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Schade, das Why own it nicht geklappt hat @whyownit

Ich glaube 2012 habe ich Philip auf einem CeBIT Panel zur Shareconomy getroffen und war begeistert von Why own it. Schade, dass die App nun eingestellt wird.

Eigentlich war der Gedanke super: Menschen können Produkte in die App packen, die sie verleihen möchten. Andere können die Dinge dann ausleihen.

Problem:
Sowohl die Konzentration auf Freunde, als auch die spätere Erweiterung auf Nachbarn war noch zu eng gefasst. Es wurde keine kritische Masse an verleihbaren Produkten erreicht. Und das Angebot hätte auf ganz Deutschland ausgeweitet werden müssen.

Wenn ich etwas brauche, dann brauche ich das meistens recht schnell. Nehmen wir mal das Beispiel Bohrmaschine. Wenn ich eine Bohrmaschine brauche, aber weder meine Freunde, noch meine Nachbarn in der Verleih-App eine anbieten, dann fahre ich eben doch zum Baumarkt und kaufe mir eine. Ich weiß ja nicht, wie lange es dauert, bis endlich ein passendes Gerät in der App auftaucht.

Amazon könnte eine Verleihplattform etablieren (hat aber wohl kaum Interesse daran)

Ich könnte mir vorstellen, dass bei amazon schon eine Verleih-App / Rental-Funktion in der Schublade liegt, die in die Plattform eingebaut wird, sobald eine kritische Masse Kunden danach verlangt.

Dann kann ich eine Bohrmaschine nicht nur neu kaufen, gebraucht kaufen, sondern auch für einen Bruchteil des Preises leihen. Amazon übernimmt die gesamte Abwicklung:

  • Leihangebote im Kontext zur Kaufabsicht präsentieren
  • Leihanfragen annehmen und an Kunden, die das Produkt bei amazon gekauft haben weiter leiten
  • Leihgebühr einnehmen und nach Abzug von Provision an Verleiher auszahlen
  • Überziehung der Leihfrist ahnden (mit weiteren Kosten, Sperrung des Amazon-Kontos etc)
  • Wichtigster Punkt: Versandetiketten für Hin- und Rückweg des Leih-Guts
  • Allerwichtigster Punkt: Millionen Kontakte um Verleiher und Leihwillige zusammen zu bringen

Es gibt eine Menge Dinge, die ich leihen statt kaufen würde: Bücher, Fotozubehör, Spiele, Werkzeug… Vieles davon würde ich ggf. danach sogar kaufen, wenn es mir gefällt. Manches brauche ich einfach nur einmal. Bin gespannt, wann jemand das Uber für Zeugs an den Start bringt.

Hoffentlich bin ich bis dahin alles überflüssige losgeworden, so dass ich nur noch leihen aber nicht verleihen kann :)

Tante Amazon verkauft jetzt auch Lebensmittel

Da muss ich doch gleich mal kucken und ein paar Preise vergleichen. Vor Jahren hatte ich ja schon mal selbst überlegt, einen Einkaufsservice für Supermärkte zu starten, aber die Motivation hat dann doch nicht gereicht :)

Also – einkaufen bei Amazon. Eine Sache, die ich immer brauche und wo ich mich mit dem Preis auskenne ist Nutella – an dieser Stelle mal wieder DIE Frage, die bei uns zu Hause immer gerne für Diskussionen sorgt: Heißt es DAS Nutella oder DIE Nutella?

Also erstmal durch die Brotaufstriche scrollen:
Ähm ja :) Schicke Verpackung mit Nutzungsmöglichkeiten nach dem Aufessen. Man sollte aber gleich zwei Nusscreme-Stiefel kaufen. Auf einem Bein kann man ja nicht stehen.

Schlussendlich bin ich dann ja doch noch fündig geworden. Aber 2,19 für die 400g Büchse ist schon ein mächtiger Schluck aus der Pulle. Zum Vergleich: Im Supersonderangebot kostet so ein Glas irgendwas zwischen 1,11 und 1,29. Wenn’s ganz teuer kommt 1,89. Dass ich DAS noch erleben darf, dass online gut 30% teurer ist, als der stationäre Handel :)
Ich hatte mich eigentlich schon drauf gefreut, im Supermarkt zu stehen und mit der Kassiererin zu verhandeln “im Internet bekomme ich das aber billiger”. Aber das kann ja durchaus noch kommen.

Für das Amazon Prime Programm dürfte das Konzept einen mächtigen Schub geben: Wenn ich Prime Kunde bin und kostenlose Overnightlieferungen bekomme, lohnt es sich natürlich für mich als Kunde irgendwo wieder. Wobei ich auch eben irgendwo las, als Primekunde kostet mich eine Bestellung “nur” fünf Euro statt regulär 13 Euro Versand. Und ab 20 Euro Bestellwert ist’s dann kostenlos. Noch ein bißchen verwirrend das ganze. Muss ich wohl wirklich erst einmal ausprobieren.

DAS Nutella ist alle? Hmm, ich stehe eh erst um 11 Uhr auf. Fahre ich jetzt noch in den Supermarkt? Och nee, lieber nur klicken. Lieber 40 Cent extra zahlen, als ne Stunde verlieren mit Supermarktrally für einen Artikel, den ich morgen früh erst brauche.

Bei jedem anderen Unternehmen würde ich mir jetzt auch erstmal Gedanken machen, ob das von der Kalkulation her passt. Bei amazon kann man sich ziemlich sicher sein, dass die nix anpacken, was nicht profitabel wird. 40.000 Artikel sind im Lebensmittelangebot. Die meisten in Mehrfachverpackungen. Also nich eine Packung Kaugummi, sondern nen ganzer Karton à 30 Stück. Und da wird dann der Preis auch wieder interessant: 74 Cent pro Kaugummipackung ist schon wieder ok:

Ich werde mir mal überlegen, was ich so alles gebrauchen kann und wo die Preise interessant sind und dann von meiner ersten Bestellung berichten.Was ich mir vor allem witzig vorstelle:

Erst kaufe ich bei Tante Amazon Kartonweise Produkte in Händlerverpackungen und mein Regal zu Hause sieht danach aus, wie mein personalisierter Tante Emma Laden 2.0 :)

Hier noch das Erklärbär-Imagefilmchen von amazon dazu:

Anspieltips Katzenjammer und The Dead Brothers

Ich twitterte es ja letztens schonmal. Direkt als mir die Norwegische Maedhcen[tm] Band empfohlen wurde. Die 4 Damen spielen etwas was irgendwo zwischen Norwegischer Folklore, Pop, Polka, russischer Volksmusik, Blues und Rockabilly liegt. Und vor allem spielen sie wohl am liebsten live. Nicht nur in Konzertsälen sondern gerne auch in Fußgängerzonen. Die Bekannte, die mir die Kapelle empfahl hat sie in der Bielefelder und der Münsteraner Fußgängerzone gesehen.

Meine Favs sind aktuell Demon Kitty Rag:

Irgendwie erinnern mich die Mädels derbe an die schweizer Bestatterpolkajungs The Dead Brothers. Nur hübscher, fröhlicher und bunter :-)

So genug der Videomuzak

Helft mir einen Namen für den FurReal Papagei zu finden ;)

Letztens noch rumgejammert, dass ich das Vieh haben will und konnte mich dann doch nicht zurückhalten.

FurReal Friends Papagei

Amazon hat grade geliefert und das Biest ist coooool :) V.a. haben die schon Batterien reingepackt und er krakeelte gleich nach dem auspacken wild los *g*

Mal kucken, wann die umliegenden Büros wahnsinnig werden hrrhrrhrr

Hach – nette Überraschung zur Mittagspause :) Videos folgen *g*

Filmreview – Little Miss Sunshine

Gerade habe ich den Review zu “No Country for old Men” fertig, da läuft schon der nächste Film mit fiesen 80er Frisuren, Klamotten und Autos.

Das ist wohl auch der Grund, warum mir die Leute in dem Film so unendlich leid tun ;) Die schlimmen Klamotten und Frisuren.

Ich seh den Film zum zweiten Mal und eigentlich finde ich ihn sogar ganz süß – aber mir taten die Leute immer so leid. Und ich dachte, weil sie alle so deprimiert sind. Oder deprimierend? Aber das sind sie gar nicht. Alle haben in der Geschichte ihren Platz und Ihre Aufgabe und alle sind sie eine Familie. So durchgeknallt und unterschiedlich sie sind.

Schoreschniefender Opa, der in bester Lustgreismanier das halbe Sunset Manor Altersheim flachgelegt hat und seine Enkelin für diverse Schönheitswettbewerbe trainiert(das Fauchtraining und die folgende Ansage über Verlieren ist eine der größten Szenen des Films)

Suizidaler Onkel, der der größte Proust-Kenner Amerikas ist und die ganze Zeit mit merkwürdigem Talar und Bandagen um die Pulsadern rumrennt

Bankrotter Motivationstrainer der nur motivationstrainer zu sein scheint, weil er nichts auf die Kette gekriegt hat

Pubertierender Nietzsche-Fan mit Schweigegelübde und Berufswunsch:Kampfpilot

Die Mutter scheint die normalste von allen zu sein

und die siebenjährige Olive, die zum Little Miss Sunshine Peagant in Kalifornien gefahren wird um dort zu tanzen, wie Miss Kalifornien Eis zum Frühstück liebt und ihre Familie zusammen bringt (hält)

“Verlierer sind nur die Leute, die es aus Angst nicht zu schaffen erst gar nicht versuchen”

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