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Nutze Freundins Geburtstag als Trainingslager für den Offlineday am 15.12. ;)

Nutze Freundins Geburtstag als Trainingslager für den Offlineday am 15.12. ;)

Letztens hatte ich ja schon die Aktion von OfflineDay am 15.12. von den Schweizer Bloggern Tom und Kevin angekündigt. Ich werde mal cheaten, ähm trainieren, vorfühlen wie sich das anfühlt einen Tag offline zu sein.

Heute am 6.12. hat meine Süße Geburtstag. Also werde ich um 0:00 Telefon, iPad und Notebook weg legen und erst wieder am 7.12. anpacken. Wer etwas von mir will: Auf dem Festnetz versuchen :-)

Sonst noch dabei:

Herzlichen Glückwunsch zum 125. Geburtstag liebes Auto! :-)

Herzlichen Glückwunsch zum 125. Geburtstag liebes Auto! :-)

Gestern war es soweit! Das Auto wird dank der Erfindung von Carl Benz 125 Jahre alt! Am 29.1.1886 reichte er das Patent für sein „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ ein. Dass danach noch ein paar mehr Innovtaionen kamen, zeigt dieser Trailer hier :)

Dafür gab es eine große Festveranstaltung bei der sogar Frau Merkel zugegen war. Wobei ich den F800 im Hintergrund ja wesentlich spektakulärer finde :) Meine Mitfahrt mit dem Technologieträger kommt demnächst.

copyright: Daimler AG

Daimler Vorstand Zetsche hat die nächste Evolutionsstufe der Autoentwicklung noch einmal hervorgehoben: Das Elektro-Automobil und erklärt, warum diese Entwicklung so wichtig ist: “Die Geschichte hat gezeigt: Wenn eine Gesellschaft automobil wird, dann wird sie auch sozial mobil und wirtschaftlich erfolgreich.“

Völlig klar – wenn weitere Gesellschaften in die individuelle Mobilität streben, kommen wir mit den herkömmlichen Antrieben nur noch ein paar Jahre weit.

Neben reinen Elektroautos auf Akku-Basis gibt es bei Mercedes ja auch noch die Brennstoffzellen-Technologie – die F-Cell. Und zum 125. Geburtstag haben sich die Kollegen dort eine tolle Geschichte überlegt zu zeigen, dass die Technologie endlich einsatzbereit ist. Die Autos erzeugen mit Wasserstoff in der Brennstoffzelle Strom mit dem das Auto angetrieben wird.

Drei Brennstoffzellen B-Klassen haben sich heute auf den Weg um die Welt gemacht. In 125 Tagen! Die drei Autos sollen beweisen, dass die Technik völlig alltagstauglich ist.

Ich werde diese Woche das Video meiner ersten Fahrt in der B-Klasse F-Cell nochmal posten. Weeeeiiiil – ich werde eine der Etappen auf der 125. Tage Reise mitfahren. Dank ORI10K kenne ich mich mit solchen Touren ja mittlerweile aus :)

Bis ich das B-Klasse-Video fertig geschnitten habe, könnt Ihr hier schonmal sehen, worum es genau beim F-CELL World Drive geht:

Einige – vor allem die, die mich länger kennen – werden sich sicher fragen, wieso die Dichte an Mercedes Inhalten hier eigentlich so hoch ist. Ganz einfach – seit letztem Jahr war ich auf 4 Veranstaltungen und auf diesen gab es jedes Mal soviel Input, dass das für Postings im Faktor 5 bis 6 reicht :)

Der Witz daran ist, dass ich erst letztes Jahr so wirklich mit Mercedes in Kontakt kam. Ich bin immer ein BMW Kind gewesen. Meine Eltern, Freundeseltern. Bekannte. Irgendwie haben immer alle BMW gefahren. 3er, Nullzwo, 6er, 750iL, wieder Dreier, 318is, 320, 318i compact das komplette Programm.

Irgendwann bin ich dann auf Volvo zum selberfahren gekommen. Einige Jahre war ich Audi-Fan, weil die Autos sich so anfühlten, wie um mich herum gebaut. Das erste Auto, bei dem ich mir dachte: “Selbst wenn der von außen kreuzhässlich wäre – ich will nicht mehr aussteigen *g*” war ein Audi A6.

Aber irgendwie fehlte immer der Bezug zum Erfinder-Konzern des Autos: 35 Jahre lang bin ich mit der Einstellung aufgewachsen “Wenn ich Benz fahren will, ruf ich mir ein Taxi”

Und letztes Jahr stand ich das erste Mal im Mercedes Benz Museum vor der Standuhr. Dem ersten Verbrennungsmotor. Und vor dem ERSTEN Auto der Welt. Und heute können wir auch sagen: “Herzlichen Glückwunsch zum 125. Geburtstag Auto!” Und danke an die Herren Daimler und Benz für die gute Arbeit! :-)

Ich lief also mit Ehrfurcht durch das Benzmuseum und so Sprüche aus der fünften Klasse die was mit Baby-Benz und Bauernbenz und Oppa-Auto zu tun hatten verflüchtigten sich mit jedem Raum – im MB Museum Mythos genannt – den ich betrat.

Hier steht wirklich Technologie Geschichte zum Anfassen! Wenig später fuhr ich mich an dem Tag dann quer durch die Produktpalette – B-Klasse Fuel-Cell (ja, die mit Wasserstoffantrieb), Maybach Zeppelin, smart Electric Drive, GLK und SL 500.

Hier meine Fahrt im Maybach Zeppelin:

Und einer brachte mir ein breiteres Grinsen aufs Gesicht als der andere!

Schön, wenn man auch im hohen Alter von 35 dumme automobile Marken-Vorurteile aufgeben kann :) Ich geh jetzt ein bisschen Geburtstag feiern und mich auf Ende Februar freuen *g*

Birthday 2.0 – zählt der Glückwunsch an der Pinnwand?

Birthday 2.0 – zählt der Glückwunsch an der Pinnwand?

Über Facebook habe ich von Thorsten und Googlewatchblog erfahren, dass ich am gleichen Tag wie Pippi Langstrumpf Geburtstag habe! Wie Rock’n’Roll is DAS denn bitte? Dazu gabs dann noch diesen Google Doodle hier:

Da soll nochmal einer erzählen, durch Facebook, Twitter und die anderen Netzwerke würde man sozial vereinsamen oder nur der persönliche Kontakt zähle. Freitag hatte ich Geburtstag und zum ersten Mal habe ich dran gedacht konsequent alle Gratulationen zu zählen und den entsprechenden Kanälen zuzuordnen über die sie kamen.

Ja, ich bin ein kleiner Geek. In Hex bin ich 0x24 Jahre alt geworden ;) und ich habe noch 6 Jahre Zeit, bis ich “Life, the Universe and all the Rest”-alt werde.

Außerdem vertrete ich vehementestens den Standpunkt, dass der Weg über den eine Beziehung aufrecht erhalten wird, nicht für ihre Qualität relevant ist. Mitte der Neunziger habe ich bereits Freundschaften durch Foren oder Chats aufgebaut, die heute noch bestehen und natürlich früher oder später persönliche – also RealLife Kontakte – nach sich zogen. Umgekehrt genauso: Ich bin sehr froh, über alle erdenklichen Web-Wege Freundschaften mit den guten Freunden aufrecht zu erhalten, die über die ganze Welt verstreut sind und die man nicht mal eben besuchen kann.

Will sagen: Über Pinwanndeinträge auf Facebook freue ich mich zum Geburtstag genauso, wie über persönliche Gratulanten, Telefonanrufe oder Postkarten (das sind Pappzettel ungefähr in der Größe einer 2,5″ Festplatte – auf der einen Seite ein Bild, auf der anderen kann man handschriftlich einige Zeilen schreiben und dann mit der Post schicken. Die Hardwareversion von Web.de E-Cards sozusagen, die immer erst 2 Wochen später im Spam-Ordner gefunden werden).

Und ich habe mich am Freitag wirklich IRRE gefreut, wieviele Leute an mich gedacht und mir einen kleinen Gruß geschickt haben. Ich höre schon die technologiekritischen Zyniker, die jetzt sagen: “Ach, die hätten doch ohne die Facebook-Erinnerungsfunkiton NIE an Deinen Geburtstag gedacht”.
Meine Antwort: “Gratuliert Ihr NUR denjenigen, an deren Geburtstage IHR Euch aus dem KOPF erinnert? Oder habt Ihr einen Kalender mit Erinnerungsfunktion für so was? Wo ist der Unterschied? Ähnliches Beispiel: Fahrt Ihr mit Navi oder benutzt Ihr immer noch Stadtpläne? Es ist doch egal WODURCH der Impuls ausgelöst wurde. Was zählt ist, dass sich jemand einen Moment Zeit nimmt, an einen anderen Menschen denkt und ihm einen Gruß hinterlässt.”

Und dieses Jahr hat es mich nach Gutsherrenart aus den Socken gehauen, wer mir alles gratuliert hat. Ich habe mich jedenfalls RIESIG gefreut:

Persönlich 8 Telefon 12 SMS 6 Post 0 Facebook 108 Twitter 2  XING 12 E-Mail 3

Macht 151 Glückwünsche und es trudeln immer noch ein paar ein. Ich habe mich mich in einer ruhigeren Stunde an dem gleich noch hingesetzt und mich konsequent bei jedem Gratulanten bedankt. Auch eine Premiere für mich, aber es hat irre Spaß gemacht. Dadurch habe ich vor allem erfahren, wie es einigen Leuten geht, die ich schon lange nciht mehr gesehen habe.
Zum Beispiel werde mich nächste Woche mit einer Schulfreundin treffen, die ich seit 20 Jahren nicht gesehen habe.

Die früheste Gratulation kam sogar per Facebook ;) Danach erst die persönliche durch meine Süße, deren Uhr nachging ;) Dicht gefolgt von SMS und Telefon.

Die größte Gratulations-Entfernung waren 9600km von Jonathan aus Guadelajara, dicht gefolgt von Sacha_P aus Tai_P ;) mit 9300km, gefolgt von Daniel mit 7500km aus Florida und 6300 von Shelly, Tracey und Tim aus St. Catherine’s und Magnetawan in Kanada. Dann kommen schon die Europäer: 2200km von Antonia in Portugal, Juancar in Gijon mit 1800km und witzigerweise Andrea und Andrew mit jeweils 1300km. Allerdings aus genau entgegengesetzten Richtungen :-) Andrea aus Bordeaux und Andrew aus Temeschwar, Rumänien. Dann nähern wir uns schon der 1000km Marke mit Davide aus Imeria mit 1200km und am nächsten dran und nicht in .de war Tom aus der Schweiz mit 750km.

Facebook führt unübersehbar die Liste an. Letztes Jahr habe ich nicht gezählt, aber damals war Facebook zwar auch schon Primus, aber nicht so deutlich. XING war sehr viel stärker vertreten, E-Mail und MeinVZ auch. Letzteres ist von 10 Grüßen komplett rausgefallen dieses Jahr (was jetzt auch keinen großen Verlust darstelle *g*).

Was hatte ich jetzt davon (Ausser, dass ich mich irre gefreut habe?):

Viele nette kleine Gespräche

Zunächst mal hatte ich viele nette kleine Pinnwand-Gespräche haben, die sich durch die Glückwünsche ergaben. Und habe so erfahren, was die Menschen mit denen ich nicht so häufig in Kontakt bin gerade so machen. Wieder ein kleiner Tip an die oben schon erwähnten Zyniker: Nein, das war nicht nur oberflächliches Blabla. Oder führt Ihr mit jedem Telefongratulanten gleich anderthalb-stündige Gespräche?

Zeit gespart

Wie ich im letzten Absatz schon angerissen habe: Hätte ich 151 Mal nur für 5 Minuten mit jedem Menschen telefoniert, ich wäre 12 1/2 Stunden am Telefon und hinterher heiser gewesen :) Wären alle Gratulanten spontan vorbei gekommen, hätte das die Hütte gerockt. Ohne Frage :)

Irre gefreut

habe ich mich. Und das kann ich gar nicht oft genug erwähnen :)

Zwei Social Media Schlussfolgerungen:

Twitter ist NICHT mit Facebook zu vergleichen. Der Grund: Bei Twitter wird einem eben nicht auf dem Präsentierteller der nächste Anknüpfungspunkt für eine Konversation geliefert. Das eigene Erinnerungsvermögen oder die Geburtstagsliste auf Facebook hat Menschen animiert auf meine Pinnwand zu posten. Das bietet Twitter nicht. Diejenigen, die dann eh schon auf die Pinnwand posten, twittern nicht noch mal extra. Sonst wäre dort vermutlich auch nochmal eine Welle in Schwung gekommen. Durch die frühe Konzentration auf Facebook blieb es auf Twitter ruhig.

StudiVZ hat’s hinter sich

Und die andere Erkenntnis: Mein-Studi-Schüler-wasauchimmerVZ ist für mich so gut wie tot. Alles hat sich auf Facebook verlagert und man wartet noch auf ein paar letzte Nachzügler auch endlich umzuziehen.

Und was mach ich da jetzt mit?

Ich werde jetzt auch wieder regelmäßiger Geburtstagsgrüße verteilen, einfach um mit den Menschen in Kontakt zu bleiben und mal hallo zu sagen.

Und natürlich werde ich die Einladungen zur Party nachher auch mit Facebook verschicken ;)

Vielleicht werde ich nächstes Jahr mal im September meinen Geburtstag aus den Netzwerken löschen und schauen wie sich die Zahlen dann verändern :)

Definitiv werde ich wo immer es geht, den persönlichen Kontakt zu den Menschen suchen.

Christian Koch hat dieses Jahr auch mal gerechnet und hatte noch Zahlen vom letzten Jahr zum Vergleich. Was die Verlagerung zu Facebook angeht hat er ganz ähnliche Erfahrungen gemacht.

Kleiner Tip für einen musikalischen Gruss auf der Facebook Pinnwand des Geburtstagskindes – einfach den Link zum Geburtstagslied von RANDALE auf YouTube als Link anhängen :)

So sieht das aus:

Und SO hört sich das an!