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Twitter-Interview mit Cellist Julian Steckel von der @KronbergAcademy #KAtalk

Wie ich letzte Woche schon schrob, war das buzzcamp nicht das einzige Highlight am Wochenende.

Ulrike Schmid von der Kronberg Academy hatte mich – zunächst eingeladen via Twitter ein Gespräch -Schrägstrich- Interview mit einem der jungen Solisten der Kronberg Academy zu führen. Nach meinem Besuch der Web@Classic Aktion von den Duisburger Philharmonikern hatte sie mitbekommen, wie sehr ich vom Cello begeistert bin und von daher durfte ich mich den Samstag Mittag mit Julian Steckel – einem Top-Cellisten und Kronberg Academy Master Studenten unterhalten.

Ulrike Schmid und Julian Steckel in der Kronberg Academy

Ulrike Schmid und Julian Steckel in der Kronberg Academy

Eine Zusammenfassung unsere per Twitter geführten Gesprächs, das im Laufe der zeit auch einige externe beteiligung gefunden hat, findet Ihr hier im Blog der Kronberg Academy und natürlich unter dem Hashtag #KAtalk.

Wenn Julian das nächste mal in der Oetkerhalle in Bielefeld spielt bin ich dabei ;) Und dann auch gerne vorher bei nem Kaffee quatschen oder hinterher auf nen Bier in den Bielefelder Jazzclub. Wie Jazz auf Cello klingt muss ich noch herausfinden. Und nachdem Julian mich ermutigt hat, das man auch mit 35 nicht zu alt ist und Oda von der Kronberg Academy mir erklärt hat, daß es auch Leih-Celli gibt (und www.bratscherwitze.de *ggg*) werde ich wohl die nächsten Wochen nach einem Cello und Cello-Unterricht suchen ;)

Danke an Julian für den Einblick den Künstler- und Konzertalltag, das interessante Gespräch und dass Du Dich auf das unkonventionelle Medium Twitter eingelassen hast. Auch wenn zwischendrin einige Verzögerungen waren und Du Deine Pianistin um 15 Minuten versetzen musstest, haben wir glaube ich einen spannenden Dialog hinbekommen.

Den ersten KAtalk findet Ihr hier

Und hier Julian Steckel in Aktion:

Cello,Fußtreter,InformationArchitecture und MacBook @philharmoniker @kronbergAcademy @zoecello

Web@Classic hat mich ja letztens schon angefixt mit Klassik. Was Zoe Keating hier macht ist aber schon der Wahnsinn HighTech und klassische Musik. Hie rgeht es zum kurzen und hier zum langen Beitrag bei WIRED. Und natuerlich zu Zoes Homepage.

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Da dachte ich mir, das darf ich Euch nicht vorenthalten und mich würde auch interessieren, was die Kronberg Academy dazu sagt. Ist das ein Konzept, was sich auch in den klassischen Unterrricht integrieren läßt. Und Zoe twittert natürlich auch @zoecello.

Musikprototyping wie im Prozess von Inforamtion Architecture, so baut Zoe Keating Stück für Stück ein Musikgebäude aus kleinen Musikblöcken zusammen, die im Loop weiterlaufen, während sie schon etwas neues spielt. Das Ganze hält sie mit Ableton Live und SoundLooper, “nasty applescripts” und etwas “Midi Gaffatape” zusammen.

Eigentlich wollte sie mit 16 Cellisten gleichzeitig zusammen in ihrem Loft spielen. Das hat nicht geklappt also baut sie sich die Soundspuren selbst und spielt die Schnipsel der anderen Streichkollegen mit den Füßen ein.

Da kriege ich fast Lust auch wieder Musik zu machen ;) Jetzt bräuchte ich nur noch ein Cello. Hat da noch jemand eins abzugeben?

Das witzige ist – ich hab grad unbewusst Das Interview offen, die Homepage UND die Myspace Seite und alle drei haben Sound abgespielt. Die Layertechnik funktioniert sogar mit völlig chaotisch und wahllos zusammen geworfenen Soundbites.

Faszinierend.