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Mein neues Blog – endlich wieder Autos :)

Mein neues Blog – endlich wieder Autos :)

Eigentlich wollte ich dieses Posting hier erst zum Halbjahres Geburtstag (KRASS wir rechnen schon in Jahren!) der kleinen Piratin raushauen, aber ich kann es nicht mehr erwarten ;) Seitdem ich 2014 mit dem Autobloggen aufhörte, habe ich weder das unterwegs sein, noch die tollen Fahrveranstaltungen vermisst. Was mir aber fehlte war ab und an den Geruch von Neuwagen zu schnuppern und der Reiz, mich mit einem neuen Auto und seinen Details, Finessen und Funktionen auseinander zu setzen.

Letztes Jahr als wir schwanger wurden, habe ich dann angefangen nach Familienautos zu suchen. Und erstaunlicherweise nichts gefunden, das mir weiter geholfen hätte.

In etwa habe ich sowas gesucht:

  • Eine Seite, die Autos emotionslos, praktisch aber trotzdem nicht nur sachlich und faktenbasiert beleuchtet
  • Auf typischen Bedarf und Besonderheiten von Familien eingeht
  • weniger ein Auto-Blog oder Magazin als vielmehr ein Elternblog mit Fokus auf Autos und unterwegs sein

Wenn ich bei all meinem Interesse für Startups und Entrepreneurship etwas gelernt habe, dann dass die erfolgreichsten Projekte die sind, die your own itch scratchen. Um es mal im feinsten Denglisch zu expressen.

Also: Sein eigenes Problem einfach selbst zu lösen, statt zu warten, dass es jemand anders tut.

Back to the Autoblogger roots

Also habe ich nach Jahren das Experiment gewagt und ein eigenes, frisches Blog gestartet. Im Prinzip genauso wie ich 2007 auch mein Ur-Autoblog probefahrer.basicthinking.de gestartet habe:
Zum Händler gehen, Auto probefahren und drüber schreiben.
Das tolle bei meinem neuen Projekt ist, dass ich mit Auto Mattern einen Partner gefunden habe, der mir unkompliziert und fix die ersten Testautos zur Verfügung stellt, mit denen ich mich einige Tage auseinandersetzen kann und so erfahre, was eigentlich das perfekte Familienauto ausmacht.

Einerseits damit ich über Familienautos schreiben kann

Andererseits um für meinen Job als Social Media Fuzzi mal wieder ein eigenes Projekt von Null auf die Beine zu stellen.

Nach 6 Monaten, 4 Testautos, den ersten tausend Besuchern und Kinderkrankheiten höhö kommt das Projekt so langsam in fluffigeres Fahrwasser und ich würde mich freuen, wenn einige von Euch mich mal drüben auf meinem neuen Projekt drüben besuchen:

http://familienauto-gesucht.de  

Mein Ansatz ist sehr pragmatisch. Familienauto gesucht wendet sich vor allem an Leute, die sich eigentlich überhaupt nicht für Autos interessieren, aber in spätestens 9 Monaten etwas ISObeFIXtes in der Garage stehen haben müssen und dabei ähnlich ratlos sind, wie ich seinerzeit:

  • Kann man im Auto wickeln?
  • Lässt sich das Kind bequem reinsetzen?
  • Wurde an Einhandbedienung gedacht? 😉
  • Ist die Innenbeleuchtung tauglich für schlafende Babies
  • und alle diese Fragen, die ich mir vor 5 Monaten nichtmal ansatzweise ausdenken konnte.

Schaut mal vorbei und empfehlt mich weiter, für wen auch immer die Seite hilfreich oder interessant sein kann.

Wenn die Drohnen überm Auto drohen

Hammer. Einfach Hammer, was aus dem Drohnen-Film-Projekt von Bjoern als Ergebnis raus gekommen ist. Nachdem er mir in Namibia erklärt hatte, wie einfach und günstig eigentlich der Arbeitsablauf ist, bin ich umso beeindruckter vom Ergebnis:

Da kann man doch mit arbeiten :) Jetzt noch ne richtige Story dahinter und relativ kurzer Zeit lassen sich spannende Videos produzieren.

Besonders der “Reinflug” in den Honda Civic rockt!

Macht Social Network Nutzung im Auto Sinn?

Macht Social Network Nutzung im Auto Sinn?

Gestern kam über Facebook die Frage: Was sollte im Auto an Social Networks Nutzung möglich sein, was würde Sinn und/oder Spaß machen, ohne verkehrsgefährdend zu sein von Dr. Uli Lessmann (bei T-Systems verantwortlich für Marketing im Bereich Automotive und Vernetztes Fahrzeug und bloggt dort auch dazu – zuletzt einen interessanten Artikel zu Taxi – das vernetzte Auto).

Genau mein Thema deswegen erlaube ich mir mal, das ganze hier auch nochmal zur Diskussion zu stellen.

Meine Antwort zum Carcial Networking soweit:

Ich könnte mir sorgar vorstellen, dass mit dem Einzug von Social Networking ins Auto (eins meiner Hauptinteressengebiete der letzten 12 Monate) die gesamten Bedien- und Interaktionskonzepte überarbeitet werden.

Wir haben ja hier schon Videopostings auf die Pinnwand. Nutzt nur keiner.

Wenn ich über eine Webcam im Auto, deren Referenzbild ich über den Navimonitor kontrollieren kann Posten könnte. Ich würde es tun.

Wenn ich mir statt Autoradio Blogpostings oder meinen Twitter-Stream und Facebook-Timeline vorlesen lassen UND damit interagieren könnte. Ich würde es tun.

Die Interaktion ist ja die Krux. So lange ich nicht interagieren kann, macht Social Networking im Auto keinen Spass. Ich kann mir ja die Einträge, die ich später noch kommentieren will aufschreiben.

Wenn nun also Leute aus dem Auto per Video/Audio posten, könnte das zu einer völlig neuen Kommuniktaionskultur führen.

Und zur Weiterentwicklung von Spracherkennungstechnologie zum Beispiel, denn die Beiträge müssten als Transskript auch im Text erscheinen für die, die keine Zeit haben alle Videokommentare zu kucken ;)

Damit würden dann auch die Smileys aussterben, denn wenn ich im Videobeitrag über Tonality und Mimik nacherleben kann, wie der Autor seinen Beitrag gemeint hat, sind sie überflüssig.

Was die Ablenkung beim Fahren angeht:
SMS oder Tweets während der Fahrt tippen lenkt sehr viel mehr ab und das tun genug Menschen. Und werden in Zukunft mit steigender Nutzungsintensität und Abhängigkeit von Social Networks eine Menge mehr Menschen tun.

Insofern wäre eine Entwicklung zur Social Network Nutzung im Auto irgendwann wohl aus Sicherheitsgründung schon notwendig.

Was machen wir mit fliegenden Autos?

iCar und neue Mobilitätskonzepte hin oder her. Wir haben letzten Freitag beim TecDay Innovationstag bei Daimler so einige Ideen gewälzt. Unter anderem auch die des fliegenden Autos.

Eine Meinung der Leute am Tisch war dabei sehr deutlich:

AUF KEINEN FALL! 1. will ich keine Autos haben, die über meinem Garten parken. Ich will nichtmal Autos, die über meinen Garten fliegen! Und wenn ich mir ankucke, wie manche Rentner fahren will ich erst recht nicht, dass sie fliegen!


Nachvollziehbar. Da habe ich mir in der Tat zum ersten Mal Gedanken drüber gemacht, wie das mit den Fliegen Autos funktionieren könnte.

Die Prototyp-Darstellung sieht man ja in “Das 5. Element.” Mehr oder weniger automatisierte Autos und festgelegte Wege, die sich über die vorhandenen Straßen stapeln. Aber auch die können unter Umständen überwunden werden. Vielleicht geht auch mit dem in-die-Luft-gehen der Autos auch der Absatz von Paintballmarkiererherstellern rapide in die Höhe, wenn sich die Leute am Boden gestört fühlen.

Fliegen die Autos über den bereits vorhandenen Straßen oder überall? Sinnvoll wäre es ja erstmal die Straßen als mehr-stöckige Luftwege zu nutzen. Auch wenn damit natürlich der eigentliche Vorteil vom Fliegen – die Luftlinie hinfällig ist. Wo werden die Dinger geparkt? Steige ich in der Stadt einfach aus und sage: “Hol mich in 2 Stunden wieder hier ab”. Oder noch besser: “Park Dich, hol in 1 Stunde die Kids von der Schule und dann mich hier wieder ab”. Fahrzeiten würden kürzer und trotzdem können wir beim automatisierten Gefahrenwerden die Zeit sinnvoll nutzen, zum arbeiten, schlafen, frühstücken…

Was meint Ihr? Was dürfen wir nicht vergessen, wenn wir Autos in die Luft schicken? :-)

Abenteuer Winter und die Deutsche Bahn

Ich weiß, ich weiß Bahnbashing ist SOWAS von über, aber das geht auf keine Kuhhaut mehr. Eigentlich wollte ich mit dem Auto fahren, aber das hatte sich leider zerschlagen. Also mit der Bahn hin nach Frankfurt und wenigstens zurück mit dem Auto. So war der Plan.

Dabei muß ich sagen – auch wenn ich mein letztes Bahnerlebnis nach Mainz ja gar nicht so schlimm fand – habe ich ein echtes Problem damit, meine Selbstständigkeit in Sachen Mobilität in die Hände von unflexiblen Organisationen zu legen. Bei dem Gedanken, auf ein paar Zettel und den reibungslosen Ablauf auf Schienen angewiesen zu sein ist mir nach dem letzten Winter-Faux-Pas der Bahn vor 2 Wochen gar nicht wohl. Aber gut. Geht halt nicht anders.

Zuerst der Ticketkauf:
Ne Nummer gezogen und 15 Minuten gewartet. Am Schalter dann mit der (noch sehr netten) Dame eine Verbindung ausbaldowert.

Sie:
“Wie hätten Sie’s denn gerne?”

Ich (keine Ahnung was sie meint):
“Was haben Sie denn so im Angebot?”

Sie:
“Ja billig, Erster Klasse, bestimmter Zug…?”

Ich:
“Tja, der Zug sollte schon zu mir passen, da haben Sie recht… Ach einfach möglichst preiswert.”

Sie ratttert einige Verbindungen und Krams runter, den ich nicht ganz verstehe.

Ich:
“Ich möchte eigentlich nur zum Flughafen Frankfurt und möglichst vor 13 Uhr dort sein – das ganze möglichst preiswert. Alles andere ist egal.”

Sie:
“Ok. Dann nehmen Sie diese Verbindung” Druckt ein paar Zettel aus, drückt sie mir in die Hand und drückt einen Knopf und es macht DÜÜÜDÜDÜÜÜDÜDÜ “Damit gehen Sie jetzt zum Automaten und buchen die Verbindung, dann ist es noch 5 EUR billiger. Schönen Tag noch.”

Ich (bis dahin fand ich die gute Frau ja noch sehr zuvorkommend):
“Ach nee, lassen Sie uns das jetzt gleich hier buchen. Auf die 5 Euro kommt es nun auch nicht an”

Sie:
“Das geht jetzt nicht mehr.”

In Rauch gehüllte Fragezeichen fangen an, aus meinem Kopf aufzusteigen:
“Wie bite? Ich stehe doch hier”

Sie:
“Jahaaaaa, aber ich habe schon die nöchste Nummer aufgerufen. Bitte gehen Sie wie gewünscht zum Automaten”

Ich:
“Wann habe ich gesagt, daß ich am Automaten buchen möchte? Die Entscheidung haben Sie mir ja bereits abgenommen. ich möchte gerne hier buchen”

Sie:
“Tut mir leid, das geht nicht mehr. Ihre Nummer ist verfallen. Sie können gerne eine neue Nummer ziehen und sich erneut anstellen. Am Automaten gehts aber schneller. Da ist auch eine Kollegin, die Ihnen den Vorgang erklärt”

Aus den #&$*$%”# über meinem Kopf wird nur noch eine Rauchwolke, ich schnappe mir meine Zettel und stapfe zum Automaten.

Besagte Automatendame hat wohl schon mehrere Kunden gehabt, denen von Ihrer Schalterkollegin die Laune versaut wurde und ist weg.

Toll.

Naja, ich bin ja nen Geek und Maschinen machen das, was ich Ihnen sage. NICHT aber, wenn sie von Bahn-Usability-Päpsten für Normalbegabte Zugfahrende designed wurden. Nach ein bis zwei Minuten werde ich von der Bedienungshilfe aus meiner Ratlosigkeit erlöst. Sie geht mit mir die einzelnen Schritte durch und stellt dabei fest, das die Verbindung, die mir rausgesucht wurde ziemlich suboptimal wegen zu kurzer Umsteigezeiten ist. Super Beratungsleistung Schaltermadame. Also fummeln wir die nächstbeste über den Höllentouchscreen zusammen.

Mit einem Stapel Zettel, die mich mehr an Parkscheine oder Kinokarten als an Zugtickets erinnern, gut 50 EUR ärmer (dafür hätte ich Sprit für hin und Rückfahrt tanken können) und 30 Minuten verronene Lebenszeit später, gehe ich dann irgendwann nach Hause. Naja, mit der neuen Verbindung dank der geballten Automatenkompetenz nun nur zwei- statt viermal umsteigen. Wenigstens halbwegs entspannt in Frankfurt ankommen am Montag.

Wie nah Problem und Lösung manchmal beieinander liegen hat sich dann am Montag Morgen gezeigt:

Wäre ich mit dem Auto wie eigentlich geplant gegen 8 losgefahren, hätte ich den Termin um 14.30 auch bei Schneechaos noch gepackt. Und hätte der Hund nich geschissen, hätte er den Hasen noch gekriegt.

So sind wir dann mal schön auf dem Weg zum Bahnhof im Bielefelder Verkehrschaos stecken geblieben. KEINE Ahnung was da los war. Wäre es der erste Tach mit Schnee gewesen. geschenkt. Kann ich verstehen. Aber nach fast 5 Wochen Dauerweiss noch SO ein Geschiss und Aufriss zu machen, in Schrittgeschwindigkeit rumzuöcken und dabei immer noch SO dämlich zu fahren, daß durch vermeidbare Unfälle dreispurige Stadtautobahnen versperrt werden, dafür hab ich kein Verständnis. Ist das in Österreich, Schweiz, Schweden, Norwegen eigentlich auch jedes Jahr so oder sind nur deutsche Verkehrsteilnehmer nicht mehr wintertauglich?

Die Zugabfahrt habe ich jedenfalls kollosal verpasst. Die Tickets ließen sich nicht auf andere Züge umbuchen und ich kann sie jetzt einschicken und auf Kulanzerstattung wegen des Schneechaos hoffen. Wahrscheinlich landen die Karten dann auch in einem Automaten. So einer mit GROSSEM Hebel an der rechten Seite. An dem wird dann gezogen und wenn drei grinsende Schaltertantengesichter erscheinen, krieg ich meinen Fahrpreis zurück.

Wenn die Post nicht vorher die einzuschickenden Originalfahrkarten verschlürt.

Mannmannmann, nächstes Mal fahr ich wieder mit dem Auto. Lieber auf eigene Faust bei Schnee durch den Hochsauerlandkreis als auf so eine starre Organisation angewiesen zu sein.

Ob aus dem Auftrag um den sich der Termin drehte was wird, müssen wir nun auch erstmal sehen.

Katzencontent + Toyota Corolla = Ninja Kitty Werbung

sehr stylisher und cooler werbespot von toyota zum neuen corolla. typischer hustle-movie-look mit katzenmenschen. und einigen witzigen einlagen, die glaube ich nur katzenhalter verstehen werden :-)

bildschirmfoto-2009-09-02-um-130212

gefunden in elis katzencontent blog

da der player auf autostart steht und ich sowas fürchtelrich nervig finde, kommt das video erst nach dem klick auf “mehr”

Echte Auto-Innovationen – braucht’s Apples iCar?

Dieser Artikel ist aus meinem “Archiv” – sprich aus dem probefahrer.basicthinking.de von damals. Da mir das Thema heute mal wieder in den Kopf kam, wollte ich ihn hier auch mal wieder drin haben.

Wo bleibt mal ein großer Wurf der Autoindustrie? Im IT und Web-Bereich gibt es eine Revolution, Blase und Innovation nach der anderen. Dagegen fehlt grade in einer der wichtigsten Industrien weltweit eines aktuell GANZ massiv: Echte “Killercarpplications”. Hat sich deshalb im August 2007 his Steveness mit VW-Konzernchef Martin Winterkorn getroffen und ein bißchen unter kalifornischer Sonne geplaudert? Eins ist sicher – er hat ihm garantiert kein Privattutorial für’s wolfsburgische iPhone gegeben. Damit könnte Apple aber auch wirklich helfen.Richtig gute Ideen gab es im Automobilbau doch schon lange nicht mehr. Der Prius war mal was, ok. Aber sonst? Kochen doch alle seit Jahrzehnten im eigenen Saft.Das Rad muß ja nicht kompeltt neu erfunden werden – hübscher und NOCH besser benutzbar zu machen würde ja schon reichen.

Wie wäre es zum Beispiel mit innovativen Bedienelementen in Autos:
Als allererstes fallen mir da natürlich Joysticks und Gamepads statt Lenkrad ein: Jeder 12-jährige ist diesen Bedienelemten dank Konsole mächtig. Warum sollte nicht endlich mal über das grundsätzliche Bedienkonzept eines Autos nachgedacht werden? Ob ich nun eine vollelektronische Servolenkung bediene, oder nen Thumbstick mit ForceFeedback ist odch nur eine Sache der Umgewöhnung.

Touchscreens sind ein ähnliches Thema – in vielen Autos schon da (siehe den Prius Bericht) – aber warum immer so verschämt und zurckhaltend umgesetzt? Als halbwegs Internetbegabter Geek wünsche ich mir eine iGoogle-mäßige Personalisierbarkeit der Instrumente. Ist doch im Grunde kein Problem – ich möchte gerne nen mittigen Drehzahlmesser mit Schaltblitz und eine Streckenkarte per GPS à la NfS – meine Freundin lieber nur nen Tacho und im Rest des Armaturenbretts das Bild aus einer Webcam (untergebracht im Rückspiegel) eingeblendet sodaß sie sehen kann, ob der Lippenstift noch paßt (nein, eigentlich möchte meine Freundin sowas nicht. Genaugenommen werde ich mir für dieses Beispiel ECHTEN Ärger einhandeln, aber was tut man nicht alles für den Hobbyjournalismus. War echt nur nen Beispiel Schatz *g*)

Ach und mir fallen noch SO viele weitere nette Features ein:
EIN großer An-/Aus-Knopf für alles (auch vgl. Prius nur noch umfassende) – wozu noch irgendwas schlüsselartiges irgendwo reinstecken? Es gibt doch Bluetooth, RFID und WLAN. Das ganze ist natürlich eine Kombination aus iphone inkl. ipod, Navi PDA und Autoschlüssel. Das Gerät funktioniert als Fernbedienung via Mobilfunkverbindung und den oben genannten Verbindungsarten. Wenn einer mein Auto klaut, kann ich ihn aus o.g. Lippenstiftnachziehcam beobachten und ggf. durch den Autoschlüssel PDA iPhone Ersatz ordentlich durchbeleidigen. Mit dem Gerät kann ich natürlich auch bequem eine Routenplanung am Rechner zu Hause machen, den PDA-key mit ins Auto nehmen, die Route wird artig ins Navi übernommen und los geht’s! Auf der Route zeigt mir das Gerät im Umkreis liegende interessante POIs, die es vorher aktuell aus dem Netz gezogen hat und am Zielort schnappe ch mir wieder meinen “Schlüssel” und er navigiert mich als Fußßgänger weiter, erzählt mir was über die Sehenswürdigkeiten und führt mich in fremden Städten per Sprachbefehl wieder zum Auto zurück.

Und es gibt noch SO viele nette Anwendungsgebiete:
Streaming von Musik, Podcasts usw. vom passenden Mediaserver ins Auto oder vorheriges Befüllen des Autoschlüssel-pods. Sodass ich morgens meine personalisierten Nachrichten (inkl dem liebevollen Guten Morgen Gruß der Freundin mit angehöngtem Einkaufszettel) aufs Display und auf die Ohren kriege.

Webcams nicht nur im, sondern auch ums Auto, sodaß ich nachvollziehen kann, wer mir ne beule reingefahren hat. Ernsthaft, die Dinger müssten nichmal dauerhaft aufzeichnen aber selbst wenn – nen 4GB USB-Speicher würde für 48h locker reichen. Wenn die Cams per Erschütterung anspringen und alles aufzeichnen, was sich um die Kiste drum rum bewegt: Reicht doch völlig aus, um Unfallflucht Geschichte werden zu lassen.

Ist mit aktuell verfügbarer Technik alles kein Hexenwerk. ABER für so was ist Apple echt gut – sie können bestehende Technologien sinnvoll und im stylishen und zeitlosen Design zusammen führen. UND schaffen es dabei noch ein nettes Usability-Erlebnis zu schaffen.
Wenn dann letzten Endes nen VW als Verpackung daherkommt – so what?

Die Frage der Zielgruppe:
Naja, das sind meine Wünsche und Vorstellungen. Die Spekulationen der einschlägigen Presse gingen im Sommer ’07 ganz klar in eine Richtung:
Es wurde schwer um einen Kleinwagen spekuliert, der noch unterhalb des Fox positioniert werden solle. Kann ich mir ehrlich gesagt aus den bereits genannten Gründen und Apples Produktpolitik kaum vorstellen. Stellt man mal die Rechner und Notebooks in ein Verhältnis mit dem Automarkt, dann geht das schon ganz klar in eine bestimmte Richtung: Nämlich weit über die der vollausgestatteten Golfklasse hinaus. Ein vollausgebautes Mac Book Pro oder ein imac liegt preislich im Verleich zu entsprechenden PC-Rechnern und Notebooks in der Phaeton / Touareg Liga.

In den Medien-Beiträgen zum Thema aus dem letzten Sommer als das Thema zum ersten Mal hochkochte, wurde hauptsächlich vermutet, es werde sich um einen Kleinwagen handeln, der noch unterhalb des Fox positioniert werden solle. Kann ich mir ehrlich gesagt aus den bereits genannten Gründen und Apples Produktpolitik kaum vorstellen

So wie ich das sehe, spielt für die meisten Apple-Jünger Geld kaum eine Rolle – das neueste Gadget, das von his Steveness präsentiert wird, muß her. Dafüer spricht allerdings auch die hohe Wertstabilität der Produkte. Für ein Powerbook kriegt man bsw. immer noch erstaunlich viel mehr als für ein vergleichbar altes PC-Notebook. Inklusive dem Kultstatus, den Mac-Produkte nunmal geniessen, könnte in Kombination mit künstlicher Verknappung (die Apple auch par excellence beherrscht) ein richtig wertstabiles Kaufobjekt rauskommen. Jedenfalls würde ein iCar kein billiges, kleines “Knuffelauto”. Ich kann mich weder vor nach nach den ersten iMacs und iBooks in tangerine und anderen komischen Farben an kein Appleprodukt erinnern (und ich bin ECHT kein fanboy) das klein oder knuffig geschweige denn BILLIG gewesen wäre.

Chajaja, also nochmal die Frage der Zielgruppe…
Die Leute, die sowieo Apples Stammkunden darstellen liegen irgendwo zwischen 16 und 60 mit dem entsprechenden Girokonto. Dabei rangieren Sie was techinsche Verständnis angeht zwischen Komplett-DAU der die einfache Bedienbarkeit eines Macs mag, über Kreative bis hin zum Vollblutentwickler. Zuzüglich denjenigen, die durch ein neues, cooles, stylisches und v.a. innovatives Autokonzept hinzu gewonnen werden könnten steht hier eine recht große Käuferschicht Portemonnaie bei Fuß. Und da geht einiges! Mit neim Fox mit integriertem iPhone gewinnt man da keinen Blumentopf. Allerdings sollte Apple vorher seine Umweltpolicy nochmal überdenken – beim iphone sind sie noch grade so mit einem blauen Auge davon gekommen, bei Autos könnte das aber richtg nach hinten losgehen ;)

SO, wie man Apple kennt, gibt es aber auch einige Nachteile, da sollte vorher auf folgende Punkte geachtet werden, damit man sich nicht hinterher ärgert:

* es gibt nur noch EIN Pedal, das Gas. Zum Bremsen muß am Lenk(Click)Wheel die Apfeltaste gedrückt und gleichzeitig das Gas getreten werden
* das iCar paßt nur in vorher gemietete Parklücken
* alle 6 Monate gibt es ein kostenpflichtiges Update – dafür kriegt man dann einen 7. Gang dazu, oder kann die Fenster und das Schiebedach frei positionieren
* nur ausgesuchte Tankstellen, die prozentual Provision auf vertankten Sprit an Apple abführen, bekommen iCar-kompatible Zapfhähne
* per Bootcamp kann man vorm Start auswählen, ob man mit Diesel, Benzin, Elektro oder Apfelsaft fahren möchte
* erstmal gibt es das Auto nur in weiß, dann kommen schwarz und alu hinzu. Version 1.2 dann auch in pink, mint, himmelblau und candyred. nicht zu vergessen das U2-Sondermodell
* Abgefahrene Reifen können nur von appleauthorisierten Reifenhändlern ausgetauscht werden
* Wenn die Batterie den Geist aufgibt, kann Sie nicht ausgetauscht werden – man kauft sich einfach das iCar 2.0
* die erste Revision wird extrem kratzempfindlich
* Die Wegfahrsperre verwehrt die Einfahrt in jede nichtlizensierte Waschanlage – dafür riecht das Auto nach der Wäsche in entsprechenden Anlagen immer wieder nach dem typischen Apple-Neu-Duft

Es braucht nicht zwingend ein iCar – aber Innovationen in modernen Autos. Ein Ottomotor, bleibt ein Ottomotor, bleibt ein Ottomotor. Aber ein Haufen Gadgets auf vier Rädern würd ich nehmen.
Zumindest zum Probefahren :)

Aktuellste Infos, die ich zu dem Projekt finden konnte:
Macwelt aus dem Dezember – “Das iCar steht auf der Kippe”. Dort heißt es auch noch: “Rivale Microsoft arbeitet schon seit längerem mit Autoherstellern zusammen. Mit Fiat hat der Software-Konzern ein Abkommen für den Bereich Telematik geschlossen.”
Ach Du Scheiße – M$ und FIAT – da bekommt Fehler In Allen Teilen ja ne ganz neue Bedeutung *duck*

Notiz am Rande:
Dieser Artikel ist der erste, der innerhalb mehrerer Tage im Google Notizbuch mit Hilfe der entsprechenden Firefox Extension entstanden ist. SEHR nützliches Recherche-Tool! Leider fehlen in der Extension die Formatierungsfunktionen.

Watt isn en Dampfauto

Ob James Watt sich damals überlegt, hat dass seine durchgeknallten Landsleute sich sowas mal einfallen lassen? :-)

Vielleicht hätte er ihnen gleich gesagt, daß sie bei ihrem Dampfraketoped mal auf ordentliche Filter achten sollten… Kann ja auch mal böse in die Buchse gehen.

Ich war auch eigentlich fest davon überzeugt, das “British Steam Car” ist ein Aprilscherz, aber das Datum im WIRED Artikel sagt 31.3. also will ich das mal glauben ;)

via WIRED

IKEA Leko – bei IKEA nachgefragt

AutoTest24 hat bei IKEA nachgefragt – und jetzt auch nicht wirklich erfahren, um was es geht. Nur, daß IKEA wohl kein Auto verkaufen wird. Das war’s aber auch schon. Und das war die Aussage von IKEA .de – nicht vom veranstaltenden Unternehmen IKEA.fr

Die Vermutungen können also weiter gehen.

Ich tippe ja auf Car-Sharing oder etwas in die Richtung. Besserer Lieferservice möglicherweise. Umweltschonend mit BusundBahn hin zum IKEA, dann mit nem IKEA LEKO die Plüdden nach Hause schaffen und die Kiste wieder von einem IKEA Mitarbeiter, der auch mit Bus&Bahn kommt abholen lassen.

Vielleicht aber auch was ganz anderes. Die Reichweite, die IKEA damit erreicht ist auf jeden Fall schonmal beachtlich und selbst die Sprachbarriere wurde im Vorbeigehen genommen. Beeindruckende Leistung. Hoffentlich lohtn es sich für den WWF auch noch.

Und als Probefahrer find ich es interessanter (und vermutlich mit direkterem Nutzen verbunden) als die Nummer mit Nils in seiner leeren Bude letzten August/September. Oder auch als das neue Oval Office im IKEA Look. Naja, Schweden is ja neutral ;)

Allez les bleus/jaune LEKO :-)

Ist der Leko ein Auto von IKEA?

Frank Helmschrott postet in seinem Heimtechnikwerkerblog, dass auf der französischen IKEA Seite ein etwas am 31.3. vorgestellt wird, das unter seiner Plane schwer nach Auto aussieht. Meine 4 Jahre Schulfranzösisch reichen grade aus, was von “dem Autokonzept von morgen” und “Cabrio um bei IKEA gekaufte Möbel unterbringen zu können” zu verstehen. Gibt es in Frankreich den Brauch des Aprilscherzes eigentlich? Liegt irgendwie nahe *g*

IKEA Leko

Eigentlich gehört sowas auch mehr in den probefahrerblog, aber der wird wohl bald wieder laufen.

Anyway. Sieht wirklich aus wie ein Auto. Entweder es wird ein Möbelstück, das aussieht wie ein Auto, oder ein Sondermodell eines Autoherstellers, in den mindestens ein Billy-Regal aufgebaut auf den Rücksitz passt.

Ich finde ja ein IKEA-taugliches Auto sollte an der Menge der 2,50m PAX Verpackungen , die es aufnehmen kann, gemessen werden ;) Damit kenn ich mich aus.

Ob ich die 3 PAX aus der 3für2 Aktion Anfang des Jahres dann für das IKEcAr abwracken kann?

Fragen über Fragen… Die der ursprüngliche Poster Style Spion auch nicht beantworten konnte.