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Frosta Testessen Nr. 4 Steakhousepfanne

Und Frosta Testessen Nummer 4 – diesmal wieder ohne Vergleich. Was vergleichbares gab es zwar von apetito – da der schreibfaule mitbewohner aber nicht mitessen wollte, hätten wir zu zweit die 1,2kg Steakpfanne wohl nicht alle gekriegt :-)

Auf die Frosta Steakhousepfanne habe ich mich ja echt richtig gefreut, nachdme mein Kollege Georg davon so schwärmte.

Frosta Steakhouse Pfanne

Geruchstechnisch mal wieder der Hammer. Ordentlich heiß angebraten macht sich gleich der Duft von Bratkartoffeln (auch, wenn es eigentlich Wedges sind), Gemüse und Hacksteaks breit. Myammy.

Wir haben die Pfanne etwas länger braten lassen – 15 statt 10 Minuten. Trotzdem waren Fleisch und Potatoe-Wedges nicht so ganz knusprig hinterher.

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Geschmacklich allerdings top. Dafür hätte ich es nicht selbst machen können.

Das ist – von der Lasagne mal abgesehen – auch echt der große Vorteil von dem Frosta Futter:

Die Tüten sind RatzFatz fertig. Wenn man sich so leckeres Essen selber kochen würde, wäre man sicherlich ne Stunde beschäftigt.

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Einziges Problemchen mal wieder: Die Portion ist und bleibt zu klein. Bitte, bitte Frosta – macht doch mal 350g Single-Packungen und 750g Couple Tüten.

Die Frage, warum wir nicht einfach 2 oder 3 Tüten kaufen und den Rest einfrieren, werde ich später mal mit einem Bild beantworten…

Als nächstes kommen Tagliatelle Wildlachs und Gulaschpfanne dran, für die im Frostablog grade die CO2 Werte berechnet wurden, die bei der Produktion entstehen.

Frosta Testessen auf dem Ponyhof

Auf dem Frostablog ist eine Diskussion entstanden, wie zukünftig für Frosta-Produkte geworben werden könnte. Ich persönlich meine ja erstmal sollte die Bauchbinde “100% frei von Farbstoff- und Aromazusätzen” so platziert werden, daß man sie auch im Kühlregal sehen kann.

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Also im OBEREN Drittel der Tüte – genauso wie das Siegel zum Reinheitsgebot (auch wenn die Marketingleute von Frosta sicher auch schon darüber nachgedacht haben werden, aber da kommt eben meine alte Marketerseele wieder durch). Mir ist der Störer nicht mal ansatzweise aufgefallen.

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Ein weiterer Vorschlag in dem Posting war, einfach vergleichende Werbung zu den marktbegleitern zu machen. Jens Bartusch von Frosta spricht sich dagegen aus. Frosta hat da kein gutes Gefühl (was ich auf unterschiedlichen Gründen nachvollziehen kann – in meiner Branche – dem IT-Handel werden auch keine vergleichenden Werbungen gemacht). Und er bittet um Ideen.

In den Kommentaren zum Posting sind da schon so einige gekommen. Aber keiner hat anscheinend bisher das gemacht, was uns Bloggern durdchaus freisteht, was Frosta nicht machen möchte:

Vergleichen.

Laßt uns doch mal eine große Frosta-Vergleichs-Essen-Blogparade veranstalten. Ich fang mal an – heute ohne direkten Vergleich, da wir kein vergleichbares Produkt gefunden haben.

Leider. Denn dann wären wir auch satt geworden. So eine 500g Portion Frostas Hähnchen Geschnetzeltes reicht nicht wirklich für 2 Leute. Wenn das ganze eingekocht ist, hat man gerade  so 2 Tellerchen gestrichen voll. Was für den hohleen Zahn, wenn man den ganzen Tag nix gegessen hat.

Frosta: Bitte 350g Single-Tüten und 700g Couple-Portionen.

Die Tüte läßt sich prima und ohne Schere auf bekommen. Gleich nach den ersten Sekunden in der Pfanne verbreitet sich ein leckeres, frisches Erbsenaroma in der Küche. Das wird ein bißchen getrübt von der spärlichen Anzahl Hähnchenfleisch Stücken in der Pfanne. Ein bißchen mehr Fleich wäre mir auch 50 Cent mehr Preis wert. Lieber 4 Euro stgatt 3,50 und dafür FLEISCH! :-) Und in etwas kleinere Stückchen geschnitten. Dann wirkt es auch mehr.

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Wie schon gesagt – auf den Teller verteilt macht sich erstmal Ernüchterung breit – bißken wenig. Der erste Bissen entschädigt dafür dann auch. Der Geschmack ist schon ganz was anderes als der typischen Fertigfutters. Vor allem das Fleisch ist SEHR lecker. Die Nudeln schmecken teilweise etwas sehr penetrant nach den Erbsenschoten. So lecker wie die jungen Erbschen ja sind – das ganze Essen sollte nicht unbedingt so dominiert werden.

Die Nudeln sind fein al dente und von guter Qualität. Da habe ich wirklich schon echt Frechheiten auf dem Teller gehabt.

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Meine Süße meinte die Champignons (ich esse keine) sind sehr lecker – schmecken aber nach Dosenchampignons. Nicht nach frischen.

Alles im allen, ein gutes Essen für den Preis könnte man es nicht selber kochen. Nur eben zu wenig. Hinterher musste noch ein kleines Sandwich her ;)

Bis bald im Frosta-Teststudio ;-) Dann auch hoffentlich mit einer Vergleichstüte.