Tag Archives: Leaf

Bugreport Ladefoxx @westaflex #nissanleafcar33

Grundsätzlich ist das Ladefoxx Prinzip Super einfach. Werde da die Tage im Detail erklären

Probleme hatte ich grade beim beenden des ladevorgangs:

Optimisterweise habe ich ERST den Stecker vom Auto abgezogen und dann erst per Telefon den Ladevorgangs beendet. Da die Säule aber kein Fahrzeug mehr erkannt hat, Startete sie den Ladevorgang immer wieder.

Erst nachdem ich den Ladestecker wieder ans Auto angesteckt und den Ladevorgang mit einem vierten Anruf erneut ordnungsgemäß gestartet hatte, konnte ich ihn mit dem fünften Anruf beenden und mein Ladegerät von der Säule abziehen, die die Tür nicht öffnen wollte.

Witzigerweise summte der Klappenöffner bei den Anrufen, bei denen mir die Telefonansage sagte der Ladevorgang wird gestartet, ließ sich aber nicht öffnen.

War gerade etwas verwirrt :) Sollte die Säule nicht auch sofort öffnen, wenn ich den Stecker vorher schon abgezogen habe?

5 Gründe für das Bloglight auf Nissan

5 Gründe für das Bloglight auf Nissan

Das letzte Bloglight hatte ich ausgelassen, hier kann ich nun wieder aus dem Vollen schöpfen :) Warum der Strahler diesen Monat auf NISSAN gerichtet gehört? Hier meine persönlichen Gründe, die irgendwie alle mit Mut zu tun haben:

Mit den chicen LEAF Scheinwerfern kann Nissan das Blogloght auch selbst werfen :)

1. Nissan LEAF – das erste Elektroauto

Mutig, als erster Großserienhersteller ein so over-engineertes Auto wie den LEAF auf den Markt loszulassen! Der NISSAN Leaf ist das erste Elektroauto, dass ich jemals fuhr (2010 war das), dann das erste Elektroauto für den Massenmarkt, das sich wie ein richtiges Auto anfühlt und das erste Elektroauto, dass ich nun seit fast 100 Tagen im Alltag bewegen kann. Damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt

2. Europaweite Blogger-Kampagne zum Nissan LEAF

39! Blogger in Europa haben für 100 Tage einen LEAF zum Fahren, Testen, Erleben und drüber Bloggen bekommen. Was wir so alles mit den Autos angestellt haben lässt sich unter The Big Turn On nachverfolgen. Mutig eine solche Kampagne zu starten – und dann noch mit dem Innovtaivsten was die Firma zu beiten hat. Chapeau.

3. Der Deltawing in Le Mans, GT-R auf der Nordschleife

Nochmal mutig! Mit einem Batmobil zu den 24 Stunden von Le Mans antreten. Das innovtaive Fahrzeugkonzept des Deltawings ging beim prestigeträchtigsten Langstreckenrennen der Welt an den Start. Mit der Startnummer #0 auf der Nase, weil das Auto ausser Konkurrenz lief. Racingblog.de war beim Testtag und beim Rennen dabei.

In der Konkurrenz liefen die beiden Werks-NISSAN GT-R beim 24 Stundenrennen auf der Nordschleife. Und waren dabei fast serienbelassen. Sebastian, Bjoern und Moritz haben da genaueres aufgeschrieben.

4. Blogger in Juke-R und Playstation Zocker in Rennautos setzen

Nissan tut irre viel um Menschen die Marke und ihre Autos näher zu bringen. So wurde einigen Bloggern die Ehre zuteil, das Einzelstück Juke-R (ein Nissan Juke mit GT-R Super-Sport-Technik) zu fahren. Der GT-R gilt ja als ein Auto, mit dem jedermann schnell fahren und Könner SEHR schnell fahren können. Nissan gab in den letzten Jahren im Rahmen der GT-Academy und der Race-Academy immer wieder “normalen” Leuten die Chance, in das Cockpit eines Rennwagens zu kommen. Nicht nur zum schnuppern, sondern letztendlich zum Racen!
Aus der GT-Academy haben es einige Playstation-Spieler geschafft. Nachdem Lucas Ordonez 2011 als erster Gran Turismo Zocker in der zweithöchsten LeMans Klasse mit fuhr, war es dieses Jahr schon ein komplettes Team aus Konsolen-Fahrern, die sich plötzlich recht ordentlich auf echtem Asphalt schlugen.

5. Elektro-Motorsport in Goodwood

Gleich zwei Rekorde will NISSAN beim Goodwoog Festival of Speed brechen: Erst mit dem normalen Leaf. IM RÜCKWÄRTSGANG! Und dann wird Michael Krumm, der in LeMans schon den Deltawing chefpilotiert hat, versuchen eine neue Bestmarke für Elektroautos in der NISMO Racing LEAF Version zu setzen.

Die anderen Auto-Blogs, die am Bloglight beteiligt waren, habe ich mir von Jens bei Rad-ab.com gemopst

Moritz Nolte, Kai Bösel, Stefan Sprick, Sebastian Bauer, Can Struck, Blogger Auto Award, Jan Gleitsmann, David Hoffmann, Jens Wilde, Mario Roman Lambrecht, Bjoern Habegger, Fabian Meßner, Marco Stoehr, Nicole Y. Männl Thomas Giegold

Routenplanung @RWEmobility #eKorso klar. Jemand an der A61 morgen Zeit für Kaffee? @schwan #nissanLEAFcar33

Routenplanung @RWEmobility #eKorso klar. Jemand an der A61 morgen Zeit für Kaffee? @schwan #nissanLEAFcar33

So langsam werde ich ja doch etwas nervös :) Das wird ein ganz schöner Ritt morgen. Gerade bin ich die Route nochmal durchgegangen und habe mir mit dem RWE Ladesäulenfinder noch einige Sicherheits-Stops rausgesucht. Drückt mir die Daumen. Werde auf dem Weg beim Tanken wohl mindestens Zeit zum ausführlichen Twittern haben. Freue mich über Unterhaltung beim Laden ;)

Wenn Ihr auf der Strecke Köln – Rheinbach an der A61 wohnt oder jemanden kennt, eine Steckdose und Zeit für nen Kaffee habt, freue ich mich ne Mail (alex @ der-probefahrer . de) – evtl. schaue ich zum notleiden – äh -laden – vorbei ;)

Mehr Elektrotankstellen als man denkt :)

Im Screenshot vom RWE Ladesäulenfinder seht Ihr, dass es schon einen ganzen Batzen RWE Ladesäulen auf der Strecke gibt. Leider kommen für mich aber nur zwei der 30 Minuten Schnellader in Frage. Für den Rest muss ich irgendwie mit den Wechselstrom-Ladern auskommen, die das Auto in ca. 8 Stunden wieder vollmachen

Der Plan sieht so aus:

  1. Bielefeld
  2. 30 Minuten Schnellader Schwerte
  3. Optionaler Stop Gevelsberg
  4. 30 Minuten Schnellader Köln
  5. optional Weilerswist
  6. Rheinbach
  7.  Adenau
  8. Nürburg
Klingt nach ner entspannten Fahrt, oder? Ehrlich gesagt bin ich mir aber v.a. auf den ersten beiden Etappen Bielefeld – Schwerte (107 Kilometer) und dann v.a. Schwerte – Köln (109 Kilometer) noch unsicher. Denn da muss ich die Schnellader nehmen. 80% in 30 Minuten. Die sollten auch genau ausreichen, aber bei welcher Fahrweise? Und wie ist das Höhenprofil der Strecke? Viele Steigungen ziehen mir den Saft aus den Akkus wie nix.
Wenigstens ist es morgen nicht allzu kalt. Das ist immerhin was.
Trotzdem stelle ich mich auf eine Fahrt- und Ladezeit von min. 11 Stunden ein. Schon nicht schlecht für 300km ;) Mal sehen, ob ich da drunter komme. Nunja und dann ist da ja auch noch die Rückfahrt. Von Schwerte nach Bielefeld gibt es in Oelde und Rheda wohl noch Tankstellen. Also sollte ich zumindest halbwegs sicher nach Hause kommen am Sonntag.
Ich befürchte nur, dass ich vom 24 Stunden Rennen am Sonntag nicht ganz soviel mitbekommen werde. Werde mich wohl vormittags auf den Rückweg machen, damit ich noch im Hellen zurückkomme. Licht kostet ja auch recht viel Strom. Auch wenn der Nissan LEAF natürlich schon sehr Strom sparende Leuchterchen hat.
Das wird schon ein Abenteuer morgen – Abenteuerwochenende sogar. Hin- und Rückfahrt in vollelektrisch und dazwischen der eKorso mit 150 Elektroautos auf der Nordschleife. Kein Tag Zeit zum Verschnaufen. Mal sehen, ob ICH Sonntag noch Saft hab ;)
Wir lesen uns von unterwegens.
ADAC RWE eCorso & der Traum eines jeden Autofahrers: Die Nordschleife elektrisch mit #Nissanleafcar33

ADAC RWE eCorso & der Traum eines jeden Autofahrers: Die Nordschleife elektrisch mit #Nissanleafcar33

Letztes Jahr habe ich meine ersten Runden auf der Nordschleife mit einem Mietwagen von Rent4Ring gedreht. Einige 100 virtuelle Computerspiel-Runden hatte ich vorher schon auf dem Buckel, aber die sind in keinem Fall mit dem echten Erlebnis zu vergleichen.

(c) RWE Elektrische Boxengasse 2011 mit 44 Autos

(c) RWE Elektrische Boxengasse 2011 mit 44 Autos

So oder so wird das Erlebnis, dass ich am Samstag vor mir habe, auch mit nichts zu vergleichen sein, denke ich. Es geht auch um die Nordschleife. Direkt im Vorprogramm zum 24 Stunden Rennen! Ich! Der kleine Probefahrer möchte im Karussel abgeholt werden. Ganz ehrlich habe ich jetzt schon SOWAS von nasse Hände, wenn ich dran denke. Auch wenn ich nur eine Runde durch die grüne Hölle drehen werde, bevor die Jungs und Mädels sich aufmachen in eines der spannendsten Rennen der Welt.

Die Runde werde ich auch nicht alleine fahren und sicher auch nicht im Renntempo, denn der ADAC und RWE haben zum eCorso geladen. Zusammen mit knapp 150 Elektroautos werden LEAFY und ich vor gut 200.000 Zuschauern eine Runde auf dem legendärsten Asphalt westlich des Urals drehen.

Warum mit RWE?

Soweit ich weiss, betreiben die am Ring ein Holzhackschnitzelwerk (ich hätte ja gerne ein Hackschnitzel mit Pommes *gg*) und versorgen den Ring seit Jahrzehnten mit Energie. Zudem hat RWE auch einen Beitrag zum Ring-Museum geleistet und haben einen Store auf dem Ring-Boulevard. Also durchaus omnipräsent. Und natürlich werden wir wie im Bild oben zu sehen ist eine elektrische Boxengasse haben :)
Und mehr als passend: Die Zukunft der Auomobilität tankt im historischen Fahrerlager. Krass oder?

Wenn tatsächlich soviele Autos wie geplant kommen – 150 oder mehr – haben wir sogar einen Guiness-Buch Weltrekord am Start. Da werde ich dann tatsächlich nochmal nachhaken müssen, ob das hinhaut. Dann kann ich von meiner Lebensliste nämlich das “An einem Guiness-Weltrekord teilnehmen” endlich abhaken :-D

Aber vor den Erfolg haben die Naturgesetze den Schweiß gesetzt. Un dich werde schwitzen, das kann ich Euch sagen. Vielleicht auch frieren. Denn ich werde versuchen mit dem Nissan LEAF auf eigener Achse anzureisen. 300 Kilometer Anfahrt, bei einer maximalen Elektro-Reichweite von ca. 170km. *japs* Marco hat in seinem Nissan LEAF letztens die Reichweite ja schon ausgereizt – bis die Striche kamen! :-D

Das längste Stück Autobahn waren letztens ja gut 50km und die hat der kleine schon ganz gut gemeistert. Aber ich muss von Schnelladestation zu Schnelladestation hoppen.

So wie es aussieht stehen die 30 Minuten Schnellader von RWE im günstigen Abstand. Hoffen wir das es reicht. Morgen Abend mache ich mich an die Routenplanung…

Das Terrain und die Reichweite: Den Fuss des Teutos mit #NissanLEAFcar33 entlang

Das Terrain und die Reichweite: Den Fuss des Teutos mit #NissanLEAFcar33 entlang

Auf meinen gewohnten Strecken habe ich ja mittlerweile schon ein Gefühl für den Energieverbrauch des LEAF bekommen. Da bewege ich mich aber auch immer im sicheren Rahmen und Umkreis der nächsten Steckdose. Sollte es mal eng werden, wird zur Not wird eben mal bei nem Kumpel für ne Stunde oder 2 Halt gemacht und ein bissen an der Leitung gelutscht. Musste ich bisher aber noch nicht in Anspruch nehmen. Meinen bisherigen Niedrigrekord an Restreichweite hatte ich ja letztens schon mit 23km getwittert.

Es ist aber wirklich unglaublich, wie stark sich der Straßenverlauf und die Topographie auf die Reichweite beim Elektroauto auswirkt. Ich habe es heute mal geschafft, die Reichweitenvorhersage des Nissan LEAF kolossal zu unterbieten. Wir haben einen kleinen ca. 35 Kilometer Ausflug gemacht.

Dabei war ich allerdings auch wie eine Potenz aus Sonntagsfahrer hoch Oppa mit Hut unterwegs. Mein Spar-Fahr-Stil passte dabei wunderbar zu unserem Ziel: Heilbad und Salinenstadt Bad Rothenfelde. Vom Rentner-Aufkommen her auch als das Miami Ostwestfalens bekannt.

Rock’n’Rollator!

Doch zurück zur LEAF Reichweite:

Losgefahren sind wir mit einer Reichweite von 178km. Randvoll geladen also.Dann bin ich 36 Kilometer weit gefahren. Die Elektro-Reichweite bei der Ankunft: 160km! Das heißt, ich bin genau doppelt soweit gekommen, wie es das Auto errechnet hat.

Nun errechnet das Auto die Reichweite ja immer auf Basis der letzten Fahrt. Bei 178 Kilometern Startreichweite ist schon klar, dass ich bereits vorher extrem sparsam gewesen sein muss. Doch die Fahrt Bielefeld – Bad Rothenfelde lief dann nochmal wie’n Stromspar-Länderspiel.

Auf der Rückfahrt habe ich nach 33km nachgeschaut. DA waren dann aber plötzlich 51km Reichweite weg. Strange oder? Ich habe da eine abenteuerliche Vermutung:

Bielefeld liegt auf 118m über Normalnull. Halle Westfalen, durch das man auf dem Weg nach Bad Rothenfelde durch muss auf 125m üNN und Rothenfelde selber auf 96m über NN. Was meint Ihr? kann es sein, dass die 36km bergab einfacher für das Auto waren und sich SO arg auf den Strom ausgewirkt haben und der Rückweg dann entsprechend “anstrengender” weil es dauern bergauf ging?

Meine extrem sparsame Fahrweise hatte ich auf dem Rückweg nicht geändert. Trotzdem hatte ich nach einigen Streckenabschnitten plötzlich einen satten Hopser nach unten in der vorher gesagten Reichweite. Dabei hatte mich fast nen Rübentrecker überholt :) Aber dieses Stück ging eben über 2-3 Kilometer gaaanz leicht bergan.

Wir sprechen hier ja über fast das doppelte an Verbrauch / eingebüßter Reichweite. Da muss man bei längeren Fahrten schon mit dem spitzen Bleistift rechnen: Was auf der Hinfahrt noch super gepasst hat, kann auf der Rückfahrt plötzlich ganz anders aussehen.

Einkaufs-technisch war die Tour ein vollster Erfolg :) Dazu später mehr.

Hab ich grade #NissanLEAFcar33 kaputt gemacht?

Schockschwerenot hab ich einen Schrecken gekriegt. Der kleine Stromer hat mir grad nen ordentlichen Streich gespielt. Bis zum Rand voll geladen hab ich mich grad nach krankheitsgebeutelter Woche und immer noch dickem Hals auf dem Weg zum Supermarkt gemacht. Nächste Woche Mittwoch gibt’s ja nichts mehr, da heisst es hamstern was geht.

Beim ersten Mal richtig auf die Bremse treten hing ich fast an der Windschutzscheibe. “Ach Du Scheiße”, dachte ich mir “Bremsen im Eimer?”.

Dann sah ich, dass auch die Rekuperierung nicht funktionierte. Was soviel bedeuten würde: Die zweitwichtigste Funktion des Autos nach Vortrieb erzeugen wäre über die Wupper.

Nochmal sowohl im ECO als auch im D-Modus testgebremst und wieder packten die Bremsscheiben voll zu, wo sonst eigentlich die sanfte Verzögerung des als Generator eingesetzen Elektromotors das Auto verlangsamt. Nach dem dritten Bremsversuch mit gleicher Wirkung ließ ich mein in den Fußraum gerutschtes Herz bis auf weiteres da unten liegen und dachte erstmal nach:

  • Bremse kaputt? Neee, kann nicht sein, da würde irgendwas leuchten.
  • Rekuperierung kaputt? Auch unwahrscheinlich, dann müsste ja auch der Vortrieb leiden.
  • Bremspedal verbogen? Falscher Fahrmodus? Erdmagnetismus hat Besitz vom LEAF ergriffen?

Alles Humbug. Nach zwei Kilometern war die Lösung ganz einfach:

Denn da war der Akku wieder ein bisschen leer und konnte überhaupt erst zurück gewonnenen Strom speichern. Ich denke mal um die Akkus gegen Überlastung zu schützen wird einfach bei voller Ladung nicht sofort rekuperiert. Also müssen die Scheibenbremsen herhalten und wenn Du seit Tagen nur dieses sanfte langsam gleiten gewöhnt bist, fühlt sich das plötzlich an, als hätte da einer nen Anker geworfen :)

Und mein Herzchen hab ich auch im Fußraum wieder gefunden.

Die Sache mit dem Aufladen – #NissanLEAFCar33

Die Sache mit dem Aufladen – #NissanLEAFCar33

Vorab wieder kurz meine Bitte: Die LEAD Testfahraktion ist auch für den Guten Zweck. Wenn Ihr hier für mich auf TURN-ON klickt, kann ich meinen LEAF dem Tierheim Bielefeld spenden – vorausgesetzt, ich mache bis zum Ende der 100 Tage den 1. Platz in Deutschland. Ich bin da momentan sehr optimistisch. Ihr klickt ja wie die Wahnsinnigen! DANKE!

Heute habe ich einen ordentlichen Schreck bekommen. Nein, nicht weil das Kabel beim Laden warm würde. Der TÜV Süd hat ja schöne Schauermärchen verbreitet. Weder bei mir, noch bei Jan hat das Laden des NISSAN LEAF bisher ein Problem verursacht. Jan war sogar so rebellisch und hat zwischen Elektroauto Ladegerät und Steckdose ein Verlängerungskabel gehängt.

LEAF beim Laden in Angies grüner Vor(-Raum-)Hölle

Allerdings entgegen der ausdrücklichen Warnhinweise am Stecker, auf eigene Gefahr und bei ständiger Kontrolle. Aber hey, wir wollen ja auch testen hier, gell? Dazu sei gesagt, dass er ein Kabel für elektrische Rasenmäher genommen hat, das für eine ordentliche Belastung ausgelegt ist. Ich weiß nicht, was mit einem Baumarkt-3fach-Stecker für vier Euro neunzig passieren würde, wenn der LEAF mal einmal tief Strom holt. Könnte durch glühen.

Ich habe hier ja eine verhätnismäßig luxuriöse Ladesituation auf dem Ponyhof. Sara in Berlin muss immer recht weit raus fahren zu einer Schnelladestation. Dennis hat auch 5-10 Minuten Fahrt bis zur 8-Stunden Elektropumpe. Städter halt :) Ich fahre einfach vor die Haustür zwischen die beiden Scheunentore und setz dem LEAF die Nase unter Dauerstom mit 10 Ampere. Alles super soweit – wenn auch nicht ganz so easypeasy wie bei rad-ab.com Marco – der tankt den LEAF einfach in der Garage.

Bis mein Vermieter heute meinte, es könnte sein, dass die Steckdose noch an seinem Stromkreis hängt, weil die früher mal in die Scheune verlegt war. *schluck* DAS würde die ganze Situation aber deutlich unentspannter machen. Das hieße entweder auch ein sehr teures Verlängerungskabel in die Wohnung legen – und dabei drauf achten, dass Hof-Katzen und -Hunde sich nicht die Lücke zu Nutze machen um mal zu schauen was sich so bei uns in der Küche zu finden ließe. Oder alternativ müsste ich vor und nach jedem Laden den Stromzählerstand aufschreiben.

Glück im vermeintlichen Unglück: Beide Stromzähler wären bei uns in der Deele.

Probieren geht über studieren. Wir kamen auf die Idee einfach mal das Ladegerät einzustecken und zu schauen, ob wir sehen können, welcher Stromzähler sich daraufhin schneller dreht.

Was soll ich sagen: Angie und ich sind ja hier ECHT nachhaltig stromsparend unterwegs. Keine Standby-Geräte. Bis auf den Kühlschrank immer alles aus der Steckdose raus gezogen wenn wir gehen und so.

Vor unserem LEAF-Lade-Experiment waren wir gerade gegangen. Nachdem ich das Ladegerät eingesteckt hatte kam also mal RICHTIG Bewegung in die Stromzählerscheibe auf unserer Seite :)

Sehr erleichternd. Sara und Dennis – Ihr könnt gerne mal auf ne Tasse Strom vorbei kommen ;)

Und nochmal der Hinweis: Hier bitte für mich auf TURN-ON klicken, damit das Tierheim Bielefeld am Ende den LEAF geschenkt bekommt. Ihr könnt alle 60 Minuten neu klicken! Danke schonmal!

Segelschein machen mit dem Nissan LEAF – #TBTO #NissanLEAFcar33

Segelschein machen mit dem Nissan LEAF – #TBTO #NissanLEAFcar33

Kinder, wie die Zeit vergeht. Die ersten 2 Wochen Nissan LEAF stromern sind schon rum. Und auf der Jagd nach dem LEAF für das Tierheim Bielefeld haben wir es schon auf Platz 2 geschafft! Klickt bitte weiter so fleissig hier auf Turn-On  damit demnächst der LEAF seinen Dienst als Strom-Auto für stromernde Hunde leisten kann.

Aber genug der wohltätigen Worte – ich wollte Euch erzählen, wie es sich denn so im Alltag mit dem LEAF fährt.

Bis jetzt ganz hervorragend! Seit ich elektrisch fahre kriege ich Parkplätze in illustrester Gesellschaft. NEIN ich meine nicht die Littfaßsäulen-Lady, sondern das MI6-Poolfahrzeug hinter mir :)

The name is LEAF, NISSAN LEAF

Der Strom reicht bisher immer aus. Ich musste noch kein Auto mieten oder mir 150km Kabeltrommel aus dem nächsten Baumarkt organisieren. Ganz im Geigentiel[tm] – bis auf ein Mal habe ich am Ende des Tages immer noch massig Reichweite im Akku.

Eines ist beim Umstieg auf Elektromobilität aber auch klar:

Man muss sich einen anderen Fahrstil angewöhnen. Je sanfter und smoother Ihr so dahin gleitet anstatt abrupt und zackig aufs Gas zu latschen, desto weiter kommt Ihr. Das geht mit dem berühmten vorausschauend fahren los. Wenn die Ampel in 300m rot wird, lässt man das Auto sanft langsamer werdend drauf zu rollen.

Erstens rekuperiert es dann fröhlich vor sich hin und macht den Akku wieder voll.

Zweitens hat man Glück und die Ampel wird passend wieder grün, sodass man den Restschwung gleich wieder zum Anfahren nutzen kann. Denn vollständig zum Halten kommen und dann wieder anfahren kostet natürlich am meisten Energie.

Es ist halt wie sanft im Wind mitsegeln.

Allerdings muss ich mich ganz ehrlich immer wieder dran erinnern, es nicht zu übertreiben. Das Auto ist schließlich über und über mit The Big Turn On beklebt. Da will man ja auch nicht als Verkehrshindernis für die Spritter unangenehm auffallen ;)

So oder so kann ich schonmal sagen, das elektrisch fahren ausgesprochen alltagstauglich und entspannend ist. Heute habe ich mal für eine (glücklicherweise erfolglose) Fahrt zu IKEA den Volvo angeworfen. Die Süße wollte Regale haben, bei denen ich mir nicht 100% sicher war, ob sie in den LEAF passen würden, ohne hinten im Regen raus zu kucken. Da musste die alte 2,3 Liter Dame mal wieder ran.

Ok, ein 20 Jahre altes Auto macht so oder so einiges mehr an Krach, als ein Neuwagen. Geschenkt. Aber dass der Geräuschkulissenunterschied SO drastisch ausfallen würde, hatte ich dann doch nicht erwartet :)

Die Tage gibt es dann mal einige andere Stimmen von Probe-LEAFern, die mir den Schlüssel gemopst haben. Hach, ich mag gar nicht an den Tag denken, an dem hier wieder so eine mobile Sprungschanze vorbeikommt und den kleinen Stromer abholen will.

Und bitte das Turn-On-Klicken fürs Tierheim Bielefeld nicht vergessen!

Nissan LEAF Car 33 wird gebracht

 

Ye Zi Concept Car: CO2 rein – Sauerstoff raus

Ye Zi Concept Car: CO2 rein – Sauerstoff raus

(Bildrechte: Shanghai Automotive Industry Corporation)

Also ehrlich – aerodynmisch ist was anderes. Mal abgesehen davon, dass das Feigenblättchen als Dach für mich als Laien nicht grade nach der Krone des cw-Werts aussieht: Schneller als 40 sollte man damit nicht fahren, sonst macht das hübsche Auto eine Rolle rückwärts. Sollte einem mal das Dach abfliegen, gibt es bei IKEA auf jeden Fall Ersatz-Teile :)

(Bildrechte: IKEA)

Spaß bei Seite – Der Ye Zi – was wörtlich übersetzt erstaunlicherweise Weise – Blatt bedeutet, folgt schon einem tollen Konzept: Er wandelt während der Fahrt CO2 in Energie und Sauerstoff um. Wenn die Pläne der Shanghai Automotive Industry Corp. aufgehen, dann hätten wir nicht nur Energie mäßig ein perpetuum Mobile, sondern auch ein umweltetuum Mobile. Letztendlich passt seine Energie-Erzeugung zum Look: Es klingt nach künstlicher Photosynthese.

Das Dach soll aus Solarzellen bestehen. Die kleinen Propeller auf den Felgen sollen wie Turbinen funktionieren und Strom erzeugen. Das Fahrwerk besteht aus Metal Organic Framework, das der Umgebung CO2 entzieht, und einer Bio-Brennstoffzelle zuführt. In der Mikrobiellen-Brennstoffzelle wird aus Wasser der Wasserstoff abgespalten und so bauen die Mikroben Methan (CH4) zusammen und spucken Sauerstoff O2 aus. So erklärt es Martin hier) Das Dach nimmer  die ebenfalls Strom erzeugt und Wasserdampf ausspuckt (hätte man da nicht auch noch eine Turbine anbauen können um Strom zu erzeugen? Oder wenigstens Espresso?)

(Bildrechte SAIC)

Die Frage ist nur: Wenn irgendwann nur noch YeZis auf unseren Straßen rumfahren – haben wir dann eine Sauerstoff Überproduktion? Möglicherweise sogar SO viel Sauerstoff in der Atmosphäre, dass sich keiner mehr eine Zigarette anzünden kann, weil jedes bißchen Abgas gleich Brandbeschleuniger ist?

Gibt es nachts dann Ye Zi Fahrverbote, weil die Bäume sonst ersticken? ;)

Ok, ich übertreibe. Das Konzept ist eine tolle Idee. Die Jungs haben da alle Technologien, die es aktuell gibt (wie künstliche Photosynthese und künstliche Blätter) sinnvoll kombiniert. Leider eben nur theoretisch. Hoffen wir, dass es bald funktioniert! 20 Jahre sind ja ncoh Zeit – das Auto wurde als Concept-Car auf der EXPO im Pavillon Drive to 2030 vorgestellt. Ich habe nur den Urban Planet und den Deutschen Pavillion als ich dort war gesehen. Sonst hätte ich mir im Hotel vorher auf einen Zettel schreiben lassen, was “Lass mal Fahrn – Gib Schlüssel” auf chinesisch heißt und hätte dem Standchef mein schriftliches Begehr höchst feierlich überreicht.

Obwohl – vielleicht hätte auch englisch oder sogar deutsch gereicht, denn laut CNET sind auch General Motors und Volkswagen am YeZi beteiligt.

Weitere Bilder bei autohome.com.cn

Auf das Thema aufmerksam geworden durch Boonsris Artikel auf smartplanet