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Der Allradantrieb von Mercedes Benz ist nicht nur für Rentner und Sonntagsfahrer [Video]

Der Allradantrieb von Mercedes Benz ist nicht nur für Rentner und Sonntagsfahrer [Video]

Auch nicht, wenn Sie so prominent wie in dem Video hier sind :) ich hatte es heute morgen schon auf Facebok geshared, wollte das großartige Video hier aber auch drauf haben. Insbesondere, weil es mich nochmal an das schöne Posting von Taxi Blogger Torsten erinnert hat :)

vielen Dank an Tobi für das fixe Schicken vorm Feiertag :)

Probefahrt: Subaru Impreza 2.0R Sport – Testbericht

Probefahrt: Subaru Impreza 2.0R Sport – Testbericht

Wie eben angekündigt, fange ich jetzt mal so langsam an, die alten Sachen aus 2008 hier rüber zu ziehen und fange mit dem ersten Auto, das ich damals gefahren bin an – dem Subaru Impreza 2.0R Sport.

Der Text ist 1:1 von damals übernommen (Und nicht korrektur gelesen). Über gewisse Zusammenhänge also bitte nicht wundern ;)

lauGuten Abend zusammen. Hier nun also meine Premiere – der Fahrbericht des 2008er Subaru Impreza 2.0R Sport. Gefahren in Bielefeld, am 12.1. 2008. Da das anze wegen der Neueröffnung des Subaru-Centers recht schnell gehen musste – ich konnte denen ja nicht schliesslich stundenlang die Karre blockieren – musste ich ein paar Abstriche in der Photographiererei machen und konnte mich nicht wirklich mit den Details auseinander setzen, wie ich es gern getan haette. Ich hoffe, Ihr habt trotzdem Spaß beim lesen und haltet Euch nicht mit Maneuverkritik in den Kommentaren zurück. Die nächsten Termine sind bereits in der Mache.

Also – los geht’s:

Was für ein Hammer – da kann ich zum Start weg gleich mit einem meiner Wunschkandidaten loslegen. Klar – ein Colin McRae (RiP) -Gedenkmodell in blau-gelb mit goldenen Felgen wäre ein noch gelungenerer Einstieg gewesen – aber alle drei Wünsche auf einmal müssen ja nicht immer sein, Das kommt noch ;) jca So standen wir also vor einem – wie soll ich’s mal nennen – perlmutt-weissen 2008er Impreza. Ganz coole Farbe eigentlich, normalerweise mag ich weiße Autos gar nicht – außer den anderen Boxern aus Zuffenhausen, da ist’s ok – aber der Impreza macht sich so unschuldig im Arztkittel auch ganz gut. Die Form ist erst einmal gewöhnungsbedürftig – vom alten Stufenheck, das den Impreza für mich immer zum absoluten Archetypen des Wolf-im-Schafspelz gemacht hat, ist man bei Subaru zum klassischen Kompaktwagen-Schrägheckdesign übergegangen. Dabei haben sie es aber hingekriegt, die Linie schön elegant lang zu ziehen und trotzdem einen bulligen Eindruck zu machen – mir schoss der Begriff Kombi-Coupé durch den Kopf. Dabei hat sich der Radstand zum alten Model – man glaubt es kaum, um einiges verlängert. Vor allem der Diffusor hinten gibt dem Eindruck der typischen Katze, die zum Sprung ansetzt noch einen bulligen Akzent untendrunter.

tbpNach kurzem Beschnuppern und ersten Photos schwangen Toni (der 11-jährige Sohn meiner Freundin) und ich uns rein. Das Cockpit macht einen aufgeräumten, schlichten aber trotz des hohen Plastikanteils wertigen Eindruck. Wie man sich einen sportlichen Rallyarbeitsplatz in Zivil eben vorstellt. Jedenfalls trifft das auf alles zu, was der Fahrer direkt vor der Nase hat. Style gepaart mit Funktionalität und Schlichtheit. Rutscht der Blick von der Instrumentierung rüber auf die Mittelkonsole ist das einzige sportliche, an das man sich erinnert fühlt, der nüchterne Charme einer Turnhallenumkleide – für meinen Geschmack etwas zu sehr 90er Jahre. Ich dachte, diese alten LC-Digitaluhren gäbe es mittlerweile nur noch in Roboterradioweckern im Happymeal. Macht aber nichts, wer will in so einem Auto schon wissen, wie spät es ist? Genau. Niemand.
Dafür sind die Sitze angenehm straff mit gutem Halt und einem recht rutschfestem Bezug, der einiger Querbeschleunigung trotzt – dazu später mehr.

Ein cooles Gadget ist deroben zu sehende Ring, der bei geöffneter Tür dunkelrot glühend das Zündschloß markiert (XBOX 360-Besitzer werden hier unweigerlich zusammen zucken und denken, der Ring of Death hätte Ihr Auto ereilt *g*).

Schlüssel rein und umgedreht.

Erst einmal kommt (wie ich vermute) ein Effekt zum Einsatz, der wohl vor allem Fans von Rennspielen abholen soll – die Sweefunktion: Alle Zeiger bewegen sich einmal zum Anschlag und zurück. Da fehlt eigentlich nur noch ein Sample das mir “Alle Systeme geprüft und funktionsbereit” mitteilt. Bei mir funktioniert’s mit einem breiten Grinsen drehe ich den Schlüssel über den leichten Widerstand hinweg bis zum Anschlag.

ah3Wenn der Boxer losrassellt muss man ganz kurz genauer hinhören, ob man nicht doch im Diesel gelandet sein könnte – ein Tritt auf das kleine Pedal belehrt einen aber schnell eines Besseren, sobald der Drehzahlmesser jenseits der 5000-Marke bewegt. Dann wird aus dem ganz leichten Anflug Nageln erst ein heiseres Fauchen, das sich kurz vorm Begrenzer mit einem Pfeifen paart, daß man fast noch einen Turbo da vorne vermuten möchte.

Also erstmal ganz in Ruhe vom Hof gerollt und auf die zweispurige Hauptstraße abgebogen, die zur “Stadtautobahn” führt. Nach der ersten Rotphase trete das erste Mal beherzter zu – der Impreza haut seine Allradkrallen in den Asphalt und marschiert los – erst ein wenig zaghaft aber sobald die Drehzahlnadel zwischen der 2 und der 3 angelangt ist, geht er recht ordentlich zur Sache und die 150 Ponies galoppieren los. Je besser der Sound wird, desto stärker fällt die Leistungskurve ab, also schalten… Ah gut – die Kuplpung packt wieder zu und diesmal passen Zug und Klang gleich zusammen.

Nach der Hatz über die die Stadtautobahn kann ich sagen, dass die Geräuschkulisse auch auf längeren Strecken angenehm bleibt.

Als nächstes soll der Kleine mal unter Beweis stellen, was die Kraft der vier Räder so bringt. Zuerst im Kreisverkehr, leicht nasse Strasse er läßt sich absolut knackig und sicher dreimal durchs Verkehrshindernis kurven. Vom Grenzbereich bleibe ich meinem Mitfahrer zuliebe (er will ja noch elf werden) natürlich entfernt – Spaß macht es dennoch und die Rallygene sind deutlich zu spüren. Die eben erwähnten Sitze packen ordentlich feste zu und ich muß mich selber kaum anstrengen, mich gegen die Fliehkraft zu wehren. Wir wollen es aber noch etwas genauer wissen. Also auf zu einer der wenigen schönen Bergstrassen in unserer Gegend.

upkÜber Land kommt der Charakter richtig gut zur Geltung. Selbst recht gemächliches Fahren wird wegen der heiseren Stimme vor uns nicht langweilig. So – gleich links den Berg hoch. Dem vor uns fahrenden Mitsubishi Colt aus den frühen 90ern lassen wir ein wenig Vorsprung und dann zeigt der weisse Bergziegenbock aus Ota noch einmal richtig Temperament. Hier ist er in seinem Element.

Bevor wir uns wieder auf den Heimweg machen, drehen wir ein paar zügige Runden auf dem Wandererparkplatz auf dem “Berggipfel”. Auch auf loserem Untergrund (sehr dreckiger Aspahlt) läßt sich der Wagen mühelos zwischen einigen Bäumchen durchzirkeln. Mächtiger Spaß kann ich Euch sagen. Ich komme mir ein bißchen vor wie Petter Sollberg auf der Finnland-Rally – nein, einen ordentlichen Sprung habe ich mir nicht mehr gesuscht ;) Nach zwei ausgedehnten Parkplatzrunden müssen ja auch noch ein paar Photos geschossen werden und dann geht es zurück, bevor noch eine Vermisstenmeldung aufgegeben wird.

goaFür mich ist der Impreza ein echtes Funauto, wenn man ihn im optimalen Leistungsbereich bewegt und absolut Alltagstauglich unt für’s entspannte Cruisen geeignet, wenn man es ruhiger angehen lassen will. Allerdings ist der Boxer auch dann immer noch einige Spuren durstiger, als seine Klassenkameraden mit konventionelleren Motorkonzepten. Eine echte Empfehlung für jeden, dem die klassischen Schräghecks eine Spur zu gewöhnlich sind.

Besten Dank nochmal an Herrn Hoffmann und sein Team vom Subaru Center Bielefeld.

Für die Zahlenfreunde unter Euch, geht es hier zu den technischen Daten bei Subaru – ach ja, der Preis des Autos in der zu sehenden AUsstattung beträgt 26.470,- EUR

So, die ganzen Fotos gibt es hier zu kucken

Weitere Erfahrungs- und Testberichte zum Subaru Impreza gibt’s auch bei autoplenum.de