Dankbar für Gesundheit

Seit gut 3 Wochen habe ich eine fiese Rotznase und Dauererkältung mit mir rumgetragen. Ein wenig soll das ja zum Eltersein dazu gehören. Irgendwann sollte es dann ja aber auch mal wieder gut sein.

Wurde es aber nicht sondern wuchs sich zur übelsten Mandelentzündung aus, die ich bisher in meinem Leben erlebt habe. Kurz, aber heftig. 4 Tage, knapp 40 Fieber. Und dabei nicht mal drollige Halluzinationen.

Nach 2 1/2 Tage kickte die Wirkung der Antibiotika in und es geht seitdem wieder bergauf. Sort of.

Ich bin ja eher nicht der Beipackzettelleser – das Kleingedruckte ist nur schlecht für die Augen.

Meine Liebste glücklicherweise schon. Ich hätte den Ausschlag auf den Händen vermutlich noch einen weiteren Tag erfolgreich ignoriert, bis mich das Jucken endgültig in den Wahnsinn getrieben hätte.

Freundin hat mich hingegen eben direkt zum Nachverhandeln der Medikation geschickt. Schon faszinierend, wie der Körper innerhalb von Stunden positiv oder negativ reagiert.

Und er hatte ja positiv reagiert: Fieber und Schwächegefühl gingen zuerst, die Schmerzen beim Schlucken folgen so langsam.

Aber:

Es zeigt mir auch ganz schön meine Grenzen auf.

4 Tage vor Halsschmerzen nicht richtig essen können und meine Laune war schon einige Stockwerke tiefer unterwegs.

Der Respekt vor meiner Mutter wächst posthum in solch einer (Pipifax)-Grenzerfahrung noch einmal massiv, als sie sich ohne realistische Hoffnung auf Heilung trotzdem mit eisernem Willen und ohne Klagen durch sehr viel schlimmeres durchgebissen hat.

Ich bin sehr dankbar, kurz vor Jahresende (hoffentlich) bald wieder fit zu sein und noch härter dran arbeiten, es zu bleiben.

Das klappte bisher auch eigentlich ganz gut in 2018.

Kältetraining, Wald und Arnis – wir sehen uns im Januar!