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FONIC Surf Stick läuft endlich an meinem Mac

So langsam habe ich das Gefühl, ein bißchen Windwos steckt in jedem Mac. Auf dem Buzzcamp hat mein MacBook Pro noch standhaft die Zusammenarbeit mit meinem FONIC Surf Stick, der von trnd zum Testen letztens rumgekommen ist verweigert. Ich gehe schwer davon aus, daß es mit meinen vermurksten und durch 3 andere UMTS Sticks durcheinander gebrachte Netzwerkeinstellungen lag.

Bei Buzzcamp-Mitstreiter Notizn am MBP lief er nämlich direkt nach dem Anstöpseln ohne Probleme:

mbp-fonic

Mehrere Male Rebooten und überflüssige Einträge aus der Netzwerkverwaltung rauswerfen haben dann wohl den plötzlichen und unerwarteten Erfolg gebracht. Fast wie ein alten Windoof Zeiten eben :)

Und das, wo ich mich eigentlich auf 2-3 Stunden internetfreies Arbeiten im Uni-Büro von der Süßen gefreut habe ;) Also es waren jetzt wirklich keine Entzugserscheinungen, die mich zu Ausprobieren des Sticks getrieben haben. Nur Interesse. Echt jetzt.

Buzzcamp Revuepassage vom Wochenende @RobGreen @buzz_bunny

Am Wochenende waren wir auf dem Buzzcamp bei Robert Basic in Bad Homburg. Rob wollte sich mit einigen Leuten an die Weiterentwicklung seines neuen Konzept für Lokalnachrichten und -Kommunikation im Internet – http://www.buzzriders.com machen.

Das ganze war mehr ein Open Space als ein Barcamp. Bei etwas über 30 Teilnehmern auch das bessere Konzept. Robert war unser Gastgeber und ich frag mich grad, ob er seinen Namen demnächst in Robert Buzzic ändern wird ;)))

Der erste Tag ging etwas schleppend los und war in der Mitte ein wenig zu stark von Methodendiskussion geprägt, wie der nchste Workshop durch zu führen sei. Rob hat uns extrem viel Freiheit gelassen und in einem solchen Format kommt es dann eben auch mal zu solch einer Grundlagendiskussion zur verwendeten Struktur. Da ich schon den einen oder anderen Open Space und vergleichbare Veranstaltungen hinter mir hatte, war es ganz interessant auch mal die Beobachterposition einzunehmen. Effektiver und zeitsparender wäre es gewesen, wenn Rob die Rolle des gutmütigen Diktators übernommen und die Vorgabe durchgesetzt hätte, für die die Mehrheit nach einer ausgiebigen Diskussion dann sowieso gestimmt hatte.

Der folgende Workshop war dann tortzdem recht ergiebig und ich habe vom ersten Tag bis heute einen ordentlichen Ohrwurm mitgenommen. Kann jemand mit Warner Music Group mal klären, ob wir den Song auf Buzz-Riders umgebaut nutzen dürfen?

Die Frage, “Wie bekommt man das Lokale ins Netz” und bietet es möglichst einfach zum Lesen und Austauschen an hat uns den zweiten Tag umgetrieben. Dafür haben wir dann erstmal einen mehrstündigen Rollenspielworkshop gemacht in dem wir uns auf die Gruppen

* User
* Produkt Manager
* Marketing
* Reporter

Verteilt und die Prozesse hinter Buzzriders durchgespielt haben. Ich bin in meine Wunschgruppe Users gekommen und habe von dort aus die anderen 3 Gruppen ordentlich mit Werbeanfragen, Newseinreichungen und Featurewünschen bombardiert.

Dank dem E-Commerce Social Network snippr.de für das ich seit fast 3 Jahren arbeite konnte ich glaube ich ein paar ganz gute Anregungen und Tips mit in die Runde einbringen. Ich habe versucht mich zurück zu halten und nicht zu viele der Erfahrungen einzuwerfen, die ich mit Social Networks unterschiedlicher Coleur bisher machen durfte, um die dynamische Entwicklung in den Teams nicht zu behindern. Wir haben einige sehr gute Erkenntnisse gewonnen und ich bin auf erste, ausprobierbare Buzzriders.com MEHR als gespannt.

Ein kleines Scribble einer beispielhaften Auto-Buzz Seite (kam mir natürlich SEHR gelegen *g*) haben Rob und Nicole vorher zusammen gebaut:

CarBUZZ Scribble #buzzcamp on Twitpic

Was auf jeden Fall deutlich wurde war, daß der Komplexitötsgrad von buzzriders IMMENS hoch ist, v.a. wenn das Portal die geplanten Innovationen einfach und allumfassend beiten können soll. Grade diese Komplexität zu komprimieren und möglichst simpel an den Anwender und Konsumenten zu bringen, wird die große Herausforderung der nächsten Wochen sein.

ENypsilon und Robert haben ein tolles Buzzcamp hingelegt, es hat mächtig Spaß gemacht. Vielen Dank auch an all die anderen Teilnehmer. Hat mich gefreut, Euch alle kennen lernen zu dürfen!

Mach’s gut und Danke für den Pflaumenkuchen ;) Und bis zum nächsten oder übernächsten Buzzcamp.

Weiteres zu lesen gibt es hier:
Buzzcamp bei twitter
Besonders vom Buzz_Bunny

Und natürlich bei den Bloggern, die mit dabei waren:
im Netzlogbuch
Bei Sandkorn
Oliver Gassner
notizn bloggt sicher auch noch seine notizen
Daniel Langwasser hat im Community Management Blog seine Eindrücke vom ersten Tag zusammen gefasst.
Oliver Gassner hat auf t3n übers Buzzcamp gebloggt

Photos von notizn, raguse

Nicole hat ein Paar Livestreams via QUIK geschickt vom Rollenspiel und den Präsentationen. Ein paar kommen von mir auch noch – bin ja ausreichend mit der Kodak Zx1 durch die Gegend geflitzt ;)

Huch, Sandkorn hat mich beim rumpräsentieren erwischt: :-)

Gadget-Friday auf dem Ponyhof – Fonic Surf Stick von trnd

Gestern bin ich auch endlich dazu gekommen, den FONIC Surf Stick zu aktivieren, der mir von FONIC und trnd zum testen zur Verfügung gestellt wurde. Und dieses Wochenende wird er gleich einem Härtetest unterzogen:

FONIC Surf Stick

Erst werden meine Freundin und ich ihn auf der Autobahn testen, auf dem Weg zum buzzcamp von Robert Basic. Auf dem Buzzcamp selber, werde ich den Stick nutzen um vom Camp zu berichten und ein paar Videos von der eben beschriebenen Kodak Zx1 über das Camp gen youtube zu schicken. Ich bin gespannt.

Ausserdem werde ich am Samstag von 12:15 bis 13 Uhr einen kleinen Plausch mit Julian Steckel, einem jungen Solisten der Kronberg Academy halten. Im Rahmen des #KAtalk werden wir uns über Twitter unterhalten und natürlich ist jeder Twitterer herzlich eingeladen, sich in die Unterhaltung einzuklinken.

Die Aktivierung war übrigens sehr easy. Ich hatte sie bisher nur vor mir hergeschoben, weil ich den Stick auf der Niche09 einsetzen wollte, aber in München nicht dazu gekommen bin. Kam halt am Tag der Abreise an und dann war die Zeit doch zu knapp auf der Konferenz. Tja und wie das dann immer so ist, lag er danach im Koffer ,)

Dafür werde ich meinen Urlaub die nächsten Wochen dazu nutzen ausgiebig nach netten Stellen im Wald und um die Teiche rum zu suchen, an denen sich prima im freien surfen und arbeiten lässt.

Buzzriders und Klassik am Wochenende @RobGreen @kronbergacademy

Ich freue mich aufs nächste Wochenende:

Erst geht es zum Buzzcamp von Robert – das Open Space zu Buzzriders. Das ganze geht von Samstag bis Sonntag.

Aber ein ganzes Wochenende nur mit Internetzeugs ist ja ein bißchen einseitig ;) Deswegen kommt noch ein bißchen klassische Musik mit dazu. Im April hatten wir ja schon das Vergnügen, beim Web@Classic Event der Duisburger Philharmoniker dabei sein zu dürfen. Dort haben wir Ulrike Schmid kennen gelernt, die sich für die Kronberg Academy um alles was mit Web 2.0 zu tun hat kümmert.

Damals hat Ulrike mitbekommen, wie Cello begeistert ich bin. Deswegen sprach sie mich schon vor einigen Wochen an, ob ich am Samstag den 4.7. ein Interview unter dem Titel #KAtalk via Twitter machen möchte. KLAR möchte ich! :) Also twittere ich nun am Samstag dem jungen Cellisten Julian Steckel ein Loch in den (Cello-)Bauch und abends werden wir uns etwas früher vom Buzzcamp abseilen und um 18 Uhr in der Kronberger Stadthalle das Examenskonzert von Marie-Elisabeth Hecker anhören.

Und mit ganz viel Glück kann ich noch eine alte Freundin in Frankfurt besuchen. Das wir ein Spaß!

Weiß noch jemand eine günstige Übernachtungsmöglichkeit in oder um Bad Homburg und das dortige Bürgerhaus herum? Bitte in die Kommentare damit oder per E-Mail

Ideen für Buzzriders @robgreen

Sicherlich können wir beim buzzcamp ein bißchen drüber schnacken, aber ich musste die Ideen grade erst einmal runtertippseln ;)

Ich bin eben durch den Vorschlag zur Buzzriders Startseite und meinen Änderungsvorschlägen dort noch auf ein paar weiter führende Punkte gekommen, die ich loswerden wollte:

Ich weiß nicht mehr genau, ob wir mal drüber gesprochen haben, aber mir kamen eben einige Ideen wie sich Buzzriders über die reine Information hinaus auch im sozialen, selbstorganisatorischen Bereich nützlich machen kann.

Eins der Hauptprobleme heutzutage ist, daß viele Leute kaum noch Eigenverantwortung für etwas übernehmen und wenn sie das gerne möchten, dann fehlen ihnen die Möglichkeiten zum Austausch, die Kontakte, die Strukturen und Instrumente zur Umsetzung.

Buzzriders könnte doch ein prima Tool zur Selbstorganisaition von Selbsthilfe sein – ein paar Beispiele:

Kinderbetreuung
Die Kitas sind überlaufen, die Kindergärten randvoll. Alle schimpfen auf den Staat, weil er keine Alternativen bietet. Als ich klein war hat mal hier ne Nachbarin auf uns Kiddies aufgepasst und dann hier mal eine oder eben auch mal meine Ma. Das liesse sich doch heute genauso regeln. Und das sehr gut! Arbeitende Mütter können sich zu 5 oder 10 was auch immer zusammen schliessen und abwechselnd die Kinder hüten. Alles was sie brauchen, ist eine Möglichkeite zur Planung und Kommunikation und jemanden, der sie auf die Verfügbarkeit einer entsprechenden Plattform aufmerksam macht.

Das gleiche gilt für Nachhilfe und die Pflege und Beschäftigung von Senioren. Das sind übrigens zwei Punkte, die sich auch prima vereinbaren lassen, wenn es nur jemand macht.

Autos sharen
Für ne Tankfüllung oder einen kleinen Kostenbeitrag würde ich meinen Volvo in den Zeiten, wo ich ihn nicht brauche (während der Arbeitszeit bsw.) auch an Leute verleihen, die mal eben was von IKEA abholen wollen, sich aber keinen Bulli mieten möchten.

Gaststätten als Büros nutzen
WLAN an, Kaffeeflatrate für den Tag anbieten und im urigen Kneipen Ambiente, in dem abends gefeiert wird arbeiten und Kunden empfangen. Der Platz is ja sowieso da. Möglicherweise auch während die Kneipe für den Publikumsverkehr noch geschlossen ist. Die Tagsüberarbeitenden und ihre Kunden können dadurch für den Kneiper auch gut zu Abends-Publikum werden.
Hallenprojekt und Unperfekthaus in Essen gehen ja schon in die Richtung.

Politik
Auch kommunale oder sogar nur auf stadtteilebene zu entscheidene Dinge können über die Plattform abgewickelt werden, wenn erst einmal genug Leute drauf sind.

Für all das könnte Buzzriders eine Plattform zur Planung und Umsetzung im grossen und Bundesweiten Stil sein, dadurch kommt Leben in die Bude und wird für Werbepartner und Sponsoren noch interessanter.

Dazu könnte man noch ein motivierendes belohnungssystem durch die Werbepartner anbieten, Gutscheine, Events und Incentives. Und ein Bewertungssystem einführen, das dafür sorgt, Leute, die auf der Plattform Mist bauen, auch als solche erkennbar sind.

Soweit erstmal mein kleiner Ideenwasserfall zu buzzriders, den ich loswerden musste bevor ich überlaufe *g*. Das Projekt wird klasse, Rob. Das weiss ich jetzt schon und ich bin beeindruckt, wie weit Du schon bist! Und wie viel Du von der Vision, die Du mir im Februar und März beschrieben hast schon umgesetzt hast.