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Zum ersten Mal 100 Tacken für ein Crowdfunding Projekt gegeben: ONE.

Zum ersten Mal 100 Tacken für ein Crowdfunding Projekt gegeben: ONE.

Wann kann man schonmal Lokalpatriotismus, Comicleidenschaft und Mikromäzentum miteinander verbinden und dann auch noch ein Poster und Buch abstauben?

Markus Freise ist nicht nur mein Lieblings-Poetry-Slammer – jetzt macht er auch ein Comic-Buch aus One-Pager-Stories. Immer nur ein Bild, das eine Geschichte erzählt.

Um sich die Zeit für das Projekt frei zu schaufeln hat er eine Kampagne bei indiegogo gestartet und das geht so:

Man zahlt per Paypal einen Betrag ein, damit er sich leisten kann, das Buch zu produzieren und bekommt dafür von Markus eine Gegenleistung:

  • wer 40 EUR zahlt, bekommt das Buch, wenn es fertig ist
  • bei 100 EUR gibts das Buch und man darf für eine Geschichte ein Stichwort geben, das er dann verarbeitet
  • für 200 EUR zeichnet er nach Deinen Vorgaben eine Geschichte usw.
(C) Markus Freise

(C) Markus Freise

Toll ist: Das Projekt ist schon durch die Qualifizierung durch und wird definitiv umgesetzt. (Falls es das nicht geschafft hätte, hätte jeder sein Geld zurück bekommt. So letztens ((leider)) beim Roman-Projekt “Gottes Mörder” von Clemens Gleich geschehen.

Witzigerweise ist mir erst drüben bei ben_ aufgegangen, dass es sich bei ONE. um eine Crowd Funding Kampagne handelt. Dabei hatte ich den Header letztens schon auf Markus Seite gesehen, als ich in ganz anderem Zusammenhang nach Arbeitsproben gesucht hatte, aber nicht auf den ersten Blick verstanden, dass ich da eine Idee für ein Comic in den Ring werfen kann UND noch meine Idee als Poster bekomme. Ostwestfälisches Understatement halt ;)

(C) Markus Freise

(C) Markus Freise

Ach ja. Da war noch was: Lieblings-Poetry-Slammer. Die “Eines Tages werden wir alt sein”-Nummer die Kai Thrun letztens in die Runde geworfen hat, war fein. Und hat bemerkenswerte Reaktionen auch von Exil-Bielefeldern in Wien nach sich gezogen :)

Aber das hier ist immer noch mein Allzeit-Favorit was Poetry Slammen angeht:

Der kann nicht nur zeichnen, sondern auch schreiben UND lesen :)

Bis zum 7. März könnt Ihr auch noch mitmachen. Ich hoffe die 7500 EUR werden erreicht. Dann legt Markus allen Unterstützern noch ein 48-Seiten Booklet mit Behind-the-Scenes Material dazu.

“Ähm, Sach mal Markus – Machen Comiczeichner auch Outtakes?” ;)

Artikel-Titelbild: (C) Markus Freise

Bibliotheken? Nicht lachen, aber ich bin Stammkunde.

Bibliotheken? Nicht lachen, aber ich bin Stammkunde.

Wenn Kathrin Passig schreibt, werde ich immer gleich hellesig. Neben einigen formidablen Büchern hat sie schließlich auch einen meiner absoluten Lieblingsartikel im Internet geschrieben und ihn ein Jahr später nochmal von der anderen Seite beleuchtet.

Hie geht es aber nur um einen kleinen aber bedeutenden Ausschnitt der Technologiekritik:

Brauchen wir Bibliotheken oder nicht?

Erstmal muss ich Kathrin in vielen ihrer Ausführungen Recht geben. Eine Bibliothek ist nicht die Optimallösung. Bücher können immer nur an einem Ort, in einem Regal stehen. Die Zufalls-Mitnahmen sind nur bedingt sinnvoll: Ich mache davon regelmäßig EINE MENGE um dann zu Hause festzustellen, dass mein Mitnahmereflex weniger Recht hat als meine “Ach lass den Kram stehen, liest Du eh nicht”-Intuition. Warum das teuer werden kann steht weiter unten.
Die fehlende Volltextsuche ist auch so ein Ding. Bücher nicht nur nach Titel und ein paar Stichworten zu finden, sondern nach Wörtern oder Phrasen im Text ist extrem wertvoll!

Aber als großer Fan der Bielefelder Stadtbibliothek sage ich auch:

“Aber Hallo JA! Auf jeden Fall brauchen wir Bibliotheken!” Und schränke dann ein: “Noch jedenfalls.”

Bibliotheken sind ja sowas wie die häufig gefordete Kulturflatrate. Ich zahle 20 EUR im Jahr und kann dafür alles lesen, hören, in den DVD-/BluRay-Player schieben, was grad da ist.

Das finde ich erstmal ziemlich praktisch. Ich kann sogar 10 digitale Titel gleichzeitig aus der Online-Leihe der Bib ausleihen (eBooks, Magazine als PDF, Hörbücher, Videos).
Auch wenn das technisch noch etwas murksig ist: Titel sind IMMER für volle 14 Tage ausgeliehen. Vorher zurückgeben is nicht. Nicht alle DRM-Schutzmechanismen funktionieren auf dem Mac usw. Aber trotzdem schon sehr wertvoll!

Ich kann dem Lektorat der Stadt-Bib Vorschläge machen, welche Titel aufgenommen werden sollten. Die sind dafür auch sehr dankbar, denn gerade bei Fachbüchern, lassen sich die Kolleginnen dort gerne beraten, was denn eigentlich ein lohnenswerter Titel ist.

Wenn all das – inkl. Online-Leihe – irgendwann für ALLE Titel geht. Dann bin ich zufrieden. Auf ds “Erlebnis” in die Stadt zu fahren, einen Parkplatz zu suchen, keinen zu finden, schnell im Parkverbot stehen zu bleiben, hinterher nen Ticket über 10 EUR zu haben – kann ich getrost verzichten. Niederschwelliges Kulturangebot ist wirklich was anderes. Auch wenn man in Bielefeld immerhin in jeder Stadtteilbib Bücher ausleihen und beliebig dort zurück geben kann.

Genauso wäre eine automatische Rückgabe digitaler Titel für mein Bankkonto deutlich praktischer: Wenn ich mich in neue Fachgebieteneinlesen möchte, nehme ich gerne mal einiges an Grundlagen- und Detail-Literatur mit. Wenn man nun verpennt 30-40 Bücher online zu verlängern und pro Buch 1-2 EUR Überziehungsgebühr zahlen muss, ist das doof ;) Eigene Doofheit! aber dennoch doof.
Wie übrigens GERADE passiert, da mich diser Artikel hier an die noch zurück zu gebenen Bücher erinnert hat *hust*
Dennoch:
Billiger als alle Bücher ungelesen oder nur auf Amazon-Bewertungen hin selber zu kaufen.

24-Stunden Rückgabe über einen Automaten haben wir immerhin in der Stadtbibliothek Bielefeld. (Davon hätte ich mal vor 1 1/2 Wochen Gebrauch machen sollen :-/)

Wenn es ein Buch nicht vorrätig gibt, kann ich dieses als Fernleihe bestellen. 1-2 Wochen und ich kann es in der Regel gegen ein paar EUR Gebühr abholen. Besonders bei teuren Schinken jenseits der 30 Euro möchte ich diese Methode nicht mehr missen!

Das “Stöbern” sieht bei mir eher so aus, dass ich zu Hause online auf Titel aufmerksam werde und dann im Online-Katalog der Bib schauen muss, ob sie vorrätig sind.

Also wie gesagt: NOCH brauche ich Bibliotheken in ihrer jetztigen Form. Mindestens als Archiv für Papierzeugs, das noch nicht digitalisiert wurde und das ich nicht zu Hause im Regal stehen haben will.

Denn das ist ein weiterer Vorteil: Ich kann mich immer mehr vom Altpapier in meinen Regalen zu Hause trennen. Gleiches gilt für Filme, Musik-CDs und Konsolen-Spiele. Ich behalte nur noch, was mir _wirklich_ am Herzen liegt, oder regelmäßig gebraucht wird. Ansonsten ist unsere Wohnung hier so medienfrei wie nur irgend möglich.

Noch ein Vorschlag zur zukünftigen Bibliotheksnutzung:

Neben der Idee, Maker-Spaces, CoWorking-Angebote und Veranstaltungsorte in Bibliotheken zu integrieren:
Wie wäre es mit anderen Verleihangeboten? Warum ist noch keine Bibliothek darauf gekommen Dinge zum Verleihen in die Regale zu packen, die man wirklich physisch braucht?

  • Römertöpfe
  • Bohrmaschinen
  • Messgeräte
  • Chemiebaukästen
  • Spielzeug
  • Autoschlüssel
  • was weiß ich nicht alles

Neben Bildung und Kultur ist doch ein ganz wesentliches Element der Bibliothek das Ausleihen.

So, ich muss dann jetzt mal los. Den Stapel überzogene Bücher aus dem Bild da oben zurückbringen und Gebühren bezahlen *japs*.

Und ich würde mich freuen, wenn ich meine Überziehungsgebühren mit dem Einscannen und der OCR-Nachbearbeitung alter Titel abarbeiten könnte :)

Die Stadtbibliothek Bielefeld ist übrigens ordentlich im Web vertreten mit Homepage, bei Twitter, auf Facebook und Flickr.

Hier wurde das Thema in anderen Richtungen weiter gedacht: archivalia, schneeschmelze, libreas,

GLÜCKUNDSELIGKEIT? Nee, eher 2Frust und Sehnigkeit” :(

Die Süße und ich hatten gestern unser 5-jähriges Jubiläum und dachten uns “Ach komm, geh wech – da können wir ja mal nen Happen auswärts essen gehen”.  Das Bielefelder GLÜCKUNDSELIGKEIT – war so eines der ersten Dinger, wo wir damals mal was trinken waren und hat eigentlich auch ne ganz gute Küche.

Eigentlich. Es tut mir auch ein bisschen leid, meiner Enttäuschung hier Luft zu machen, aber das war gestern schon eine ziemliche Frechheit und zu irgendwas muss so ein Blog ja auch mal gut sein.

Ich bin in den letzten Jahren ein bisschen rumgekommen und durfte das eine oder andere kulinarische Highlight erleben: Steak vom US-Koberind in einem der besten Steakhäuser in Texas, Sterne-Dinner im Festsaal des Hotel de Paris in Monaco, afrikanisches Wild frisch vom Steppen-Grill oder Experimente mit molekularer Küche – es war schon einiges dabei. Das alles ergab sich durch glückliche Fügung und ich bilde mir nichts darauf ein. Aber: Ich kenne Fine-Dining nicht nur aus dem Fernsehen, sondern hatte sowas schonmal auf dem Teller.

Außerdem bereite ich mittlerweile selber 1 Mal die Woche nen Steak zu. Mal Hüfte, mal Filet, mal Roastbeef oder Sirloin und Ribeye. Ich traue mir mittlerweile auch halbwegs zu gutes vom schlechten Fleisch zu unterscheiden und nächste Woche hole ich unseren ersten 1/8-Rind Fleischvorrat von einem lippischen Angus-Bullen beim Bauern ab.

Also dachten wir uns gestern im Glück&Seligkeit: “Ach komm, probieren wir doch einmal Angus-Hüfte und einmal Angus-Filet.”

Vorweg gab es ein großartiges Carpaccio – auch vom Angus. Sah aus wie eine Fleischpizza – war aber Rindersushi ;) Wunderbar angerichtet wie es Erfinder Cipriani nicht besser hätte machen können und aber etwas abgewandelt mit Trüffelmarinade UND:
Lecker wie sonstwas. Da war die Welt noch in Ordnung.

GlueckUndSeligkeit-Carpaccio

Dazu gab ich mir ein Glas Markus Schneider Black Print 2011. Hammer Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Mitos, St. Laurent, Merlot, Syrah und Cabernet Dorsa. Absolut empfehlenswert.

Tja, dann kam das Steak. Die Süße hatte das Filet, an dem es nichts zu beanstanden gab, das einen aber auch nicht vom Stuhl gehauen hat. Bisschen wenig Röstaromen, zart, aber zu durch. Die Präsentation auf beiden Tellern war chic:

GlueckUndSeligkeit-Praesentation

Damit, dass mein Angus-Hüft-Steak nicht scharf angebraten war hätte ich leben können. Dass es ein Endstück war und Medium – eher schon Medium Well war hat mich schon etwas geärgert. Warum wurde ich nicht gefragt – ich mag rare bis Medium Rare.

Aber das Schlimmste:
Nach 3 zähen Bissen fragte ich mich:
Hatte die Kuh ne KÜNSTLICHE Hüfte?

Durch das gesamte Stück Fleisch zog sich eine durchgehende Sehne, die ich ums verrecken nicht durchgeschnitten bekam. Geschmacklich OK war es _mechanisch _ unmöglich das Fleisch zu essen.

GlueckUndSeligkeit-sehninges-Angus-Hueftsteak
Gerade bei solchen fröhlichen Anlässen mag ich ja nicht streiten. Also schluckte ich meinen Hunger, Ärger und meine Enttäuschung runter und erklärte der Bedienung das Problem in aller Höflichkeit: “Das ist mir sehr unangenehm, aber dieses Steak kann ich nicht schneiden. Eine dicke Sehne mit Knorpeln zieht sich durch das gesamte Stück Fleisch.”
Sie machte sich auch direkt auf den Weg in die Küche.

Sie kam nach 2 Minuten wieder und meinte, Sehnen in der Steakhüfte seien völlig normal. Sie könne da leider nichts machen, mir aber einen Kaffee oder ein Sorbet als kleine Entschuldigung anbieten.
Damit war ich alles andere als einverstanden: Ich hatte HUNGER und wollte einfach nur ein Stück genießbares und v.a. schneidbares Fleisch haben.

Ich blieb höflich und machte ihr den Vorschlag, doch selber mal versuchen das Fleisch zu schneiden und mir zu sagen, wie sie als Gast auf so ein Essen reagieren würde. Das wollte sie aus mir unerfindlichen Gründen nicht.

Dann kam der 1. Hammer – Zitat:
“Wenn der Gast keine Ahnung hat, muss er das hinnehmen,  wenn die Küche sagt das Essen ist in Ordnung so.”
Dumm gelaufen. Dieser Gast HAT aber Ahnung.

Dann sagt sie: “Wir haben das schon öfter bei den Hüftsteaks gehabt”.
Ähm WIE BITTE? Es gibt also öfters Beschwerden über Sehnen im Fleisch und weder dem Fleischer noch dem Koch wurde mal ne neue Brille spendiert?
Aus meinem Stück Angus hätte man allenfalls Gulasch machen können, in dem man mit einem SEHR scharfen Messer an der Sehne entlang schneidet.

Tja was soll ich sagen? Ich bekam kein neues Steak, wollte meiner Süßen und mir aber auch nicht den Abend noch weiter mit Streitereien versauen. Dessert sparten wir uns dann auch. Ich wollte nur noch raus aus der Hütte.

Also bestellte ich unsere knapp an der Hunderter-Grenze kratzende Rechnung und bekam sie mit den Worten überreicht:

“Na sie frage ich mal besser nicht, wie es geschmeckt hat.”

Dazu fiel dann selbst mir nichts mehr ein. Außer die Dame darauf hinzuweisen, dass sie vielleicht die nächsten Gäste zumindest bei der Aufnahme der Bestellung fragen sollte, wie sie ihr Steak haben wollen und bekam die letzte schnippische Antwort des Abends:

“Wenn der Gast nichts sagt, gehen wir davon aus dass er Medium möchte.”

Toller Servicegedanke. Und wenn der Gast mit den Gedanken woanders ist, kriegt er eben etwas vorgesetzt, das ihm nicht schmeckt.

Sorry, liebes GlüclUndSeligkeit, da habt ihr Euch echt nicht mit Ruhm bekleckert. Einfach ein neues – (meinetwegen auch kleineres) Stück Fleisch auf den Teller und alles wäre gut gewesen. Ich hatte doch einfach nur Hunger :(

Eine gute Seite hat das Ganze:

Es hat der Süßen und mir mal wieder gezeigt, wie gut wir eigentlich so leben. Ärgerlich das mit soviel Lehrgeld bezahlen zu müssen. Von der Rechnung im GlückUndSeligkeit hätten wir uns 2 bis 3 Mal selber bestes Filetsteak braten können.Machen wir ab jetzt auch wieder. Das Restaurant, das wirklich WIRKLICH besser kocht als wir muss in Bielefeld wohl erst noch eröffnen.

Auch endlich dabei: Ironblogger OWL

Auch endlich dabei: Ironblogger OWL

Ich bin jetzt aus Eisen” – schrob Eisenblogger-Kollege Markus Freise letztens, als die IronbloggerOWL von Christopher Piontek und Thorsten Ising an den Start gebracht wurden. Ich bin 2 Wochen später dazu gestoßen (da ich nicht gepeilt habe, dass eine gesonderte Anmeldung nötig ist *g*).

Von guten Vorsätzen halte ich nix. Silvester was vornehmen, was man Ende Januar schon wieder vergessen hat? Is Quatsch. Vielmehr mache ich lieber gleich das, was mir sinnvoll erscheint. Aktuell ist das endlich wieder regelmäßig zu bloggen. Da spielt mir nicht nur das 365xBROCKHAUS Projekt in die Karten, sondern auch die Ironblogger.

Was der Sinn des Ganzen ist, erklärt Christopher hier im Interview mit Gunnar Sohn:

 Wer is sonst noch so dabei?

Und wenn ich es hinkriege, regelmäßig zu bloggen, dann schaffe ich es auch hoffentlichen ENDLICH mal zum BiBloStaTi – dem Bielefelder Blogger Stammtisch.

Mitmachen geht natürlich auch immer noch! Wie genau steht hier.

Das wunderbare Logo-Design stammt von Inken Meyer

warum nimmt man Lokalnachrichten mit in den Urlaub?

Radio Bielefeld wirbt gerade damit, man könnte mit der “Radio Bielefeld App” die Lokalnachrichten mit in dem Urlaub nehmen.

Warum sollte ich das tun?

Meine Eltern haben sich im Sommerurlaub auch immer die Tageszeitung nachsenden lassen. Habe ich auch nie verstanden.

Wenn ich einige Wochen im Urlaub bin, will ich doch abschalten. Möglichst wenig Alltag mitbekommen. Was neues erleben.

Und vor allem:
Offen sein für meine Urlaubsgegend. Dort die Nachrichten lesen und va das radio hören. Neue Musik entdecken und Sprachen hören.
Ob das nun friesisches Radio an der Nordsee ist oder eine nie gehörte Sprache aus Klick- und Pfeiflauten in Namibia.

Ich bin mal durch New York gefahren und hab dabei Einslive über Webradio im smart eDrive gehört. Das war bizarr. In einer der geilsten Metropolen der Welt unterwegs. Kultureller Schmelztigel in dem Du bei jedem Sendersuchlauf die nächste Subkultur entdeckst und ich hörte deutsche Provinzlala :) Ker, Ker kommt mi das im Nachhinein doof vor.

Gewohntes immer greifbar haben hat seine Vorteile, klar. Auf Reisen sollte man sich aber auch bewusst mal die digitale Nabelschnur nach Hause kappen und einfach genießen was um einen rum an Eindrücken auf Dich wartet.