will ich niemandem abnehmen, aber ich kann ein paar Tips geben, worauf Ihr achten solltet.

Das habe ich von der A-Klasse gelernt. Und es sollte noch so einiges mehr werden…

Baby Benz

Danke an die Flickr-User deren Bilder ich benutzen durfte. Alle Bilder sind auf die jeweiligen Urheber verlinkt.

Probefahrer macht nen A-Klasse Special: A wie Attacke – oder A-ufraffen, A-nfangen, und A-bliefern

Die letzten Monate habe ich immer mehr die Lust am Bloggen verloren. Aus Gründen. So langsam kommt der Spaß aber wieder zurück auch aus Gründen. :) Vielleicht erzähle ich das auch alles mal in einer ruhigen Minute. Jetzt geht es mir erstmal um ein Auto, auf das ich sehr gespannt bin:

Die Mercedes-Benz A-Klasse (sowohl die 97 eingeführte Version wie auch das neue Modell).

Ihr wisst es vermutlich gar nicht, aber die A-Klasse hat mich quasi seit Start des Blogs begleitet und seit letztem Jahr immer wieder meinen Weg gekreuzt. Also habe ich mir überlegt, um wieder so richtig ins Bloggen reinzukommen, bietet sich ein Special an. Wollte ich eh immer schonmal machen. Also werde ich in den nächsten Wochen hier einiges zur A-Klasse posten. Hintergründiges, historisches und Aktuelles.

Dr. Zetsche kündigte auf dem Auto Salon in Genf die neue A-Klasse damit an, das A stünde nun für Attack! und Angriff. Ich erlaube mir einfach mal, die A-Class zum Anlass zu nehmen, hier endlich wieder Attacke zu machen und einige Änderungen anzugreifen, die ich schon lange auf dem Zettel hatte.

Kurz nach der Rede hat Zetsche gezapft. Ich kann das Foto einfach nicht oft genug erwähnen :) Unglaublich sympathischer Mensch, der mir auch eine 7 Minuten Krone gemacht hätte, aber ich wollte die Schlange hinter mir nicht warten lassen ;)

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WOW Dr.Z just served me a beer :-D  on Twitpic

Bis die A-Klasse im Sommer raus kommt, wird es noch etwas dauern. Gefahren bin ich das Auto auch noch nicht. Aber ich habe bisher noch kein Auto während seiner Einführung so eng begleitet. Deswegen bin ich auch super gespannt auf die erste Fahrt. Bis dahin werde ich Euch hier die Stories erzählen, die ich mit einem Auto erlebt habe, das es ja noch gar nicht gibt ;), welche Technologie drin steckt und vor allem, was ich mit dem Unternehmen und den Menschen die hinter dem Auto stehen erleben konnte.

Was wollt Ihr von Mercedes und über den Concept A-Class wissen? Gebt mir Eure Fragen mit nach Shanghai!

Was wollt Ihr von Mercedes und über den Concept A-Class wissen? Gebt mir Eure Fragen mit nach Shanghai!

Letztens rief mich Toby Müller (Lifestyle- und Marken-Kommunikation) von Mercedes-Benz an und fragte mich, ob ich Lust auf folgendes Experiment hätte:

“Mercedes-Benz will sich auch den Fragen aus dem Social Web stellen. Direkt nach der offiziellen Pressekonferenz. Jemand muss diese Fragen aus dem Web natürlich unserem Produktkommunikations-Chef Christoph Horn stellen. Ihr werdet direkt an unserer Studie Concept A-Class stehen, die wir in Shanghai vorstellen. Hättsch da Luschd zu?” (Ja manchmal schlägt das schwäbisch schon durch *g*)

Klar hab ich da Lust zu! Nach dem ich die ersten Bilder zum Concept A-Class gesehen habe, die bereits offiziell veröffentlicht wurden, fielen mir auch gleich spontan eine ganze Reihe Fragen ein, die ich Christoph Horn fragen würde.

Aber es geht gar nicht darum, was ich wissen will! IHR bekommt die Möglichkeit mir Eure Fragen mit auf den Weg zu geben!

  • Was interessiert Euch an dem Concept A-Class?
  • Was wollt Ihr von Christoph Horn über Mercedes-Benz wissen?
  • Welche Fragen brennen Euch zum Thema Zukunft des Automobils unter den Nägeln?

Geplant ist, dass ich Eure Fragen LIVE im Anschluss nach der Pressekonferenz auf der Auto Shanghai stelle. Mercedes will die Fragerunde per Livestream auf Facebook (www.facebook.com/mercedesbenz) und natürlich hier aufs Blog schicken. Das heisst Ihr könntet sogar noch in das 15-20 minütige Interview reinfragen.

Allerdings sind wir dabei ein bisschen vom Gastgeber China und der funktionierenden Internet-Verbindung für den Livestream abhängig. Deswegen sammeln wir so viele Fragen wie möglich vorher. Falls wir einige Minuten versetzt senden müssen.

Also!
Ich bin gespannt auf Eure Fragen! Haut’s raus! Per Mail an shanghai@der-probefahrer.de oder hier als Kommentar, oder auf Facebook – ganz wie Ihr wollt.

Mehr Infos und Bilder zum Concept A-Class gibt es drüben bei Markus und Philipp vom MB Passion Blog