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Im CLS 550 zu den AirBnB Herbergseltern – Silicon Geek Road Trip Pt. 2

Im CLS 550 zu den AirBnB Herbergseltern – Silicon Geek Road Trip Pt. 2

Zu Hause im CLS 550. Am Flughafen San Francisco.

Auch wenn ich in den letzten Monaten so einige Mercedes gefahren bin, mache ich mich erst einmal mit dem Auto vertraut. Mit den Steuerungspömpeln an der Seite der Tür lasse ich die Servomotoren den Sitz unter mir zurecht rücken, bis ich entspannt hinter dem Lenkrad sitze. Hat der hier eigentlich die Massagefunktion? Er hat! Das werden chillaxte Tage werden. Jetlag und Müdigkeit beginnen der Aufregung zu weichen, die mich immer überkommt, wenn ich ein unbekanntes Auto starte.

SFO Entrance

Kurz bevor ich den Start-Button drücke, kriegt mein Adrenalinhaushalt dann auch gleich nochmal einen kleinen Push. Der Cop der vor dem Flughafen für Ordnung sogt (wahrscheinlich ist es nur so ein Security-Sherriff, der durch die Police-Academy gerasselt ist. Aber er ist bewaffnet, doppelt so breit wie ich und verdammt schlecht gelaunt), findet jetzt, dass 2 Minuten im Auto ankommen genug sind und deutet mir an zu verschwinden. Das tut er, in dem er abwechselnd mit den Armen wedelt, in seine Trillerpfeife trötet und “HEY YOU! GET LOST!” brüllt. Nun bin ich niemand, der sich leicht aus der Ruhe bringen lässt und will ihm grade erklären, dass ich kurz noch einen Moment brauche. Da bölkt er schon “DOESN’T MATTER. YOU HAVE TO MOVE YOUR CAR SIR. NOW!” Für einen kurzen Moment habe ich das Gefühl in einer 24-Folge gelandet zu und Jack Bauer über den Fuß gefahren zu sein. Der Kollege hier nimmt seinen Job ein bisschen arg ernst. So viel ist hier grade gar nicht los und ich will doch nur das Navi… “YOU CAN’T PARK HERE ANY LONGER!”
Ok. Egal. Was soll’S? Ich bin ja nicht auf der Flucht. Also erstmal irgendwo hin fahren, bevor er seine Freunde aus den Straßen von San Francisco ruft. Das Navi bekomme ich gleich schon irgendwo programmiert.

IPhone in den Becherhalter geschmissen und erstmal nur weg vom Flughafen-Beschützer. Ab auf den Highway Richtung Süden.

Im CLS 550 Richtung Cupertino

Das ist ja so derbe praktisch in Amiland. So lange man grob weiß, in welche Himmelsrichtung Du musst, fährste eigentlich immer in die richtige Richtung. Meine Unterkunft für die nächsten Tage ist in Cupertino. Als Ausgangspunkt für einen Geek-Road-Trip ins Herzen der Hight-Tech klang das nach einer guten Basis.

Eigentlich wollte ich auch endlich mal Couchsurfing ausprobieren. Mein Kumpel Daniel hat es damit ja schließlich in 80 Tagen um die Welt geschafft. Da ich aber nicht nur um des reinen Reisens willen hier bin, sondern etwas über das Silicon Valley und die Start-Up Szene in San Francisco erfahren will entschied ich mich gegen das pure und manchmal sehr ungewisse Couchsurfen. Wenn der Couchanbieter kurz vorher absagt oder es sich anderweitig umüberlegt, wäre mir das zu stressig.

Hey, ich will es mit Start-Ups zu tun kriegen, also sollte ich auch per StartUp übernachten.
AirBnB ist so ein Startup. Hier könenn Privatleute ihre Gästezimmer oder auch ganze Wohnungen und Häuser zum Vermieten anbieten. Also hatte ich mir bei AirBnB etwas rausgesucht, wo ich WIFI sicher hatte, ausreichend gute Bewertungen zu lesen waren und etwas von guten Parkmöglichkeiten stand. Klar hätte ich auch ein Appartment in Downtown San Francisco haben können, aber dann hätte ich mich nochmal doppelt dumm und daämlich an Parkgebühren bezahlt UND hätte keine Nacht ruhig schlafen können, wenn ich den Mercer irgendwo an der Straße abstellen muss.

Meine Bleibe auf AirBnB

Also Cupertino. Cassy&Taylor bieten ein Gästezimmer und eine Couch an. Das Zimmer war leider schon ausgebucht, also dachte ich mir “Couch in a save neighborhood” klingt gut und es ist ein Hund im Haus. 24$ US-Dollar kostet die Nacht. Perfekt.

Während ich darüber nachdenke, was mich bei meinen “Herbergseltern 2.0” wohl gleich erwarten wird, brabbelt mich der V8 im CLS 550 wohlig der Sonne entgegen…

Silicon Roadtrip im Mercedes-Benz CLS 550 – Pt.1

Silicon Roadtrip im Mercedes-Benz CLS 550 – Pt.1

Morgens um halb sechs deutscher Zeit war ich aus dem Bett gefallen. Der Kurier hatte die wichtige Kamera noch kurz vorm Abflug abgegeben. Mittlerweile bin ich 12, 14 ich weiß nicht mehr wie viele Stunden unterwegs, taumel aus dem San Francisco Airport raus und denke mir:

“Regen? NEBEL? 14 Grad? In Callifor-ni-a? Ich will nach Hause”.

In dem Moment kommt mir Steve schon entgegen. Ich erkenne Ihn am Stern auf der Jacke. Er übergibt mir meinen Begleiter für die nächsten 2 Wochen, den ich allerdings noch nicht sehe.

“Nice weather you brought there” sagt er.

Hm, soweit ich mich erinnern kann, war in good old .de gestern noch Hochsommer. Ungefähr das, was ich hier auch erwartet habe. Anfängerfehler meinerseits. San Francisco ist ja nun durchaus für seinen Nebel und Wetterlagen bekannt. Das zeigen die in Filmen nur irgendwie nie.

Steves Kollege fährt den CLS 550 vor. In einer interessanten Mischung aus rot-braun-metallic. “Gewöhnungsbedürftig aber geil” denke ich mir und werfe in einer Mischung aus faszinierter Trance und Jetlag einen Blick auf den Leihvertrag.

Ich bin anderthalb Wochen vor dem Termin für die  eigentliche Geschichte wegen der ich hier bin (und die Ihr unter dem Stichwort A-Klasse zu lesen bekommt) angereist. Bis dahin habe ich das Auto zur Verfügung um mich auf eigener Faust auf einen Geek-Road-Trip zu machen, der sich gewaschen hat.

Mittlerweile habe ich es hinbekommen, meine Unterschrift unter das Dokument zu setzen und Steve erklärt mir kurz das Auto. Da er sich gar nicht so großartig vom CLS 63 AMG von Anfang des Jahres unterscheidet, fällt die Einweisung eher kurz aus. Steve wünscht mir gute Fahrt und wirft die Tür zu.

Zu Hause.

…to be continued…