Tag Archives: Auto Blogger

Einige Road-Trip Tips und Gute Fahrt Euch allen auf #MBRT13

So langsam dürfte das Reisefieber bei den Jungs und Mädel eingesetzt haben. Morgen wird sich ne Horde Auto-Blogger in diversen Mercedes-Benz auf den Weg machen und 5 Tage on the road sein: Von Los Angeles über die Route 66 nach Detroit zur North American International Auto Show.

(c) Jan Gleitsmann / http://sed-cars.com

(c) Jan Gleitsmann / http://sed-cars.com

Für den typischen Ami ist ein Road-Trip ja irgendwas zwischen großem Abenteuer und notwendigem Übel, weil die Kohle fürs Flugticket fehlt.

Für unsere Blogger ist es eine Gelegenheit, uns mit auf dem virtuellen Beifahrersitz Platz nehmen zu lassen und das geht so:

Quasi live dabei sind wir über das Twitterhashtag #MBRT13 und die Tripseite Mercedes-Benz Road Trip von Jan. Und natürlich auf den Blogs der anderen, die dabei sind: Heike von Köln-Format, Jens von rad-ab schreibt auch gleichzeitig nochmal bei Mercedes-Fans, Teymur -icedsoul- Madjderey, Bjoern von mein-auto-blog – sowie 5 internationale Autoblogger: Gianluca  PezziOmar RanaJavier AlvarezSebastien Claudet  und Chris Weiss

Ich freu mich jedenfalls aufs Mitfahren am Bildschirm. Bringt mir ein bisschen Wüstenstaub mit!

Die eine oder andere Aktion dieser Art habe ich ja schon gemacht, aber diese Mutter aller Road Trips – also quer durch die USA fehlt mir noch umso mehr freue ich mich drauf, die Tweeds, Postings, Videos und Photos der 10 zu lesen.

Auch wenn eigentlich alle bereits ordentlich reiseerfahren sind, dachte mir, ein paar Last Minute Tips können vielleicht nicht schaden. Musik habt Ihr nach dem Blogger-Mix-Tape ja eh genug dabei:

  1. Nehmt genug Strom und Speicherkarten mit
  2. Lasst alles überflüssige zu Hause. Es stört nur.
  3. Legt Euch ein Packschema zurecht, damit in den unterschiedlichen Autos immer alles an ungefähr der gleichen Stelle liegt.
  4. Legt Euch so ein Schema auch im Hotelzimmer fest. Sonnenbrille, Geldbörse, Schlüssel, iPhone etc z.B. immer auf den rechten Nachttisch. Macht es einfacher nichts zu vergessen, in den ständig wechselnden Umgebungen
  5. Zankt Euch nicht ;)
  6. Auch wenn Ihr Kilometer fressen müsst: Genießt die Fahrt und das Land!
  7. Nehmt Euch Zeit für die Menschen, die Ihr auf der Reise trefft. 
Und vor allem: Habt Spaß, fahrt vorsichtig und fragt keine Cops, ob Ihr ihnen Geld leihen sollt :-).
Und grüßt mir Lena und Wolfgang.
Bloglight: Interview mit Renaults Produktmanager Z.E. (E-Fahrzeuge) Reginar von Schoenau

Bloglight: Interview mit Renaults Produktmanager Z.E. (E-Fahrzeuge) Reginar von Schoenau

Passend zu unserem ersten Auto-Bloggerspotlight des Monats – das im April auf Renault fällt, ergab sich am Freitag kurzfristig noch ein Interview mit Renault Deutschlands Produktmanager für Zero Emission Autos Reginar von Schoenau.

Die anderen BlogLight Beiträge der Auto-Blogosphäre findet Ihr unten am Ende des Artikels. Unbedingt durchklicken – da sind interessante Geschichten dabei!

Ich gebe das ganze hier aus dem Gedächtnis wieder, da ich das Gespräch nicht aufnehmen konnte. Die Antworten sind also meine Interpretationen von Reginars Aussagen.

Renault ZE Modellpalette (c) Renault

Als erstes interessierte mich Warum sind die Elektroautos bei Renault so nah am ganz normalen Auto dran? Verglichen mit den eher spacigen Elektroautos wie Opel Ampera, Nissan LEAF oder Tesla Roadster sehen Renaults Z.E. Modelle Fluence und Kangoo ja sehr “normal”.

Reginar erklärte mir, Renault möchte nicht nur mit einem einzelnen auf E-Mobilität spezialisierten Auto an den Start gehen, sondern mit einer Flotte von Stromern. Wenn man als Hersteller dann nah an seinen Serienmodellen bleibt, bringt das einige Vorteile:

  1. Schnellere Umsetzbarkeit bis zur Produktionsreife
  2. Es müssen keine neuen Produktionsstraßen gebaut werden
  3. Die Produktion ist günstiger

Damit war in einem Zug auf meine Frage danach beantwortet Warum im Motorraum der Elektroautos auch alles so ähnlich wie im thermischen (Renaults Begriff für Verbrenner-Autos) Fahrzeug aussieht.

Macht man die Haube eines Renault ZE auf, sieht man als erstes einen silbernen Kasten, der entfernt an einen Zylinderkopf beim Spritter erinnert. Das ist allerdings weder der Elektromotor noch der Gleichrichter, wie ich immer vermutete, sondern die Ladeeinheit. Eine 12V Batterie für die Bord-Elektrik ist auch immer noch zu finden, genauso wie eine Bremsanlage, Untersetzungsgetribe, Antriebswellen usw.
Je näher man im moment an der klassischen Nutzung des Motorraums bleibt, desto einfacher kann Serien- oder seriennahe Technologie genutzt werden. Dann noch ein paar orange Stromkabel dazu und los gehts :)

Aus der (c) Renault Fluence ZE Broschüre

Twizy und Zoe als mehr oder weniger eigenständige Modelle (der Zoe teilt sich einiges an Technologie mit dem Clio) profitieren ebenfalls von dieser Strategie.

Damit hat Renault bis Ende des Jahres 4 Elektro-Modelle im Showroom stehen. Auf der IAA hatten wir zudem auch noch den Frenzy gesehen – ein rein-elektrischer Family-Van, der – wenn er denn kommt – vermutlich auch bereits eine größere Reichweite erhalten wird.

Renault und Nissan sind ja in einer Allianz kooperiert. Wie groß ist der Anteil an Technologie in den Elektroautos, die sich die Hersteller teilen?

Die Antwort hat mich echt überrascht. Sie lautete nämlich: Null.

Nissan war mit dem LEAF ja bereits gegen Ende 2010 am Start. Damit knapp ein Jahr eher. Renault hatte etwas mehr Zeit zum entwickeln. Auch auf Grund der Tatsache, dass die Technologie, die Nissan verwendet sowohl mit dem japanischen Gleichstromnetz wie auch mit dem europäischen Drehtstrom funktionieren muss, konnte sich Renault auf den europäischen Standard konzentrieren. Soweit ich weiss, werden die gleichen Batterien in der Allianz verwendet, allerdings hatten wir darüber nicht gesprochen.

Dazu gibt noch einige weitere Unterschiede in der Technologie: Nissan verwendet momentan noch permanent Magneten während Renault auf Wechselimpulsmagneten setzt. Das soll zum einen effizienter sein – zum anderen ist Renault so nicht auf die “seltenen Erden” angewiesen.

Aus meiner Erfahrung mit dem LEAF interessierte mich, wie die Renaul ZE Autos die Reichweite während der Fahrt berechnen

Da sind sich Renault und Nissan dann wieder sehr ähnlich. Die Reichweite wird zunächst mal nach dem Profil der zuletzt gefahren Strecke errechnet. Ist man also vorher geheizt, wie ein geisteskranker (was ich natürlich nie tue *hust*) dann ist bei der nächsten Fahrt die Reichweite niedrig. Während der Fahrt passt sich die Berechnung dann in Echtzeit an die Fahrweise und das Streckenprofil an und kann sich also mit der Zeit erhöhen.

Umgekehrt funktioniert das Prinzip natürlich auch. Bin ich vorher wie eine alte Oma gefahren und bin dann eher zügig unterwegs, sinkt die Reichweite ggf. schneller als erwartet.

Interessant zu erwähnen ist noch, dass das optimale Einsatzgebiet für  Elektrofahrzeuge genau entgegengesetzt zu dem von thermischen ist: Stadtfahrten, mit viel Stop-and-Go und langsamer Fahrweise sind das Element der Stromer. Lange Fahrten bei Geschwindigkeiten um 80 und höher sind weniger effizient. Bei Verbrennern ist es genau umgekehrt.

Flieger und Kofferleber Olli wollte wissen, ab wann denn mit komkurrenzfährigen Preisen für Elektroautos zu rechnen wäre. 

Renault bekommt jetzt schon Preise für Elektrofahrzeuge hin, die vergleichbar sind mit den entsprechenden Dieseln. Sobald Elektro-Modelle in höheren Volumina gekauft und damit auch produziert werden, gehen die auch die Produktionskosten und damit die Preise runter. Über die Zeit werden zusätzlich noch Investitions- und Entwicklungskosten abgeschrieben, was sich auch noch einmal positiv auf den Preis auswirkt.

Grundsätzlich sind wir zur Preisdebatte um Elektromobilität aber relativ schnell auf einen Nenner gekommen. Das sehe ich persönlich nämlich ganz genauso:

Ein 386 PC SX25 – also mit 25 Megahertz kostete Mitte der 80er 25.ooo D-Mark. Ich kann gerne die Happy Computer mit der Werbeanzeige drin raussuchen. Heute kostet ein Rechner der um gut das hundertfache schneller ist – fast das hundertfache weniger. Zumindest bei ebay ;) Aber Ihr versteht, was ich meine.

Das iPhone ist auch so ein Beispiel. Als das rauskam konnte es noch fast nix ohne Apps. Und war schweine teuer. Gut heute ist es immer noch schweine teuer – das liegt aber daran, dass Apple leider nich keine ernstzunehmende Konkurrenz und bereits eine große Verbreitung hat. Aber dafür ist die Leistungsfähigkeit und Funktionsvielfalt der iOS Geräte immer weiter gestiegen

Übertragen auf Elektroautos hieße das – fürs gleiche Geld gibts in 5 Jahren mehr Reichweite, (noch) mehr Leistung, die alten Modelle werden preiswerter und die Apps im App-Store möchte ich übertragen auf E-Mobilität mal mit der Ladestruktur vergleichen.

Das beste Beispiel ist der Zoe. Der stellt Ende 2012 schon eine Weiterentwicklung dar: Er kommt mit Schnell-Lade-Technologie. Also ein weiterer Technologieschritt. Ein Fluence oder Kangoo der nächsten Generation können das dann ebenfalls.

Statt mehr Apps gibt es in Deutschland dann (hoffentlich) bald viel mehr Schnell-Ladestationen. Damit wird die Technologie noch benutzbarer und bald ist es auch kein Thema mehr, mit einer Grundreichweite von 170 Kilometern eine Reise von 500 und mehr Kilometern zu machen, wenn man genug Schnell-Ladestationen auf der Strecke hat.

Wie wird dem Kunden Elektromobilität schmackhaft gemacht?

Renault arbeitet mit unterschiedlichen Partnern zusammen, um den Kunden die neue Technolgie so attraktiv wie möglich zu machen.

  • AVIS / Europcar bieten ZE Kunden vergünstigte Mietwagen-Konditionen an
  • RWE bietet die Wallbox zum Laden samt Installation und passenden Ökostrom Ladetarifen
  • Verwerterpartnerschaften um Akkus aus den Fahrzeugen neu aufgebaut oder recyclet werden

Wo steht Elektromobilität in 10 Jahren?

Reginar muss bei der Frage schmunzeln. Er hofft, dass wir bis dahin die von der Bundesregierung angepeilten 1 Million Elektroautos auf deutschen Straßen haben werden. (Ich hoffe ja auf deutlich mehr)

So unrealistisch ist das ganze aber auch nicht. Wir haben heute schon 2,3 Fahrzeuge pro Haushalt. Tägliche Pendlerfahrten können größtenteils elektrisch gemacht werden. Für die Stadt ist Elektro die perfekte Mobilitätslösung. Und mit der wachsenden Lade-Infrastruktur werden Elektroautos natürlich noch VIEL interessanter für kommerzielle Kunden. Vom Handwerker über den Taxifahrer oder den Lieferdienst.

Selbst eines der Hauptargumente der deutschen (so auch meiner Eltern) – die jährliche Fahrt in den Urlaub ist mit gut ausgebauter Lade-Infrastruktur kein Problem mehr. Ganz ehrlich haue ich mir bei diesem Argument auch immer wieder gerne beherzt vor die Stirn: Für EINE Fahrt im Jahr kann man sich ein Auto für 2 Wochen leihen, einen Autozug nehmen, oder zur Not auch das Auto zu Hause lassen und in den Flieger steigen.

Hinzu kommen Länder wie China, wo teilweise das thermische Auto komplett übersprungen und vom Fahrrad gleich auf E-Mobilität gesetzt wird.

Ich hoffe Ihr fandet meine Zusammenfassung unseres gut 1-stündigen Gesprächs genauso interessant wie ich. Vielen Dank nochmal an Reginar und natürlich auch ein fettes Danke an Renaults Mann für Social Media Fabian Rangol für die kurzfristige Organisation, so kurz vorm Wochenende :-)

Hier die BlogLight Beiträge der anderen Auto-Blogger zu Renault als “Hersteller des Monats”

podCARSt flge 10 – Auto Blogger Highlights 2011

GERADE NOCH GESCHAFFT! 10 Folgen PodCARSt! (Auch wenn es wohl keiner mehr dieses Jahr hören wird *g*) Ja haben wir se denn nicht mehr alle? Kaum Feedback und trotzdem so viele Folgen? Na klar, wir kennen ja die Download Zahlen und vor allem wissen wir auch, dass Geben seeliger denn nehmen ist ;)

Heute beglücken wir euch mit der 10. Folge und haben zum Jahresende nochmal einige Blogbeiträge und Themen rausgefischt, die unsere Highlights 2011 in der Auto Blogosphäre waren. Wir haben in der knappen Stunde lange nicht alle Themen unterbringen können – einige weitere findet Ihr drüben bei Jens im Best-Of Auto Blogger 2011 auf Rad-ab.com. Freuen uns aber gehörig auf 2012:

Der Alex hat zu Weihnachten einen ganz besonderen Wecker bekommen, damit ging er mir während der Aufzeichnung schon die ganze Zeit auf den Sack, ihr bleibt auch nicht davon verschont.

Jens schickt dafür einen kleinen Gruß an Alex und Annik in Anlehnung an die aktuelle Na Servus Folge :-D

Hier die weiteren Links:

Bielefeld-gibts-doch.de

Einblicke hinter die Kulissen von Presse Events. Mercedes (Robert Basic) und Opel (Jens)

Genial fand ich die Bilder von der BMW M Garage, denn es gibt sie wirklich, die geheimen Räume der BMW M GmbH. Bimmertoday!

Alex: Assistenzsysteme von Nicole

Opel Astra GTC OPC

Navteq

Alarm für Cobra 11 Behind the Scenes Bilder

iPad App vom Renault R4 – heruntergeladen und für gut befunden!

Audi testet LTE im Auto in Köln, auch wenn es die Messeleitung der CeBIT vermutlich noch nicht gemerkt hat, aber die IT Branche macht sich immer breiter in den Automobilen, ich persönlich bin da ja durchaus ein Freund von – auch wenn es da sicherlich Risiken gibt!

Parkplatz-twitternde Mercedes Benz B-Klasse – Zukunft der Auto Kommunikation gestartet bei Nicole

Was ist eigentlich aus E10 geworden? In Österreich wird es nun auch eingeführt?! Haben wir schon E10 getankt oder haben wir es auch verschmäht? Anfang des Jahres hat es große Wellen geschlagen und selbst bei MotorTalk hat es für eine kurze, eigene, Domain gesorgt.