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Nintendo WiiU – Probedaddeln mit der ersten NextGen Konsole 2013

Könnt Ihr Euch noch an das Gefühl erinnern, das man als Kind hatte, wenn zu Hause ein neues Spielzeug stand? Ganz besonders an Geburtstagen ging es mir so (zu Weihnachten waren ja schließlich Ferien):
Den ganzen Tag in der Schule konnte ich nur daran denken, was zu Hause auf mich wartete. Neue Spiele, Fahrrad, ferngesteuerte Autos – you name it.

Als ich für den WiiU Test bei Buzzriders ganz laut HIERHIERHIER schrie (danke an Rob Basic fürs organisieren), war es ähnlich, nachdem ich morgens die WiiU von unserer Postbotin in Empfang nahm musste ich erstmal los und wartete den ganzen Tag gespannt darauf, nach Hause zu kommen und los zu spielen.

So wie ich bei Computern immer sage, dass ich ein Atari-Kind bin, so bin ich bei Konsolen Nintendo-geprägt. NES, Super-Nintendo mit diversen selbstgebauten Tunings und natürlich Tetris und Pokemon auf dem Gameboy haben mich begleitet.

Was habe ich mich vom kleinen Bruder meiner ersten Freundin in Super Street Fighter vermöbeln lassen. Keine Chance gegen einen 9-jährigen. Das war frustrierend und herausfordernd zugleich :) Die Super Mario Kart Rennen haben es dann wieder rausgerissen und wenn er mir die neuentdeckten Secrets in Super Mario Bros zeigte, war ich immer wieder baff, was die Jungs bei Nintendo alles in der Welt untergebracht hatten.

Als die Wii damals dann rauskam war es ein Aha-Erlebnis! Selbst hatte ich die Wii damals nicht zu Hause. Das bisschen Zeit, was ich zum Zocken hatte, landete in Azeroth, dem World of Warcraft Land ;) Aber SO mussten Konsolen-Spiele meiner Meinung nach sein. Ganz besonders das Wii-Sports war ein Meilenstein. Einstecken, Nunchuks verteilen, loszocken und Spaß haben, auch für Nicht-Gamer aus der Elternfraktion.

Ungefähr so meilensteinig wie Winter-Games und Summer-Games auf dem C64, mit dem meine Eltern und unsere Nachbarn einen kompletten Sylvester-Abend Mitte der 80er verbracht haben. Damals war ich so um die 10 Jahre alt und konnte mir in den kühnsten Träumen nicht ausmalen, was Computerspiele 25 Jahre später alles drauf haben werden.

Meine Erwartungen an die WiiU als neueste Next-Gen-Konsole warenverdammt hoch.
Tja, was soll ich sagen. Mich hat die WiiU nicht packen können.

Genau kann ich nicht sagen woran es lag, werde es aber versuchen:

Eins vorweg: Ich bin kein Hardcore-Gamer (mehr). Ganz im Gegenteil. Das bisschen Recreational-Time die ich mir genehmige, setze ich sehr bewusst ein.

Nachdem ich die WiiU aufgebaut hatte, stellte ich erstmal eines fest: Sie verfügt über erstaunlich wenig Anschlüsse. Keine Audio-Ausgänge, kein Netzwerkanschluss (XYOnline hat rausgefunden, dass es für 30€ einen USB-LAN Adapter gibt). Vor allem ersteres bedeutete für mich ein Problem: Kein Ton. Meine Playstation 3 hängt an einem 24 Zoll Monitor, der keine Lautsprecher hat. Der Sound kommt über einen optischen Anschluss aus einem 5.1 System. Da sollte nun auch die Wii-U dran. Ging aber nicht. Schade.
Nintendo hat bei dem Versuch, die Konsole möglichst einfach zu gestalten (und natürlich auch Geld für teure Anschlüsse zu sparen, die wenig Leute benutzen) individuellen Bastlern wie mehr den Ton abgedreht.
Einzige Möglichkeit wäre gewesen ein Kombi-Anschlusskabel der alten Wii herzunehmen und analogen Sound auf die Boxen zu legen, der dann aber nur auf 5.1 hochgemixt worden wäre.

Egal. Erst einmal installieren, dann sehen wir weiter. Ich wurde vorher schon drauf hingewiesen, dass die Konsole nach dem Start ein Update durchführt. Also Update anwerfen und dann einkaufen fahren. Müsste ja nach ner guten Stunde fertig sein.

Weit gefehlt.

Das Update dauerte die halbe Nacht. Ja, wir haben hier auf dem Land nur eine 1000er DSL-Leitung. Da tröpfeln 1,6 Gig eher so schleppend durch. Das Problem war, dass das Update – einmal angefangen – nicht abgebrochen werden konnte. Laut einigen Berichten im Netz sollen WiiU Konsolen sogar kaputt gegangen sein, wenn man das Gerät während des Updates ausgeschaltet hat. Das wäre mir auch beinahe passiert. Denn der Fortschrittsbalken im Gamepad zeigte keine Reaktion und ich wollte das Gerät neustarten, dachte mir aber: “Google erstmal danach wie lange ein WiiU Update so dauert” dabei fand ich dann heraus, dass meine einzige Chance war zu warten und zu hoffen, dass es keinen Stromausfall gibt ;)

Dass sich das am Anfang dieses Artikels beschriebene Gefühl der freudigen Erwartung zusehends legte, muss ich nicht erwähnen, oder?

Am nächsten Morgen musste ich erstmal wieder losfahren und hatte immer noch nicht gezockt. Naja. Immerhin war das Update fertig.

Dann abends ein erster Erfolg:
YAY! Der Ton kommt aus dem mobilen Gamepad, sogar mit eigenem Kopfhörer Anschluss! So lässt sich doch zumindest erstmal zocken!

Nintendoland reingeworfen und los geht’s.
Mitnichten. Bevor ich losspielen konnte, musste ich Accounts anlegen, Figuren zusammenbasteln und ne gefühlte Viertelstunde Einführung über mich ergehen lassen. Conny fiel das auch auf – sie erklärte das damit, dass ja auch Kinder ans Zocken herangeführt werden sollen. Ist auch was dran. Ich hätte es gerne übersprungen. Bin ungeduldig ;). Egal. Ist ja nur ein Spiel von vielen.
Das Problem von Nintendoland ist vielmehr, dass es kein richtiges Spiel ist, sondern eine Sammlung von Minigames, die alle irgendwie im Nintendo-Universum spielen. Wirkt für mich eher wie eine lieblos zusammen geworfene Demosammlung. Auch die “Backgroundstory” des Themeparks mit dem Turm in der Mitte hat mich nicht angefixt.
Conny hat hier zu jedem Nintendoland Spiel ein Video mit kurzer Erklärung gemacht und im Gefahrgutblog gibt es ausführliches zur Multiplayertauglichkeit von Nintendoland. Klingt nach mehr Spaß als ich alleine hatte.

Mehrspieler-Spaß mit der WiiU – also Rudeldaddeln haben Gerhard und Kollegen im Rudel Review gemacht. Absolut sehenswert! :-D

Super Mario Bros U
ist ganz lustig. Die ersten Level schienen mir seeeeehr nah an Super Mario von SNES zu sein, nur mit besserer Grafik, aber die Welt ist wohl deutlich größer. Ich habe nur einige Level geschafft, dann verließ mich die Motivation.
Conny hat da ausführlich berichtet und auch einen Grafikvergleich als Video mit der alten Wii gemacht.
Norberts 14-jähriger Sohn hat hier einen prima Review zu Super Mario Bros U geschrieben.

Was mich interessiert hätte, wäre wie die aktuellen High-End-Titel wie Assasins Creed o.ä. aussehen. Konnte bisher aber keine Vergleiche finden, wie sich solche TItel im Vergleich zu PS3 und XBOX 360 machen. Hier müsste ja ein Wahnsinns-Vorsprung für die Wii-U festzustellen sein, schließlich kommen bald auch die Next-Gen Konsolen von Sony und Microsoft.

Das Gamepad
ist eine nette Idee. Ich konnte in den beiden Spielen Nintendoland und Super Mario Bros U allerdings keinen annähernd sinnvollen Mehrwert in dem Gerät erkennen. Ich vermisse ein Spielkonzept, in dem der Bildschirm sinnvoll integriert wird. Meistens wird das Bild auf Monitor und Gamepad geklont oder auf dem Monitor steht sogar nur: “Sieh auf das Gamepad”. Da hatte ich doch etwas mehr erwartet. In F-Zero wird mal eine Karte auf dem Gamepad dargestellt. Das war es aber auch schon. Laut Norberts Sohn ging da im Multiplayer von Mario Bros mehr.
Praktisch für den Familienfrieden ist sicherlich, wenn jemand mit Zocken beginnt, dann jemand anders Fernsehen kucken will und dann einfach das Spiel auf dem Gamepad mit Kopfhörer weiter gedaddelt werden kann. Grade mit Kiddies kann man da einer Haussegensschieflage sicherlich prophylaktisch vorbeugen ;) Dass ich aber, wie Rob Vegas in einem seiner Berichte erwähnt, das Gamepad durch die Wohnung mitschleppe, um am Schreibtisch, im Bett oder auf dem Klo mal eben ne Runde weiter zu zocken, bezweifle ich ;) Dafür sind genug andere Ablenkungsgadgets im Einsatz.

Der Internetbrowser und die YouTubeApp
sind ein nettes Gimmick. Aber braucht das wirklich jemand? Ok. Jemand ohne Smartphone, ohne iPad, ohne Notebook: Vielleicht. Also Kinder. Da habe ich allerdings keine Möglichkeit gefunden, um kindgerechtes Surfen zu ermöglichen, Black- oder Whitelisten für Webseiten bsw..

Aktives Rumgehampel mit dem Gamepad
Acceleratoren sind ja seit dem iPhone gefühlt in jeder Kaffeetasse verbaut. Ich hatte damals im Microsoft Sidewinder Gamepad zum ersten Mal die Erfahrung gemacht, dass es mir nicht liegt, einen Controller durch Kippen und Neigen zu benutzen. Im Nintendoland Game Zelda bsw. muss man mit Links Bogen zielen, in dem man das Gamepad in der Luft bewegt, neigt und kippt.

Ich kann schon nicht dreidimensional kucken, vermutlich fällt es mit deswegen so schwer, Bewegungen auf einem 2-dimensionalen Bildschirm im Raum zu kontrollieren. Dafür bin ich zu doof oder zu alt ;)
Erstaunlich fand ich aber, wie leicht das Gamepad physich zu schwingen war. Ich denke mal, dass das auch für Kinderhände über längere Zeit machbar ist, ohne gleich Haltungsschäden davon zu tragen.
Bei Metroidblast bin ich daran aber fast verzweifelt :=)

MiiVerse, TVii und Online-Multiplayer
Fiel leider flach. hier gibt es 2 Bottleneck: Zum einen das WLAN das im Wohnzimmer schon nicht mehr die volle Leistung hat (darum habe ich für die PS3 auch ein Netzwerkkabel verlegt) und die 1000er DSL Leitung. Macht an der Leistungsgrenze einfach keinen Spaß. Da kann aber die Wii nix für ;)
LoveFilm hätte ich gerne ausprobiert. Lief aber noch nicht. Läuft aber auf der PS3 mit Buffering. Das fand ich etwas verwunderlich.

Mein Fazit
Ich will der WiiU kein Unrecht tun, aber für mich war sie leider nix. Es baute sich kein Langzeitspaß auf. Zur Ehrenrettung muss ich dazu sagen, dass auch meine PS3 hier nur als besserer Medienserver und BluRay-Player steht und ich die Spielsessions in den letzten Monaten an einer Hand abzählen kann. Anscheinend bin ich aus dem Zockalter einfach raus. *schnüff*
Vielleicht liegt das auch daran, dass im Testpaket keine Controller für einen 2. Spieler dabei warne und meine Süße und ich so nicht gemeinsam durchs Nintendoland streifen konnten. Die anderen WiiU-Test-Blogger haben ja einiges an Multiplayer-Tauglichkeit und Party-Erfahrung gesammelt.

Jens drüben hat insgesamt 9 Artikel zur WiiU geschrieben – vom Auspacken bis zu einzelnen Spieletests und der Abwärtskompatibilität findet Ihr da viele Antworten auf offene Fragen. Er hat mich mit diesem Beitrag auch drauf gebracht, dass ich vermutlich einfach irgendwo ein paar alte Wii Controller hätte besorgen und mal den Multiplayer hätte ausprobieren sollen.

Welches WiiU Paket sollte man kaufen? Da hat auch Gefahrgutblog ein eigenes Posting zu veröffentlicht.

Kindertauglichkeit.
Konnte ich leider nicht testen, das haben aber die anderen Blogger SEHR schön ausführlich gemacht:
Der andere Ostwestfale zum Beispiel: Super Mario Bros U im Kindercheck

Rob Vegas erklärt in seinen beiden Postings sehr gut, wo das Problem mit Hardcoregamern liegt und wo es vermutlich mit der WiiU hingehen wird und es gibt natürlich auch eine knapp 8-minütige Rob Vegas Show mit der Nintendo WiiU.

Ich werde am Wochenende noch die Erfahrungen eines Kollegen nachliefern, der ein absoluter Nintendo-Fan ist, so ziemlich jede Konsole hat oder hatte (von allen relevanten Herstellern, nicht nur von Nintendo) und der bei Spielen dazu neigt, sie _komplett_ also zu 100% durchzuspielen ;)

Da erhaltet Ihr noch einmal deutlich mehr Einsicht im Detail.

Buzzcamp Revuepassage vom Wochenende @RobGreen @buzz_bunny

Am Wochenende waren wir auf dem Buzzcamp bei Robert Basic in Bad Homburg. Rob wollte sich mit einigen Leuten an die Weiterentwicklung seines neuen Konzept für Lokalnachrichten und -Kommunikation im Internet – http://www.buzzriders.com machen.

Das ganze war mehr ein Open Space als ein Barcamp. Bei etwas über 30 Teilnehmern auch das bessere Konzept. Robert war unser Gastgeber und ich frag mich grad, ob er seinen Namen demnächst in Robert Buzzic ändern wird ;)))

Der erste Tag ging etwas schleppend los und war in der Mitte ein wenig zu stark von Methodendiskussion geprägt, wie der nchste Workshop durch zu führen sei. Rob hat uns extrem viel Freiheit gelassen und in einem solchen Format kommt es dann eben auch mal zu solch einer Grundlagendiskussion zur verwendeten Struktur. Da ich schon den einen oder anderen Open Space und vergleichbare Veranstaltungen hinter mir hatte, war es ganz interessant auch mal die Beobachterposition einzunehmen. Effektiver und zeitsparender wäre es gewesen, wenn Rob die Rolle des gutmütigen Diktators übernommen und die Vorgabe durchgesetzt hätte, für die die Mehrheit nach einer ausgiebigen Diskussion dann sowieso gestimmt hatte.

Der folgende Workshop war dann tortzdem recht ergiebig und ich habe vom ersten Tag bis heute einen ordentlichen Ohrwurm mitgenommen. Kann jemand mit Warner Music Group mal klären, ob wir den Song auf Buzz-Riders umgebaut nutzen dürfen?

Die Frage, “Wie bekommt man das Lokale ins Netz” und bietet es möglichst einfach zum Lesen und Austauschen an hat uns den zweiten Tag umgetrieben. Dafür haben wir dann erstmal einen mehrstündigen Rollenspielworkshop gemacht in dem wir uns auf die Gruppen

* User
* Produkt Manager
* Marketing
* Reporter

Verteilt und die Prozesse hinter Buzzriders durchgespielt haben. Ich bin in meine Wunschgruppe Users gekommen und habe von dort aus die anderen 3 Gruppen ordentlich mit Werbeanfragen, Newseinreichungen und Featurewünschen bombardiert.

Dank dem E-Commerce Social Network snippr.de für das ich seit fast 3 Jahren arbeite konnte ich glaube ich ein paar ganz gute Anregungen und Tips mit in die Runde einbringen. Ich habe versucht mich zurück zu halten und nicht zu viele der Erfahrungen einzuwerfen, die ich mit Social Networks unterschiedlicher Coleur bisher machen durfte, um die dynamische Entwicklung in den Teams nicht zu behindern. Wir haben einige sehr gute Erkenntnisse gewonnen und ich bin auf erste, ausprobierbare Buzzriders.com MEHR als gespannt.

Ein kleines Scribble einer beispielhaften Auto-Buzz Seite (kam mir natürlich SEHR gelegen *g*) haben Rob und Nicole vorher zusammen gebaut:

CarBUZZ Scribble #buzzcamp on Twitpic

Was auf jeden Fall deutlich wurde war, daß der Komplexitötsgrad von buzzriders IMMENS hoch ist, v.a. wenn das Portal die geplanten Innovationen einfach und allumfassend beiten können soll. Grade diese Komplexität zu komprimieren und möglichst simpel an den Anwender und Konsumenten zu bringen, wird die große Herausforderung der nächsten Wochen sein.

ENypsilon und Robert haben ein tolles Buzzcamp hingelegt, es hat mächtig Spaß gemacht. Vielen Dank auch an all die anderen Teilnehmer. Hat mich gefreut, Euch alle kennen lernen zu dürfen!

Mach’s gut und Danke für den Pflaumenkuchen ;) Und bis zum nächsten oder übernächsten Buzzcamp.

Weiteres zu lesen gibt es hier:
Buzzcamp bei twitter
Besonders vom Buzz_Bunny

Und natürlich bei den Bloggern, die mit dabei waren:
im Netzlogbuch
Bei Sandkorn
Oliver Gassner
notizn bloggt sicher auch noch seine notizen
Daniel Langwasser hat im Community Management Blog seine Eindrücke vom ersten Tag zusammen gefasst.
Oliver Gassner hat auf t3n übers Buzzcamp gebloggt

Photos von notizn, raguse

Nicole hat ein Paar Livestreams via QUIK geschickt vom Rollenspiel und den Präsentationen. Ein paar kommen von mir auch noch – bin ja ausreichend mit der Kodak Zx1 durch die Gegend geflitzt ;)

Huch, Sandkorn hat mich beim rumpräsentieren erwischt: :-)

Buzzriders und Klassik am Wochenende @RobGreen @kronbergacademy

Ich freue mich aufs nächste Wochenende:

Erst geht es zum Buzzcamp von Robert – das Open Space zu Buzzriders. Das ganze geht von Samstag bis Sonntag.

Aber ein ganzes Wochenende nur mit Internetzeugs ist ja ein bißchen einseitig ;) Deswegen kommt noch ein bißchen klassische Musik mit dazu. Im April hatten wir ja schon das Vergnügen, beim Web@Classic Event der Duisburger Philharmoniker dabei sein zu dürfen. Dort haben wir Ulrike Schmid kennen gelernt, die sich für die Kronberg Academy um alles was mit Web 2.0 zu tun hat kümmert.

Damals hat Ulrike mitbekommen, wie Cello begeistert ich bin. Deswegen sprach sie mich schon vor einigen Wochen an, ob ich am Samstag den 4.7. ein Interview unter dem Titel #KAtalk via Twitter machen möchte. KLAR möchte ich! :) Also twittere ich nun am Samstag dem jungen Cellisten Julian Steckel ein Loch in den (Cello-)Bauch und abends werden wir uns etwas früher vom Buzzcamp abseilen und um 18 Uhr in der Kronberger Stadthalle das Examenskonzert von Marie-Elisabeth Hecker anhören.

Und mit ganz viel Glück kann ich noch eine alte Freundin in Frankfurt besuchen. Das wir ein Spaß!

Weiß noch jemand eine günstige Übernachtungsmöglichkeit in oder um Bad Homburg und das dortige Bürgerhaus herum? Bitte in die Kommentare damit oder per E-Mail

Ideen für Buzzriders @robgreen

Sicherlich können wir beim buzzcamp ein bißchen drüber schnacken, aber ich musste die Ideen grade erst einmal runtertippseln ;)

Ich bin eben durch den Vorschlag zur Buzzriders Startseite und meinen Änderungsvorschlägen dort noch auf ein paar weiter führende Punkte gekommen, die ich loswerden wollte:

Ich weiß nicht mehr genau, ob wir mal drüber gesprochen haben, aber mir kamen eben einige Ideen wie sich Buzzriders über die reine Information hinaus auch im sozialen, selbstorganisatorischen Bereich nützlich machen kann.

Eins der Hauptprobleme heutzutage ist, daß viele Leute kaum noch Eigenverantwortung für etwas übernehmen und wenn sie das gerne möchten, dann fehlen ihnen die Möglichkeiten zum Austausch, die Kontakte, die Strukturen und Instrumente zur Umsetzung.

Buzzriders könnte doch ein prima Tool zur Selbstorganisaition von Selbsthilfe sein – ein paar Beispiele:

Kinderbetreuung
Die Kitas sind überlaufen, die Kindergärten randvoll. Alle schimpfen auf den Staat, weil er keine Alternativen bietet. Als ich klein war hat mal hier ne Nachbarin auf uns Kiddies aufgepasst und dann hier mal eine oder eben auch mal meine Ma. Das liesse sich doch heute genauso regeln. Und das sehr gut! Arbeitende Mütter können sich zu 5 oder 10 was auch immer zusammen schliessen und abwechselnd die Kinder hüten. Alles was sie brauchen, ist eine Möglichkeite zur Planung und Kommunikation und jemanden, der sie auf die Verfügbarkeit einer entsprechenden Plattform aufmerksam macht.

Das gleiche gilt für Nachhilfe und die Pflege und Beschäftigung von Senioren. Das sind übrigens zwei Punkte, die sich auch prima vereinbaren lassen, wenn es nur jemand macht.

Autos sharen
Für ne Tankfüllung oder einen kleinen Kostenbeitrag würde ich meinen Volvo in den Zeiten, wo ich ihn nicht brauche (während der Arbeitszeit bsw.) auch an Leute verleihen, die mal eben was von IKEA abholen wollen, sich aber keinen Bulli mieten möchten.

Gaststätten als Büros nutzen
WLAN an, Kaffeeflatrate für den Tag anbieten und im urigen Kneipen Ambiente, in dem abends gefeiert wird arbeiten und Kunden empfangen. Der Platz is ja sowieso da. Möglicherweise auch während die Kneipe für den Publikumsverkehr noch geschlossen ist. Die Tagsüberarbeitenden und ihre Kunden können dadurch für den Kneiper auch gut zu Abends-Publikum werden.
Hallenprojekt und Unperfekthaus in Essen gehen ja schon in die Richtung.

Politik
Auch kommunale oder sogar nur auf stadtteilebene zu entscheidene Dinge können über die Plattform abgewickelt werden, wenn erst einmal genug Leute drauf sind.

Für all das könnte Buzzriders eine Plattform zur Planung und Umsetzung im grossen und Bundesweiten Stil sein, dadurch kommt Leben in die Bude und wird für Werbepartner und Sponsoren noch interessanter.

Dazu könnte man noch ein motivierendes belohnungssystem durch die Werbepartner anbieten, Gutscheine, Events und Incentives. Und ein Bewertungssystem einführen, das dafür sorgt, Leute, die auf der Plattform Mist bauen, auch als solche erkennbar sind.

Soweit erstmal mein kleiner Ideenwasserfall zu buzzriders, den ich loswerden musste bevor ich überlaufe *g*. Das Projekt wird klasse, Rob. Das weiss ich jetzt schon und ich bin beeindruckt, wie weit Du schon bist! Und wie viel Du von der Vision, die Du mir im Februar und März beschrieben hast schon umgesetzt hast.