Tag Archives: bloggen

Internetizzettel bis 1.6.

Schlaf verbessern mit Infografik beim Wall Street Journal. Nix wirklich neues. Aber die Grafik gibt guten Überblick

Bloggen und Socialgedöns sind öffentliches Denken. Mein Reden! Ich würde sogar sagen: Öffentliches Nachdenken.

Teure Weine schmecken vielen Leuten deutlich schlechter als preiswerte (nicht billige). Ja, da mag was dran sein. Genauso ist es mit Trüffel, Austern, Kaviar. Witzig in dem Video ist aber, dass die sog. Weinexperten teilweise ihre eigenen Bewertungen nicht wieder erkannten. :) Danke an kofferleben für den Link

Life is too short for fulltimejobs
“Remember this,” I laughed, “you need no one’s permission to be yourself.” When I got back, I read The Top Regret again—”I wish I’d had the courage to live a life true to myself, not the life others expected of me.”

10 Dinge die Austin Kleon beim Buchschreiben gelernt hat

Großartiger Artikel über Elon Musk

Mit 88 – in den Piano-Jahren – die Rocky Mountains runterskien
“I’m 88. I call it my piano years,” Edward Hunter, a life-long skiier, says in this soulful documentary by Sherpas Cinema. “There are 88 keys. Some black, some white, but they all work together for harmony. I hope I’ve had some harmony in my life.”

http://ma.tt - Matt Mullenweg Blog Screenshot

Was sind Eure 3 Hobbies? / via @photomatt & @tferriss

Man braucht derer 3:

  • Eines zum Geldverdienen
  • Eines um Dich fit zu halten
  • Und eines zum kreativ bleiben

Einer der besten Ratschlagspostings, die ich seit langem gelesen habe :) Gefunden bei WordPress Cheffe Matt Mullenweg.

Meine sind derzeit:

  1. Bloggen für Unternehmen, Netzwerkprojekten und nebenbei noch was eigenes aufbauen (mehr dazu, wenn es was vorzeigbares gibt)
  2. Gewichtheben, Reiten und (wieder) Freeletics
  3. Lesen, Podcast hören und das was dabei aus meinen Hirnwindungen schießt endlich wieder schneller hier als Artikel verarbeiten.

Besonders 3. liegt mir sehr am Herzen und habe ich in den letzten 2 bis 2 1/2 jahren schwer vernachlässigt. Bloggen hieß für mich immer öffentlich nachdenken, diskutieren und unterhalten und irgendwie bin ich davon total weg gekommen. Leider.

Das musste geändert werden :)

Was sind Eure 3 Hobbies?

 

Artikelbild: http://ma.tt – Matt Mullenweg Blog Screenshot

Wenn Bloggers Urlaub machen: Mittrompeten bei ner Blogparade

Wenn Bloggers Urlaub machen: Mittrompeten bei ner Blogparade

Wann habe ich eigentlich das letzte Mal so richtig Urlaub gemacht? Also das was sich die meisten Menschen unter Urlaub vorstellen: Am Strand rumliegen, morgens, mittags und abends Buffet in sich reinstopfen und sich um nichts kümmern müssen. Ich schätze so ziemlich genau vor 20 Jahren.

Diese Art Urlaub ist einfach nicht meine. Genauer gesagt ist diese Art Leben auch nicht meins. Reisen? Ja gerne. Menschen kennen lernen? Auch. Die Seele baumeln lassen? Aber immer doch!
Das ganze nur 1 bis 2 Mal im Jahr und dazwischen einer Tätigkeit nachgehen, mit der ich mich nicht identifizieren kann und die mich nicht zufrieden macht? Schwierig.

Urlaub im Sinne von Erholung setzt ja voraus, dass man vorher etwas SO aufreibendes getan hat, dass man sich davon erholen muss. Und das passiert mir seit einigen Jahren nicht mehr. Meine Arbeit ist mein Hobby, ist meine Leidenschaft, ist mein Ruhephase, ist meine Zerstreuung. Im Grunde versuche ich in meiner Arbeit immer etwas spaßiges und sinnvolles zu finden und in jeder noch so stupiden, sinnfreien oder spaßigen Beschäftigen etwas für meine Arbeit heraus zu ziehen.

Darum brauche ich in dem Sinne auch keinen Urlaub.

Außerdem nehme ich mir Ruhepausen, wenn ich sie brauche. Wenn ich mich ernsthaft krank fühle (was in den letzten 2 Jahren nicht vorgekommen ist) lege ich mich ins Bett. Wenn ich mich unwohl und schlapp fühle schlafe ich.

Grundsätzlich versuche ich mindestens 8 Stunden – wenn möglich eher 10 Stunden pro Nacht zu schlafen und mir im Laufe des Tages Ruhepausen zu gönnen. Daher habe ich kein dringendes Bedürfnis nach Urlaub.

Mal raus kommen?

Is nett. Manchmal. Meistens aber auch eher mit Stress verbunden. Wie gesagt liebe ich meine Arbeit. Da ist ein längeres wegbleiben nach 2-3 Tagen eher mit innerer Unruhe und wieder an den Stehschreibtisch zurück kommen wollen verbunden. Und dann müssen meistens nicht nur die Dinge verarbeitet werden, die dort eh schon liegen, sondern auch noch die neuen Eindrücke. Von daher habe ich mir für dieses Jahr eine Reisebeschränkung, eine Facebook-Sperre und eine News- und Medien-Diät auferlegt um endlich mal ein paar Sachen abzuschließen, die schon lange so am rumgähren sind.

Stefan hat in seiner Blogparade auf die ich mich hier beziehe einige Fragen gestellt, von denen ich einige gerne aufgreife:

  • Hinweise auf “blogfreie” Zeit oder eine Urlaubsmeldung halte ich für überflüssig. Der Blog ist ja mein öffentlich ausgelagertes Herz und Hirn. Wenn mir mal ein paar Wochen nix einfällt dann ist das eben so. Wenn sich jemand über fehlenden Input beschwert, nehme ich gerne Blogpausenvertretungspostings entgegen ;)
  • Den längsten Zeitraum ohne Posting weiß ich gar nicht. Auch Kommentare beantworte ich dann, wenn mir etwas sinnvolles zum beantworten einfällt, nicht um des beantwortens willen
  • In Corporate Blogs sieht das in den meisten Fällen natürlich ganz anders aus. Das eine ist Privatspaß, das andere eine Dienstleistung, ein Produkt für Kunden.
  • Reisende Blogger (egal aus welchem Themenbereich) machen selten Urlaub, wenn Sie im Zusammenhang mit ihrem Blog unterwegs sind – auch wenn das für Außenstehende den Anschein haben mag.

Wenn ich das ganze mal als Leser oder Podcasthörer aus der anderen Perspektive betrachte, dann bin ich schon froh, wenn ich Bescheid weiß, ob jemand gerade auf Reisen ist und deswegen nicht veröffentlicht. Tatsächlich habe ich mir um einen Podcaster letztens schon fast Sorgen gemacht, als einige Tage weder neue Episoden, noch Tweets oder sonstwas kamen. Nicht, weil ich einen Anspruch auf neues Zeug sehe, sondern weil ich tatsächlich dachte, da wäre was schlimmes passiert.

Und es gibt einige wenige Blogs, die ich so gerne lese, dass ich ich enttäuscht bin, wenn lange nichts neues kommt.

Mein Tip ist: Nehmt Euch lieber viele kleine “Urlaube”. Bastelt Euch schöne Momente und genießt sie dann auch gebührend. Manchmal mehrmals täglich.

Fragt meine Süße, wie oft ich irgendwo beim Essen auf einer Terrasse sitze, oder auf unserer Treppe und auf die Pferde schaue, oder um die Teiche gehe, oder auch im Winter einfach mal den Liegestuhl raushole um ne halbe Stunde in der Sonne zu sitzen und sage:

Hach. Das is wie Urlaub.

Stimmt gar nicht.

Das ist dann tatsächlich ganz kurz Urlaub.

 


 

Hier die weiteren Teilnehmer an der Blogparade (C&P aus Stefans Blog ;)):

Frank Johnson: “Bloggen im Urlaub? Oder Urlaub?”
Thomas Jansen
: “Wenn (Reise-)Blogger Urlaub machen”
Max Adler
: “Weg von der Costa de la Luz? Wo macht die Strandgazette Urlaub?”
Heike Lorenz: “Holland in Not – Hacker-Angriff im Blogger-Urlaub”
Kristina Marino: “Wenn Blogger Urlaub machen – Blogparade”
Eva Ihnenfeldt: “Der Blog und die Urlaubspause – pro und contra!”
Martin Skerhut: “Wenn Blogger Urlaub machen”
Alexander Liebrecht: “Wenn Blogger Urlaub machen, was passiert dann mit dem eigenen Blog?”
Christopher Back: “Wenn Blogger Urlaub machen…”
Hans Reuter: “Bloggen im Urlaub?”
Claudia Dieterle: “Sommerferien und Blogpause?
Robert Weller: “Neuer Content trotz Urlaub: Wie (und warum) Blogger dieses Problem lösen müssen
Benjamin Becker: “Macht der Reisetagebuch Blog auch Urlaub?
Jan Westerbarkey“Urlaub und Blog
Ulrike Hecker: “Bloggen im Urlaub oder nicht?”

 

Das Klügste, was ich seit langem im Netz gelesen habe: Generation 60+ sollte Bloggen

Die Generation ab 60 aufwärts sollte dringend damit [dem Bloggen] anfangen. Und gerne darüber reden, wie es früher war. Was sie gemacht haben, möglichst mit vielen Fotos. Wir erleiden gerade einen Geschichtsverlust, vor allem im Privaten. Und damit auch einen Wissens- und Erfahrungsverlust. Weil wir uns nur noch auf das “Jetzt” und “Morgen” und “Besser” konzentrieren, steigt die Gefahr, dass wir das “Gestern” vergessen. Die Leute waren in ihrer Zeit auch nicht blöd, sie haben Dinge erlebt, die erzählenswert sind. Zu viel Wissen unserer Eltern und Großeltern geht verloren, zu viele Geschichten verschwinden mit ihrem Ableben für immer. Deswegen: Geht zu euren Eltern, richtet ihnen einen Tumblr oder WordPress-Blog ein und motiviert sie zu schreiben.

Don hat aber mal SOWAS von Recht.

Dabei geht es NICHT darum, das früher alles besser war, sondern darum nicht zu vergessen WAS eigentlich früher war und es ins bald mitzunehmen.

Was bringt ein Blog eigentlich außer Geld verdienen?

Was bringt ein Blog eigentlich außer Geld verdienen?

Rob hat vorgestern einen spannenden Artikel veröffentlicht mit dem Titel “verdient man mit Blogs Geld: Wahr oder falsch?”. Obwohl Robert das Thema wirklich unglaublich ausführlich und detailliert auseinanderklamüsert hat, will ich einen seiner Punkte mit meinen Erfahrungen noch ein Stück ergänzen, zu dem er nicht soviel geschrieben hat:

Den Punkt sonstiges.

Erstmal eines vorweg: Mit bloggen kann man Geld verdienen. Und es ist wie mit vielen anderen kreativen Dingen, die danach aussehen sehr leicht und mal eben so nebenbei mit viel Spaß gemacht werden:
Man muss sich einfach den Allerwertesten aufreißen und machen, machen, machen und dann noch ein bißchen Glück haben. Da ist es egal ob wir von Musikern, Skatern, Photographen, Künstlern oder eben Bloggern reden.

Niemand kommt drumherum, seine Sache gut zu machen und sich anzustrengen.

Unter dem Punkt “sonstiges” hatte Rob also kurz die Möglichkeiten angerissen, zu Vorträgen, Produkttests und Presseterminen eingeladen zu werden.

Ich sehe gerade in diesem Punkt einen nicht zu unterschätzenden Schritt nach vorn – zumindest in meiner “Bloggerkarriere”.

Warum? Weil ich mir letztens einige böse Blicke einiger Journalisten zuzugezogen habe, die mir die Aussage bestätigten. Ich war auf einen Pressetermin zum probefahren unter südlicher Sonne eingeladen. Nicht mein erster Pressetermin, aber der erste bei diesem Hersteller und der erste wo ich der einzige Webfuzzi unter einer reinen Garde von Autojournalisten war. Beim vorabendlichen “Get Together” kannten sich die ungefähr 30 anwesenden Journalisten bereits alle irgendwie und unterhielten sich entweder über die letzten Terminen dieser Art oder schon bereits über Frau und Kind. Allesamt waren sie Profis und schon lange im Geschäft.

ich war der Neue.

“Hey! Für wen schreibst Du denn?” War dann die Frage, die ich am häufigsten an dem Abend hörte. “Och, ich schreibe bei mir selber” war dann erstmal meine vorsichtige Antwort, die das eine oder andere Fragezeichen verursachte. “Naja ich blogge. der-probefahrer.de”. “WIE?? Du BLOGGST?” Manchmal schwang die Frage “Und dann wirst Du hierhin eingeladen?” nur unterschwellig aber deutlich mit, zweimal wurde sie auch direkt gestellt. Nachdem sich die Schnappatmung der Kollegen wieder gelegt hatte kam dann meistens die Frage: “Ja, was verdient man denn so mit so einem… Blog?”

Das war dann der Punkt an dem ich überlegte ob ich ehrlich antworten soll, oder einfach nur wild kreischend das belizische Ameisenbärritual vortanzen soll. Die Wirkung wäre vermutlich die gleiche gewesen. Also antwortete nahm ich den Weg, für den ich keine rituelle Stammeskleidung brauchte und antwortete einfach nur: “Nix. Ich verdiene mein Geld mit anderen Dingen. Das bloggen mache ich nur so.”

Ihr könnt Euch in etwa vorstellen, wie die Wirkung auf jemanden ist, der seit Jahren oder sogar Jahrzehnten mit dem professionellen Schreiben seinen Lebensunterhalt reinholt. Da waren einige Jungs dabei, die direkt nach dem Essen in der Lounge an ihren Laptops saßen und an ihren Artikeln arbeiteten. Und dann kommt da mit einem Mal ein Typ um die Ecke, der das alles nur so zum Spaß macht? Nachdem wir uns dann alle etwas länger und ausgiebiger unterhalten hatten war das Eis gebrochen und ich stand nicht mehr ganz so als Sonderling da.

Obwohl es da einen kleinen Ausrutscher noch gab: Beim Essen standen Namenstafeln des Herstellers auf dem Tisch und ich dachte mir “ach komm, beim letzten Termin hast Du auch mit einem coolen Franzosen zusammen gesessen – da nimmst Du heute mal den Platz gegenüber vom französischen Namensschild”. Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste war, dass ich mir blind die höchste Hierachiestufe des Konzerns ausgesucht hatte, die an dem Abend vertreten war: “Global Manager Product Strategy and Planning”. Die um mich herum sitzenden Journalisten starteten direkt mit ihren Fragen zum Produktportfolio, dem speziellen Produkt, das wir auf dem Event kennen lernen sollten und versuchten über ein noch geheimes Projekt mehr heraus zu finden. Da konnte ich nur bedingt mitreden und hörte erstmal gespannt und interessiert der hochkarätigen Unterhaltung zu.

Irgendwann kam mir das Gespräch dann inhaltlich etwas mehr entgegen als der Mann vom hersteller meinte “Facebook verstehe ich ja noch, aber wo ist der Sinn hinter Twitter?”. Ha! Meine Chance! Ich hatte schon zum großen Beraterrundumschlag zu Twitter im Speziellen und Social Media im Allgemeinen Luft geholt als ich mich gerade noch bremsen konnte und einfach nur meinte: “Naja, es gibt tausende Möglichkeiten Twitter zu benutzen und Millionen Inhalte die Du Twittern kannst. ich habe eben zum Beispiel ein Foto von dem schwarzen Klopapier hier im Hotel getwittert. Sowas hab ich noch nicht gesehen”.

Für einen Sekunden-Bruchteil herrschte erstmal Stille in der man die Gedanken der Umsitzenden fast hören konnte “hat der gerade über KLOPAPIER gesprochen?” und dann platzte der Manager raus “JAAAA! Das schwarze Klopapier ist super oder? Ich hab mir erstmal ne Rolle eingepackt! :-)))” Das Eis war zum zweiten Mal gebrochen. Der Mann war im Herzen immer noch Designer und kann sich für schöne, abgefahrene Dinge total begeistern. Danach entwickelte sich ein unglaublich interessantes Gespräch über die Zukunft des Autos und unserer Mobilität.

Später noch sass ich mit dem Herrn zusammen und wir philosophierten wir bei einem leckeren Glas Portwein über die Europäer herum. Am nächsten Morgen musste ich die Kollegen Journalisten dann leider enttäuschen, dass ich im Vier-Augen-Gespräch nicht doch noch die eine oder andere information über das Geheim-Projekt heraus gekitzelt habe. Der Mensch vor mir interessierte mich einfach mehr und hatte irre viel zu erzählen. Nicht alles davon war übrigens blogtauglich :)

Was ich damit sagen will?

Nun, Robs Punkt sonstiges ist für mich mit der wichtigste überhaupt. Bloggen bringt Möglichkeiten mit sich, von denen zumindest ich gar nicht nachgedachte habe, dass es sie gibt, als ich mit dem Bloggen startete. Bloggen schafft neue Kontakte und Einsichten und damit auch das, was für uns Blogger am wichtigsten ist:

Unique Content.

Egal an welchem Event oder Termin ich teilgenommen habe: Ich kam mit Eindrücken, Geschichten und Informationen nach Hause, die mich nicht nur als Mensch und Blogger weiter bringen. Ich kann vor allen Dingen interessante neue Postings daraus machen und damit meinen Lesern etwas bieten. Und gerade meine Unabhängigkeit und das nicht-angewiesen-sein auf Geld, schnelles Absetzen in die Redaktion oder Themenvorgaben geben mir die Freiheit über ein Thema länger nachdenken zu können. Informationen sacken zu lassen und aus einer Perspektive zu schreiben, die nicht zwangsläufig an Monetarisierung gebunden ist:

Aus meiner Perspektive.

Nichts desto trotz denke nach all den Artikeln die Rob auf Selbstständig im Netz verlinkt hat darüber nach, hier vielleicht ein kleines Zubrot mit zu verdienen. Aber eben immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, mich nicht von Werbeeinnahmen und Statistiken verbiegen zu lassen.

Also: Keep on bloggin’ und macht das Beste draus :)

Nach der Wirtschaftskrise ist vor der Linkkrise :)

Robert hat letzte Woche mal wieder ein Posting geschrieben, das Bloggen wunderbar beschreibt. Nicht den technischen Vorgang, sondern das was in uns Bloggern eigentlich vorgeht. Ging mit dem Thema Linkkrise :-) los wird dann aber zu einem echt tollen Rundumschlag über die intrensische Bloggermotivation.

Unbedingt lesen.

Kommentare bsw. sind den einen wichtig, den anderen nicht. Und hier spreche ich nicht von Kommentaren als KPI unter dem Posting, mit dem ich meinen Erfolg messe. Sondern Kommentare als Gesprächsteilnehmer, als Beitragende und Diskutierende, mit denen ich mein im Posting angeschnittenes Thema weiter vertiefe.
Vor allem wodurch ich als Blogger auch neues zum Thema erfahre.

ich freue mich am meisten über Kommentare, in denen mir jemand weitere Informationen zu meinem Thema gibt mir eine Erklärung liefern kann oder auch einen Fehler von mir korrigiert.

Content is king. Immer noch. Nicht Statistik.

Weniger Verlinkungen durch Twitter. Ähm – ich würde ja eher behaupten es gibt durch Twitter weitaus MEHR Verlinkungen, als durch andere Blogs. Nur eben in Twitter und nicht so leicht messbar. Ganz einfach der Tatsache geschuldet, daß ein Klick auf “Retweet” sehr viel fixer geht, als einen eigenen Blogbeitrag zu schreiben. Da geht es ja nicht darum, den Autor zu zitieren und weitere Informationen hinzuzufügen, sondern darum, den Artikel zu würdigen und zu verbreiten, so daß noch möglichst viele andere etwas davon mitbekommen.

Aber auch die Backlinks aus Twitter lassen sich ja mittlerweile durch backtweet messen. popkulturjunkie hats entdeckt und auch gleich eine deutschebacktweetcharts erstellt ;-) Unterscheidet sich von deutscheblogcharts jetzt nicht maßgeblich.

Anyway – sooo schlimm isses mal alles wieder nicht. Und wir werden eh weiter Bloggen – egal welche Krise da noch kommt, gell?

Eigenes Buch drucken lassen und den powerbook.blogger drin lesen

jog schreibt über ein spin-off unternehmen von bertelsmann, bei dem man bücher drucken lassen kann.

sein eigenes buch.

jog will sein eigenes buch im schrank stehen haben, meint aber, er hätte keinen inhalt.

äähm – HALLO?? seit jahren am bloggen wie ein grosser, massenhaft das internet vollgeschrieben, aber keinen inhalt? so einfach kommst du nicht davon. viele deiner texte machen sich garantiert gut auf papier, also folgender vorschlag:

laß von 1buch.com kalkuieren, was du bei 19,80 (ist ja der klassische hardcoverpreis) so kriegst. und nix hier mit 32 Seitchen und so. 100 müssens schon sein. soll ja ein buch werden und kein heft. wenn die sich querstellen, nerve ich die auch, bis die ohren bluten :)

also 100 seiten – 20 füllst du

den rest deine leser. jeder wühlt das jog-archiv durch und schlägt artikel vor, die er gerne im buch haben möchte. mir fallen da ganz spontan schon ein paar ein. ich hätte dann aber auch gerne das 2. exemplar. mit widmung. is klar.

Wenn es ein Tanzcamp gibt

Dann bitte auch Chloe Bruce einladen:

Aber die Idee finde ich gut – von Chloe kann ich auch super überleiten zu meinem Vorschlag – denn so ein Barcamp ist ja v.a. da um Wissen auszutauschen und zu interagieren. Da drängt sich doch förmlich ein KampfsportCamp auf.

Und mir fallen noch weitere ein:

* Kampfsportcamp
* CarCamp (das muß ich im probefahrer nochmal gesondert aufgreifen, wenn er wieder läuft)
* HandelsCamp – Einzelhändler verschiedener Branchen tauschen sich aus
* TheaterCamp
* CookCamp
* BootCamp :)