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Viele Spieler dürfen bei der WM weder tweeten, noch anstupsen oder flickrn via @mashable @dfb_team

Viele Spieler dürfen bei der WM weder tweeten, noch anstupsen oder flickrn via @mashable @dfb_team

Ist nix mit mittendrin statt nur dabei. Mashable schreibt, dass viele Spieler bei der WM nichts Social Media mäßiges machen dürfen. Nein, nicht die chinesischen Spieler (ist China überhaupt dabei?), sondern Spanien, Brasilien, Mexiko, Holland, Argentinien, England und natürlich: Deutschland.

Mir wird aus dem Artikel nicht ganz klar, ob sich das auf das gesamte Turnier bezieht, oder ob die Spieler nur kurz vor den Spielen nicht tweeten oder bloggen dürfen. Das würde zumindest gerade noch so zu taktischen Überlegungen passen. Wenn ein Spieler wutentbrannt twittert, dass er dieses Mal auf der Bank sitzen muss, könnte diese Information dem Gegner natürlich sehr helfen.

Andererseits kann ich mir auch gut vorstellen, dass hier diverse Rechteinhaber und Medienvertreter Ihre Finger im Spiel haben. Ich meine – wie cool wäre das, die Tweets eines gelangweilten Torhüters zu lesen, der ein bißchen twittert, während seine Jungs auf der anderen Seite des Platzes grade eine Bude nach der anderen machen? Oder wenn Spieler nach dem Match den Spielverlauf aus ihrer Sicht bloggen würden. Ich fänd das mindestens so super, wie damals Levi Leipheimer, der während der Tour de France stürzte, sich das Handgelenk brach und dann aus der Notaufnahme Pics twitterte, wie die Meds an seinem Arm rumschnippelten.

Im Hotel schickte er dann noch ein paar Röntgenaufnahmen hinterher und Lance Armstrong und Leipheimer schickten ein selbst gedrehtes Videoupdate aus dem Hotelzimmer. DAS ist Social Media im Sport, wie ich mir das vorstelle. So nah dran, wie möglich. Wenn der Sportler das zulassen möchte.


Tour de France: Levi Breaks His Wrist — powered by http://www.livestrong.com

Das die FIFA, TV-Sender und Zeitungen da möglicherweise keine große Lust zu haben, weil die Gefahr besteht, dass Leser und Zuschauer wegbleiben, um lieber aus erster Hand erfahren, was gerade los ist, ist verständlich. Andererseits könnte das doch auch eine ganz neue Erfahrung und Perspektive bedeuten, solch einen Riesenevent mitzuerleben. Und die Journalisten müssen nicht zu jeder Pressekonferenz rennen (und sich halt mal selber was zu essen kaufen *g*)

Wenigstens hat der DFB ja jemanden zum Twittern mitgenommen.

Lieber DFB_Team Twitterer – kannst Du mehr zu den Hintergründen sagen? Und vielleicht in Deinem Twitter-Profil statt auf die Seite der Nationalmannschaft zunächst mal auf eine Seite verlinken, die erklärt, wer da eigentlich twittert. Oder reicht Ihr da wirklich ein iPhone quer durch den Mannschaftsbus? selbst das wäre erklärungswürdig :-)

Immerhin habe ich durch den DFB-Twitter-Account erfahren, dass nicht nur Armin Hollensteinermit seinem Landrover von Bielefeld aus nach Südafrika gefahren ist, sondern zwei weiterere Bielefelder (Ronnie Poerschke und Manuel Eisbrenner) mit nem FEUERWEHRAUTO da runter getuckert sind! Respekt! Hier gibt es nen Vorbericht aus dem Februar und 2 TV-Berichte des WDR dazu und hier das Blog der beiden Feuerwehrfahrer – mit Arminia-Mützen über den Blaulichter :-D.

Eben bei mashable gelesen und kommentiert