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Neue A-Klasse. Probefahrt. Morgen. YAY! :-D

Moah, wie lange habe ich darauf jetzt gewartet… Seit anderthalb Jahren verfolge ich dieses Auto und endlich – ENDLICH kriege ich morgen einen Schlüssel in die Hand und kann die neue Mercedes-Benz A-Klasse endlich mal bewegen.

Und ich bin _sowas_ von gespannt.

Wenn Ihr etwas zu dem Auto wissen wollt: Kommentieren, Twittern, Facebooken… Ihr kennt das Spiel. Ich krieg alles für Euch raus ;)

Was vom CONCEPT A-CLASS aus Shanghai in Serie gegangen ist, hat mich in Genf schon total begeistert. Aber da konnte ich es ja noch nicht wirklich erleben. Da war nur anfassen und reinsetzen.

Morgen werden ich dann zusammen mit der Auto-Blogger-Horde über die Testwagen herfallen und schauen, was Mercedes (aktuell) kleinster und neuester so zu bieten hat.

Auf dem Autosalon in Genf hat mich Dr. Engels, der Chef- Ingenieur des Autos noch drum rum geführt:

Im Hintergrund ist übrigens Mercedes Benz Reporterin Torie zu sehen. Das Ergebnis Ihres Walkarounds um die neue A-Klasse sehr Ihr hier:

Die alte A-Klasse – die zweite Chance, der zweite Frühling

Die alte A-Klasse – die zweite Chance, der zweite Frühling

Ihr seid ja drauf. Da schrub ich letztens ja von meiner ersten Erfahrung mit der Mercedes-Benz A-Klasse und dass ich damals noch grün hinter den Ohren als Auto-Blogger nicht wusste, wie ich mit meiner Meinung zur Untermotorisierung im Mietwagen umgehen rsollte – und Ihr kommentiert, mails und facebookt: “Wir wollen den Verriss lesen!” :-D Da habe ich mich missverstöndlich ausgedrückt:

Damals habe ich mir den Artikel verkniffen, weil ich nicht wusste, wie Händler und Hersteller mit meiner Meinung zu der kleinen Motor-Ausführung umgehen würden. Heute weiß ich, dass es völlig OK gegangen wäre, hätte ich geschrieben, was mir durch den Kopf ging. Aber auch wenn ich mir durchaus mal erlaube, länger auf einem Posting rumzudenken, bevor ich es raushaue: Nach 3 Jahren krieg ich das auch nicht mehr auf die Kette :) Grundtenor wäre gewesen: A-Klasse A140 in Elegance Ausstattung (witzig, dass der Autovermieter damals so eine gehobene Ausstattung hatte, aber die Maschine so klein war) – innen hui, aussen Elch und Motor auf langer Strecke gääähn.

Aber! Unverhofft kommt oft und man begegnet sich ja immer zweimal im Leben:

Mein Paps gesellt sich Ende diesen Monats zu meiner Ma ins gepflegte Rentnerleben. Da der gute Firman Opel Astra Dann abgegeben werden muss, brauchte es eine automobile Neuausrichtung. Der BMW 318i Kombi von meiner Ma (bildhübsches Auto mit M-Fahrwerk und in super Zustand) wurde bereits im Januar abgestoßen. Die Kiste hatte ja echten Youngtimercharakter und ich hätte daraus gerne einen Rusty Station Wagon gemacht. Aber der soff für zu wenig Leistung dann doch zuviel.

Tja und was haben sich die alten Herrschaften nun in die Garage gestellt? Naaaa? Clichées sind dazu da um erfüllt zu werden: Ne 2011er A-Klasse :-D

Elterns neuer Elch im Stall: Mercedes-Benz A-Klasse W169 2011

Und das frechste: Da haben sie schon den Probefahrer in der Familie und er wird noch nicht mal zur Probefahrt mitgenommen. Tsö.

Das ganze war aber wohl eine irre kurze Angelegenheit. 3 Wochen wurden diverse Marken abgeklappert und irgendwie war nix dabei. Auf Mercedes-Benz sind beide nicht gekommen “Wir dachten, die sind eh viel zu teuer.” Der Freund, der Tocher einer Freundin meinte dann wohl bei einer Party: “Schaut doch mal bei unseren ‘Jungen Sternen’ vorbei. Wir haben gestern erst zwei neue A-Klassen reinbekommen.”

Tjo und dann wars wie so oft: Nach’m Wochenende hingefahren. Gesehen, gefahren, gekauft.

Und mir erst Wochen später davon erzählt. Meine Ellis sind eben große Fans von Überraschungen ;)

Also werde ich demnächst mal wieder das Vergnügen haben, eine A-Klasse mit verhältnismäßig kleiner Motorisierung zu fahren und dann endlich drüber schreiben zu können.

Man sieht sich halt immer zweimal im Leben. Und meine alten Herrschaften machen nun einen auf zweiten Frühling unterm guten Stern :)

Warum ausgerechnet die Mercedes-Benz A-Klasse?

Ich schrob (danke fürs Wortleihen ix) letztens ja schon: Die A-Klasse hat mich seit Start des Blogs begleitet und noch mehr.

Was meine ich eigentlich damit?

Als ich damals mit dem Autoblog anfing, hatte ich mal einen Deal mit relativ großen Autoportal: Ich leihe mir bei einer Autovermietung ein Auto und schreibe hier und auf dem Portal darüber. Dafür übernimmt das Portal die Mietwagengebühr. Guter Deal eigentlich.

Holiday day 2: in the valley behind a new Mercedes

Damals war ich ja darauf angewiesen, die Autos vom Händler zur Probefahrt zu bekommen. Da waren ja normalerweise maximal 2 Stunden drin – mit viel Glück mal ein Tag. Da kam mir so eine Leihwagen-Geschichte ganz zu pass. Das es irgendwann auch mal so eine Art Zusammenarbeit mit Herstellern geben würde, hätte ich mir in den kühnsten Träumen nicht in den Sinn kommen lassen.

Naja was soll ich sagen. Das erste und *hust* einzige Auto, was ich mir damals geholt habe, war eben die A-Klasse. Das lag zum einen daran, dass die Zahlungsrückläufe recht lang waren und ich mir zu der Zeit das Auslegen nicht erlauben konnte – zum anderen lag es daran, dass ich nicht wusste, wie ich schreiben sollte.

Wir hatten einen Road-Trip zu einem Kumpel richtig Karslruhe auf dem Zettel. Wir waren nicht ganz so viele, wie in dieser A-Klasse hier – wir waren nur zu dritt:

A-Klasse ganz groß

Obwohl Autoverleiher ja nicht grade dafür bekannt sind, die Top-Ausstattungen in den Fuhrpark aufzunehmen, hatte mich der Baby-Benz, in dem wir uns auf den Weg machten, eigentlich begeistert. Die Kiste stand durchaus ganz gut da. Natürlich kein Leder und allzu fancy stuff, aber Navi, schicke Klavierlack Armaturen und eben diese typische mercedische Edelanmutung, die in der Kompaktklasse ja lange nicht selbstverständlich ist.

Das Problem war der Motor. Der Verleiher hatte zwar nicht ganz so arg an der Ausstattung, dafür aber an der Motorisierung gespart. Der A140 war von Raketoped weit entfernt und nicht grade das, was man auf einer Langstrecke haben will. In der Stadt und über 60 (also über 60 Jahre, nicht km/h) mag die Maschine sicherlich ausreichen. Für unseren Trip in für Ostwestfalen eher bergige Gefilde war das der Underkill.

Nürburg Ring

Ich hatte ja nun keinen Rennwagen erwartet. War aber von der kleinstmöglichen Maschine eben eher enttäuscht und stand da nun: Was sollte ich schreiben? Noch feucht hinter den Ohren als Autoblogger. Noch keinen Verriss bei anderen gelesen, geschweige denn selber einen geschrieben. Wobei es ja auch eher eine Kritik als ein echter Verriss geworden wäre, habe ich damals gekniffen und nix geschrieben.

Mercedes-Benz A-Klasse Coupé Avantgarde (C 169) front 20101012
Das hier sind Beispielbilder von Flickr. Die Original-Fotos von damals sind leider auf einer abgerauchten Festplatte verschütt gegangen.

Gar nicht mal, weil ich Angst hatte, gleich beim Hersteller auf eine Ignore-Liste zu kommen – wie schon gesagt träumte ich ja nicht mal davon, von Herstellern überhaupt wahr genommen zu werden – sondern vielmehr wollte ich nicht gleich zu Anfang die Autohändler mit negativer Kritik abschrecken. Ich meine wie sieht das denn aus? Kaum kriegt der feine Herr Autoblogger mal nicht das Top-Modell, wird gleich gemäkelt. Tjo, im Nachhinein betrachtet, hätte ich natürlich mein Posting so schreiben können, wie es mir in den Kopf kam.

Mercedes-Benz A-Klasse Coupé Avantgarde (C 169) rear 20101012

Die Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren mit Herstellern gemacht habe, waren durchweg positiv, wenn ich diese Geschichte erzähle. Nicht nur bei Mercedes-Benz sondern überall anders auch, stieß ich auf Verständnis. Natürlich hätte ich die Geschichte und meine Meinung dazu schreiben können. Differenzierte, begründete Kritik, die erklärt wird, wird durchaus gerne gesehen.

Driving the A-Class

Der eine oder andere Journalist mag bei meinen Gedankenverschwurbelungen jetzt heftigst den Kopf schütteln. Aber hey: Ihr habt das Handwerk ja gelernt und habt Feedback von alten Hasen bekommen. Ich wurschtelte mich damals (wie auch heute noch manches Mal) selber durch. Ohne Kollegen und Chef-Redakteure, die mal eine zweite Meinung abgegeben haben. Also richtet nicht zu hart. Auch in in virtuellen Schulaufsätzen über Probefahrten steckt viel Arbeit und vor allem Herzblut.

Merc The Eye1

Chaja, so war das damals. So wurde die A-Klasse mein erster “Verriss” den ich nie geschrieben habe. Daraus entwickelte sich dann durch viel Nachdenken aber auch meine Grundeinstellung:

Ich liebe Autos -Punkt-. Und ich sehe es nicht als meinen Auftrag an, andere Menschen vor Kaufentscheidungen bestimmter Autos zu warnen oder den großen Investigativ-Jounalisten zu machen. Vielmehr möchte ich denen, die sich für die Autos hier interessieren den Anstoß geben, sich selbst eine Meinung zu bilden. Das Denken und selbst erFahren kann und will ich niemandem abnehmen, aber ich kann ein paar Tips geben, worauf Ihr achten solltet.

Das habe ich von der A-Klasse gelernt. Und es sollte noch so einiges mehr werden…

Baby Benz

Danke an die Flickr-User deren Bilder ich benutzen durfte. Alle Bilder sind auf die jeweiligen Urheber verlinkt.

Probefahrer macht nen A-Klasse Special: A wie Attacke – oder A-ufraffen, A-nfangen, und A-bliefern

Die letzten Monate habe ich immer mehr die Lust am Bloggen verloren. Aus Gründen. So langsam kommt der Spaß aber wieder zurück auch aus Gründen. :) Vielleicht erzähle ich das auch alles mal in einer ruhigen Minute. Jetzt geht es mir erstmal um ein Auto, auf das ich sehr gespannt bin:

Die Mercedes-Benz A-Klasse (sowohl die 97 eingeführte Version wie auch das neue Modell).

Ihr wisst es vermutlich gar nicht, aber die A-Klasse hat mich quasi seit Start des Blogs begleitet und seit letztem Jahr immer wieder meinen Weg gekreuzt. Also habe ich mir überlegt, um wieder so richtig ins Bloggen reinzukommen, bietet sich ein Special an. Wollte ich eh immer schonmal machen. Also werde ich in den nächsten Wochen hier einiges zur A-Klasse posten. Hintergründiges, historisches und Aktuelles.

Dr. Zetsche kündigte auf dem Auto Salon in Genf die neue A-Klasse damit an, das A stünde nun für Attack! und Angriff. Ich erlaube mir einfach mal, die A-Class zum Anlass zu nehmen, hier endlich wieder Attacke zu machen und einige Änderungen anzugreifen, die ich schon lange auf dem Zettel hatte.

Kurz nach der Rede hat Zetsche gezapft. Ich kann das Foto einfach nicht oft genug erwähnen :) Unglaublich sympathischer Mensch, der mir auch eine 7 Minuten Krone gemacht hätte, aber ich wollte die Schlange hinter mir nicht warten lassen ;)

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WOW Dr.Z just served me a beer :-D  on Twitpic

Bis die A-Klasse im Sommer raus kommt, wird es noch etwas dauern. Gefahren bin ich das Auto auch noch nicht. Aber ich habe bisher noch kein Auto während seiner Einführung so eng begleitet. Deswegen bin ich auch super gespannt auf die erste Fahrt. Bis dahin werde ich Euch hier die Stories erzählen, die ich mit einem Auto erlebt habe, das es ja noch gar nicht gibt ;), welche Technologie drin steckt und vor allem, was ich mit dem Unternehmen und den Menschen die hinter dem Auto stehen erleben konnte.

Noch 5 Tage Gewinn-Chance oder warum ich die Mercedes Benz QR Trophy jetzt erst kapiert habe

Noch 5 Tage Gewinn-Chance oder warum ich die Mercedes Benz QR Trophy jetzt erst kapiert habe

Ich muss ja gestehen – QR Codes sind bisher an mir komplett vorbei gegangen. Vielleicht ist das mehr was für Leute, die in der Stadt rumrennen und Plakate mit QR Codes sehen? Vielleicht liegt es auch daran, dass ich seit Jahren immer weniger Magazine und Zeitungen auf Papier lese – wenn man sich eh dauern online bewegt, dann braucht man keine QR Codes, die ja eigentlich nichts anders sind, als Links aus der Kohlenstoff-Welt ins Web.

LirumLarum.

Bisher habe ich also QR Codes nicht genutzt. Ganz ehrlich wüsste ich auch nicht wie. Denn dafür braucht es meines Wissens nach immer noch eine eigene App, die aus den Codes den Link rausliest und mich als Nutzer auf eine entsprechende Seite umleitet.
Liebe Smartphone-Hersteller: Packt doch bitte mal eine automatische QR Erkennung in Eure vorinstallierten Kamerapps.

Und dann kam Mercedes mit der QR-Trophy als Marketing Game für die neue A-Klasse, die auf dem Autosalon in Genf vorgestellt wird.

Die App ist ein Gewinnspiel. Mit dem Abfotografieren von 3 verschiedenen QR Codes auf entsprechend beklebten A-Klasse Autos kann man eine Reise zur Vorstellung des Autos gewinnen. 

Habe ich gelesen und gedacht: “Geile Idee. Schade nur, dass Du hier auf dem Land und wohl auch nicht in der Gegend von Bielefeld je eines der Autos zu GEsicht kriegen wirst.” 

Manchmal habe auch ich eine verdammt lange Leitung. Und das mit der HighTech ist auch nicht immer  so meine Sache :-D

Ich glaube ohne Jans und Jens Hilfe wäre ich nicht drauf gekommen, dass man die QR Codes auch von den Fotos der Autos abscannen kann, die auf dem Monitor geöffnet sind :) Sorry. Diese Transferleistung lag außerhalb meines Wahrnehmungsbereichs :)

Jetzt hab ichs kapiert.

Jedem, der noch die Chance haben möchte, den Autosalon Genf zu besuchen gebe ich den Tip:

  • Ladet Euch noch fix die App für iPhone oder Android runter
  • befolgt die Anleitungen bei auto-geil.de und rad-ab.com zum knipsen der QR Codes vom Computer-Display
  • Vielleicht sehen wir uns dann ja noch in Genf

Speaking of Schweiz:

Aus Zürich kommt eine sehr spannende App, die ich in dem Zusammenhang nicht unterschlagen will:
Kooaba Shortcut. DAS nenne ich mal innovativ. Die Jungs und Mädels um Herbert Bay haben bei Kooaba eine App entwickelt, die gar keinen QR-Code mehr braucht, sondern gleich die Struktur einer Anzeige scannt und direkt auf den entsprechenden Digital-Inhalt umleitet.

Bei GIGAOM und The Next Web steht noch mehr dazu. Bin gespannt, wann wir hierfür die erste coole Kampagne sehen, die uns Plakate, Anzeigen und Werbespot-Standbilder abscannen lässt :)

Alles nur Brückentechnologie für NFC

Letztendlich werden QR Codes aber nur eine Brückentechnologie sein, bis NFC – also Near Field Communitcation Chips soweit sind. Die kleinen Biester werden dann – versteckt in Werbeplakate o.ä. eingabaut – eine Werbebotschaft ans Handy schicken, wenn man dran vorbei geht.

Übrigens auch eine interessante Möglichkeit im Straßenverkehr – Schilder können Ihre Botschaft direkt ins Head-Up-Display übertragen und den Fahrer auf Tempolimits, Wegweiser usw aufmerksam machen. Infrastructure to Car Communication nennt man das dann.

Auch nur Brückentechnologie für ugmented Reality

Ach ja, wenn die Bilderkennung erstmal so weit ist, braucht es weder Codes, noch NFCs. Irgendwann werden die Maschinen die Umgebung scannen, registrieren und relevante Informationen passend einblenden. Der Fahrer – wenn er denn noch selber fährt – sieht dann Schilder, Ampeln und Krams ins Display eingeblendet. Passagiere beliebige Informationen – vom Reiseführer mit Touri-Infos bis zur Märchenerzählung aus der Region für die Kiddies hinten.

Schöne neue Augmented Reality Autowelt :)

Ich kann’s kaum erwarten. Vor allem, wenn Du als Fußgänger wieder eine unverstellte Umwelt sehen kannst. Ohne Schidler, Pömpel, Ampel-Masten und den ganzen Zauber.

Aber jetzt geht erstmal Mercedes Benz A-Klassen jagen :)