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Best of Quartz App

Best of Quartz App

Ich lese eigentlich keine News. Zuviel Ballast im Kopf für Zuwenig Nutzen.

Die neue App von Quartz habe ich mir angeschaut, weil sie News quasi als Messenger / SMS Koversation vermittelt. Hat ein bisschen was vom Lifeline-Spiel oder auch von unserer SMS-Bewerbung Recruiting Aktion bei comspace neulich.

Der Vorteil der App: Die Vermittlung der News passiert sehr fix in kurzen Häppchen. Wenn der Teaser uninteressant ist, klickt man auf “anything else?” und kriegt den nächsten Happen. Wenn man auf die Emoticons zur Nachricht klickt, gibt es weiterführende Infos. Wenn man die dann anklickt geht es zum vollständigen Artikel. Ob das System lernt was meine Hauptinteressen sind und danach die News auswählt weiß ich noch nicht. Vielleicht sollte Quartz da die gleichen Prinzipien anwenden wie die Forscher aus der Geschichte über Märchen lesende Roboter (die übrigens auch von Quartz stammt) ;) 

Hier ein Bestof von heute:

Werber, lasst lieber die Finger von Diensten wie Whatsapp, Unternehmen macht Euch ansprechbar

Werber, lasst lieber die Finger von Diensten wie Whatsapp, Unternehmen macht Euch ansprechbar

bwlzweinull hat einige sehr gute Gedanken zu Whatsapp. Aber auch einen Denkfehler.
Whatsapp ist von der Datenbasis her die Mutter aller Social Networks und nutzt das um einen Messengerdienst anzubieten. 

// Update: Daimler hat passenderweise am 24.2. einen gelungenen Whatsapp Recruitingchat durchgeführt. THAT’S what Zielgruppe is all about, Baby!

Das was Whatsapp gemacht hat ist genial: Es hat DIE Quellen für soziale Vernetzung schlechthin angezapft: Unsere Adressbücher. Was nutzen wir denn seit dem Nokia 3110 und Siemens C10 Knochen um unsere sozialen Kontakte zu organisieren? Die Handy-Adressbücher. Wenn man diese Adressbücher gegen einander abgleicht findet man sehr schnell heraus, welche Leute sich möglicherweise kennen könnten. Gruppen clustern sich heraus.
Whatsapp nutzt dieses soziale Netzwerk der Adressbuchdaten um einen Messaging-Service anzubieten.

Unternehmen mit “Content”: Finger weg.

Recht hat bwlzweinull wiederum damit, dass man als Unternehmen nicht versuchen sollte, sich mit Werbung an die Nutzer dort ranzumachen. Sicher mag es einige Menschen geben, die sich darüber freuen, wenn ihnen zufälligerweise passende Inhalte auch im Messenger nachgetragen werden. Die meisten werden sich aber eher belästigt fühlen. Nicht wegen einer verletzten Privatsphäre, sondern wegen Aufmerksamkeitsraub und Zeitdiebstahl.

Die Menschen nutzen Whatsapp, um miteinander zu sprechen. Nicht mit Werbung genervt zu werden. Denn auch das Wegklicken von Werbung kostet zeit und Aufmerksamkeit.

Übrigens hat Whatsapp auch ein sehr klareres Statement dazu bereits in der Anmeldung. Mal sehen, wie lange das noch so bleibt.
Auszug aus der Whatsapp Begründung, warum sie keine Werbung verkaufen:

Whatsapp-Werbung

Macht Euch als Unternehmen doch einfach auf Whatsapp für Kunden ansprechbar. Antwortet dort auf Fragen.

Und ja: Das macht Arbeit! Ist aber besser, als Nutzer zu verärgern, oder?

Wenn Ihr Euch diese Arbeit nicht machen wollt, dann bleibt lieber raus aus den Kanälen.

Ich nutze Whatapp übrigens bewusst nicht.
Genauso wenig wie Facebook Messenger oder Google Hangouts.
Ich antworte auch nur auf SMS, in denen so kurz wie möglich aber so ausführlich wie nötig der Grund erklärt wird, warum mir jemand schreibt.

SMS mit “Hey, meld Dich mal.” ignoriere ich genauso wie die meisten Werbungen oder Nachrichten.

Eben wegen dem Aufmerksamkeits- und Zeit-Defizit.

Ach ja: Eine interessante Übersicht, was eine 14-jährige heutzutage so an Apps nutzt, hat Philipp Steuer hier zusammen gefasst. Ergebnis: Whatsapp vor Instagram, YouTube und tumblr. Facebook? Unter ‘ferner liefen’.