Tag Archives: Bücher

British_Museum_Reading_Room_Panorama_Feb_2006 - Diliff

Bücher bedeuten Freiheit

Nennt mich paranoid, aber ich habe ist da gerade eine Kleinigkeit verstanden:

Wenn Menschen und Gedanken frei sein sollen, dann brauchen wir Bücher.

Drüben beim 365xBROCKHAUS-Projekt bin ich heute im beim Lesen zahlreichster Einträge mit der Vorsilbe “aus-” auf die Außerparlamentarische Opposition” gestoßen. Sehr spannender Artikel über die politische Bewegung in der BRD zw 1965 und 1969 aus der unter anderem die Studenenbewegung um Rudi Dutschke hervor gegangen ist.

Aber eben nicht nur. Auch die RAF als terroristische Vereinigung steht in diesem Zusammenhang.

Was mir aber bei der Lektüre über die APO auffiel: Was kann passieren, wenn ich mich online zu sehr für umstrittene Inhalte interessiere, nach ihnen google und bei Wikipedia nachschlage, um mir ein Gesamtbild zu machen?

Bücher garantieren Freiheit – vor allem der Gedanken

Ein Buch speichert keine Cookies. Es meldet nicht irgendwem irgendwohin, welche Person es gerade aus dem Regal genommen hat. Wenn ich mich anonym in eine Thema einlesen will, dann kann ich das (noch) in einer Bibliothek tun. Letztens schrub ich ja noch begeistert über die Stadtbibliothek Bielefeld und ihre modernen Errungenschaften. Jetzt grad in diesem Moment bin ich mir unschlüssig, ob es so toll ist, wenn meine Bewegung durch meinen RFID-Ausweis theoretisch regalgenau in der Bibliothek nachvollzogen werden kann. Prinzipiell könnte ja sogar durch RFID-Empfänger in der Tischen festgestellt werden, welcher Ausweis-Inhaber welche Bücherstapel vor sich hat.

Höchst dystopisch. Gar keine Frage.

Dass aber bei irgendwem irgendeine rote Lampe angeht, wenn sich jemand ein bisschen zu intensiv für Chemie-Themen interessiert?  Dann noch nach poitisch oder religiös eher extremen Themen sucht? Nach der ganzen NSA, GCHQ und Snowden Geschichte halte ich nichts für unmöglich.

Und wenn es nur das Einengen von Daten ist. Oder das “diese oder jene Person müssen wir aufgrund ihrer Interessenlage mal auf dem Schirm behalten”. Das kann ja schon dazu führen, dass gewisse Nachdenk-Ansätze im Keim erstickt werden.

Ich hab es neulich am eigenen Leib gespürt, was es heißt sich selbst im Kopf zu zensieren: Letztens war ich ja auf der Seidenstraßen-Tour in Russland. Monate vorher habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was ich poste!  Kommentare zu Pussy Riot? Besser nicht. Meine Meinung zu Russlands menschenverachtendem Umgang mit Homosexualität? Ich hab die Finger still gehalten. Selbst die hochwitzigen Bilder von bärenreitenden Putins habe ich mir verkniffen zu retweeten.

Möglicherweise ist das ungefilterte Empfangen von Informationen und das selbst denken dürfen noch immer die größte Freiheit, die wir haben. Wirklich, wirklich sicher ist diese Freiheit nur wenn man Bücher benutzt.

Ist mir nur gerade aufgefallen. Von wegen Print ist tot und so. Wir sollten verdammt nochmal sicher stellen, dass Print niemals stirbt. So bequem, schnell und praktisch der ganze online Kram auch sein mag.

* Artikelbild  – Der alte Lesesaal des British Museum in London. Diliff

Bibliotheken? Nicht lachen, aber ich bin Stammkunde.

Bibliotheken? Nicht lachen, aber ich bin Stammkunde.

Wenn Kathrin Passig schreibt, werde ich immer gleich hellesig. Neben einigen formidablen Büchern hat sie schließlich auch einen meiner absoluten Lieblingsartikel im Internet geschrieben und ihn ein Jahr später nochmal von der anderen Seite beleuchtet.

Hie geht es aber nur um einen kleinen aber bedeutenden Ausschnitt der Technologiekritik:

Brauchen wir Bibliotheken oder nicht?

Erstmal muss ich Kathrin in vielen ihrer Ausführungen Recht geben. Eine Bibliothek ist nicht die Optimallösung. Bücher können immer nur an einem Ort, in einem Regal stehen. Die Zufalls-Mitnahmen sind nur bedingt sinnvoll: Ich mache davon regelmäßig EINE MENGE um dann zu Hause festzustellen, dass mein Mitnahmereflex weniger Recht hat als meine “Ach lass den Kram stehen, liest Du eh nicht”-Intuition. Warum das teuer werden kann steht weiter unten.
Die fehlende Volltextsuche ist auch so ein Ding. Bücher nicht nur nach Titel und ein paar Stichworten zu finden, sondern nach Wörtern oder Phrasen im Text ist extrem wertvoll!

Aber als großer Fan der Bielefelder Stadtbibliothek sage ich auch:

“Aber Hallo JA! Auf jeden Fall brauchen wir Bibliotheken!” Und schränke dann ein: “Noch jedenfalls.”

Bibliotheken sind ja sowas wie die häufig gefordete Kulturflatrate. Ich zahle 20 EUR im Jahr und kann dafür alles lesen, hören, in den DVD-/BluRay-Player schieben, was grad da ist.

Das finde ich erstmal ziemlich praktisch. Ich kann sogar 10 digitale Titel gleichzeitig aus der Online-Leihe der Bib ausleihen (eBooks, Magazine als PDF, Hörbücher, Videos).
Auch wenn das technisch noch etwas murksig ist: Titel sind IMMER für volle 14 Tage ausgeliehen. Vorher zurückgeben is nicht. Nicht alle DRM-Schutzmechanismen funktionieren auf dem Mac usw. Aber trotzdem schon sehr wertvoll!

Ich kann dem Lektorat der Stadt-Bib Vorschläge machen, welche Titel aufgenommen werden sollten. Die sind dafür auch sehr dankbar, denn gerade bei Fachbüchern, lassen sich die Kolleginnen dort gerne beraten, was denn eigentlich ein lohnenswerter Titel ist.

Wenn all das – inkl. Online-Leihe – irgendwann für ALLE Titel geht. Dann bin ich zufrieden. Auf ds “Erlebnis” in die Stadt zu fahren, einen Parkplatz zu suchen, keinen zu finden, schnell im Parkverbot stehen zu bleiben, hinterher nen Ticket über 10 EUR zu haben – kann ich getrost verzichten. Niederschwelliges Kulturangebot ist wirklich was anderes. Auch wenn man in Bielefeld immerhin in jeder Stadtteilbib Bücher ausleihen und beliebig dort zurück geben kann.

Genauso wäre eine automatische Rückgabe digitaler Titel für mein Bankkonto deutlich praktischer: Wenn ich mich in neue Fachgebieteneinlesen möchte, nehme ich gerne mal einiges an Grundlagen- und Detail-Literatur mit. Wenn man nun verpennt 30-40 Bücher online zu verlängern und pro Buch 1-2 EUR Überziehungsgebühr zahlen muss, ist das doof ;) Eigene Doofheit! aber dennoch doof.
Wie übrigens GERADE passiert, da mich diser Artikel hier an die noch zurück zu gebenen Bücher erinnert hat *hust*
Dennoch:
Billiger als alle Bücher ungelesen oder nur auf Amazon-Bewertungen hin selber zu kaufen.

24-Stunden Rückgabe über einen Automaten haben wir immerhin in der Stadtbibliothek Bielefeld. (Davon hätte ich mal vor 1 1/2 Wochen Gebrauch machen sollen :-/)

Wenn es ein Buch nicht vorrätig gibt, kann ich dieses als Fernleihe bestellen. 1-2 Wochen und ich kann es in der Regel gegen ein paar EUR Gebühr abholen. Besonders bei teuren Schinken jenseits der 30 Euro möchte ich diese Methode nicht mehr missen!

Das “Stöbern” sieht bei mir eher so aus, dass ich zu Hause online auf Titel aufmerksam werde und dann im Online-Katalog der Bib schauen muss, ob sie vorrätig sind.

Also wie gesagt: NOCH brauche ich Bibliotheken in ihrer jetztigen Form. Mindestens als Archiv für Papierzeugs, das noch nicht digitalisiert wurde und das ich nicht zu Hause im Regal stehen haben will.

Denn das ist ein weiterer Vorteil: Ich kann mich immer mehr vom Altpapier in meinen Regalen zu Hause trennen. Gleiches gilt für Filme, Musik-CDs und Konsolen-Spiele. Ich behalte nur noch, was mir _wirklich_ am Herzen liegt, oder regelmäßig gebraucht wird. Ansonsten ist unsere Wohnung hier so medienfrei wie nur irgend möglich.

Noch ein Vorschlag zur zukünftigen Bibliotheksnutzung:

Neben der Idee, Maker-Spaces, CoWorking-Angebote und Veranstaltungsorte in Bibliotheken zu integrieren:
Wie wäre es mit anderen Verleihangeboten? Warum ist noch keine Bibliothek darauf gekommen Dinge zum Verleihen in die Regale zu packen, die man wirklich physisch braucht?

  • Römertöpfe
  • Bohrmaschinen
  • Messgeräte
  • Chemiebaukästen
  • Spielzeug
  • Autoschlüssel
  • was weiß ich nicht alles

Neben Bildung und Kultur ist doch ein ganz wesentliches Element der Bibliothek das Ausleihen.

So, ich muss dann jetzt mal los. Den Stapel überzogene Bücher aus dem Bild da oben zurückbringen und Gebühren bezahlen *japs*.

Und ich würde mich freuen, wenn ich meine Überziehungsgebühren mit dem Einscannen und der OCR-Nachbearbeitung alter Titel abarbeiten könnte :)

Die Stadtbibliothek Bielefeld ist übrigens ordentlich im Web vertreten mit Homepage, bei Twitter, auf Facebook und Flickr.

Hier wurde das Thema in anderen Richtungen weiter gedacht: archivalia, schneeschmelze, libreas,

Arabisch für Metal

Arabischer Metal hat was

Ich lese bzw. höre gerade Kill Decision von Danial Suarez. Und ich liebe es, wenn in Romanen kleine Details auf ganze Paralleluniversen in der Wirklichkeit hindeuten. So erzählt einer der Charaktere von seiner Vorliebe für arabischen Metal. Eigentlich kann ich sowohl mit arabischer Musik noch mit Metal so ganz viel anfangen, aber die Mischungen sind echt hörenswert. Ich habe mal ein paar der Arabic Metal Bands, von denen Suarez schreibt rausgesucht.

Ansonsten ist Kill Decision ein sehr cooler Tech-Thriller über Drohnen und Schwarmintelligenz. Die Geschichte mit den schwarmintelligenten Drohnen ist nicht mal so weit hergeholt, wie man in diesem Artikel bei The Atlantic lesen kann. Das ist wirklich ÜBEL was solche ferngesteuerte Mini-Drohnen machen könnten. Wozu brauchts da denn noch Eurohawks für ein paar Millarden?

Wer eine sehr gute Schnelleinführung ins Thema Drohnen möchte, sollte sich dieses Video anschauen. Frank Rieger (durch den ich auf Kill Decision aufmerksam wurde) erklärt hier bei der Digitalen Gesellschaft ein paar der wichtigsten Sachen.

So, nu aber zum arabischen Metal. Die Bands, die im Buch genannt werden sind

Die Afghanische Folk Metal Kapelle Al Quaynar

Den Sound finde ich mit am coolsten. Wie auch der Charakter aus dem Buch:

Narjahanam

Arsames

Mordab

Acrassicauda

Krasser Name :)

Diese Folk / World Metal bands werden nicht im Buch im Buch genannt

Rocken aber trotzdem :)

Al-Namrood

Aliaj

Die klingen ein bisschen wie Heroes del Silencio oder Love Like Blood

Arafel – Israelischer Folk trifft Black Metal

SEHR geil

Odious aus Ägypten

Acyl – World Metal aus Algerien

Rudra – Orient Metal aus Singapur

Moah, Sachen gibts :)

CHTONIC aus China

Die muss ich mir mal merken.

Mongolischer Nomaden Metal – Tengger Cavalry

Klingt aber total abgefahren:

Ego Fall – Chinesischer Folk Metalcore

Und nochmal Oberton-Growlscreamo Zeugs. SEHR abgefahren :)

.oO(puh, ich hoffe, dass ich nochmal in die USA einreisen darf *hüstel* Liebe Homeland Security Mitleser: Mir ging es nur um den Sound. Ich verstehe kein Wort worüber da so gegrowlt wird *g*)Oo.

Arabisch für Metal

Arabisch für Metal

den ersten Roman von Suarez DAEMON hat 1Live als Hörspiel rausgebracht

DLimP Podcast Ep01: Was ist Paleo Lifestyle? – Constantin von Paleosophie.de erklärt’s

In den letzten Monaten ist viel passiert. Das Blogdesign habe ich verändert und bewege mich ein bisschen vom reinen Thema Auto Weg zu anderen Themen hin, die mein Leben bestimmen.

Eines der dominantesten Themen ist dabei der Paleo Lifestyle – also Steinzeit Ernährung, Sport und (für mich) Voluntary Simplicity. Unter anderem darum, weil ich durch Umstellung meiner Ernährung auf Paleo seit Juli 2012 gut 13 Kilo abgenommen habe.

Und darüber unterhalte ich mich in diesem Podcast mit Constantin von Paleosophie.de – einer der umfangreichsten deutschsprachigen Webseiten zum Thema Paleo-Ernährung und Lebensweise.

Über diesen Link kommt Ihr zu Constantins Paleosophie und unserer 2. Podcast-Folge darüber, wie ich zu Paleo gekommen bin, über Barfuß laufen und vielen Details zum Paleo Lifestyle. Dort erkläre ich auch, warum wir keinen Kühlschrank mehr in der Küche haben :) Hier ist schonmal der Bildbeweis:

Blick in die kühlschranklose Küche auf dem Ponyhof :)

Hier geht es zum Player der Einstiegs Podcast-Folge Was ist Paleo Lifestyle? 

MP3-Download

Als besonderes Schmankerl hat Constantin in die Geschenkekiste gepackt und 2 Kochbücher rausgeholt :) Beide sind von Frank Olschewski, der sich auf seinem Blog Urgeschmack nahezu täglich mit dem Thema Paleo Lifestyle auseinandersetzt und zwei Kochbücher veröffentlicht hat. Da wir uns in der Folge hier auf DLimP sehr mit den Grundlagen beschäftigt haben, könnt Ihr hier das Urgeschmack Kochbuch gewinnen und drüben bei Constantins Paleosophie das Urgeschmack Desserbuch.
Wie Ihr gewinnen könnt erfahrt Ihr im Podcast ;) oder Ihr teilt oder verbreitet einfach das Posting hier und schickt mir kurz eine Mail mit dem Link Eures Supports für den Podcast an alex@der-probefahrer.de Einsendeschluss ist der 1.3.2013.

Die Notizen worüber wir uns in der Sendung unterhalten findet Ihr nach dem Klick

Stephen Fry’s Rant über Sprachpedanten

Stephen Fry’s Rant über Sprachpedanten

Der wunderbare Stephen Fry (der übrigens nie bei Monty Pythondabei war) hat sich über Sprachpedanten und selbererkorene Beschützer der Sprache (und ich dachte solche Spinner gibt es nur in .de) aufgeregt, einen Essay geschrieben und den Essay vertont.

Matthew Rogers hat daraus dann diese wunderbare Animation gebastelt, die auch ein bisschen schwindelig macht ;) Wahrscheinlich stecken unterschwellige Botschaften rein:

Stephen Fry Kinetic Typography – Language from Matthew Rogers on Vimeo.

“Abgeflogen” Buch-Rezension – Was machen Flugbegleiter eigentlich so in der Freizeit?

“Abgeflogen” Buch-Rezension – Was machen Flugbegleiter eigentlich so in der Freizeit?

Ok, eigentlich müsste es heißen: Was machen Flugbegleiter in der freien Zeit unterwegs, wenn sie nicht arbeiten müssen oder auf Streik sind: Also sich um Passagiere an Bord eines Flugzeugs kümmern.

Aus der extrem sicherer Luftfahrt-Quelle Kofferleben weiß ich, dass der Skurillitätsgrad der Ereignisse im Buch von Aurel Levy keineswegs an den Haaren und unter der Pilotenmütze herbei gezogen sind. Wenn auch die dicht aneinander gereihten Haarsträubungen schon eher ungewöhnlich sind. Das verteilt sich sonst auf zwei Touren statt auf eine :-D

Hauptfigur Hans-Herbert (heißen Leute heute wirklich noch so?) ist Flugbegleiter-Anfänger und müsste eigentlich kurz vor Weihnachten für seine Nerv-Freundin und Familie einen Karpfen tot schlagen. Doch dann kommt erst ein Brief, dann eine Flug-Tour nach Tokio dazwischen und dann alles anders als man denkt. Zwischendrin gibt es noch viel Wodka, Whirpool-Roulette und wilde Schneemobilheizereien durch die sibirische Winterwelt. Mir fiel es schwer mich mit dem Charakter zu identifizieren, trotzdem macht es Spaß ihm zuzulesen. Auch wenn ich bei jeder zweiten Aktion “NUN MACH SCHON ENDLICH!” rufen und ihn freundlich in die richtige Richtung schubsen möchte ;) Vor meinem inneren Auge hatte ich die ganze zeit Klaus aus Manta, Manta. Aber hey, aus dem ist mittlerweile eine gespaltene Persönlichkeit aus Peter Klöppel, Günther Jauch und Hitler geworden :-D

Aurels Schreibstil ist locker, witzig und prima “wech zu lesen” wie der Ostwestfale sagt. Normalerweise brauche ich für Romane deutlich länger, da ich mehrere gleichzeitig lese, aber “Abgeflogen” hatte ich in 3 Tagen durch. Wenn ich die Schreibe einordnen müsste, dann fällt mir zunächst Tommy Jaud ein. Was trotz seines Riesenerfolgs in meinen Augen nicht gerade ein Kompliment ist – aber: Aurel Levy schreibt ähnlich, allerdings ohne dem Leser ein auf Dauerfeuer gestelltes Gag-Maschinengewehr vor die Brust zu halten. Sehr witzig und dabei sehr angenehm – fast schon zurückhaltend.
Noch ein anderer Vergleich: Kurz vorher hatte ich den hochgelobten Roman “Tschick” angefangen und nach 1/3 wieder weg gelegt. Hier war es nicht das notorische Gags verschleudern, das nervte, sondern ein erwachsener, der sich krampfhaft um so etwas wie Jugendsprache bemüht, was komplett nach hinten losging. Das macht Aurel Levy sehr viel besser. Was vermutlich an seiner Erfahrung als Pilot einer großen Airline liegt:
Er muss sich die Geschichten, Dialoge und vor allem das Setting nicht ausdenken – er erlebt es jeden Tag bei der Arbeit und das merkt man durch wunderbare Authentizität.

Als Ex-Fast-Literaturwissenschaftler muss ich zwei kleine Probleme loswerden, die ich persönlich mit dem Buch hatte:
So sehr ich auch wissen möchte, wie Fittipaldi zu seinem Formel1-tröchtigen Namen gekommen ist, halte ich eine Zur-Schau-Stellung von derart offensichtlicher Nicht-Artgerechter-Haltung für schwierig.

Story-technisch finde ich die Geschichte mit dem Brief ein bisschen arg deus es machina. Da hätte mehr aus der Geschichte selbst heraus kommen können.

Aber vielleicht erledigt sich beides im zweiten Teil an dem Aurel fleißig dran ist:

  • Wir finden heraus, wie Bartagame Fittipaldi zu seinem Namen kam.
  • Fittipaldi selbst findet einen Agamen-Sitter
  • Und wir lernen Horst-Herbert-Topsi noch besser kennen

Ich hatte beim lesen eine Menge Spässkes und kann das Buch uneingeschränkt empfehlen.

Natürlich gibt es das Buch bei Amazon zu kaufen – aber auch bei Aurel Levy in seinem kleinen Selbstverlag AVILA, was ich durchaus charmanter und unterstützenswert finde. Insbesondere, weil “Abgeflogen” das erste Buch, das ich aus einem Selbstverlag in die Finger gekriegt habe, das sich nicht hinter großen Produktionen verstecken muss. Sowohl was die Papier-, Druck- und Binde-Qualität angeht, wie auch das wunderschöne Cover-Design.

Und sonst hat der Autor noch eine Facebook-Page, wo er regelmäßig vorbeipostet.

podCARSt Folge 11 – Im Mitsubishi ASX auf dem Rückweg vom Autosalon Belgien

podCARSt Folge 11 – Im Mitsubishi ASX auf dem Rückweg vom Autosalon Belgien

Unsere erste Folge 2012 haben wir auf dem Rückweg vom Autosalon Belgien in Jens aktuellem Testwagen Mitsubish ASX aufgenommen.

Allzuviele Shownotes haben wir nicht gemacht, auf der dunkelen Autobahn. Ok, belgische Autobahnen sind dank Ihrer Flutlichtbefeuerung alles andere als dunkel, aber während der Fahrt schnacken und tippen haute nicht hin ;)

Los geht’s:

Unsere Themen waren:

Der Autosalon Belgien – Weltpremieren und Europapremieren
Was ist das besondere am belgischen Automarkt
Der Mitsubish ASX
Der Neuwagenduft
RENAULT Twizy
Tankanzeigen sind wichtig :)
Warum eckige Autos für iPhone-User besser sind


Mein Podcast bei podster

podCARSt flge 10 – Auto Blogger Highlights 2011

GERADE NOCH GESCHAFFT! 10 Folgen PodCARSt! (Auch wenn es wohl keiner mehr dieses Jahr hören wird *g*) Ja haben wir se denn nicht mehr alle? Kaum Feedback und trotzdem so viele Folgen? Na klar, wir kennen ja die Download Zahlen und vor allem wissen wir auch, dass Geben seeliger denn nehmen ist ;)

Heute beglücken wir euch mit der 10. Folge und haben zum Jahresende nochmal einige Blogbeiträge und Themen rausgefischt, die unsere Highlights 2011 in der Auto Blogosphäre waren. Wir haben in der knappen Stunde lange nicht alle Themen unterbringen können – einige weitere findet Ihr drüben bei Jens im Best-Of Auto Blogger 2011 auf Rad-ab.com. Freuen uns aber gehörig auf 2012:

Der Alex hat zu Weihnachten einen ganz besonderen Wecker bekommen, damit ging er mir während der Aufzeichnung schon die ganze Zeit auf den Sack, ihr bleibt auch nicht davon verschont.

Jens schickt dafür einen kleinen Gruß an Alex und Annik in Anlehnung an die aktuelle Na Servus Folge :-D

Hier die weiteren Links:

Bielefeld-gibts-doch.de

Einblicke hinter die Kulissen von Presse Events. Mercedes (Robert Basic) und Opel (Jens)

Genial fand ich die Bilder von der BMW M Garage, denn es gibt sie wirklich, die geheimen Räume der BMW M GmbH. Bimmertoday!

Alex: Assistenzsysteme von Nicole

Opel Astra GTC OPC

Navteq

Alarm für Cobra 11 Behind the Scenes Bilder

iPad App vom Renault R4 – heruntergeladen und für gut befunden!

Audi testet LTE im Auto in Köln, auch wenn es die Messeleitung der CeBIT vermutlich noch nicht gemerkt hat, aber die IT Branche macht sich immer breiter in den Automobilen, ich persönlich bin da ja durchaus ein Freund von – auch wenn es da sicherlich Risiken gibt!

Parkplatz-twitternde Mercedes Benz B-Klasse – Zukunft der Auto Kommunikation gestartet bei Nicole

Was ist eigentlich aus E10 geworden? In Österreich wird es nun auch eingeführt?! Haben wir schon E10 getankt oder haben wir es auch verschmäht? Anfang des Jahres hat es große Wellen geschlagen und selbst bei MotorTalk hat es für eine kurze, eigene, Domain gesorgt.

Folge 009 – die NISSAN INFINITI Red Bull Racing Folge

Diesmal mit ganz kurzen Shownotes. Vor Jahresende will ja noch unsere Folge 10 im Kasten landen ;)

Also los geht’s:

Fahrbericht INFINITI G37s Coupe
Fahrbericht INFINITI FX50 in England – mit auf der falschen Seite fahren :)

Nissan Juke-R
Mit-Fahrbericht vor 100.000 Red Bull Racing Fans: INFINITI G Cabrio

Mini-Fahrbericht Nissan GT-R
Fahrbericht Nissan 370Z
Fahrebericht Nissan Micra D-igs
Red Bull Racing Home mit Sebastian Vettel, Mark Webber, Adrian Newey und Chris Horner
Morgens 4:30 am Dortmunder Flughafen
Dank an Auto Mattern für den Nissan 370Z
Die Folge war noch als Vorweihnachtsepisode gedacht – wundert Euch also nicht über die Weihnachtsgrüße am Ende :)
Den Dodge V8 am Anfang hat BoilingSand aufgenommen und unter CC Lizenz auf freesound.org zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

podCARSt Folge 008 – Die OPEL Folge

Das Landleben hat einen entscheidenden Nachteil: Die lahme Internetverbdinung ist zum Podcast-Hochladen echt für den Fuß. Nun hat es die OPEL-Folge aber endlich geschafft!

Auf dem Rückweg von Rüsselsheim haben Jens und ich zum einen unsere Fahrten mit dem Zafira Tourer, dem Insignia OPC unlimited (!!!) und dem Elektromobil-Konzept RAKe und den Besuch im Keller der OPEL Museums-Werkstatt Revue passieren lassen. Hey, ich saß im Kadett GSi vno Helmut und Loki Schmidt! Der roch sogar noch ein bisschen nach Mentholzigarette :)
Danach spielen wir lustiges OPEL-Erinnerungs-Tennis. Jens hat ja mal bei OPEL gelernt, sein erstes Auto war ein Opel – ein Neuwagen sogar und was damit passiert ist, erzählt er Euch am besten selbst ;). Ich bin in den OPEL Firmenwagen meines Dads aufgewachsen, habe in einem Astra meinen Führerschein gemacht und einen Ascona B mal fast zu Schrott gefahren.

Kickt’s Euch auf die Ohren!

Das Beste kommt ja noch! Morgen hauen wir Euch gleich noch eine neue Folge unter den Baum! Und lustigerweise wird es wieder eine Marken-Folge. Hat sich unbeabsichtigterweise so ergeben.

Wir sehen zu, dass wir Euch Folge 10 noch dieses Jahr liefern können und dann ein Feuerwerk der guten Jahres-Rückblicklaune abbrennen können.