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Meeting Meditation und Konferen-ZEN @jasonfried

Meeting Meditation und Konferen-ZEN @jasonfried

Eben habe ich Jason Fried von 37 Signals eine Mail geschrieben, die in wesentlichen Teilen dieses Posting auf Englisch enhielt.

Ich habe mir für 2011 einige Dinge vorgenommen. Und da ich letztes jahr schon erklärt habe, dass ich gute Vorsätze für Schwachsinn halte, habe ich gleich damit angefangen, einige Dinge in meinem Leben und Tagesablauf zu ändern. Koffeinkonsum einschränken, wieder mehr probefahren und jeden Morgen vorm Aufstehen und jeden Abend vorm Schlafen gehen einen TED Talk schauen.

Jason Fried's Profil auf TED Talk

Jason Fried's Profil auf TED Talk

Ich mag die Idee, den Tag mit guten Ideen, inspirierenden Menschen und positiven Denkanstäßen zu starten und zu beenden.

Diesen Morgen habe ich also den TED Talk von Jason Fried aus dem Oktober 2010 gesehen, in dem er einige seiner Thesen aus dem Buch ReWork komprmiert:

Menschen schaffen Ihre Arbeit in den seltensten Fällen auf der Arbeit. Zum einen weil die Ideen und Lösungen oft eher beim Joggen, Autofahren, im Flieger oder Duschen kommen. Zum anderen weil die Arbeit im Büro eine Aneinanderreihung von Störungen und Unterbrechungen ist:

Kollegen, die quatschen wollen, Kunden und Lieferanten am Telefon, Manager und Chefs, die Aufgaben verteilen oder Statusmeldungen verlangan.

Und: Meetings.
Zeitfressende Termine, die viel zu lange dauern und Arbeitskraft und -Zeit blockieren. Frustrieren und meistens sehr ineffektiv sind.

Jason nennt deswegen die 2 bösesten Dinge im Office M&Ms: Managers and Meetings :)

An seinen Gedankengängen ist was dran. ich will jetzt gar nicht detailliert drauf eingehen. Schaut das Viedo am Ende des Postings oder lest das Buch.

Mir geht es um was anderes:
Ich MAG Meetings! Und Konferenzen und Vorträge. Die sind für mich wie Meditation. Die Gehirnhälften aushängen und baumeln lassen. Wenn Leute vor mir reden und schlaue Sachen mit Businessbezug erzählen regt das einfach meine Denkfähigkeit immens an.

SO immens, dass ich immer versuche, an so vielen Meetings wie nur irgendwie möglich teilzunehmen. Auch wenn sie gar nichts mit meinen Aufgaben zu tun haben.

Mir kommen dabei Ideen und Lösungen, zu ganz anderen Problemen als die, die an mein Ohr dringen oder sich von PowerPoints auf meine Netzhaut pflanzen :)

Deswegen Meeting-Meditation und Konferen-ZEN:
Achtet mal bei Euch drauf. Bringt Euch das Umfeld von vielen redenden Leuten einen Kreativitäts- oder Nachdenkschub? Barcamps sind für mich ein absoluter Kreativitäts-Katalysator. Im Cafè sitzen und schreiben bringt mir 1000-mal mehr als alleine im stillen Office zu sitzen.

Aber: Umsetzen und Arbeiten muss ich immer noch in Ruhe
Für die Fleißaufgaben brauche auch ich Konzentration. Und die am besten wieder im Office, wo ich alle Unterlagen griffbereit habe und ich nicht durch Ablenkungen gestört werde. Sei es die Steuererklärung oder das TATsächliche umsetzen der Ideen und Konzepte, die mir in den o.g. Situationen gekommen sind.

Deswegen sagt Jason auch die meiste Arbeit wird nicht auf der Arbeit erledigt. Da sind zu viele Ablenkungen. Schaut selbst: