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Mein neues Blog – endlich wieder Autos :)

Mein neues Blog – endlich wieder Autos :)

Eigentlich wollte ich dieses Posting hier erst zum Halbjahres Geburtstag (KRASS wir rechnen schon in Jahren!) der kleinen Piratin raushauen, aber ich kann es nicht mehr erwarten ;) Seitdem ich 2014 mit dem Autobloggen aufhörte, habe ich weder das unterwegs sein, noch die tollen Fahrveranstaltungen vermisst. Was mir aber fehlte war ab und an den Geruch von Neuwagen zu schnuppern und der Reiz, mich mit einem neuen Auto und seinen Details, Finessen und Funktionen auseinander zu setzen.

Letztes Jahr als wir schwanger wurden, habe ich dann angefangen nach Familienautos zu suchen. Und erstaunlicherweise nichts gefunden, das mir weiter geholfen hätte.

In etwa habe ich sowas gesucht:

  • Eine Seite, die Autos emotionslos, praktisch aber trotzdem nicht nur sachlich und faktenbasiert beleuchtet
  • Auf typischen Bedarf und Besonderheiten von Familien eingeht
  • weniger ein Auto-Blog oder Magazin als vielmehr ein Elternblog mit Fokus auf Autos und unterwegs sein

Wenn ich bei all meinem Interesse für Startups und Entrepreneurship etwas gelernt habe, dann dass die erfolgreichsten Projekte die sind, die your own itch scratchen. Um es mal im feinsten Denglisch zu expressen.

Also: Sein eigenes Problem einfach selbst zu lösen, statt zu warten, dass es jemand anders tut.

Back to the Autoblogger roots

Also habe ich nach Jahren das Experiment gewagt und ein eigenes, frisches Blog gestartet. Im Prinzip genauso wie ich 2007 auch mein Ur-Autoblog probefahrer.basicthinking.de gestartet habe:
Zum Händler gehen, Auto probefahren und drüber schreiben.
Das tolle bei meinem neuen Projekt ist, dass ich mit Auto Mattern einen Partner gefunden habe, der mir unkompliziert und fix die ersten Testautos zur Verfügung stellt, mit denen ich mich einige Tage auseinandersetzen kann und so erfahre, was eigentlich das perfekte Familienauto ausmacht.

Einerseits damit ich über Familienautos schreiben kann

Andererseits um für meinen Job als Social Media Fuzzi mal wieder ein eigenes Projekt von Null auf die Beine zu stellen.

Nach 6 Monaten, 4 Testautos, den ersten tausend Besuchern und Kinderkrankheiten höhö kommt das Projekt so langsam in fluffigeres Fahrwasser und ich würde mich freuen, wenn einige von Euch mich mal drüben auf meinem neuen Projekt drüben besuchen:

http://familienauto-gesucht.de  

Mein Ansatz ist sehr pragmatisch. Familienauto gesucht wendet sich vor allem an Leute, die sich eigentlich überhaupt nicht für Autos interessieren, aber in spätestens 9 Monaten etwas ISObeFIXtes in der Garage stehen haben müssen und dabei ähnlich ratlos sind, wie ich seinerzeit:

  • Kann man im Auto wickeln?
  • Lässt sich das Kind bequem reinsetzen?
  • Wurde an Einhandbedienung gedacht? 😉
  • Ist die Innenbeleuchtung tauglich für schlafende Babies
  • und alle diese Fragen, die ich mir vor 5 Monaten nichtmal ansatzweise ausdenken konnte.

Schaut mal vorbei und empfehlt mich weiter, für wen auch immer die Seite hilfreich oder interessant sein kann.

Persönliche Premiere gestern auf dem OSO dank @kuechenguenstig

Nein, ich habe keinen neuen Kühlschrank gekauft (auch wenn ich gerade nach einem suche *g*):

Ich wurde doch tatsächlich auf dem Onlinestammtisch OWL 5.0 gestern angesprochen mit

“Was ist denn mit Dir los? Man liest ja kaum noch was auf Facebook von Dir?” :-D

Normalerweise höre ich immer: “In meiner Timeline lese ich immer nur Dich, schreib nicht so viel!”

Liegt wohl daran, dass ich mich neben dem Comspace Blog momentan wieder verstärkt auf den Blog hier konzentrieren will. Es hat etwas gedauert, bis Saschas Aufruf von der letzten RePublica zu mir durchgedrungen ist, dafür aber mit Nachdruck ;) Die meisten Sachen, die ich über twitter, instagram oder Facebook rausgehauen habe, finde ich selber mittlerweile gar nicht oder nur noch mit Mühe wieder und das ist mehr als schade. Von daher werde ich mich nun wieder darauf konzentrieren, hier alles das zu sammeln, was ich festhalten möchte, bevor Bilder, Gedanken und Erlebnisse im Social-Web-Orkus verschwinden.

Danke an Dirk für das versteckte Kompliment. Ich werde jetzt mal wieder mehr “befeuern” ;) Von hier aus.

Rausrock Gewinnspiel beim @caschy

Rausrock Gewinnspiel beim @caschy

Erstmal der offizielle Teil: Alles gute und herzlichen Glückwunsch nachträglich zum 6-jährigen Blog-Geburtstag von www.Stadt-Bremerhaven.de.

Und dann BÄÄÄHM haut der gute Carsten @caschy Knobloch mal eben ein Gewinnspiel raus, das sich gewaschen hat. Für die ganze Arbeit, die er sich gemacht hat und für die Sponsoren der Preise kann man auch mal ein paar Links raushauen finde ich:

Ich glaub ich muss auch mal ein paar Auto-Goodies zusammen suchen und eine kleine Verlosung veranstalten :-) Da käme allerdings eher ideeller Wert und der “Dabei-sein-ist-alles”-Gedanke zum Tragen. Bei Carsten gibt es sogar nen Notebook von Medion, das mich vielleicht mal wieder zum zocken kriegen würde :-), nen iPad von O2, leckere Kodak Gadgets und Rasierer (nass UND trocken :-D)

Das allergeilste ist aber eine eine Sitzbank von myfab aus Karton zum auseinanderziehen (die werd ich für greenissimo.net mal genauer unter die Lupe nehmen):

So und nu wünscht mir Glück, dass ich was nettes gewinne :-D

Was bringt ein Blog eigentlich außer Geld verdienen?

Was bringt ein Blog eigentlich außer Geld verdienen?

Rob hat vorgestern einen spannenden Artikel veröffentlicht mit dem Titel “verdient man mit Blogs Geld: Wahr oder falsch?”. Obwohl Robert das Thema wirklich unglaublich ausführlich und detailliert auseinanderklamüsert hat, will ich einen seiner Punkte mit meinen Erfahrungen noch ein Stück ergänzen, zu dem er nicht soviel geschrieben hat:

Den Punkt sonstiges.

Erstmal eines vorweg: Mit bloggen kann man Geld verdienen. Und es ist wie mit vielen anderen kreativen Dingen, die danach aussehen sehr leicht und mal eben so nebenbei mit viel Spaß gemacht werden:
Man muss sich einfach den Allerwertesten aufreißen und machen, machen, machen und dann noch ein bißchen Glück haben. Da ist es egal ob wir von Musikern, Skatern, Photographen, Künstlern oder eben Bloggern reden.

Niemand kommt drumherum, seine Sache gut zu machen und sich anzustrengen.

Unter dem Punkt “sonstiges” hatte Rob also kurz die Möglichkeiten angerissen, zu Vorträgen, Produkttests und Presseterminen eingeladen zu werden.

Ich sehe gerade in diesem Punkt einen nicht zu unterschätzenden Schritt nach vorn – zumindest in meiner “Bloggerkarriere”.

Warum? Weil ich mir letztens einige böse Blicke einiger Journalisten zuzugezogen habe, die mir die Aussage bestätigten. Ich war auf einen Pressetermin zum probefahren unter südlicher Sonne eingeladen. Nicht mein erster Pressetermin, aber der erste bei diesem Hersteller und der erste wo ich der einzige Webfuzzi unter einer reinen Garde von Autojournalisten war. Beim vorabendlichen “Get Together” kannten sich die ungefähr 30 anwesenden Journalisten bereits alle irgendwie und unterhielten sich entweder über die letzten Terminen dieser Art oder schon bereits über Frau und Kind. Allesamt waren sie Profis und schon lange im Geschäft.

ich war der Neue.

“Hey! Für wen schreibst Du denn?” War dann die Frage, die ich am häufigsten an dem Abend hörte. “Och, ich schreibe bei mir selber” war dann erstmal meine vorsichtige Antwort, die das eine oder andere Fragezeichen verursachte. “Naja ich blogge. der-probefahrer.de”. “WIE?? Du BLOGGST?” Manchmal schwang die Frage “Und dann wirst Du hierhin eingeladen?” nur unterschwellig aber deutlich mit, zweimal wurde sie auch direkt gestellt. Nachdem sich die Schnappatmung der Kollegen wieder gelegt hatte kam dann meistens die Frage: “Ja, was verdient man denn so mit so einem… Blog?”

Das war dann der Punkt an dem ich überlegte ob ich ehrlich antworten soll, oder einfach nur wild kreischend das belizische Ameisenbärritual vortanzen soll. Die Wirkung wäre vermutlich die gleiche gewesen. Also antwortete nahm ich den Weg, für den ich keine rituelle Stammeskleidung brauchte und antwortete einfach nur: “Nix. Ich verdiene mein Geld mit anderen Dingen. Das bloggen mache ich nur so.”

Ihr könnt Euch in etwa vorstellen, wie die Wirkung auf jemanden ist, der seit Jahren oder sogar Jahrzehnten mit dem professionellen Schreiben seinen Lebensunterhalt reinholt. Da waren einige Jungs dabei, die direkt nach dem Essen in der Lounge an ihren Laptops saßen und an ihren Artikeln arbeiteten. Und dann kommt da mit einem Mal ein Typ um die Ecke, der das alles nur so zum Spaß macht? Nachdem wir uns dann alle etwas länger und ausgiebiger unterhalten hatten war das Eis gebrochen und ich stand nicht mehr ganz so als Sonderling da.

Obwohl es da einen kleinen Ausrutscher noch gab: Beim Essen standen Namenstafeln des Herstellers auf dem Tisch und ich dachte mir “ach komm, beim letzten Termin hast Du auch mit einem coolen Franzosen zusammen gesessen – da nimmst Du heute mal den Platz gegenüber vom französischen Namensschild”. Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste war, dass ich mir blind die höchste Hierachiestufe des Konzerns ausgesucht hatte, die an dem Abend vertreten war: “Global Manager Product Strategy and Planning”. Die um mich herum sitzenden Journalisten starteten direkt mit ihren Fragen zum Produktportfolio, dem speziellen Produkt, das wir auf dem Event kennen lernen sollten und versuchten über ein noch geheimes Projekt mehr heraus zu finden. Da konnte ich nur bedingt mitreden und hörte erstmal gespannt und interessiert der hochkarätigen Unterhaltung zu.

Irgendwann kam mir das Gespräch dann inhaltlich etwas mehr entgegen als der Mann vom hersteller meinte “Facebook verstehe ich ja noch, aber wo ist der Sinn hinter Twitter?”. Ha! Meine Chance! Ich hatte schon zum großen Beraterrundumschlag zu Twitter im Speziellen und Social Media im Allgemeinen Luft geholt als ich mich gerade noch bremsen konnte und einfach nur meinte: “Naja, es gibt tausende Möglichkeiten Twitter zu benutzen und Millionen Inhalte die Du Twittern kannst. ich habe eben zum Beispiel ein Foto von dem schwarzen Klopapier hier im Hotel getwittert. Sowas hab ich noch nicht gesehen”.

Für einen Sekunden-Bruchteil herrschte erstmal Stille in der man die Gedanken der Umsitzenden fast hören konnte “hat der gerade über KLOPAPIER gesprochen?” und dann platzte der Manager raus “JAAAA! Das schwarze Klopapier ist super oder? Ich hab mir erstmal ne Rolle eingepackt! :-)))” Das Eis war zum zweiten Mal gebrochen. Der Mann war im Herzen immer noch Designer und kann sich für schöne, abgefahrene Dinge total begeistern. Danach entwickelte sich ein unglaublich interessantes Gespräch über die Zukunft des Autos und unserer Mobilität.

Später noch sass ich mit dem Herrn zusammen und wir philosophierten wir bei einem leckeren Glas Portwein über die Europäer herum. Am nächsten Morgen musste ich die Kollegen Journalisten dann leider enttäuschen, dass ich im Vier-Augen-Gespräch nicht doch noch die eine oder andere information über das Geheim-Projekt heraus gekitzelt habe. Der Mensch vor mir interessierte mich einfach mehr und hatte irre viel zu erzählen. Nicht alles davon war übrigens blogtauglich :)

Was ich damit sagen will?

Nun, Robs Punkt sonstiges ist für mich mit der wichtigste überhaupt. Bloggen bringt Möglichkeiten mit sich, von denen zumindest ich gar nicht nachgedachte habe, dass es sie gibt, als ich mit dem Bloggen startete. Bloggen schafft neue Kontakte und Einsichten und damit auch das, was für uns Blogger am wichtigsten ist:

Unique Content.

Egal an welchem Event oder Termin ich teilgenommen habe: Ich kam mit Eindrücken, Geschichten und Informationen nach Hause, die mich nicht nur als Mensch und Blogger weiter bringen. Ich kann vor allen Dingen interessante neue Postings daraus machen und damit meinen Lesern etwas bieten. Und gerade meine Unabhängigkeit und das nicht-angewiesen-sein auf Geld, schnelles Absetzen in die Redaktion oder Themenvorgaben geben mir die Freiheit über ein Thema länger nachdenken zu können. Informationen sacken zu lassen und aus einer Perspektive zu schreiben, die nicht zwangsläufig an Monetarisierung gebunden ist:

Aus meiner Perspektive.

Nichts desto trotz denke nach all den Artikeln die Rob auf Selbstständig im Netz verlinkt hat darüber nach, hier vielleicht ein kleines Zubrot mit zu verdienen. Aber eben immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, mich nicht von Werbeeinnahmen und Statistiken verbiegen zu lassen.

Also: Keep on bloggin’ und macht das Beste draus :)

Hallo Welt!

Das musste jetzt mal sein. Das andere Hallo Welt Psting kommt auch gleich weg.

3dsupply Shirt
3dsupply Shirt

Gerade wurde schon über den Titel des Blogs diskutiert. Initialer Titel war ja das Das Leben ist mein Ponyhof. Das finde ich mittlerweile unpassend, weil die Ponyhoferei ja WG wird und es richtigerweise dann Das Leben ist unser Ponyhof heissen müsste, was irgendwie sperrig und doof und naja doof eben klingt.

Mein Fav war Das Leben ist WOHL Ponyhof! gefolgt von Das Leben ist VOLL Ponyhof.

Da das G in WG den Ursprungstitel immer noch favorisiert ist jetzt erstmal der Kompomiss der da oben steht, mit stylishen Klammern drin und so draus geworden.

Mal sehen, was später auf’s T-Shirt kommt :)