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Zwei re:publica Empfehlungen für Tag 2 und 3 – “The Future is already here” und “Living in Transit” @daimler_BI #rp12

Leider kann ich die diesjöhrige RePublica nur im Stream verfolgen. Wobei ich ja mal wieder gestehen muss, dass ich inhaltlich gefühlt sogar mehr mitbekomme, als wenn ich vor Ort wäre.

Sascha Lobos Überraschungsvortrag war jedenfalls schonmal wieder das Humor-Highlight mit einigen “Da is was dran”-Momenten.

Auf zwei Talks möchte ich hier nochmal ganz besonders hinweisen. Da ich beide Speaker bereits kennen lernen und auch über die Themen über die sie sprechen einiges erfahren durfte.

Daimler ist als Partner bei der re:publica dabei und bietet als solcher zwei sehr spannende Talks an:

Schaut Euch heute am 3.5. um 18:30 “The Future is already here” auf STAGE 1 mit Johann Jungwirth an – auch im LIVE-Stream! JJ ist Chef des Mercedes Benz Entwicklungszentrums in Palo Alto. Also mitten im Silicon Valley. Das R&D Zentrum von Mercedes liegt in Laufweite zu Facebook, Google ist auch um die Ecke, mit Apple tauscht man sich gelegentlich aus usw.
Johann hat irre viel zu erzählen und wird Euch garantiert Einblicke liefern, wie ein Autohersteller mit den großen Player und den kleinen Start-Ups im Valley zusammen arbeitet und die Brücke schlagen, was das für unsere Mobilität in der Zukunft bedeuten wird, die Ihr nicht erwartet hättet.
Ich bin sehr gespannt auf den Talk. Hier auf dem Blog werdet Ihr bald mehr über meinen Besuch bei JJ in Palo Alto erfahren.

Hier der Link im republica Zeitplan

Morgen früh am 4.5. um 10:00 dann “Living in Transit” auf STAGE 8 mit Alex Mankowsky. Diesmal ein Workshop – wieder mit einem Daimler Mitarbeiter – diesmal einer der Zukunftsforscher des Unternehmens. Wie genau der Workshop aussehen wird, weiß ich nicht – aber eines weiß ich: Alex hat die außergewöhnliche Fähigkeit, Autothemen aus kultureller, historischer und gesellschaftlicher Perspektive zu beleuchten wie kaum ein Zweiter. Aus jedem Vortrag oder Gespräch mit Alex bin ich bisher schlauer rausgekommen als ich rein gegangen bin.

Besser als die Re:Publica Leute das beschrieben haben, kann ich das den Workshop auch nicht vorhersagen :) Auch wenn es der erste Slot am Morgen ist: HINGEHEN!

Wir richten uns in der Bewegung selbst häuslich ein. In der Bewegung wird der Unterschied von körperlicher Schwere und virtueller Leichtigkeit spürbar. Die treibenden Kräfte dieses „Interface“ zu erfassen, unseren Umgang damit zu erforschen ist Ziel des Workshops.

Link des Workshops im Zeitplan

Einige der Daimler Kollegen auf der Re:Publica twittern übrigens auch hier als @Daimler_BI.

Hier noch ein paar erste Eindrücke vom ersten Tag der Re:Publica 2012 Ein virtueller Rundgang, viele Videos und Zusammenfassungen beginners mind – ganz frisch gebloggt.

Social Media Nutzung bei Autoherstellern, heute: @Daimler

Social Media Nutzung bei Autoherstellern, heute: @Daimler

Weiter gehts! Diesmal haben die Kollegen von Daimler aus dem Social Media Nähkästchen geplaudert.

1. Zunächst einmal wie gehabt ein Überblick über die unterschiedlichen Aktivitäten:

Alle Aktivitäten unter der Dachmarke Daimler sind auf der Social Media Übersichtsseite auf der Daimler.com aggregiert.

Die Mercedes-Benz Social Media Aktivitäten – ob dauerhaft oder als temporäres Webspecial für ein bestimmtes Produkt – finden auf folgenden Plattformen statt:

Eigene Plattformen

General Interest Plattformen

  • Facebook
  • Flickr
  • Youtube
  • Twitter

Business Plattformen

  • Xing
  • Linked in

Lifestyle Plattformen

  • A small world

Automotive Plattformen

  • Motor Talk

Die smart Aktiväten finden auf folgenden Plattformen statt



Eigene Plattformen

General Interest Plattformen

  • Facebook
  • Flickr
  • Youtube
  • Twitter (nicht Zentralseitig, sondern über die smart Händler)

2. Wie ist die Aufteilung zwischen Themen mit direktem Produktbezug, eher Unternehmensmeldungen und Artikeln mit Servicecharakter?

Bezogen auf das Daimler-Blog überwiegen Themen aus den Kategorien Einstieg & Karriere oder Mitarbeiter & Gesellschaft, was aber in der Natur eines Corporate Blogs liegt. Wir wollen dort das Unternehmen als Ganzes mit all seinen Facetten zeigen. Meist stehen Menschen und ihre Erlebnisse im Vordergrund – bei denen aber immer wieder auch unsere Produkte und Dienstleistungen angesprochen werden.

Produktbezogene Themen finden in der Regel auf den Plattformen der Marken Mercedes-Benz, smart und Maybach statt.

3. Entwickeln Sie die Inhalte für Social Media anders als für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit?

Beim Daimler-Blog ist ein Höchstmaß an Authentizität dann gegeben, wenn die Kollegen aus eigenem Antrieb das tun, was sie selbst für korrekt halten und ihr Handeln nicht durch äußere Einflüsse bestimmt wird. Authentizität gepaart mit Transparenz führt am Ende zu einer hohen Glaubwürdigkeit. Deshalb werden die Themen auf dem Daimler-Blog nicht „entwickelt“.

Anders sieht es beispielsweise zur Herstellung von Öffentlichkeiten hinsichtlich ausgewählter Themen aus. Hier arbeiten Marketing und Öffentlichkeitsarbeit Hand in Hand. Aktuelles Beispiel ist die Tour mit drei Brennstoffzellenfahrzeugen der B-Klasse rund um den Globus, die unter dem Titel „F-Cell World Drive“ läuft. Hier werden alle Aspekte rund um die Fahrt sowie die Brennstoffzellen-Technologie über zahlreiche Social Media Kanäle kommuniziert. Beispielsweise Posterous, YouTube, Facebook, Daimler-Blog, Mercedes-Benz Reporter Blog oder auch Twitter.

4. Verschiedene Kanäle zu überwachen und gezielt auf einzelne Kunden zu antworten, kostet eine Menge Zeit und Arbeitskraft. Wie bedeutsam ist die direkte Kommunikation mit einzelnen Kunden für Sie?

Mercedes-Benz nutzt Social Media Plattformen vorrangig für die Marketingkommunikation. Dabei sind wir auf dem Weg vom Monolog zum Dialog, d.h. von einer reinen Web-Präsenz hin zu offenen, dialogorientierten Angeboten.

Unser digitales Kommunikationsangebot umfasst drei Schwerpunkte:

Social Media Plattformen, Mobiles Marketing und klassische Online Aktivitäten. Dabei steht die gezielte dauerhafte Zielgruppenansprache mit unseren Produkten und unserer Marke immer an erster Stelle. Wir nutzen bestehende Plattformen wie Youtube oder Facebook, starten Kooperationen wie z.B. mit Motortalk und bauen eigene Onlineplattformen wie Mercedes-Benz TV oder dem Mercedes-Benz Reporter auf, um in direktem Kontakt zum Kunden und Interessenten zu stehen. Unser Anspruch: Auch hier „Das Beste oder nichts“ den Interessenten zu bieten. Wir setzen auf „Klasse statt Masse“. Die Qualität unserer Inhalte und Themen bescheinigen uns auch über 2 Millionen Facebook Fans (schnellstes Wachstum aller Automobilmarken auf Facebook).

5. Toyota USA hat im Dezember die Gutscheinaktion toyotashareathon.com angeboten: Für einen Twitter-Eintrag mit Link auf die Aktions-Webseite erhielt der Kunde einen Gutschein bei Autokauf über 500$. Pro Tag wurden 250 Gutscheine verteilt – insgesamt für 2 Millionen Dollar. Was denken Sie über diese (Online-)Aufsehen erregende Art der Verkaufsförderung?

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Aktionen unserer Wettbewerber – gleich welcher Art – nicht kommentieren.

6. Aus welchem Grund werden die bereits betriebenen Social Media Kanäle nicht prominent auf Ihrer Unternehmens-Webseite präsentiert?

Auf der Daimler-Webseite sind alle aktiven Social Media Kanäle der Dachmarke Daimler prominent im Überblick unter www.daimler.com/socialmedia zu finden. Für die einzelnen Marken sind die Social Media-Känale und –Aktivitäten auf deren Websiten zu finden.

7. Welchen Mehrwert bieten Sie Ihren Kunden und Interessenten durch Social Media?

Der Einsatz von Social Media macht es möglich, einen Dialog mit Kunden oder auch potentiellen Bewerbern zu führen. Und Themen, die man im Dialog erarbeitet, bleiben nun mal wesentlich nachhaltiger im Gedächtnis – auf beiden Seiten.

8. Welche sind die drei wichtigsten Erfahrungen, die Sie bisher mit Ihrem Social Media Engagement sammeln konnten?

Seit dem Start des Daimler-Blogs im Oktober 2007 nimmt die Zahl der Unique Visitor ständig zu – anfangs stark; über die Jahre etwas langsamer. Aktuell interessieren sich ca. 40.000 Menschen pro Monat für unsere Themen und Geschichten. Überproportional stieg in den letzten dreieinhalb Jahren jedoch die Verweildauer an; sie liegt aktuell bei ungefähr 7 Minuten pro Besuch. Das zeigt uns, dass Nachfrage nach authentischen Geschichten vorhanden ist. Man muss sie nur erzählen.

Des Weiteren sind die Beiträge extrem suchmaschinenrelevant und damit sehr gut auffindbar. Und wenn man weiß, dass Google die erste Anlaufstelle im Netz ist, dann ist diese Art der Öffentlichkeitsarbeit auch sehr nachhaltig in ihrer Wirkung. Die Inhalte der Tagesschau oder der gedruckten Tageszeitung sind in der Regel nach kurzer Zeit vergessen, gut vernetzte Onlineangebote wirken jedoch noch lange. Das Internet vergisst bekanntlich nicht.

9. Wann werden die ersten Kunden ein Auto bsw. über Facebook konfigurieren, sich beraten lassen und auch den Kauf abschließen?


Das Internet gehört heute zu den wichtigsten Informationskanälen unserer Kunden und Interessenten. Daher fokussieren wir einen Teil unserer Kommunikationsaktivitäten natürlich auch auf dieses Medium. So haben wir bereits seit einigen Jahren einen Car Configurator auf unserer Internetseite www.mercedes-benz.com als auch in Webspecials und auf mobilen Portalen verfügbar, mit dem die Interessenten sich ihr Wunschmodell zusammenstellen können. Dank der intensiven Vernetzung mit unseren Social Media Aktivitäten gelingt es uns sehr erfolgreich, Interessenten, die sich im Internet über unsere Produkte informieren, gezielt auf unsere eigenen Plattformen zu holen.

10. Wie wird Ihr Unternehmen die Social Media Kommunikation in 2011 weiter entwickeln?

Wir werden weiterhin schauen, wie sich die verschiedenen Angebote im Social Web entwickeln und immer dann eine Plattform genauer anschauen, wenn wir der Meinung sind, sie könnte gesetzte Ziele effektiv unterstützen. Um effizient zu sein, haben wir natürlich immer das Kosten-Nutzen-Verhältnis im Auge. Der Aufwand und der Ertrag müssen in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Nur weil ein bestimmter Dienst in aller Munde ist, heißt das noch lange nicht, dass diese Plattform auch geeignet ist, die kommunikativen Ziele eines Unternehmens oder einer Marke zu unterstützen.

Wenigstens EINEN Benz gefahren heute: C-Klasse 250 CDi BlueEFFICIENCY T-Modell

Wenigstens EINEN Benz gefahren heute: C-Klasse 250 CDi BlueEFFICIENCY T-Modell

Ok, ich würde lügen, wenn ich sagen würde, das ist ein gleichwertiger Ersatz zum SLS E-Cell fahren unter spanischer Sonne, wie es für dieses Wochenende eigentlich geplant war. Aber die spanischen Fluglotsen meinen ja grade schmollen zu müssen.

Trotzdem ist es eine echte Freude, mit dem neuen C-Klasse Kombi, den mein Kumpel gestern aus Bremen abgeholt hat durch den Schnee zu gleiten.

Ausführliche Probefahrt kommt die Tage.

Maybach Zeppelin Probefahrt mit @Jakuub

Maybach Zeppelin Probefahrt mit @Jakuub

Das Video postete ich ja schonmal drüben bei Pedestrian2Pilot – weil Maybach fahren eben fast so ist wie fliegen :)

Aber es ist ja nunmal auch wie Autofahren. Nur eben nicht selbst. Deswegen gehört das ja auch hierhin. Im Mai war ich auf einer Markenvorstellung von Mercedes. Da werden noch einige Beiträge hier kommen. Aber eine der spektakuärsten Aktionen war die Runde, die wir im Maybach Zeppelin gefahren wurden.

Mit Chauffeur und allem Zipp und Zapp. Irgendwo war ich zunächst ein bisschen enttäuscht. Ich mein – ich bin ja der Probefahrer und nicht der Probegefahrenwerder. Aber die Herrschaften von Daimler bestätigten mir alle: Gefahren werden ist in DEM Auto besser als selber fahren. Und sie hatten Recht. Vorne drin sitzen ist mehr oder weniger wie in einem sehr, sehr SEHR noblen anderen Auto auch. Mal abgesehen davon, dass ich ich ein bißchen Schiss gehabt hätte, mit den 600.000€ irgendwo am Bordstein hängen zu bleiben :)

Es war toll :) Schade nur, dass unser Fahrer früh Feierabend machen musste und uns weder nach Hause, noch zum Flughafen fahren wollte. Schade. Aber kuckt einfach: