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10 Fragen beantworten. 10 andere Fragen weiter fragen.

Die Anna Fashionpuppe von und zu FrOst hat mir ein Blogstöckchen mit 10 Fragen dran zugeworfen. Ich freu mich, dass diese gute alte Blogsitte gerade so ein Revival erlebt :) Das ist sowas wie eine virtuelle und individuelle Version dieser Freunschaftskladden, die früher in der Schule rumgingen.
Die, bei denen man immer im Zwiespalt war: Will ich als einer der ersten reinschreiben dürfen oder lieber möglichst weit zum Schluss, damit man möglichst viel über die anderen lesen kann ;) Hrrhrr – Stalking 0.5beta

Ok. Anna fragt, Alex antwortet. (Diese 9 Leute haben die Fragen auch bekommen: Lina,  HeikoJennaMirjamMarcelWyattFelixFranzi & Nina
Und Alex hat nicht richtig gelesen. Ich sollte nicht die Fragen beantworten, die Anna beantwortet hat. Sondern die, die Anna NEU gestellt hat und dann meinerseits 10 neue Fragen an 10 Leute weiter geben.

Hmpf. Wer einen Artikel erst bis ganz zu Ende liest, bevor er lostippt ist klar im Vorteil.

Also lest Ihr hier jetzt erst die 10 Fragen von Anna an mich.

Danach kommen die 10 Fragen, die Anna beantwortet hat. Die hatte ich schon fertig geschrieben, als ich meinen Irrtum bemerkte – wer keine Arbeit hat, der macht sich halt welche.
DANN kommen meine 10 Fragen an die 10 Blogger, von denen ich die Fragen gerne beantwortet hätte :)

Alle Klarheiten beseitigt? Auf geht’s:

1. Was war bisher die schönste Erfahrung in deiner Zeit als Blogger?

Irgendwo ganz unvermittelt mit “Ach Du bist doch der Probefahrer” oder “Ach kuck der Ponyhof-Typ” angequatscht und auf ein Posting angesprochen zu werden.

2. Du kannst nicht ohne …

Brille. Mit -10 Dioptrien KANN ich nicht ohne.
Ohne iPhone will ich nicht :)

3. Auf welchem Blog würdest du gerne mal einen Gastartikel schreiben und warum?

Puh. Schwer. Es gibt ja 2 Haupt-Sorten von Gastbeiträgen. Die, bei denen man als Experte den Lesern des anderen Blog von seinem Thema was erzählt und die, wo man eher als unbedarfte Laie so ein bisschen über das Special-Thema des Blogs rumschreibt und sich mit den Lesern dort austauscht.
Ersteres ergibt sich recht spontan.
Letzteres könnte ich mir zum Beispiel auf einem Modeblog wie Fashionpuppe mal vorstellen. So zum Thema “Was beduetet Mode für mich und Euch” um für mich selber mehr drüber zu lernen.

4. Was bedeutet dein Blog für dich?

Öffentliches Nachdenken.
Neues Lernen und mit anderen austauschen.
Freunden interessante Sachen zeigen.
Gedächtnis auslagern (siehe unten)

5. Wo fängt bei dir das Privatleben an? Was gehört nicht ins Internet?

Hm. Da wo ich über das Privatleben anderer entscheide. Ich würde nichts posten, was andere betrifft oder ihnen sogar schaden könnte, ohne vorher gefragt zu haben und erwarte das auch von anderen mir gegenüber.
Auch wenn mein Verhältnis zu Privatsphäre recht locker ist.

6. Was war bisher deine absurdeste Kooperationsanfrage?

Ach, da hab ich ein dickes Fell. Ich schicke ja auch immer mal wieder absurde Kooperationsanfragen an andere ;)

7. Wenn du noch mal komplett von neuem starten könntest, was würdest du in deinem Blog anders machen?

Mehr schreiben. Meine Ansprüche runterschrauben, die mich oft vom Schreiben abhalten. Mehr schreiben.

8. Was müsste sich im Internet grundlegend deiner Meinung nach ändern?

Übersetzung. Ich möchte alle Beiträge aus der Welt zumindest auf gut verständliches und sinnvolles Englisch übersetzt haben, um auch indische, arabische, russische, spanische, chinesische usw. Beiträge verstehen zu können.

9. Wenn du unendlich Ressourcen und Geld hättest, Zeit kein Thema wäre, was für eine Smartphone App würdest du entwickeln?

Die Dr.Doolittle-App mit der man mit Tieren kommunizieren kann.

10. Du hast einen Wunsch frei und darfst ihn nur einsetzen, um jemand anderem etwas Gutes zu tun. Was würdest du für wen wünschen?

Nur für eine Person? Dann würde ich meiner Süßen wünschen, dass ich geduldiger werde ;)

Wenn ich für alle was wünschen darf, dann dass eine Religionszugehörigkeit höchstens so wichtig ist, wie von welchem Fußballverein Du Fan bist.

———– Hier kommen nun die 10 Antworten, die ich eigentlich gar nicht hätte geben brauchen :)

1. Welches technische Gerät möchtest du dir als nächstes anschaffen? Wenn ja, warum?

Eigentlich bin ich wunschlos glücklich und versuche momentan eher die Geräte zu reduzieren und einiges an überzähligem Kram loszuwerden. Zudem bin ich auf der einen Seite Frühadoptierer was echte Innovationen angeht – das 1. iPhone wollte ich einfach haben. Habe es dann aber 3 Jahre behalten und mir dann ein 3GS geholt. genauso habe ich recht lange aufs 4s gewartet. Einzig beim 5S habe ich jetzt recht zackig zugeschlagen, weil sich ein gutes Angebot ergab.
Aber iPad-mäßig habe ich bsw. noch das ipad 1, das ich immer seltener benutze. Mein MacBook Air würde ich gerne mind. 4 Jahre lang nutzen, wenn es nicht (wie soviele andere Apple Sachen vorher kaputt geht).
Was ich mir gerade neu – bzw. gebraucht neu – angeschafft habe ist ein AppleTV. Dachte immer mit meiner langsamen (100er) DLS-Leitung brauche ich so eine Streaming-Büchse nicht. Bin jetzt aber begeistert, dass ich Musik vom Synology NAS easy auf das digitale 5.1 System streamen kann.

Neue Anschaffung: Da spiele ich nur mit 2 Sachen. Zum einen hätte ich gerne seit Jahren einen ordentlichen Beamer mit Leinwand.
Wir haben keinen Fernsehanschluss mehr und schauen daher nur ausgewählte Serien, Dokus und Filme. Und die würde ich gerne auf einem so großen Bild wie möglich sehen, ohne den ganzen Tag wenn ich NICHTS gucken will, auf so ein schwarzes, rechteckiges Loch in der Bude zu glotzen.

Das andere betrifft den Sound:
Seit ich mit meinem Projekt In einem Jahr den Brockhaus durchlesen begonnen habe, höre ich recht viel Musik. Stream, Radio, Webradio. Viel instrumentales wo ich mich nicht extra drauf konzentrieren muss. Momentan werfe ich dafür besagtes AppleTV mit 5.1 System an. Das ist für ein bisschen Hintergrundmusik etwas Overkill.
UND:
Kann kein Radio. Darum denke ich momentan über ein BOSE Wave Radio nach, das Streams, UKW und DAB Digitalradio abspielen kann.
Mal sehen.

Entweder Beamer für die Augen oder Radio für die Ohren

Wenn du deinen Blog einen neuen Namen geben könntest, ohne auf SEO und Marke achten zu müssen, würdest du ihn ändern? Wenn ja, welcher wäre es?

Habe ich gerade erst gemacht. Das Blog läuft ja schon seit Ewigkeiten unter http://daslebenistmeinponyhof.digital-dictators.de
Nicht gerade die eingängigste Domain zum einfachen Merken ;)

Hierhin verlinkte die Domain der-probefahrer.de schon recht lange. Da ich aber seit Anfang des Jahres wieder mehr machen wollte als “nur” Autos, habe ich einfach Das Leben ist (m)ein Ponyhof abgekürzt zu DLimP.de und das ist nun auch meine “offizielle” Domain. Bis mir wieder was neues einfällt :)

An welches Großereignis erinnerst du dich, wovon du als erstes durch das Internet erfahren hast? (9/11? – Fukushima?…)

Puh, da ist 9/11 schon ganz oben auf der Liste. Ich erinnere mich noch ziemlich gut, dass ich damals fast 3 Tage ohne Schlaf vor TV und Internet gesessen habe, um ständig neues aufzusaugen. Zum Bloggen hat mich das damals noch nicht wirklich gebracht. Ich habe damals auf unserem Freundeskreis-CMS eine Bildergalerie der bewegendsten Bilder zusammen gesammelt. Das weiß ich noch.
Heute wäre ich da allerdings deutlich “gelassener”. Wenn es mein Leben nicht unmittelbar betrifft, würde ich mich eher über Wochenzeitungen über ein Großereignis informieren, als zu versuchen aus dem “Feuerwehrschlauch der Informationen zu trinken”.

4. Mit welchen Bloggern würdest du gerne mal: Essen, Shoppen & Feiern gehen?

Ganz klarmit US Paleo-Bloggeer Robb Wolf. Seit über einem Jahr habe ich den Paleo-Lifestyle für mich entdeckt. Habe eine Menge Erfahrungen gesammelt und je länger ich dabei bin, desto mehr individuelle Fragen ergeben sich, die ich einem Experten für Ernährung, Sport und Gesundheit wie Robb gerne mal persönlich stellen würde.

5. Ehrlich jetzt: Wie wichtig sind dir Likes auf deiner Fanpage und unter deinen Beiträgen?

Schon wichtig. Ich freue mich immer, wenn ich Feedback kriege. Leute sagen, wenn ihnen ein Posting geholfen hat. Oder auch wenn ich irgendwo Blödsinn geschrieben haben sollte oder etwas vergessen habe.
Was in der letzten Zeit immer weniger wird ist leider das Teilen. Die Leute versuchen eher ihr eigenes Zeug zu verbreiten, anstatt auch mal andere Artikel weiter zu empfehlen. Ist zumindest mein Eindruck.
Mir macht es persönlich halt irre Spaß interessante Postings, witzige Bilder, lehrreiche Videos zu entdecken und die an meine Freunde weiter zu empfehlen.

6. Am welchen öffentlichen Ort würdest du gerne das Handy-Netz für alle wegnehmen?

Ach. Eigentlich nirgends. Dort wo es unangebracht ist, andere mit telefonieren zu nerven funktioniert Mobilfunk derzeit ja eh kaum – im Zug, Flugzeug, Bibliotheken.
Ich kann in Restaurants oder Kneipen gut aufs Handy verzichten. Manchmal aber eben auch nicht, wenn ich was witziges fotografiert habe, oder einen Gesprächsfetzen twittern will, dann mache ich das. Da habe ich auch kein Unhöflichkeitsbewusstsein.

7. Welche Push-Benachrichtungen hast du auf deinem Smartphone angeschaltet?

Nur die, die wirklich zeitlich dringend sind. SMS, iMessage, ebay und Paypal.
Alles andere hole ich mir gebündelt “zu Fuß” ab.
Gibt es sonst noch was, wo Push-Benachrichtigungen so richtig Sinn machen? Facebook, Twitter und Zeugs habe ich mit Absicht aus. Wenn ich da jede Benachrichtigung mitbekommen würde, käme ich zu gar nichts mehr. Dafür hat Pavlow bei mir ganze Arbeit geleistet ,)

8. Gibt es Blog-Beiträge die du immer wieder liest? Wenn ja, welche und warum?

Jepp, da gibt es tatsächlich welche.
Zum Beispiel den letztens noch im Zusammenhang mit den Bibliotheken erwähnten Artikel von
Und sonst schaue ich immer mal wieder gerne bei ben_ von anmutunddemut durch seine
Schmuckstücke. Einfach weil er vor Jahren schon erkannt hat, dass es Sinn macht, individuell und wunderbar gestaltete Blogartikel zu machen. Worauf die NewYorkTimes ja letztens erst mit Snow Fall und Sharks and Minnows kam.

Und da gibt es immer wieder dieses witzige Erlebnis, dass ich nach etwas google und dann unter den ersten Ergebnissen Artikel finde, wo ich mir denke “GEIL! Das ist GENAU was Du gesucht hast” nur um dann festzustellen, dass ich auf einem Blogartikel von mir selbst raus komme ;)
Das hängt damit zusammen, dass Bloggen für mich auch sowas wie “Kopf frei schreiben” ist. Wenn ich etwas geschrieben habe, vergesse ich es quasi wieder. Ich lagere ein Stück weit mein Gedächtnis hier ins Weg aus, damit wieder Platz für anderes dummes Zeugs ist ;)

9. Hast du richtige Freunde, die auch Blogger sind?

Aber Hallo! Es gibt auch richtige Blogger, die Freunde sind ;)

Ich mache seit bestimmt 15 Jahren keinen Unterschied mehr zwischen Online- und Offline-Freundschaften. Ein Gespräch per IRC, Mail, Forum, iMessage, Skype, Teamspeak oder was nicht ist für mich genauso wichtig, wertvoll und schön wie ein Telefonat oder zusammen am Tisch sitzen.

Einige meiner besten Freunde habe ich durchs Web kennen gelernt, bzw. halte seit Jahren den Kontakt durchs Web viel einfacher.
Chaos Phoenix is so einer ;)

10. Gibt es einen verstorbenen Promi, von dem du gerne einen Blog gelesen hättest?

Boah. So EINIGE!
Was hätte wohl Goethe gebloggt?
Die ganzen Forschungs-Reisenden und Entdecker:
Alexander von Humboldt, Charles Darwin, Marco Polo und what not. Stellt Euch vor, wenn die alle schon von ihren Reisen gebloggt und sich mit den Kollegen zu Hause hätten ausstauschen könnten.

——— Hier nun meine 10 Fragen an 10 weitere Blogger ——–

Blogpapa Robert Basic
Anmut und Demut
KofferLeben
Chaos Phoenix
Markus Freise
Don Alphonso
will sagen
Lena Reinhard
Clemens Gleich
Homolka 

  1. Du hast 1 Jahr um Dich NUR um Dein Blog zu kümmern. Kriegst alles bezahlt und musst Dir ums Geld verdienen keinen Kopf machen. Was machst Du mit Deinem Blog?
  2. Was ist der beste Blogbeitrag den Du je gelesen hast? Mit Link bitte ;)
  3. Warum hast Du mit Bloggen angefangen?
  4. Wir tippern beim Bloggen ja schon eine Masse Text zusammen. Wenn Du ein Buch schreiben _müsstest_ worüber wäre das und wie lautet der Titel?
  5. Wenn Du Musik beim Schreiben hörst: Gib mal 3-5 Hör-Tips
  6. Was liest Du lieber? Hochprofessionelle, nach journalistischen “Standards” recherchierte, objektiv und elaboriert geschriebene Artikel, die pro und contra abwägen oder eher schnelle, emotionale und polarisiernde Artikel, die sich subjektiv mit klarer Meinung zu einem Thema auskotzen und dabei kurz und auf den Punkt sind (was mir mit dieser Frage nur bedingt gelungen ist *g*)?
  7. Wovon kriegst Du im Web schlechte Laune?
  8. Zu welchem Thema fehlt Dir ein Blog?
  9. Worüber könntest/würdest Du nie und nimmer schreiben und warum?
  10. Hast Du ein Traumprojekt, über das Du gerne bloggen möchtest (realistischer als das in Frage 1) für das Du Unterstützung brauchst?
    Falls Du die Idee hier nicht verraten willst, gerne per Mail. Vielleicht kann ich ja irgendwie unterstützen. Mittlerweile kriegt man so einiges umgesetzt.
20 Dinge nach denen mich keiner gefragt hat :)

20 Dinge nach denen mich keiner gefragt hat :)

Oh schau: Ein Blogstöckchen. Einfach mal 20 willkürliche Dinge aufschreiben, die einem zu sich selbst so einfallen. Los geht’s:

0. Ich rede schreibe auch ungefragt ;)

  1. Ich war zum ersten Mal verliebt in Pippi Langstrumpf.
  2. Telefonieren ist Höchststrafe. Seit Flatrates und Skype besonders. Telefonieren muss in 99 von 100 Fällen kurzer, knapper Informationsaustausch sein. Ganz manchmal telefoniere ich gerne.
  3. Wenn ich leer in die Weltgeschichte kucke denke ich nach. NICHT STÖREN. Wenn ich in ein Smartphone oder Notebook-Bildschirm kucke und sich meine Finger dabei bewegen schreibe ich. NICHT STÖREN! Wenn sich meine Finger nicht bewegen, lese ich AUCH NICHT STÖREN!!!111elf
  4. Ich würde gerne Cello spielen können. (siehe hier 15) Kann ein bisschen Gitarre spielen und überhaupt nicht singen – was mich nicht davon abhält, es trotzdem zu tun.
  5. Niemals hätte ich gedacht, dass ich tatsächlich mal mit schreiben und reden mein Geld verdiene. Ich dachte bis dato immer, ich könne beides nicht.
  6. Schreibtische sind mir mehr und mehr zuwider. Am liebsten sitze ich auf dem Sofa zum arbeiten.
  7. Ich kann nicht schwimmen. Zumindest nicht, so lange ich weiß, dass das Wasser tiefer ist, als von meiner Unterlippe bis zu den Füßen.
  8. Wenn man mir eine personalisierte Waschmaschinenanleitung schreibt und vergisst den Punkt “Waschmittel einfüllen” einzufügen, muss man sich nicht wundern, wenn die Wäsche nicht sauber wird.
  9. Bereits mit 8 1/2 Jahren kannte ich die Gesamtwerke Steven Spielbergs und George Lucas. Darauf führe ich mein Peter-Pan-Syndrom zurück.
  10. Mit Champignons kann ich mich bis heute nicht recht anfreunden. Dabei ist es weniger der Geschmack als die Konsistenz, die an etwas zwischen Augäpfeln und Chihuahua-Hoden erinnert.
  11. Wenn ich ein Buch ins Regal stelle, geht das Wissen darin direkt in meinen Kopf über (denke ich).
  12. Ich glaube an nichts.
  13. Je mehr ich reise, desto mehr merke ich, dass reisen bedeutet sich treiben zu lassen, statt gehetzt zu werden.
  14. Lange Zeit hielt ich mich für einen Hundemenschen ohne einen Hund zu haben. Dann bekam ich eine Katze und hielt mich für einen Menschen, der sich eher mit den Jägertieren identifiziert. Dann kamen Meerschweinchen und Pferde dazu und mittlerweile habe ich den Überblick verloren.
  15. In virtuellen Notizbüchern liegen etwas über 3500 Notizen und mein Mail-Postfach hat derzeit 1866 ungelesene Mails. Was wirklich wichtig ist, meldet sich von selbst.
  16. Ich hasse Silvester und Karneval.
  17. Filme übersteigen mittlerweile meine Aufmerksamkeitsspanne, in die gerade so 45-minütige Serienfolgen passen. Dafür haben Serien die schöneren Gesamtspannungsbögen und sind von der Erzählung her wie Romane. Filme eher Kurzgeschichten. Dank Frau Reinhardt begeistere ich mich allerdings immer mehr dafür, Kurzgeschichten zu lesen.
  18. Langeweile ist mir fremd.
  19. Wüsste gerne mal wieder, wie sich Langeweile anfühlt.
  20. Im Team arbeiten kann ich nur, wenn mir eine Sache nicht persönlich wichtig ist. Wenn mir etwas wichtig ist, muss ich das letzte Wort haben.
  21. Ordnung ist mir den einen Tag wichtig. Den anderen Tag völlig egal. Gut, dass diese Liste sich automatisch sortiert.
  22. Meine Meinung ändere ich, sobald ich neue Informationen bekomme. Gerne auch mehrmals täglich.
  23. Mein erster Computer war das Atari VCS 2600 mit 7 oder 8 Jahren. Kurz darauf folgte der Atari 600XL und dann der Atari ST
  24. Handwerklich habe ich 2 linke Hände. Wenn etwas kaputt geht, brauche ich nur das Telefon und meinem Dad bescheid sagen. So wie er mir bescheid sagt, wenn sein Rechner oder Telefon nicht funktioniert.
  25. Komsum-Produkte machen mich zunehmend wütend. Menschen, die nur des Kaufens willen kaufen noch wütender.
  26. Meine erste gekaufte Schallplatte war von “Huey Lewis and the News”.
  27. Wenn ich die Nordsee sehe, fühle ich mich zu Hause.
  28. Abendveranstaltungen und Parties machen mich nervös. Nach 1-2 Stunden will ich nach Hause und arbeiten. Bin meistens aus Höflichkeit der letzte, der nach Hause geht und bekomme schlechte Laune.
  29. Im Auto brülle ich andere Fahrer an, die Murks machen. Aber hey: Wenigstens steige ich nicht an der Ampel aus und brülle ins Gesicht. Und ich interessiere mich zu wenig für Fußball um regelmäßig im Stadion mein Brüllkontingent auf den Kopf zu hauen.
  30. Ich bereue noch heute, den Schüleraustausch nach Frankreich wegen meiner Konfirmation nicht mitgemacht zu haben.
  31. Gute Geschichten, Songs, Zitate und Szenen können mich zutiefst berühren.
  32. Ich mag Star Trek ein bisschen lieber als Star Wars.
  33. Meine Haare hatten schon so ziemlich jede erdenkliche Farbe – inklusive Abstufungen.
  34. Für einen Ostwestfalen bin ich erstaunlich zutraulich.
  35. Mir fällt es schwer, Dinge und Projekte fertig zu machen. Fertig ist immer so Abschied :(
  36. Meinen Kleidungsstil habe ich gefunden und gebe ihn nicht mehr her. Und stehe zu meinen mit Inbrunst getragen Bekenner-, Logo- und Spruch-Shirts.
  37. Auch nur schwach ausgeprägter Altruismus ist in Kombination mit der Auffassung jedes Problem ließe sich lösen, eine doofe Sache.
  38. Ich mache keine Unterschiede zwischen persönlichen Kontakten, Telefon, Chat, Social Networks usw. Allerdings priorisiere ich meine Aufmerksamkeit aus Höflichkeit in der eben genannten Reihenfolge absteigend.
  39. Ich höre auf mindestens 5 Namen. Früher aus Protest nur auf einen.
  40. Horrorfilme gruseln mich nicht. Vielmehr weiß ich immer 20 Sekunden vorher was passiert. Beneide aber Leute die sich erschrecken und gruseln können.

Ach es waren nicht 20 Dinge pro Hirnhälfte gemeint?

Hier gibt es noch ein paar mal 20 Fragen beantwortet: diplixKaltmamsell, Frau MeikeOrbis Claudiae, Little Jamie, Svensonsan, e13TrotzendorffAnne SchüßlerFormschubdas nufronsensChristiane LinkSusanneMama arbeitet Frische BriseMutter & MenschWerdenundSein, JademondJohannes MirusBerlinFreckles, rassambla, Kommander Kaufmann, neverevertown, Pia, iPhelGold, Herr von Haunstetten und Juna

Besonders herrlich: sinnundverstand mit seinen 20 Zetteln :)

Wenn ben_ und kofferleben mitmachen würden, wäre das ganz großartig :)

(cc) Artikelbild “twenty” von Flickruser siette (war das erste Bild, das bei einer Suche nach twenty aufpoppte :)