Tag Archives: Elektroauto

Google Maps mit Höhenmetern auch was für Elektroautos

Google Maps mit Höhenmetern auch was für Elektroautos

Wenn man schonmal eine längere Strecke mit einem Elektroauto gefahren ist, weiß, wie einem die Düse geht, wenn plötzlich unerwartet Berge kommen. Die Strecke im Bild hatte ich 2012 vor mir und bin die 70 Kilometer von Innsbruck nach Niederthai im Ötztal SEHR vorsichtig gefahren UND hatte zwischendrin noch einmal für ne Stunde aufgeladen. Trotzdem sind wir oben mit knapp 20 Kilometer Restreichweite angekommen :)

Klar, ein Elektroauto wie der Nissan LEAF bsw. rekuperiert Energie beim Bergabfahren – es gewinnt also Strom zurück indem es aus dem Elektromotor einen Generator – ähnlich einem Fahrraddynamo macht.

Aber was tun, wenn es NUR bergauf geht? Caschy schrob hier letztens über die Google Maps Funktion für Fahrradfahrer, die nun auch Höhenmeter anzeigt.  Das ist ein immens wertvolles Feature für alle, die eine Fahrt mit Elektroauto ins Ungewisse planen müssen.

Hoffen wir mal, dass die Höhenmeterdaten möglichst bald auch in die Navis der Elektroautos aufgenommen und in die Reichweitenberechnung einbezogen wertden.

So lange kann man auch als Elektroautofahrer erstmal auf die Radlerfunktion bei Google Maps zurück greifen. Hilfreich zur Einschätzung ist es allemal.

iCar ick hör Dir trapsen – bin gespannt, was Apple mit Tesla macht

Jetzt mal ernsthaft: Gegenüber Gesprächen zwischen Tesla und Apple ist der WhatsApp Deal doch Kindergeburtstag.

Ich bin (seit 2009) gespannt was Apple da vor hat und ob sie sich wirklich vorgenommen haben, den Automobilmarkt ähnlich umzukrempeln wie die Musik-Industrie, den Handy- und Software-Markt. Außerdem ist es für Tim Cook mal an der Zeit einen ordentlichen Treffer zu landen, statt nur Testamentsverwalter von Steve Jobs zu spielen, wie Volker Liedtke bei blogomotive feststellt. Oder Cook tritt die repräsentative Funktion direkt an Elon Musk ab, wie the next web vermutet.

Die Zielgruppe für die ein iCar in Frage kommt, zählen Aussehen, Leistung und Fahrverhalten nur noch bedingt bis gar nicht. Selbst ich bin mit meinem smart super zufrieden. Ausschlaggebend waren eine super iPhone-Integration, Stadt-Tauglichkeit  und Spouse-Approval-Faktor

Meine Vermutung wie ein iCar von Applesla aussehen könnte

Ein cleveres, kompaktes Elektroauto für den Massenmarkt. Ein Elektroauto als Statussymbol. Mit seiner Marketingmacht wird Apple eine Fahrzeugklasse etablieren, die sich mehr Menschen leisten können werden als einen Tesla. Aber lange nicht jeder wird sich ein iCar leisten können.

Teslas sind ganz hübsch. Aber Bisher hat es kein Autobauer geschafft, etwas zu bauen, was nur annähernd an die Designsprache, Funktionalität, Minimalismus und intuitive Bedienbarkeit von Apple Produkten heranreicht. 

Apples User Experience Mädels und Jungs werden der Technik die Tesla liefert eine Benutzbarkeit verpassen, die sich gewaschen hat. Zwei Riesendisplays in ein Armaturenbrett knallen ist sicherlich nicht die Krone der Fahrzeugbedienung.

Ich frage mich, ob Apple eher das Nutzerlebnis der Peripherie-Bedienung einen draufsetzt oder dem tatsächlichen Fahrerlebnis. Ich vermute beides. Mit Revolutionierung der Bedienung und Informationsvermittlung von allem, was nicht direkt mit dem Fahrerlebnis zusammenhängt werden sie den ersten Wurf landen.

Matthaeus hat hier ein schickes Proof-of-Concept für eine Auto UI gebaut (entdeckt hats bettertastethansorry)

Wenn Sie dann Erfahrung gesammelt haben, wird das iMove 3G autonom, per Gestensteuerung oder einfach mit “SIRI JETZT RECHTS ABBIEGEN DU PFOSTEN!” zu steuern sein. Besonders die letzte Vision finde ich reizvoll. Nicht das Navi quatscht mir rein, wie ich fahren soll – sondern umgekehrt.

Und wenn das Autonome Fahren erstmal läuft (wie Apple das in Deutschland duchsetzen wird, findet Ihr in meinen Bedenken weiter unten) holen sie zum richtigen Schlag aus und sorgen dafür, dass sich die Zeit, während das Auto einen rumchauffiert, sinnvoll nutzen kann.

Und diese Dienste wird sich Apple wieder fürstlich bezahlen lassen. Möglicherweise kostet jeder autonom zurückgelegte Kilometer erstmal Geld. Auch dazu unten mehr.

Es wird nicht iCar heißen. Es wird auch nicht iAuto Air heißen.

Ich bin seit 2007 iPhone und seit 2008 Apple Notebook-User. Eine Zeit lang war ih auch sowas, was man landläufig als Fanboy bezeichnen könnte. Was das angeht, bin ich mittlerweile desillusioniert und auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Die Service-Politik von Apple bei Hardwarefehlern hat bereits 2 Mal mich bitterst enttäuscht Gäbe es derzeit etwas, das meine Ansprüche genauso gut oder besser erfüllen könnte als Apple – ich würde switchen.

Trotzdem bin ich auf ein iAuto gespannt.

Ein paar Dinge müssen uns bei einem Apple Auto klar sein:

Apple schert sich einen feuchten Kehricht um Kundenzufriedenheit. Außer Kunde bezahlt seine Zufriedenheit per Apple-(Car)-Care im Voraus.

Apple wird die Technik voll und ganz beherrschen wollen. Ich frage mich, wie ein Händler- und Werkstätten Netzwerk outgesourced wird. Möglicherweise sucht sich Apple einen Autohersteller aus dem Premium-Segment als Kooperationspartner statt ein eigenes Netzwerk aufzubauen. Möglicherweise wird das Auto auch künstlich verknappt nur über Online-Vertrieb zu bekommen sein, um nur ausgewählte Kunden zu Beginn zu beliefern, deren Begeisterung für das Produkt so hoch ist, dass sie nicht über ihre “inoffiziell” Funktion als Beta-Tester klagen werden.

Apple wird versuchen, in der Laufzeit des Autos mitzuverdienen:

  • Carsharing mit dem iCar? Apple kriegt Provision
  • Tanken nur an Apple zertifizierten Säulen – Apple verdient mit
  • Premium-Parkplätze – Appel verdient mit
  • Funktionen werden im Auto-App-Store zu kaufbar sein
  • Reifen werden nur von autorisierten Händlern gewechselt
  • Waschen ist nur in autorisierten Anlagen möglich
  • Musik hören nur über iTunes möglich
  • TÜV gibt’s nur noch im Apple Store – Dekra fusioniert mit GRAVIS
  • Dienste während des Autonom Chauffiert werdens, kosten
  • Denkbar wäre sogar, dass das Autonome Fahren pro Kilometer oder Minute abgerechnet wird.

Apple könnte versuchen ständig neue Modell-Iterationen in vergleichbar kurzen Cycles rauszuhauen, wie sie es mit ihren IT-Produkten machen. Ich stelle in Frage, ob das nachhaltig ist.

Apple wird vermutlich ein SO attraktives Produkt auf den Markt bringen, mit dem es Märkte und Politik zu Entscheidungen zwingt. Ich kann mir bsw. vorstellen, dass sie ein iCar zunächst nur auf dem US-Markt herausbringt, wo das Unternehmen sehr gezielt Regulierungen und Gesetze beeinflussen kann. Mit der Absicht, dass die Konsumenten in anderen Wirtschaftsräumen mit Druck auf ihre Regierungen dafür sorgen werden, z.B. in der EU den Weg für Apple regulierungs-frei zu machen. Als konkrete Beispiele fallen mir da autonome Fahrzeuge oder Bedienelemente im Auto ein.

Die erste Version des Applesla Autos wird extrem kratzempfindlich sein ;)

und wie ftwl von asphaltfrage frage auch ich mich, wie groß wohl die Aufkleber sein werden, die in der Verpackung vom Apple Auto liegen werden ;)

Wenn man man einen Unfall baut, wird ein Steve jobs Hologramm sagen:

You were driving it wrong.

;)

Better Place Station am Flughafen Amsterdam (c) Better Place

Renault trennt sich von Elektroauto Infrastruktur Better Place

Gute und nachvollziehbare Entscheidung von Renault denke ich. Die Idee ganze Akkus zu tauschen war nett, aber zu teuer. Auch wenn Renault / NISSAN CEO Carlos Ghosn verbal immer noch an der Möglichkeit festhält – bzw. diese nicht explizit auschließt. Wieviele Akkus für zigtausend Euros kann sich eine Organisation oder ein einzelner “Akku-Tauschstation”-Betreiber von Better Place auch leisten? Da läge dann irre viel Kapital herum, dass nur genutzt wird, wenn mal jemand mit dem passenden Auto kommt.

Was ist die Altnernative zu Better Place?

NISSAN Leaf an 30-Minuten Schnellader von RWE in Schwerte

NISSAN Leaf an 30-Minuten Schnellader von RWE in Schwerte

Tankstellen mit ausreichend Schnelladern, so wie sie RWE entlang der Strecke Bonn – Hamburg stehen hat wären in meinen Augen die perfekte Lösung. 30 Minuten Schnelladen kann man dann mit Kaffeetrinken, Scheiben putzen, Auto saugen, Zeitung lesen und was nicht alles verbinden.

Dann noch eine Tankstelle mit Büro bzw. Warte-Lounge wie hier bei der Shell-Tanke in Berlin und alles ist gut.

Die Akku-Tauschstationen werden in 10-20 Jahren Sinn machen, wenn genug Elektroautos mit standardisierten Akkus unterwegs sind (und die Akkus hoffentlich preiswerter sind).

Bei movelo funktioniert das Akku-Tauschsystem übrigens bereits für E-Bikes. Sogar Länder übergreifend zwischen Deutschland und Österreich.

Flüsterasphalt + Elektroauto = himmliches Gleiten – mit Videobeweis

Der Ostwestfalendamm ist die Hauptverkehrsader für Bielefeld. Die letzten drei Wochen wurden mit Ausbesserungen verbracht und damit, einen großen Teil der Straßenoberfläche, die an Wohngebiete grenzt, mit Flüsterasphalt zu erneuern.

Den Unterschied fand ich im Nissan LEAF so krass, dass ich mir das iPhone um den Hals gehängt und das Mikro in die Hand genommen habe, um Euch mal den direkten Unterschied zu zeigen, wenn ich vom alten Asphalt auf den neuen fahre.

Überall Flüsterasphalt und Elektroautos, das wär was :) Wenn die Klangquellen Motorsound und Abrollgeräusch erstmal eliminiert sind, kommen die Windgeräusche erst richtig zur Geltung um als nächstes minimiert zu werden.

Update: Gerade habe ich noch dieses Video entdeckt, in dem Rangar Yogeshwar erklärt, wie Flüsterasphalt funktioniert:

Der Nissan Leaf ist das perfekte Stau-Auto für den gesperrten Ostwestfalen-Damm

Sowas fällt wohl nur Bielefelder Verkehrsbetrieben ein. wir sperren nicht nur die Stadtautobahn in den Sommerferien um den Autobahnanschluss zu bauen, sondern auch gleich zwei andere Einfallstraßen.
Chaos vorprogrammiert.
Doch damit nicht genug: Warum packen wir auf die Bergstraße, die eine von zwei Ausweichrouten darstellt nicht gleich auch noch ne Baustelle?
Gesagt getan.

Ergo:
Um von Süden aus in die Stadt zu kommen, muss man mal 3-4 mal so viel Zeit einplanen.

Ich mache ja jeden Scheiß mit also dachte ich mir: “Ach komm, was soll der Geiz – Fahr die Strecke doch gleich zweimal. Einmal die Süße zur Arbeit bringen und dann 2 Stunden später zum Zug gen Schottland.

Beim 2. Versuch habe ich dann wenigstens einen Schleichweg gefunden, um besagte Bergstraße benutzen zu können, stand aber trotzdem die Hälfte der Strecke im Stau.

Der LEAF? Perfekt. ich kam mit genau der Reichweite an, mit der ich losgefahren war. ;)
Das Auto berechnet die Reichweite ja immer in Relation zur vorher gefahrenen Strecke. Also dem zügig zurückgefahrenen Rückweg meiner ersten Stauodyssee.

Da wo Benziner und Diesel richtig fies viel verbrauchen, nimmt ein Elektroauto eben so gut wie nix.

Dabei ist der LEAF auch noch verdammt bequem und mit ordentlichem Sound ausgestattet.

Dadurch nervt das im Stau stehen nicht weniger, aber man ist wenigstens relaxed dabei und ballert keinen Sprit raus :)

Hab ich grade #NissanLEAFcar33 kaputt gemacht?

Schockschwerenot hab ich einen Schrecken gekriegt. Der kleine Stromer hat mir grad nen ordentlichen Streich gespielt. Bis zum Rand voll geladen hab ich mich grad nach krankheitsgebeutelter Woche und immer noch dickem Hals auf dem Weg zum Supermarkt gemacht. Nächste Woche Mittwoch gibt’s ja nichts mehr, da heisst es hamstern was geht.

Beim ersten Mal richtig auf die Bremse treten hing ich fast an der Windschutzscheibe. “Ach Du Scheiße”, dachte ich mir “Bremsen im Eimer?”.

Dann sah ich, dass auch die Rekuperierung nicht funktionierte. Was soviel bedeuten würde: Die zweitwichtigste Funktion des Autos nach Vortrieb erzeugen wäre über die Wupper.

Nochmal sowohl im ECO als auch im D-Modus testgebremst und wieder packten die Bremsscheiben voll zu, wo sonst eigentlich die sanfte Verzögerung des als Generator eingesetzen Elektromotors das Auto verlangsamt. Nach dem dritten Bremsversuch mit gleicher Wirkung ließ ich mein in den Fußraum gerutschtes Herz bis auf weiteres da unten liegen und dachte erstmal nach:

  • Bremse kaputt? Neee, kann nicht sein, da würde irgendwas leuchten.
  • Rekuperierung kaputt? Auch unwahrscheinlich, dann müsste ja auch der Vortrieb leiden.
  • Bremspedal verbogen? Falscher Fahrmodus? Erdmagnetismus hat Besitz vom LEAF ergriffen?

Alles Humbug. Nach zwei Kilometern war die Lösung ganz einfach:

Denn da war der Akku wieder ein bisschen leer und konnte überhaupt erst zurück gewonnenen Strom speichern. Ich denke mal um die Akkus gegen Überlastung zu schützen wird einfach bei voller Ladung nicht sofort rekuperiert. Also müssen die Scheibenbremsen herhalten und wenn Du seit Tagen nur dieses sanfte langsam gleiten gewöhnt bist, fühlt sich das plötzlich an, als hätte da einer nen Anker geworfen :)

Und mein Herzchen hab ich auch im Fußraum wieder gefunden.

100 Tage fahre ich jetzt elektrisch im Nissan LEAF beim #TBTO: The Big Turn On

100 Tage fahre ich jetzt elektrisch im Nissan LEAF beim #TBTO: The Big Turn On

Ganz, ganz großes Tennis! Zugegebenermaßen fahre ich nicht zum ersten Mal ein Elektroauto, aber die Aktion, die Nissan jetzt gestartet hat, sucht mal seinesgleichen: Fast 40 Blogger in England, Holland, Frankreich und Deutschland fahren für 100 Tage einen Nissan LEAF. So richtig im Alltag und das Auto bleibt die ganze Zeit bei uns.

Da fühle ich mich überaus geehrt und priveligiert bei der Elektroauto-Aktion mitmachen zu dürfen. Es ist die eine Sache auf Messen oder Fahrveranstaltungen elektrisch durch fremde Umgebungen zu stromern. Doch bei einem zu Hause, auf den gewohnten Strecken und bei all den Unwägbarkeiten, die so im tagtäglichen Leben aufpoppen können, macht so ein Test erst richtig Sinn.

Eine super wertvolle Erfahrung, an der ich Euch hier hoffentlich ordentlich teilhaben lassen kann. Genau genommen habe ich schon EINIGE wertvolle Erfahrungen gesammelt, doch davon später mehr :)

Erstmal könnt Ihr auch mitmachen und einen LEAF gewinnen!

Rechts in der Sidebar seht Ihr schon, dass da noch ein wenig mehr geht. Die europaweite Aktion hört auf den Namen #TBTO – The Bir Turn On. Das große Strom aufdrehen :) Und auch Ihr könnt mitmachen und mit gewinnen.

An das ganze Test-Projekt ist eine schöne Aktion gekoppelt: Wir 9 Blogger in Deutschland “spielen” um einen der LEAFs. Die- oder derjenige, der nach 100 Tagen am meisten Votes hat, darf sein Auto einer gemeinnützigen Organisation spenden.

Unterstützt gemeinsam mit mir das Tierheim Bielefeld, damit die den NISSAN LEAF nach 100 Tagen bekommen. Wenn wir genug Turn-Ons gesammelt bekommen, die Ihr mir mit einem Klick in der rechten Spalte vergeben könnt – dann erhält das Tierheim in Bielefeld nach den 100 Tagen den LEAF. Glaubt mir, die können wirklich jede Unterstützung dort gebrauchen. Der LEAF würde dem Tierheim bares Geld sparen, denn gerade die Kurzstrecken-Fahrten zu Tierärzten, Futter kaufen oder zum Flughafen Paderborn wo Tiere aus spanischen Auffangstationen abgeholt werden müssen, lassen sich super mit dem Elektroauto erledigen und würden vermutlich einige 100 Euronen mehr in der Kasse des Tierschutzvereins belassen.

Und das geht so:
Klickt rechts in der Sidebar auf den blauen Turn-On Button. Das geht übrigens jeden Tag wieder von neuem. Und schon landet ein Punkt mehr auf meinem Turn-On Konto. Stehe ich in der deutschen Wertung nach 100 Tagen auf Platz 1, darf ich den LEAF rüber bringen und zwischen Hunde- und Katzenhaus parken :)
Übrigens:
Wenn Ihr selber bei The Big Turn On mitspielen wollt, geht das auch. Hier auf der Webseite steht alles, was Ihr wissen müsst, um für Euch einen Nissan LEAF, jede Woche einen Tablet-PC oder für Eure Stadt eine Stromtankstelle gewinnen zu können.

Ach so: Wenn Ihr aus der Gegend um Bielefeld kommt und mal fahren möchtet: Sagt Bescheid – ich kommme vorbei und sammle Euch ein!

Tesla verklagt Top Gear wegen Autoschieberei (kein #Aprilscherz)

Tesla verklagt Top Gear wegen Autoschieberei (kein #Aprilscherz)

Tesla verklagt die BBC weil Top Gear 2008 im Testbericht angeblich einige Unwahrheiten gesagt hat (WIRED Autopia berichtet ausführlich):

Erst ist nach 55 Meilen der Akku alle gewesen (angeblich)

Dann ist ein Auto kaputt gegangen (angeblich)

Tesla Motors stört sich an der Einstellung in der die Top Gear Jungs den silbernen Wagen in den Hangar schieben. Dadurch wird der Eindruck, das Auto sei kaputt gegangen noch verstärkt. Ein Top Gear Sprecher sagte laut reghardware.com 2008, die Szene sollte zeigen, was wäre WENN dem Auto der Saft ausgehen würde.

Positiv wurde gezeigt, dass der Tesla schneller beschleunigt, als sein Benzin-Vorfahre die Lotus Elise.

Auch wird berechtiger Weise gezeigt, dass die Benzin-Elise auf einem Bierdeckel um den ersten Tesla herum fahren kann, weil sie einfach leichter ist. (Meine Theorie wäre ja gewesen, es liegt daran, dass die Elise ein englisches Auto ist und das amerikanische eben nur beschleunigen kann *g*)

Was meint Ihr? Ist Tesla einfach nur humorlos? Hat Top Gear sich damit komplett unglaubwürdig gemacht? Würdet Ihr wegen des Berichts das Auto nicht oder grade deswegen kaufen?

Hier das komplette Top Gear Tesla Video (so lange es noch online ist:

Tesla Roadster Fahrer haben 1,9 Millionen Liter Sprit gespart

Tesla Roadster Fahrer haben 1,9 Millionen Liter Sprit gespart

Beeindruckende Zahlen, die Tesla da veröffentlicht hat: Über 16 Millionen Kilometer haben die Tesla Fahrer auf der Welt bisher er-fahren. Die größte zusammen gerechnete Distanz die ein Elektro-Auto Hersteller bisher zusammen gebracht hat.

Flickr User jurvetson

Dabei wurden über 2,4 Millionen Kilogramm CO2 vermieden.

Bisher kann ich zwar mit insgesamt 5 Elektro-Autos aufwarten, die ich gefahren bin (Berichte sind in der Mache), aber der Tesla war leider noch nicht dabei. Wird mal Zeit :-) Auf Facebook habe ich mich bereits mit einem zukünftigen Käufer verabredet, ihn zur Probefahrt zu begleiten.

Flickr User mhuang

Elektroautos machen definitiv Spaß und werden hoffentlich bald eine massentaugliche Ergänzung zu Verbrennungsmotoren darstellen. Bis hier eine komplette Elektrifizierung des Verkehrs statt findet, wird es aber noch 30 bis 40 Jahre dauern, schätze ich mal.

via oekonews.at

Herzlichen Glückwunsch zum 125. Geburtstag liebes Auto! :-)

Herzlichen Glückwunsch zum 125. Geburtstag liebes Auto! :-)

Gestern war es soweit! Das Auto wird dank der Erfindung von Carl Benz 125 Jahre alt! Am 29.1.1886 reichte er das Patent für sein „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ ein. Dass danach noch ein paar mehr Innovtaionen kamen, zeigt dieser Trailer hier :)

Dafür gab es eine große Festveranstaltung bei der sogar Frau Merkel zugegen war. Wobei ich den F800 im Hintergrund ja wesentlich spektakulärer finde :) Meine Mitfahrt mit dem Technologieträger kommt demnächst.

copyright: Daimler AG

Daimler Vorstand Zetsche hat die nächste Evolutionsstufe der Autoentwicklung noch einmal hervorgehoben: Das Elektro-Automobil und erklärt, warum diese Entwicklung so wichtig ist: “Die Geschichte hat gezeigt: Wenn eine Gesellschaft automobil wird, dann wird sie auch sozial mobil und wirtschaftlich erfolgreich.“

Völlig klar – wenn weitere Gesellschaften in die individuelle Mobilität streben, kommen wir mit den herkömmlichen Antrieben nur noch ein paar Jahre weit.

Neben reinen Elektroautos auf Akku-Basis gibt es bei Mercedes ja auch noch die Brennstoffzellen-Technologie – die F-Cell. Und zum 125. Geburtstag haben sich die Kollegen dort eine tolle Geschichte überlegt zu zeigen, dass die Technologie endlich einsatzbereit ist. Die Autos erzeugen mit Wasserstoff in der Brennstoffzelle Strom mit dem das Auto angetrieben wird.

Drei Brennstoffzellen B-Klassen haben sich heute auf den Weg um die Welt gemacht. In 125 Tagen! Die drei Autos sollen beweisen, dass die Technik völlig alltagstauglich ist.

Ich werde diese Woche das Video meiner ersten Fahrt in der B-Klasse F-Cell nochmal posten. Weeeeiiiil – ich werde eine der Etappen auf der 125. Tage Reise mitfahren. Dank ORI10K kenne ich mich mit solchen Touren ja mittlerweile aus :)

Bis ich das B-Klasse-Video fertig geschnitten habe, könnt Ihr hier schonmal sehen, worum es genau beim F-CELL World Drive geht:

Einige – vor allem die, die mich länger kennen – werden sich sicher fragen, wieso die Dichte an Mercedes Inhalten hier eigentlich so hoch ist. Ganz einfach – seit letztem Jahr war ich auf 4 Veranstaltungen und auf diesen gab es jedes Mal soviel Input, dass das für Postings im Faktor 5 bis 6 reicht :)

Der Witz daran ist, dass ich erst letztes Jahr so wirklich mit Mercedes in Kontakt kam. Ich bin immer ein BMW Kind gewesen. Meine Eltern, Freundeseltern. Bekannte. Irgendwie haben immer alle BMW gefahren. 3er, Nullzwo, 6er, 750iL, wieder Dreier, 318is, 320, 318i compact das komplette Programm.

Irgendwann bin ich dann auf Volvo zum selberfahren gekommen. Einige Jahre war ich Audi-Fan, weil die Autos sich so anfühlten, wie um mich herum gebaut. Das erste Auto, bei dem ich mir dachte: “Selbst wenn der von außen kreuzhässlich wäre – ich will nicht mehr aussteigen *g*” war ein Audi A6.

Aber irgendwie fehlte immer der Bezug zum Erfinder-Konzern des Autos: 35 Jahre lang bin ich mit der Einstellung aufgewachsen “Wenn ich Benz fahren will, ruf ich mir ein Taxi”

Und letztes Jahr stand ich das erste Mal im Mercedes Benz Museum vor der Standuhr. Dem ersten Verbrennungsmotor. Und vor dem ERSTEN Auto der Welt. Und heute können wir auch sagen: “Herzlichen Glückwunsch zum 125. Geburtstag Auto!” Und danke an die Herren Daimler und Benz für die gute Arbeit! :-)

Ich lief also mit Ehrfurcht durch das Benzmuseum und so Sprüche aus der fünften Klasse die was mit Baby-Benz und Bauernbenz und Oppa-Auto zu tun hatten verflüchtigten sich mit jedem Raum – im MB Museum Mythos genannt – den ich betrat.

Hier steht wirklich Technologie Geschichte zum Anfassen! Wenig später fuhr ich mich an dem Tag dann quer durch die Produktpalette – B-Klasse Fuel-Cell (ja, die mit Wasserstoffantrieb), Maybach Zeppelin, smart Electric Drive, GLK und SL 500.

Hier meine Fahrt im Maybach Zeppelin:

Und einer brachte mir ein breiteres Grinsen aufs Gesicht als der andere!

Schön, wenn man auch im hohen Alter von 35 dumme automobile Marken-Vorurteile aufgeben kann :) Ich geh jetzt ein bisschen Geburtstag feiern und mich auf Ende Februar freuen *g*