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JetPack Spaß für 75.000$

JetPack Spaß für 75.000$

Erinnert Ihr Euch noch an die Olympiade 1984 in Los Angeles? Ich kann mich noch dran erinnern. Ich meine ich kam aus der Schule und konnte es nicht erwarten zu unseren Nachbarn zu rennen, die mir in der Nacht die Eröffnungszeremonie aufgenommen hatten. Auf Video2000 – auf unseren VHS Recorder hätte damals die 4 Stunden Show nicht drauf gepasst.

Ich glaube ich habe mich ne halbe Stunde durchgespult bis endlich DIE Szene kam, die ich unbedingt sehen wollte:

Der Mann mit dem JetPack!

Ich weiss nicht mehr wie oft ich mir die Szene angeschaut habe. Aber es war – ich sag mal – OFT! :-) Dann habe ich angefangen, aus Klopapierollen, einem alten Rucksack und Gürteln einen JetPack zu bauen. Der Gemischtwarenhändler an der Ecke musste meine Empörung zur Kenntnis nehmen, warum er mir im Hochsommer keine Silvester-Raketen besorgen konnte. “Guter Mann! Das ist hier grade SEHR wichtig!”

Vielleicht war es mein Glück, vielleicht aber auch mein Pech. Egal wie es gelaufen wäre, wahrscheinlich würde ich diese Zeilen heute nicht tippen, wenn ich damals schon das Rezept für Schießbaumwolle als Rakerentreibstoff gekannt hätte. In der Tat muss man dafür nur Jules Vernes “Von der Erde zum Mond” lesen um ein nachvollziehbares Rezept zu bekommen.

Tja. Wir haben 2010 – für 75.000$ kriegt Ihr jetzt ein schickes JetPack! Das Ding ist so leicht, dass keine Lizenz in den USA nötig ist. 40 Minuten Training sollen schon reichen. Wer ein bisschen Hand/Fuss/Körper-Koordination hat, sollte das recht fix hinkriegen. Und wir sind doch alle kleine Rucksackraketen-Geeks, oder? :-) Da zahlt sich das jahrelange Joystick-Wrigen endlich mal aus!

Der 200PS! Doppelpropeller hält einen fr gut 30 Minuten in der Luft – YAY!, wird über 100km/h schnell und mit dern neuen Version soll man auf fast 2km hoch kommen. Ich glaube dafür wäre ich dann definitiv zu feige. Obwohl. Aus 20m oder 2000m runterfallen tut so oder so gleich weh.
Das Gerät selber wiegt um die 120kg und trägt nochmal genauso viel mit den knapp 300km/h schnellen Propellern.

Aber mal ernsthaft jetzt:
Mit so einem Luftmopped nirgends zur Arbeit krajohlen? Priceless! Kein Stau und nix, Wahrscheinlich schmeisst einem ein iwSdW aufgeweckter Nachbar mal nen Stein in den Rotor, aber gut, dann kommt man ja immer noch mit einem Triebwerk rotierend auf den Boden zurück.

Martin Jetpack Flickr

Ich melde mich bei Martin Jetpackmal zum Probefliegen an. Erstens ist die Warteliste eh lang und mit 75 Scheinen wüsste ich im Moment noch sinnvolleres anzufangen. Aber wenn Militär und Rettungsdienste mit den Dingern ausgestattet sind, soll es in die Massenproduktion gehen und dann bezahlt man für so einen Spaßmixer vermutlich soviel wie für ein ordentliches Motorrad.

Bleibt nur noch die Frage: What will it blend? :-)

Alternative gibt es auch JetPacks mit Wasserantrieb! Und ich weiß auch schon, wer sich sofot so ein Ding besorgen würde. UWWWEEEEEE! :)

Meine erste Begegnung mit einem Raketenrucksack war ja im Vorspann von “Ein Colt für alle Fällte” (nur aus sentimentalen Gründen, die Szene fehlt in dem Video):

Später kam noch Sean Connery in Thunderball dazu.

Hier noch der passende Soundtrack. Da mir Elton John zu kitschig is, lass ich Me first and the Gimme Gimmes “Rocket Man” spielen

inspiriert vom Jetpack Artikel bei Boonsri