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Mitsubishi hat’s jetzt aber echt nicht mit Namen: iMieV

Namenstechnisch hatte Mitsubishi mit dem Pajero ja schon in Spanien in den Teich gegriffen. So cool ich den Pajero ja finde, aber ich würde in Espana auch nicht grade jeden hinter mir fahrenden mit dem Typenschild als Wichser beschimpfen wollen :) Und jetzt das:

i-MieV – muss eigentlich nur ich dabei an ein besonders derb riechendes Mac-Gerät denken? Oder an Boning und Dittrich:

Ok. Sie heben da ein hüsches Elektroauto hingestellt, das mehr an eine geschrumpfte ICE-Lok erinnert, als an ein Auto.

Für knapp 34.000 € Tacken gibt es ihn in Japan schon. 3,45m kurz, 64PS mit 181Nm Drehmoment, 139km/h und 144km Reichweite. Auto Motor & Sport TV Wolfgang findet ihn schick. Arnold Schwarzenegger auch. Ich finde, beide müssen mal zum Optiker. Aber schön, dass sich so langsam was bei den Elektroautos tut.

Probefahrt: Nissan X-Trail – Testbericht

Probefahrt: Nissan X-Trail – Testbericht

Und Teil zwei vom Geländewagen Doublefeature aus dem letzten Jahr – der X-Trail. Wie schon im Pajero Artikel vorweg gesagt:
Als ich die Autos gefahren bin, wohnte ich noch mitten Im Bielefelder Westen am Siegfriedplatz – da war nix mit Jeep-fahren. Jetzt hier auf dem Ponyhof sieht das mal GANZ anders aus.

2325683424_5e080ea962.jpgDer zweite im Double-Featurebunde – ich sprach davon ;) Deswegen fasse ich mich hier auch etwas kürzer da sich einige Sachen einfach mit dem anderen SUV überschneiden. Falls jemand en Detail was wissen will: Einfach in den Kommentaren nachfragen.

nissan_x-trail_mattern.jpgVielen Dank nochmal an Autohaus Mattern – auch wenn das Rauskriegen der Telefonnummer ECHT ne schwierige Angelegnheit war ;) Beschrob ich hier ja schon letzte Woche…

Eins vorneweg – ein ganz objektiv kann ich beim X-Trail eigentlch gar nicht sein – immerhin waren die Herrschaften Nissan so nett und haben immer brav auf unsere Libelingserie auf RTL 2: HEROES präsentiert und gesponsort und jeden Werbeblock mit kleinen Androidenviehchern eingeläutet. Da kann einem so’n Auto schonmal über Gebühr sympatisch werden ;)

2325669106_b8ab8eeabb.jpgNach eben diesen Werbespots zu urteilen, hätte ich das Auto echt für einen kleineren Stadt- und Funjeep gehalten, aber der X-Trail macht mehr den Eindruck eines richtigen Arbeitsgeräts. Das liegt bestimmt auch zu einem guten Teil an der sehr unterschiedlichen Ausstattung im Vergleich zum Pajero, ganz klar. Den Nissan gibt es schliesslich auch in edel, luxuriös und lederig innendrin ;) aber in dieser Konfiguration macht er eben genau den Eindruck, den ich von einem Jeep erwarte – funktional und sinnvoll eingerichtet. Dabei aber keineswegs billig oder klapprig. Die Materialien sind absolut hochwertig und wirken sehr widerstandsfähig und die Verarbeitung ist so weit ich das sehn konnte top.

2324768187_2a50ddf7f8.jpgJedenfalls macht das Interieur den Eindruck, als wenn es sich weder von rumspringenden und -kletternden Kindern abschrecken ließe noch von zwei ausgewachsenen Doggen, die gern mal am Sitz nagen oder auf die Polster sabbern ;) Das Auto hier ist ein Gebrauchsgegenstand, mit dem man etwas anfangen kann.

Als erstes fällt mal auf, dass ich hier drin nicht das Gefühl habe in einen Hochsitz geklettert zu sein. Eher normale Autositzposition – ganz leicht erhöht. Demetsprechend fährt sich der X-Trail auch wie eher wie ein normaler, etwas größer geratener Kombi.

2325597406_0d888523db.jpgEndlich mal wieder ein Auto mit einem ordentlichen GSD, wie der Kleinanzeigenfachmann sagt. Der komplette Himmel bis weit hinter den Fahrer ist tatsächlich aus Glas und man kriegt damit schon fast Cabriofeeling für die vorderen beiden Plätze, wenn man die Luke komplett aufmacht. Ach ja und bei den derzeitigen Temperaturen übrigens auch ne prima Erkältung *schnief*.

2324772415_e256d99b0a.jpgEins ist aber mal klar – bei Nissan arbeitet jemand in der Designabteilung, der mindestens genauso viel Geraffel mit sich rumschleppt und im Auto untergebracht wissen will, wie ich :) Hier ist wirklich an jeder Ecke eine Ablage oder ein Fach. Besonders cool finde ich vor allem die Becherhalter links und rechts vorne im Armaturenbrett – DA hat echt mal einer mitgedacht. Selbstredend eignen die sich auch ganz hervorragend als Handyhalter – und zwar der erste, bei dem man sein Telefon dauert im Block haben kann. Topgeschichte!

2325788758_4523d89c11.jpgGenauso wie das RIESIGE Fach mitten im Armaturenbrett das sich unter einer ebenso riesigen Klappe verbirgt. Schätze das ist für wichtige Wüstenkarten und Wasserflaschen gedacht ;) Jedenfalls passen locker 2 Digicams und sonstiger Kleinkrams rein.

Das Cockpit wirkt recht modern wobei sich das Style zu Funktionalität Verhältnis irgendwo bei 20:80 bewegt würde ich sagen.

2325665266_a0978f4ba1.jpgDer Kofferraum ist mal ordentlich dimensioniert und hat auch wieder einige intelligente Fächer für allerlei krams, der nich rumfliegen soll – ich hätte ja gerne ne Schrotflinte gehabt um zu kucken, ob die in das Fach unter der Ladefläche passt :) Aber nen Kofferraum mit Schubladen hat mal Klasse und Stil muss ich sagen!

Toni ist jedenfalls total begeistert von all den Klappen und Knöppen und Hebeln ;) Da hat er einiges zu entdecken.

Bis jetzt bin ich immer noch nicht losgefahren, oder? Dann wird’s nun aber echt mal Zeit!

2325576658_9a33f9de6f.jpgJippiiieeh! Dieser hier hat wieder ne ordentliche Schaltung! Damt kann ich die Kraft auch so dosieren wie ich gerne möchte. Ok, das hat auch Schattenseiten, denn ich habe seit Jahren mal wieder ein Auto absaufen lassen. Und das ZWEIMAL HINTEREINANDER! Peinlich, peinlich, aber die Kupplung kam derbe spät und durch den kurz übersetzten ersten Gang schießt der X-Trail dann doch ganz gerne mit einem kraftvollen Satz los und den Dampf muß ich erstmal gebändigt bekommen ;)

Nachdem ich das dann aber erstmal im Griff habe, sind die Fahrleistungen über jeden Zweifel erhaben! Ich bin echt überrascht, wie gut der Nissan geht. 2325752464_3a5aafa1ff.jpgIm Vergleich zum Pajero erscheint er mir straffer und mehr mehr für auf Alltagstauglichkeit abgestimmt zu sein. Jedenfalls landet die Kraft viel direkter auf der Strasse, trotzdem das Fahrwerk auch hier recht tief in die Knie geht unter dem Dampf und die Haube einem noch ein bißchen markanter entgegen kommt beim Hochbeschleunigen als beim Pajero. Ehrlich gesagt habe ich fast schon nicht mehr das Gefühl in einem Geländewagen zu sitzen – das erinnert viel mehr an eine sportliche Mittelklasse Limousine.
Könnte aber auch einfach nur daran liegen, dass das Getriebe nun das tut was ICH will und nicht das, was es sich selber überlegt ;)

Notiz an mich:
Endlich mal ein Auto mit Halbautomatik und Schaltschlappen am Lenkrad organisieren. Bin gespannt, ob ich damit dann klar komme.

FAZIT:
Nach den beiden Geländewagen muss ich sagen – im Moment wären Sie beide nicht unbedingt was für mich. Der Nissan obwohl (oder vielleicht genau WEIL) er erstaunlicherweise nicht den Eindruck eines typischen SUVs macht schon eher, der Mitsubishi Pajero war mir halt ein bißchen zu unhandlich.
2325652370_40e1066564.jpgIch würde beide gerne mal im Modder ausprobieren, bei einer Offroad-Aktion um mal die wirklichen Stärken kennen zu lernen. Crossen macht mr ja schon Spass ;) Durfte ich bisher aber nur mit nem ganz alten Pajero, nem Samurai und nem Nissan Navarra erleben (der dafür auch fast in nem Ententeich abgesoffen ist).
In dem Moment, wo man wirklich so ein Auto gebrauchen kann, weil die Zufahrt zum Haus aus einem alten Feldweg besteht oder man ein kleines Stückchen eigenen Wald zum rumkutschieren hat käme so einer wirklich in Frage.

2324784997_6c3f95238d.jpgWieder zurück im Volvo und das schwedische Kreuzfahrtschiff fühlt sich an wie ein GoKart ;)

Besonders toll an der Fahrt war, dass wir einen neuen Platz ntdeckt haben mit schönem Hintergrund an dem wir in aller Ruhe knipsen und filmen können.

Und ich habe noch eine Erfahrung gemacht: Keine zwei Autos an einem Tag mehr. Das verwässert nur und ich kann mich auf keines richtig einlassen und konzentrieren. Zumal eine Woche für EINEN Bericht schon echt wenig Zeit für mich ist, da wirds mit zwei Autos eng.
An sofort wieder Klasse statt Masse, auch wenn es verlockend ist, den direkten Vergleich zu haben.

Technische Daten wie gehabt bei den Herrschaften Hersteller

Alle Fotos in der Flickr-Galerie:

www.flickr.com

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Weitere Tests und Erfahrungsberichte zum X-Trail bei Autoplenum

Mitsubishi Pajero 3.2 Diesel Intense – Testbericht – Probefahrt

Mitsubishi Pajero 3.2 Diesel Intense – Testbericht – Probefahrt

Das hier ist wieder ein Archivartikel aus dem letzten Jahr. Mittlerweile hat sich die Bedarfslage geändert und entgegen zu meiner Aussage unten, könnte ich jetzt was geländegängiges gut brauchen ;)

mitsubishi_lenz.jpgHA! Mein erstes Double Feature! Ok – nicht ganz. Ich bin zwar zwei Autos direkt nach einander gefahren, aber den Doppelposting two-in-one Artikel krieg ich dank meiner letztwöchigen Rüsselpestaktion zwitlich nicht hin, also doch schön der Reihe nach:

Weil ich ein bisschen zu doof war, mein Portemonnaie einzustecken, stand ich pünktlich wie ein Maurer bei Mitsubishi vor der Tür als ich merkte: “Toll! Papiere nich dabei.” Also kurz bescheid gesagt, dass es später wird und wieder auf den Weg nach Hause gemacht.

mitsubishi_lenz2.jpgDabei sah ich dann den netten Nachbarn von Mitsubishi Lenz – Nissan Mattern. Zumindest stand Mattern an der Scheibe gross und breit. 11833 angerufen “Nen Mattern gibt’s in Belefeld nicht…” Hm. Den nächstbesten von den 3 gefundenen Nissanhändler geben und durchstellen lassen. Der war am andern Ende der Stadt und kannte Mattern nicht. Ok. Also mal bei der Konkurrenz versuchen: 11880 fand nur noch 2 Nissanpartner in Bielefeld. Davon passte aber auch keiner. Toll. Ich bin doch nicht blind oder blöd. Vergesslich ja. Aber nicht blind. 15 Minuten später hatte ich dann einen Mattern in Herford. Könnte ja sein, dass da schon Herford losgeht.
Ne, war ne Filiale, die mir glücklicherweise die passende Nummer gegeben hat und siehe da: Der Laden hat noch ne Stunde länger auf UND einen X-Trail da. Sauber. Also gleich als Anschlussfahrt georgt und zwei SUVs mit einer Klappe geschlagen.

In der Zwischenzeit war ich dann auch endlich wieder bei Mitsubishi Lenz angekommen und Frau Busch hatte netterweise schon alles vorbereitet und es konnte direkt mit dem Mitsubishi Pajero losgehen.

mitsubishi_pajero_front.jpgDie Erscheinung des Pajeros ist mächtig, aber durch das Durchgestylte und die abgerundeten Ecken lange nicht so massiv wie der ganz alte Pajero, ein Range Rover oder gar Defender. Leider sehen mittlerweile beinahe alle Geländewagen aus, wie ein abgelutschter Drops und nicht mehr nach martialischem Arbeits-, Expeditions- und Kriegsgerät wie noch vor ein paar Jahren. Schade eigentlich – gerade bei so einem Urgestein der Schlammwühler, da würde ich mir eine deutlchere Abgrenzung zu den Life-Style SUVs wünschen. Erinnert mich ein bißchen an das Gefühl, das einen beschleicht, wenn man in einer Talkshow Götz George im Anzug intellektuell und arriviert reden hört, wo man doch eigentlich nur einen polternden Schimmi in seinem M65-Parka sehen möchte: Irgendwie faszinierend und bewundernswert, aber eigentlich nicht das, was man will.

mitsubishi_pajero_rad.jpgIn dem Moment wo der Pajero seinen eigenen Khaki-Parka überwirft und durch die Wüste gehetzt werden (RiP Paris-Dakar :( ) besinnt sich er sich auch äußerlich wieder auf seine rauhbeinigen Qualitäten zurück (warum werden eigentlch generell keine limited Dakar Edition im Sport-Trim von den Rally Teilnehmer-Herstellern angeboten?) aber hier steht er erstmal ein bißchen so vor mir als wolle er jemandem aus dem mittleren Management becircen. Irgendwie zu hübsch.

Innenleben und Gadgetkrams
mitsubishi_pajero_innen.jpg Als ich drin sitze ist die Außenhaut erstmal wieder vergessen. Alles superedel iher drin und saubequem. Eins der schönsten Cockpits die ich bisher gesehen habe und feinstes Leder. Ist natürlich auch eine Frage des Anwendungszweckes, welche Ausstattung man wählt. Auch wenn er von aussen nicht mehr nach dem Dienstgefährt vom Forsthaus Falkenau aussieht (oder war das nen Mercedes G?) – das Zeug dazu hat er natürlich noch. Aber will man diese edle Inneneinrichtung vollschmoddern, wenn man grade über durch den Wald gestiefelt ist und die Stiefel voll Schlamm hat? Eigentlich nicht.
Egal.
Ich geniesse die Aussicht und die hohe Sitzposition. Herrlich, diese Aussicht. Dabei lasse ich mich auch zu dem Gedanken verleiten, dass möglicherweise genau deswegen soviele SUVs verkauft werden: Weil die Menschen gerne auf die Anderen herunterkucken. Hier oben fühlt man sich schon wie King Louis ;)

mitsubishi_pajero_lenkrad.jpgToni hat derweil extrem viel Spass mit den vielfältig elektrisch verstellbaren Sitzen gehabt. Hoch, runter, vor, zurück. kippen, Aufpusten und was es da nicht alles gibt. Nur die Massagefunktion aus dem A5 hat er vermisst. Verwöhnte Jugend! Gibt man ihnen den kleinen Finger und so – Ihr wisst schon – wollen Sie gleich ne persönliche Masseuse im Auto ;)

Die Hupe bittet aber echt mehr um Verzeihung, als dass sie ordentlich Krach machen würde ;) Damit verscheuchste kein Wildschwein vom Feldweg.

mitsubishi_pajero_bordcomputerr.jpgHA! Der Bordomputer vermittelt wenigstens ein bißchen Offroad Feeling. Erstens zeigt er lustige Sachen an wie zurückgelegte Höhenunterschiede, Kompass und all so ein wichtiges Zeug (siehe Gallerie) und zweitens passen die rustikalen Plastikknöpfe dann doch eher zum Einsatzzweck ;) Nach dem Mondeo und seinem Touchscreen und dem A5 MMI bin ich aber auch ein bisschen verwöhnt.

Motor, Leistung, Fahrgefühl
mitsubishi_pajero_motor.jpg In diesem Auto macht mir auch der Diesel nix aus. Hier gehört ja schliesslich einer rein. Und Durchzug hat er mal! An der Ampel auf den Pinn getreten und er geht schööön hinten in die Knie, man sieht wie einem die Haube entgegen kommt und ehe man sich’s versieht sind die hinter einem fix ganz klein im Spiegel ohne dass man das Gefühl hätte, wie wild zu heizen.
Fahrgefühl ist durch die Stollenreifen etwas “rumpelig” – will man in den Wald oder übern Acker crossen muss das auch sein. Fährt man größtenteils Straße wird das irgendwann nerven.

mitsubishi_pajero_hinten.jpgGeil ist aber anfahren am Berg und v.a. der Durchzug am selbigen. Ich war langsam an unsere heftigste Steigung hier in der Gegnd rangerollt und wollte eigentlich dran halten. Dann kam im Spiegel nen Golf recht fix näher – also rankommen lassen und dann mal nen Kickdown gemacht :D So ein beeindruckender Bergaudsprint ist schon was Feines – und Toni wurd zum ersten Mal ordentlich in die Sitze gedrückt – fand er mal ordentlich cool ;)

Meine Freundin, die Automatik
mitsubishi_pajero_automatik.jpgDamit werde ich wohl nie warm. Sogar diese hier ist mir zu nervös. Tritt man zu einem Drittel passiert wenig, bei 3/5 geht ein bißchen und bei mehr als 2/3 geht meist zuviel. Und wenn er erstmal in Schwung ist, dann marschiert er ordentlich los, der Silberrücken. So easy dahinrollen geht auch nicht, da man immer mal wieder das Gas antippen muss, um Schwung zu bekommen. Echt schwer zu dosieren kann ich Euch sagen. Da hab ich doch lieber ne Schaltung, mit der ich immer die Drehzahl bekomme, die ich möchte und auchmal schön untertourig dahin tuckern kann.
Und bei einem KickDown ist mal wieder eine gewisses Delay da, bis etwas passiert anstatt direkt auf meinen Gasfuss zu reagieren.

Wendekreis und sowas
mitsubishi_pajero_rechts.jpg Ein Schiff ist ein Schiff ist ein Schiff ist ein Schiif. Wenn wir irgendwann mal auf nem Bauernhof wohnen und auf alten Fuhrwegen und Waldschneisen zum Zaun auf der Südweide fahren müssen, dann ist mir das egal. Aber für mitten in der Stadt mit Strassen die Platz für grade mal 1 1/2 Volvos bieten ist das wohl nix hier :) Zumindest so lange ich die Abmasse vom Auto nicht kenne. Das braucht schon einiges an Eingewöhnungszeit.
Einen Vorteil hat aber das schiffige wieder: Wenn einem in nem kleinen Sträßchen entgegen kommt, braucht man nur stehen bleiben und warten *g* Dann wird die Straße von ganz alleine wieder frei – auch wenn das alles andere als die nette Tour ist keine Frage, aber anders wußte ich mir erstmal nicht zu helfen. Schließlich wollte ich ihn ungern mit nem Spiegelkratzer auf der rechten Seite zurückbringen.

Einmal am Kiosk Kippen holen und danach wieder zurück nach Hause führt zu einem “Wenden in 23 Zügen”-Manöver. Liegt sicherlich auch ein bißchen dran, dass ich bei nem geliehenen Auto ein bisschen feige bin, aber dennoch bleibt das Auto GROß!

mitsubishi_pajero_hinten_innen.jpgUnd sonst so…
Der Platz hinten ist natürlich mehr als ordentlich. Dazu hat die Ladefläche hinten noch eine kleine zusätzliche Sitzbank für 2 Personen, allerdings war die Bedienung nicht so 100% intuitiv – ich hab jedenfalls recht fix wieder aufgegeben.
Cool finde ich ja die vielen Fächer und Ablageflächen – SO muss das sein.

Haben wollen?
mitsubishi_pajero_kofferraum.jpgAch ja – wie gesagt. Wenn ich mal Oberförster werdenoder ein grosses Anwesen mit viel Platz, Feldwegen drumrum und ner steilen Zufahrt haben sollte: Definitiv.
Solange ich in der Stadt oder stadtnah wohne und nicht wirklich Verwendung für die außergwöhnlichen Leistungseigenschaften so eines Gerätes habe – eher nicht. Dafür war es mir dann doch zu umständlich zu parken, zu wenden und so. Außerdem fühlt man sich nicht ausgelastet, wenn man nicht mal eben auf nen Acker fahren oder Colt Seavers mäßig über irgendwelche Huckel springen darf ;) So ein leistungsfähiges Auto nicht in den Dreck zu lassen, ist wie nen Hütehund, der nichts zu hüten kriegt. Und ich will ja kein Jeepquaeler sein. Schon ein tolles Auto, wenn man es wirklich einsetzen kann.
Könnte für meinen Geschmack nur etwas mehr so martialisch wie früher sein.

mitsubishi_pajero_daten.jpgKennt eigentlich jemand den Kletterpark im Hintergrund? Ist in Bielefeld oben auf dem Johannisberg – taugt der wohl was?

Ach dammit – hab vergessen für Cheffe nach iPod-Konnektivität zu kucken. Aber der hat eh schon sowas SUViges glaube ich aus Deutschland – und kann es auch gebrauchen ;)

Daten und das ganze Zeug wie immer bei den Herrschaften Hersteller.

Weitere Erfahrungs- und Testberichte zum Mitsubishi Pajero gibt’s bei autoplenum.de

www.flickr.com

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