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Vegetarisch Fit Magazin – Hamburgertest und Werbung #FAIL

Die süße und ich sind ja momentan so ein bißchen mit LOHAS am rumexperimentieren. Podpimps Interview mit Christoph Harrach hat uns auf der Rückfahrt von der Niche09 drauf gebracht. Zum Thema an sich später mehr.

Diese ganze LOHAS – (Lifestyle of Health and Sustainability) Sache ist ja eine sehr bewußte und politisch korrekte Sache und umweltbewußt und verantwortungsvoll. Und so. Eine Facette ist das vegetarische Essen. Gar nicht mal so wegen den Tieren wie ich bisher mitbekommen habe, sonderen mehr wegen des erhöhten CO2-Ausstoßes bei der Produktion von Fleisch. Soweit ich es bisher mitbekommen habe. Bin noch nicht SO teif im Thema drin. Jedenfalls haben wir uns um zumindest unter der Woche auf Fleisch zu verzichten – ob wir das ganz und gar und für immer hinkriegen, wage ich mal zu bezweifeln.

Dafür brauchen wir Rezepte. Rezepte findet man im Internet. Wenn man grad im Supermarkt steht und überlegt was man vegetarisches kochen kann (und nur nen Schmalspur Vodafonevertrag ohne Internet im iPhone hat) braucht man was auf toten Bäumen drauf. Also ein Magazin zum vegetarischen Kochen gekauft.

Liebe Vegetarisch fit:

In Eurer Zeitschrift sind ja wirklich ein paar interessante Artikel drin. Vor allem ein Test / Vergleich verschiedener vegetarischer Burger drin. Einer der Burger war Eure Empfehlung der Redaktion. Allerdings komplett ohne Erklärung oder Begründung warum und weswegen. Außer dem Feature, daß der Burger im Supermarkt erhältlich ist, war kein Alleinstellungsmerkmal zu erkennen.

veggiburger

Abgesehen, von der fast unbedeutenden und klitzekleinen Anzeige auf der Rückseite der vegetarisch fit:

vegitarisch-fit

Klar, Supermarkt ist praktisch. Auch klar, dass Ihr Euer Blättchen finanzieren müßt. Und noch viel klarer, daß der Hersteller vom Supermarktburger der einzige ist, der sich ne volle Rückseite leisten kann. Er kann sich ja auch die Regalmeter und Werbekostenzuschüsse für die Platzierung im Discounterregal leisten. Aber SO offensichtlich müßt Ihr ihn dann doch nicht promoten, oder? Knappe 3.300 EUR Anzeigenpreis hin oder her.

Es sollte Euch doch bewußt sein, daß einige Eurer Leser durchaus kritisch sind und auf so etwas achten.

Sicher noch kein Brouhaha (zumal es ja Old Media ist) aber dennoch ärgerlich. Naja, gibt ja noch andere Zeitschriften in der Art, die ein bißchen besser drauf achten, wie sie ihre Anzeigenkunden bauchpinseln.